Der ewig alte Sonnenkult

Antiker Sonnenkult in neuem Gewand…

»Kusch aber zeugte den Nimrod. Der war der Erste, der Macht gewann auf Erden, und war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn« (1. Mose 10:8)

Die Götter und Göttinnen der alten Mythologie, die vor der Sintflut bestanden, wurden in den verborgenen Mysterien der Religion Babels erneut angebetet. Nimrod und Semiramis symbolisierten die Pantheons der Mythologie, die alle einen Gott des Krieges und eine Göttin der Liebe einschlossen.

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Der Ewig alte Sonnenkult

»Hebe auch nicht deine Augen auf gen Himmel, dass du die Sonne sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. Denn der HERR, dein Gott, hat sie zugewiesen allen andern Völkern unter dem ganzen Himmel« (5. Mose 4:19)

Mithras männlich und weiblich: Griechischer Sonnengott Helios, Freiheitsstatue Amerika

Mithras männlich und weiblich:
Griechischer Sonnengott Helios,
Freiheitsstatue Amerika

Zu allen Zeiten seit ca. 6.000 Jahren spielt die Anbetung der Sonne eine sehr große Rolle. Wir wissen auch daß die Sonne als Gottheit verehrt wurde in nahezu allen Religionen die es  gibt. Ob in den Naturreligionen oder in allen antiken Weltreichen (Ägypten, Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom, etc.). Es geht hier um das Geheimnis Babylons heute besser bekannt als die Mysterien-Schulen: Es ist eine antike Religion!

Die Sonne wird seit Urzeiten, seit Beginn der Welt in allen Religionen verehrt, außer im biblischen Christentum und ihrem Vorläufer dem biblischen Judentum. Antike Sonnenanbeter begriffen unser Tagesgestirn als Leben spendenden Gott, der über ihr Dasein gebietet. In einigen Kulturen – etwa bei Ägyptern und Indern – galt die Sonne gar als Schöpferin der Welt. Ihr zu Ehren errichteten die Menschen Tempel und Paläste. Aus der Anbetung erwuchsen Kulte, deren Priester teils blutige Rituale erdachten: Sie sollten die Fruchtbarkeit spendende Sonne günstig stimmen und sicherstellen, dass sie nicht aufhört zu scheinen.

Die Menschen früherer Kulturen dachten sich die Sonne als übernatürliches Wesen. Meist bewohnte sie mit anderen Göttern ein Pantheon. In Ägypten schuf der Pharao Amenophis (später Echnaton) um 1400 v. Chr. die erste monotheistische Religion. Die Sonne, dekretierte er, sei die Verkörperung eines einzigen Gottes, Aton.

Vor allem römische Soldaten hingen dem persischen Lichtgott Mithras an, ihnen galt er als »Sol invictus« (unbesiegbarer Sonnengott). Dadurch verbreitete sich dessen Kult im gesamten Imperium Romanum. Seine Anhänger bildeten den Gott als Jüngling ab, oft bei einer rituellen Stiertötung. Er trägt eine Filzmütze, später wurde daraus die Freiheitsmütze der Französischen Revolution. Auf vielen Bildern umgibt – als Symbol für die »sieben heiligen Wesen« des Kults – ein siebenzackiger Strahlenkranz Mithras’ Mütze. Er findet sich auf der in Frankreich als Geschenk an die USA gefertigten Freiheitsstatue wieder.

Ein berühmtes Monument des Sonnenkults in Europa sind die Steinkreise von Stonehenge. Vor über 5.000 Jahren begannen Priesterastronomen einer geheimnisvollen Megalithkultur mit dem Bau der Anlage in der südenglischen Grafschaft Wiltshire. Später versammelten sich dort keltische Druiden. Auch andernorts sind Sonnenkulte noch lebendig. So veranstalten die Hexen von Salem – ein Zusammenschluss von Esoterikern – alljährlich einschlägige Zeremonien.

Heute finden wir die Sonnenanbetung aber nicht nur in allen nicht biblischen Religionen sondern auch im »modernen Heidentum«. Das Gesamte Gebiet der Esoterik, des New-Age und des Okkultismus sind im Grunde Kulte der Sonnenanbetung. Während der Sonnenkult in den meisten Religionen mit einem entsprechenden Schleier verhüllt wird und für Gläubige kaum sichtbar ist, tritt er hier ganz offen zu Tage. Eine neue unverhüllte Sonnenkultur z.B. predigt die von Frankreich aus agierende »Universelle weiße Bruderschaft«. Ihr Gründer, der bulgarische Guru Omraam Aïvanhov, wertet das Tagesgestirn als »strahlendes, weitherziges Wesen«, das die Menschen positiv beeinflusst.

Die Götter und Göttinnen der alten Mythologie, die vor der Sintflut bestanden, wurden in den verborgenen Mysterien der Religion Babels erneut angebetet, um Satan (Shatan = der Feind) zu ehren. Nimrod und Semiramis symbolisierten die Pantheons der Mythologie, die alle einen Gott des Krieges und eine Göttin der Liebe einschlossen. Nimrod war der Gründer Babels. Er symbolisierte den Gott des Krieges. Seine Frau Semiramis die Göttin der Liebe wurde im Tempel Babels angebetet.

Die assyrischen oder babylonischen Städte im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris (oder Mesopotamien, etwa dem heutigen Irak) waren Stadtstaaten, an deren Spitze ein Priesterkönig stand. Zu den Aufgaben dieses Priesterkönigs gehörte die Verbindung mit den Götzen. Eine ganz besondere Verbindungsaufnahme fand nur einmal im Jahr statt, wenn der Priesterkönig in dem Tempel zu Ehren des Hauptgottes Marduk auf der Spitze des Zikkurats, einem aus Ziegeln gemauertem Turm mit der Oberpriesterin die »Heilige Hochzeit« zum Segen und zur Fruchtbarkeit für Volk und Land vollzog (Fruchtbarkeistrituale).

Der Tempel in Babel war ein Turm, der bis in den Himmel reichte. Er stand für einen Versuch des Menschen, den Himmel durch seine eigenen Mittel zu erreichen und es war wirklich ein Tempel, in dem Satan (Shatan = der Feind) durch Ritualprostitution und Menschenopfer verehrt wurde. Prostitutionen ehrten die Göttin der Liebe (Semiramis) während Menschenopfer den Gott des Krieges (Nimrod) ehrten.

Nimrod, der ein ein Urenkel von Noah war, wurde ein mächtiger Tyrann und der Schöpfer des Sonnenkultes. Nimrod, der über Babel herrschte, war der Hauptanstifter des Turmbaus zu Babel. Dies war in allererster Linie eine Revolte gegen Gott. Im alten Babylon (Babel) gab es den Ritus der »heiligen Hochzeit«, die »rituelle Vereinigung« des Priesterkönigs mit der Oberpriesterin – und die fand in einem Tempel auf »der Spitze eines Turms« statt.

Obelisken die selbst heute noch in fast allen Religionen eine gewisse Rolle spielen zählen zu den wichtigsten Symbolen der Sonnenanbetung. Der Obelisk ist ein Phallussymbol und stellt den Phallus Nimrods dar – es ist ein Phalluskult und eine »schmutzige Religion«. Der »Heiligenschein« (Strahlenkranz) ist ein Symbol, das die Götter der Sonne anerkennt. Es ist ein stilisierter »Sonnenausbruch« und repräsentiert die Macht der Sonnengötter.

Nimrod und Semiramis ließen okkulte Praktiken, die vor der Sintflut getrieben wurden, wieder aufleben. Nimrod war ein grosser Astronom und behauptete, dass jede der Konstellationen des Tierkreises das Leben, die Karriere, die Gesundheit, den Charakter, das Verhalten, die Ehe und das Schicksal jedes Menschen kontrolliert, unter dessen Einfluss er geboren war. Er war sozusagen der Erfinder unserer heutigen Astrologie.

Er gab jedem der Planeten einen passenden Namen, ein Zeichen und einen bestimmten Einfluss, je nach Stand. Die Namen der Planeten und Zeichen haben sich mit der Entwicklung der Sprachen geändert, aber die Grundsätze sind im Laufe dieser 4.000 Jahre dieselben geblieben. Die Tierkreiszeichen zeigen unzweideutig, daß z. B. die Griechen etc. ihre Begriffe und Anordnungen des Tierkreises [und folglich ihre Mythologie, die damit verknüpft ist] von den Chaldäern übernahmen. Daß Nimrod mit der Orion-Konstellation identisch ist, kann nicht geleugnet werden.

Das antike Babylon

»Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder« (1. Mose 11:4)

 

Modell Babylonischer Turm Pergamonmuseum

Modell Babylonischer Turm Pergamonmuseum

Wir haben in den Prophezeiungen Daniels die Darstellung von vier Weltreichen in Form einer Statue (Daniel 2, Prophetie der Weltreiche) und in Form eines Tieres (Daniel 7): Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom. Wir sehen hier in der Prophetie wie ein Weltreich das andere ablöst und somit kontinuierlich die Geschichte geschrieben wird. Die erfüllte biblische Prophetie ist die Geschichte die wir heute in den Geschichtsbüchern lesen.

Auf das Römische Reich folgte 476 n. Chr. Europa (Füße aus Eisen und Ton). Was aber wenig beachtet wird ist daß jede dieser Nationen nach völliger Weltherrschaft unter einer gemeinsamen Weltreligion strebte. Diese Nationen hatten also nicht nur eine politische sondern auch eine religiöse Agenda. Mit der Ausbreitung jedes dieser Reiche ging auch eine geografische Ausbreitung einher.

Wir dürfen nicht vergessen daß die Abfolge dieser Reiche nicht nur eine politische Botschaft für die Weltgeschichte hatte, sondern indem sich jedes dieser Reiche ausbreitete sich auch die Religion dieser Reiche ausbreitete. Die Religion dieser Reiche wurde gefestigt und hat Einfluss genommen auf Politik, Kunst, Kultur, Architektur, uvm.

Wir wollen hier aus einer ganz anderen Perspektive durch diese Reiche gehen. Wir wissen daß das Babylonische Reich ein gewaltiges und ungeheuer imposantes Reich war dessen Reichtum, kulturelle und wissenschaftliche Errungenschaften kaum ausreichend beschrieben werden können.

Aufgrund der archäologischen Funde weiss man heute das der babylonische Turm ein Turm in Abstufungen war und in Zikkuratform nach oben strebte (stufenförmig nach oben). Es gab eine Treppe zu dem wichtigsten Raum in diesem Turm. Dies ist auch in anderen antiken architektonischen Anlagen immer der Raum der sich oben befindet. Man kann dies ebenfalls bei gegenwärtigen architektonischen Gebäuden sehen (z.B. Syrische Moschee). Die Fachleute bestätigen das Bauwerke die einem religiösen Zweck dienen meist in Zikkuratform gebaut wurden.

Diese Stufenförmige Zikkuratform hat nicht nur einfach statische Funktionen um höher bauen zu können, sondern vor allem auch einen religiösen Aspekt. Religiöse Bauwerke beinhalten Theologie (Kirchen, Dome, Synagogen, Tempel, etc.) das bedeutet das sich Theologie in Form von Architektur ausdrückt.

Der babylonische Turm in der Stadt war die Agenda der Menschen die damals dort wohnten, man kann sie nicht trennen wenn man Geschichte oder Prophetie in der Bibel studiert. Man kann nicht von einer Stadt sprechen ohne einen Turm und man kann nicht von einem Turm sprechen ohne einer Stadt. Diese beiden Dinge waren in ihrer Ursache (der Grund warum sie gebaut wurden) miteinander gekoppelt.

Wenn wir über Babylon sprechen sprechen wir biblisch gesehen über einen Turm. Wenn wir über einen Turm sprechen, sprechen wir biblisch betrachtet über eine Stadt und das Ziel warum diese Stadt gebaut wurde:

»Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder« (1. Mose 11:4)

Jemand »möchte sich einen Namen machen« bedeutet er möchte wichtig sein, er möchte sich erheben und dieses Erheben wird ausgedrückt in Form der Architektur. Man baut nicht irgendeinen »Kasten« sondern man baut einen Turm der »bis in den Himmel« reichen soll. »Himmel« ist hier ein religiöser Begriff: Man baut einen Turm dessen Spitze (höchster Punkt oder Raum) bis in den »Himmel« reicht. Die große Angst damals weshalb man diesen Turm baute war, daß man zerstreut würde, also das genaue Gegenteil von Einheit. Hier gab es also den Wunsch in einer Einheit zusammenzuleben.

Wenn wir jetzt einige Jahrhunderte vergehen lassen und sehen wie Gott in seiner Liebe alles beobachtet hat und wie er lange Geduld hatte mit den Menschen, bis er durch den Propheten Jeremia sagt:

»Wenn aber die siebzig Jahre um sind, will ich heimsuchen den König von Babel und jenes Volk, spricht der HERR, um ihrer Missetat willen, dazu das Land der Chaldäer und will es zur ewigen Wüste machen. So lasse ich an diesem Lande, gegen das ich geredet habe, alle meine Worte in Erfüllung gehen, nämlich alles, was in diesem Buch geschrieben steht, was Jeremia geweissagt hat über alle Völker« (Jeremia 25:12-13)

Saddam Hussein wollte das babylonische Reich wieder aufbauen: Die irakischen Aktivitäten in Babylon konzentrierten sich auf Rekonstruktionen öffentlicher Bauwerke. Darüber hinaus ließ der irakische Diktator, der sich als Nachfolger des babylonischen Königs Nebukadnezar II. verstand, für sich einen neuen Palast bauen. Auch auf irakischen Geldscheinen wurde der »Turm von Babel« abgebildet. Wenn man heute nach Babylon geht sieht man immer noch genau das was gesagt wurde durch den Propheten Jeremia: Wüste, Steinhaufen und Wildnis.

Babylon ist ein Schlüssel für die Ruhelosigkeit in dieser Welt es war bereits in der Antike ein Zentrum der Aufmerksamkeit: Durch Architektur, Kultur, Astronomie und Astrologie. Aber auch durch die sagenumwobene Person Nimrod. Nimrod war von rebellischer Natur, er sammelte Macht und war ein »Held« im Kampf gegen Gott.

In dieser Geschichte gibt es nichts was zufällig ist sondern die Geschichte beweist daß es hier Pläne gibt. So wie Gott die Geschichte plant und eingreift nach Plan so gibt es hier einen »Masterplan« sich gegen Gott aufzulehnen und dieser Plan ist fast so alt wie die Erde selbst.

Nimrod war der Erste der sich gegen Gott auflehnte und zwar systematisch, nach Plan. Er überlegte sich wie der Kampf gegen Gott und die die ihm nachfolgen am effektivsten sein würde. Und der effektivste Weg Menschen auszuschalten ist nicht sie zu töten, sondern sie zu versklaven. Versklavung hat Konsequenzen für das Umfeld des Sklaven und für den Plan den derjenige hat der sie versklavt.

Denken wir nur an Ägypten und die versklavten Israeliten: Der Pharao war zu dieser Zeit der Feind der Israeliten und er hätte sie töten können. Aber er hatte ganz andere Pläne: Die Israeliten haben sein Ägyptisches Reich gebaut! Moderne Sklaven sind Menschen die nicht wissen daß sie ein Reich aufbauen für den, der von Anfang an das Ziel hatte das zu zerstören was an die Wurzel dessen geht, was eigentlich Erlösung meint: Er-Lösung bedeutet jemanden zu lösen.

Was war das Kernelement babylonischer Religion? Die Fachleute sind sich einig daß Babylon eine der Wiegen für die Sonnenverehrung ist: Sonnenanbetung war das Kernelement babylonischer Religion. Wenn wir diese Tatsache verbinden mit dem Turm und mit der Stadt wo es heißt »lasst uns einen Namen machen« (eine Einheit zu bilden und sich zu erheben), dann dürfen wir die Tatsache nicht übersehen daß Babylon dazu eine Form der Religion wählte die nicht zufällig war. Diese Religion traf ins Herz dessen was der Widersacher Gottes plante:

Erfolgreicher als Menschen von Gott zu distanzieren ist der Plan sie in ihrem Glauben zu lassen: Es ist erfolgreicher für die Pläne dieses gefallenen Engels Menschen in ihrem Glauben zu lassen! Was er tun müßte wäre einfach nur eine Sache: Er müßte etwas verändern und verfälschen damit sie Sklaven werden in dem Bewußtsein »sie seien frei«. Und dass was dem Menschen die grösste Freiheit schenkt ist Zeit.

Eine systematische Degenerierung im Glauben würde viel erfolgreicher sein als Menschen zu vernichten oder sie von Gott zu trennen, das war die Fortsetzung des »Masterplans«. Dies machte er sehr effektiv in der Geschichte: Er konzentrierte sich auf eine Gruppe von Menschen und zwar auf die, die den Wunsch hatten das zu tun was Gott will.

Die Auferstehung Babylons

»Hebe auch nicht deine Augen auf gen Himmel, dass du die Sonne sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen« (5. Mose 4:19)

Die Auferstehung Babylons

Die Auferstehung Babylons

Ein Text der an die Wurzel der babylonischen Religion geht und die sich seitdem über die ganze Erde verbreitet hat. Wir wissen daß Babylon das erste systematisch aufgebaute Reich nach der Sintflut war, das den Plan hatte in einer gemeinsamen Unternehmung, Gott zu wiederstehen.

Das war eine ernste Warnung Gottes aber sie hat nichts gefruchtet. Denn wenn wir die Geschichte betrachten sehen wir daß in allen Zeiten, in all diesen historischen Abläufen der Weltgeschichte und der Nationen (egal welche wir nehmen), früher oder später jede Nation und jede Religion ankam bei einer Form der Verehrung und das war die Sonnenverehrung. Wir sehen das in der Geschichte dokumentiert.

In der Bibel ist »bis in den Himmel bauen« nicht nur ein physischer Himmel, sondern ein religiöses Ziel gemeint. Genauso meint »das Haupt erheben« nicht nur ein phyisches Haupt erheben um nach oben zu blicken sondern in der Bibel steht dieser Begriff auch für »Verehrung«. Wenn man »nach oben schaut« erniedrigt man sich dabei selbst.

In der Bibel finden wir zwei grundlegende Aufforderungen von Gott: Einmal »nicht das Haupt zu erheben« (5. Mose 4:19) und einmal »das Haupt zu erheben« (Lukas 21:28). Also ein Verbot das Haupt zu erheben für etwas das geschaffen ist.

»Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht« (Lukas 21:28)

Die Offenbarung erklärt uns daß sie in ihrem geistliche Blick ausschau halten sollen.

»Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern« (Offenbarung 22:16)

Jesus sagt von sich: »ich bin der helle Morgenstern«. Alles was Gott schuf deutete auf seine Schöpferkraft hin und auf seinen Plan, daß der Mensch bei allem was er sieht an den Schöpfer erinnert werden und ihn »im geistlichen Blick« haben sollte.

Der »helle Morgenstern« wird in der Bibel nur zweimal erwähnt, von zwei Persönlichkeiten: Einmal von Jesus Christus und einmal von Luzifer – der Lichtträger bzw. Lichtbringer (lat. lux, »Licht« und ferre, »tragen, bringen«) der zu Satan (Shatan = der Feind) wurde:

»Wie bist du vom Himmel gefallen, du leuchtender [glänzender, schöner] Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Nationen niedergeworfen hast! Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden« Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten« (Jesaja 14:12-14)

Hier geht es um einen Engel der glänzte, der einem Stern gleichkommt, er wird »Morgenstern« genannt. Es ging in Babylons Nation darum etwas zu erbauen daß sich als Reich an die Stelle setzt an der Gott sitzt, der wahre Morgenstern. Babylon mit diesem Turm- und Städtebau hatte den Plan ein Reich aufzubauen wo etwas installiert wird das an die Stelle Gottes rückt.

Wir wissen wer hinter Babylon stand: Sonnenverehrung war im antiken Babylon kein Zufall denn die Sonne ist nunmal der perfekte Ausdruck für »Morgenstern« weil die Sonne etwas über den Schöpfer aussagt. Die Sonne spendet wärme, schafft das Wachstum (Leben) all diese Eigenschaften finden wir bei Christus wieder:

»Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben« (Johannes 8:12)

Nun, was passiert wenn die Sonne ausgeht? Dann ist es dunkel auf dieser Erde! Das was wir in Babylon sehen ist die nicht vorhandene Ruhe im Gegensatz zur Glaubens-Gerechtigkeit: Sie leben nicht aus Glauben sondern aus Werken.

»Siehe, wer sich überhebt, der wird keine Ruhe in seinem Leben haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben« (Habakuk 2:4)

Wir haben von dem Kampf gehört der entbrannt ist im Himmel, nachdem er sich erhoben hat. Er wird »nach der Erhebung« im Himmel als Drache bezeichnet, weil er sich rebellisch gegen Gott erhoben hat:

»Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen« (Offenbarung 12:9)

Sehen wir uns Babylon ein wenig näher an: Was in Babylon tatsächlich das Kernelement war, das gekoppelt ist an den Plan Satans (Shatan = der Feind) sich zum hellen Morgenstern zu erheben in dieser Welt. Und sich an die Stelle von Jesus, dem wahren Morgenstern, zu setzen und zu verführen die ganze Welt.

Interessant ist das es in Babylon 3 Merkmale gibt die sich in allen Nationen wiederholen:

  • 1. Sonnenverehrung
  • 2. Sonne als höchste personifizierte Gottheit
  • 3. Sonnenfeier als Zeichen der Verehrung (Sonntag: Tag der Sonne)

Halten wir hier drei Dinge fest die belegbar Kern und Wurzel ihrer Religion waren: Die Sonnenverehrung als höchste Religion. Sie haben die Sonne personifiziert und ihr einen Namen gegeben und sie haben zur Verehrung dieses Gottes einen Tag eingesetzt um dieses Gottes zu gedenken.

Babylon

Wir sehen als höchste Religion die Sonnenverehrung in Babylon. Es gab viele, viele Götter in Babylon aber der oberste Gott war der Sonnengott, mit dem Namen Šamaš (Schamasch).  Er hatte noch viele andere Namen aber dieser Name ist wichtig weil Šamaš eine Abwandlung von der hebräischen Wurzel »Schemesch« ist, was »Sonne« bedeutet. Als Mithras wird er später der Medo-Persische Gott. Als Tag seiner Verehrung wird der Sonntag (Tag der Sonne) gewählt.

Medo-Persien

In Medo-Persien erkennen wir die gleichen drei Faktoren: Wir haben Sonnenverehrung als höchste Form der Religion. Wir haben die Sonne die personifiziert wird in Form einer Gottheit, diesmal als Mithras. Er war der Hauptgott Medo-Persiens, obwohl Mithras in vielen Kulturen vorkam und interessanter Weise in zwei Gechlechtern auftritt: er kann als männlicher (Mithras) oder als femininer (Mithra) Gott auftreten, aber er behält den gleichen Namen. Sie bestimmten einen Tag zur Verehrung dieser personifizierten Gottheit der Sonne: Den Sonn-Tag. Charakteristisch für alle Abbildungen Mithras ist der Strahlenkranz mit 7 Lichtstrahlen um seinen Kopf.

Griechenland

In Griechenland begegnen wir dem gleichen Phänomen: Wir sehen die Sonnenverehrung als höchste Religion. Die Sonne wird personifiziert und bekommt den Namen Helios als höchste Gottheit und es gibt einen besonderen Tag der Verehrung für Helios, den Sonn-Tag. Da Helios als Sonnengott das Licht bringt hält er in Darstellungen eine Fackel in der Hand. Er trägt das Licht und wird somit als »Lichtbringer« (lat. Luzifer) ausgewiesen.

Römisches Imperium

Auch hier wieder Sonnenverehrung als höchste Form der Religion. Die Sonne wird diesmal in Form von Sol Invictus personifiziert, was soviel bedeutet wie »unbesiegbarer Sonnengott« oder »unbesiegbare Sonne«. Das ist auch der Name den sich später die Kaiser zueigneten. Auch sie haben einen Tag zur Verehrung dieser Gottheit: Ebenfalls der Sonn-tag! Die Kaiser hatten nicht nur die politische Macht wie Abbildungen mit dem »Erdkugel-Apfel« in ihren Händen bezeugen, sondern sie waren auch die »Götter«.

Römisches Papsttum

476 n.Chr. kommt eine neue Macht die sogar die selben Namen erhält wie die kaiserlichen Machthaber in Rom: Pontifex Maximus (Oberster Priester bzw. Brückenbauer). Der Bischof von Rom wird 538 n.Chr. zum Papstum und wir sehen hier das gleiche Phänomen. Wenn wir genau studieren sehen wir in der Kunst, Geschichte und Architektur, daß die höchste Form der Verehrung wieder die Sonnen-Verehrung ist:

Viele die durch den Petersdom gehen und »Petrus« die Füße küssen wissen nicht das dort Jupiter steht. Jupiter wurde aus dem Pantheon, nur 1 km Luftlinie entfernt, in den Petersdom gebracht und »umgetauft« auf »Petrus«. In Wirklichkeit ist es aber Jupiter (Diēspiter = Licht-Vater, Gott des Lichtes bzw. der Helligkeit), der auch als »Lichtbringer« verstanden wurde. Wir sehen hier also wieder die Personifizierung der Sonne und ihre Anbetung und wir sehen die Übernahme eines Tages zur Verehrung dieser Gottheit: Sonn-Tag. Auf alten Vatikanischen Münzen sieht man die fides Katholika mit einem Kelch in der Hand und einer aus dem Kelch aufsteigenden Sonne.

Auch in den Katholischen Kirchen findet man überall Symbole der Sonnenanbetung (»Heiligenschein« in Bildern und Statuen; die Hostie in Form der Sonne, Heiligenverehrung, Statuen-Verehrung, Obelisk, Architektur, uvm.). An allen Ecken und Enden sieht man hier den Sonnenkult und die Verehrung der Sonne. Die Sonne ist hier überall gegenwärtig die letztendlich ein Mittler ist für das Heil des Gläubigen.

Könnte es sein das eines Tages die Sonne eine Rolle spielt in der Übereinkunft wie man Frieden findet auf dieser Erde?

Französische Revolution

Der Papst wird durch die französische Revolution entmachtet und nach Frankreich verschleppt. Jetzt geschieht etwas hochinteressantes: Eine Macht die über 1.500 Jahre an Macht zunahm war plötzlich entmachtet, so glaubte man. Es standen sich zwei Mächte gegenüber: Die französische Revolution und das Papsttum. Man glaubt hier fand ein Krieg statt und in Wirklichkeit war es nur ein Schauspiel.

Napoleon hatte große Pläne um ein Europa, eine Regierung, eine Sprache, eine Währung zu schaffen. Wir sehen hier wieder das »Prinzip der Erhebung«. Ein Produkt der Französischen Revolution sind die Menschenrechte oder wie sie heute immer mehr genannt werden die Menschenpflichten: Ein Plan die Gebote Gottes abzulösen mit dem Ziel den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Humanismus, der Mensch als das Zentrum allen Wirkens und Handelns: Der Mensch wird hier erhoben (wieder das Prinzip der Erhebung).

Menschen die humanisistisch überzeugt denken können keine Ruhe finden weil sie den Menschen in den Mittelpunkt setzen, da wo Gott hingehört. Und wenn Gott im Mittelpunkt steht dann hat sich der Mensch zu beugen, weil er erkennt daß er aus Staub gemacht ist. Auch der hebräische Name für Anbetung bedeutet »in den Staub legen«, sich erniedrigen ist Anbetung!

In der Darstellung der Menschenrechte (Jean-Jacques Le Barbier) sehen wir wie die französische Revolution das Verbindliche bricht, das ist dargestellt durch die Kette die zerbrochen wird. Man kann hier sehen wie ein Pseudo-Engel auf die Verfassung der französischen Revolution, die Menschenrechte, zeigt und mit einem Stab in der rechten Hand auf ein Gebilde zeigt, das wir als »das Auge Gottes«kennen. Nur die Frage ist welcher Gott? Welcher »Morgenstern« wird hier angedeutet?

Fakt ist, wir sehen jetzt überall mehr und mehr in den Medien dieses Symbol: Ein Dreieck mit einem Auge. Warum? Wird die Welt plötzlich religiös? Hinter diesem Dreieck leuchtet die Sonne: Der Morgenstern. Die Frage ist welcher Morgenstern? Eigentlich ist diese Frage bereits beantwortet worden, denn die Menschenrechte sind ein Versuch das Gesetz Gottes abzulösen. Es kann hier nicht um den Morgenstern Jesus (Offenbarung 22) gehen.

Mit dem Konkordat von 15. Juli 1801 beendete Napoleon den geistig-weltlichen Kampf mit der katholischen Kirche in seinem Sinne. In der Präambel wurde die katholische Religion als die »der großen Mehrheit der französischen Bürger« bezeichnet. Napoleon stärkt die Kirche im Sinne seiner Ziele (Konkordat mit dem Papst, 15.7.1801)

Was ist der Sinn und das Ziel Napoleons hier gewesen, einfach das Papsttum zu entmachten? Nein, sondern in seinem Sinne den Kampf zu beenden. Er verbündete sich mit der katholischen Kirche. Wir erinnern uns: Effektiv jemanden auszuschalten ist nicht ihn zu töten, sondern ihn zu gebrauchen um sein Reich zu bauen. Hier geschieht etwas Enormes. Wo sind die Gläubigen zu diesem Zeitpunkt 1801? Entweder sind sie tot (Bartholomeus-Nacht und andere Ereignisse) oder sie sind geflohen aus Europa – nach Amerika. Machen wir einen Schritt nach Amerika.

Amerika

Freiheitsstatue: Statue of Liberty

Freiheitsstatue: Statue of Liberty

Jeder der in Paris war kennt Gustave Eiffel. Er war ein genialer Ingenieur der anhand der architektonischen Zeichnungen von Frédéric-Auguste Bartholdi die Freiheitsstatue erbaute. »Liberty enlightening the world« (»die Freiheit die die Welt erleuchtet«) war der ursprüngliche Name dieser Statue.

Hier wird eine Figur nach Amerika exportiert und sie kommt zufällig aus Frankreich, wo sich zwei Mächte miteinander verbündet haben und diese Mächte heißen Kirche und Staat (Papsttum und französische Revolution). Diese Mächte haben ein Ziel: Die Abschaffung absoluter Werte und die Einführung der Menschenrechte bzw. Menschenpflichten.

Die »Freiheit die die Welt erleuchten« soll wird nach Amerika exportiert. Wer hat dieses »Geschenk« entworfen, gebaut und bezahlt? Es waren Freimaurer: Menschen die meinen es darf keine absoluten Werte geben und der Mensch sei der Mittelpunkt des Lebens (Prinzip der Erhöhung).

Fassen wir kurz zusammen: Die stärkste Macht Europas (das Papsttum) wird entmachtet, nach Frankreich gebracht, verbindet sich mit Napoleon und nur wenige Jahre später macht Frankreich ein Geschenk an die Vereinigten Staaten. Die Vereinigten Staaten waren bis zu diesem Zeitpunkt das Land (das die Bibel erwähnt) das den Gläubigen aus Europa geholfen hat vor religiöser Verfolgung zu fliehen. Der »Anti-Morgenstern« der leuchten will in dieser Welt, der Anbetung möchte und seinen Thron erheben will verlegt sein Interesse auf ein Land dessen Verfassung jedem Menschen die Freiheit gibt zu glauben und Gott anzubeten. Welchen Gott? Den wahren Gott, den Schöpfergott!

Dieses Abbild (Freiheitsstatue) ist entstanden durch einen philosophischen und politischen Plan. Diese Statue steht nicht nur auf einem Zikkurat als Sockel, dessen Fundament eine Sonne darstellt, sondern es gab auch eine Einweihungszeremonie dafür. Ein Zikkurat ist immer ein Hinweis auf ein religöses Bauwerk. Könnte es sein das diese Statue ein religiöses Bauwerk ist?

Religiöse Bauwerke dienen der Verehrung. Die Frage ist wer steht auf diesem Sockel? Wer ist diese Frau die gar keine Frau ist? Diese Figur trägt ein Licht in ihrer Hand (Lichtträger, Lichtbringer, lat. Luzifer) und sie strahlt an ihrem Kopf wie Mithras in seinen besten Zeiten gestrahlt hat. Präsident Grover Cleveland hielt bei der Einweihungszeremonie die folgende Ansprache: »Wir werden nie vergessen, dass die Freiheit hier ihre Heimat gefunden hat, auch soll ihr erwählter Altar nicht vernachlässigt werden«.

Zufall? Das dort eine Figur steht von Freimaurern geschenkt, nach Amerika geführt, dort wo das Volk Gottes hingeflohen ist aus Europa. Das dort eine Figur steht die ein Licht trägt die der Architekt »Freiheit die die Welt erleuchtet« nannte. Nun von welcher Erleuchtung spricht man hier? Worauf steht diese Figur? Auf einem Altar. Wozu dienen Altäre? Zur Verehrung von Gottheiten. Zufall oder Plan?

Nimrod & Semiramis

»Kusch aber zeugte den Nimrod. Der war der Erste, der Macht gewann auf Erden, und war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN. Daher spricht man: Das ist ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN wie Nimrod. Und der Anfang seines Reichs war Babel, Erech, Akkad und Kalne im Lande Schinar. Von diesem Lande ist er nach Assur gekommen und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach, dazu Resen zwischen Ninive und Kelach. Das ist die große Stadt« (1. Mose 10:8-12)

Babylonischer Krieger

Babylonischer Krieger

Sem war der erstgeborene Sohn von Noah (1. Mose 9:18-19, 10:22) und auch Abraham’s Abstammung führt auf Sem zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als »Söhne des Sem«. [1]

Der erstgeborene Sohn von Ham war Kusch und dieser zeugte wiederum den Nimrod. Nimrod war »der Erste, der Macht gewann auf Erden«, also der erste Mensch, der zur Königswürde gelangte und der Gründer des assyrischen und babylonischen Reiches.

Nimrod war »ein Gewaltiger … auf der Erde« und »ein gewaltiger Jäger«. Er gebrauchte Kraft und Gerissenheit, um Menschen und ebenso auch Tiere unter seine Herrschaft zu bringen. Die Worte »vor dem Herrn« weisen wahrscheinlich auf seine Energie als Herrscher und die Autorität, die er an sich gerissen hat, hin – in Unabhängigkeit von dem Herrn (1. Mose 10:8-10; 1. Chronik 1:10).

Nimrod (hebräisch) = der Widerstreitende (Rebell), sich Empörende, vielleicht auch: der Hellstrahlende

Die Bedeutung des Namens passt zur überlieferten Charakterisierung eines Herrschers der Autorität, unabhängig vom Walten Gottes, an sich gerissen hat. Der Kirchenhistoriker Epiphanios Scholastikos (6. Jh.) bezeichnete Nimrod als den Erfinder der Magie, der Astrologie und der Pharmazie.

Die Bibel bezeichnet nur zwei Menschen als »Jäger«: Der gewaltige Jäger Nimrod und der Jäger Esau, der Zwillingsbruder Jakobs (des späteren Israel). Beide waren Enkel Abrahams und die Zwillingssöhne Isaaks.  

Nimrod und seine Frau Semiramis brachten also Lehren in die Welt die gegen Gott und seine Gebote gerichtet waren. So wurde Babylon zum Geburtsort der heidnischen Religionen die verschiedene Götter anbeteten, Magie betrieben, Astrologie lehrten und diverse Lehren miteinander vermischt haben.

Babylon bzw. Babel bedeutet babylonisch »Tor Gottes« oder »Tor zu Gott« jedoch hebräisch »Verwirrung«. Nimrod wollte sich mit dem Turmbau zu Babel einen Namen machen, damit er den Namen Gottes beseitigen bzw. ersetzen kann (1. Mose 11:1-4).

Die Mutter mit dem Kind

Semiramis bekam also einen Sohn und nannte ihn Damu (vom sumerischen Damm oder Blut), welcher in der späteren babylonischen Sprache Dammuzi, im hebräischen Tammuz und im griechischem Adonis genannt wurde. Diesem Sohn, der so in seiner Mutter Arme verehrt wurde, schrieb man alle Eigenschaften des verheißenen Messias zu und gab ihm nahezu alle seine Namen.

Wie Christus in der hebräischen Sprache des Alten Testaments Adonai, der Herr, genannt wurde, nannte man Tammuz Adon oder Adonis. Unter dem Namen Mithras wurde er als der »Mittler« verehrt. Als Mittler und Haupt des Bundes der Gnade wurde er Baal-Berith genannt, Herr des Bundes.

In Ägypten wurden die Mutter und das Kind unter den Namen von Isis und Osiris angebetet. In Indien, sogar bis jetzt als Isi und Iswara; in Asien, als Cybele und Deoius, Astarte, Astoreth; im heidnischen Rom als Fortuna und Jupiter-puer oder Jupiter, der Junge; in Griechenland als Ceres, die Große Mutter, mit dem Baby an ihrem Busen, oder als Irene, die Göttin des Friedens, mit dem Jungen Plutus in ihren Armen und sogar in Tibet, in China und Japan, wo Shing Muhen, die Heilige Mutter in China mit einem Kind in ihren Armen vertreten wurde. In Großbritannien beteten die Druiden-Priester die Jungfrau-Patitura als die »Mutter des Gottes« an. Andere Namen sind Aphrodite (Venus), Artemis (Diana), Athena (Mineva), Demeter (Ceres), Geae (Erde), Hera (Juno), Hestia (Vesta), Nandu (Ops) u.s.w.

Nimrods Frau Semiramis wird heute noch als Himmelskönigin verehrt. Zur Täuschung der Christen wird sie allerdings »Maria« genannt und als »Mutter Gottes« bezeichnet.

»Fortsetzung folgt demnächst…«

Als Untermenü geplante weitere Artikel zum Thema »Der ewig alte Sonnenkult«:

  • Symbole des Sonnenkults

 

Mediathek (Video)

»(Keine) Ruhe für Planet Erde« – Nicola Taubert
Teil 7 aus der Serie »Zukunft Erde – Zufall oder Plan?«
Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist zum »Sklaven« der Zeit geworden. Die Götter und Göttinnen der alten Mythologie, die vor der Sintflut bestanden, wurden in den verborgenen Mysterien der Religion Babels erneut angebetet. Nimrod und Semiramis symbolisierten die Pantheons der Mythologie, die alle einen Gott des Krieges und eine Göttin der Liebe einschlossen.
Die assyrischen oder babylonischen Städte im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris waren Stadtstaaten, an deren Spitze ein Priesterkönig stand. Zu den Aufgaben dieses Priesterkönigs gehörte die Verbindung mit den Götzen. Eine ganz besondere Verbindungsaufnahme fand nun einmal im Jahr statt, wenn der Priesterkönig in dem Tempel zu Ehren des Hauptgottes Marduk auf der Spitze des Zikkurats, einem aus Ziegeln gemauertem Turm mit der Oberpriesterin die »Heilige Hochzeit« zum Segen und zur Fruchtbarkeit für Volk und Land vollzog (Fruchtbarkeistrituale).

»Obelisken im Christentum« (english/deutsch) – Jim Staley
Obelisk bedeutet buchstäblich »Baals Säule« oder Baals Körperteil der Fortpflanzung. Es ist fast immer im Zentrum eines Kreises platziert, dem Solar-Rad. In der hebräischen Bibel kann man deutlich erkennen, daß das Wort für Säule oder Götze »kham-mawn« ist. Säule und Götze sind also identisch. Und »kham-mawn« bedeutet buchstäblich Sonnen-Götze oder Sonnen-Säule

»Wahrheit oder Tradition?« (english/deutsch) – Jim Staley
Ein schockierendes Video über den Ursprung christlicher Traditionen. Von Nimrod, Semiramis, Tammuz, Baal, bis zu den Sonnengöttern Ägyptens, deren Vermächtnis führte zu der heutigen Anbetung des Christentums, besonders der katholischen Kirche

»Der Dreizack« (english/deutsch) – Jim Staley
Die Archäologie findet diese antike heidnische Handgeste überall an den Orten die zu einer Gesellschaft der Sonnenanbetung gehörte. Im antiken Babylon (in den Händen aller heidnischen Sonnengötter). Woher diese Dinge kommen hat Geschichte, die »miteingebaut« worden ist. Diese Handgeste ist also ein Symbol, das die Götter der Sonne anerkennt. Genauso wie der »Heiligenschein«, der ein »Sonnenausbruch« ist und die Macht der Sonnengötter repräsentiert.

»Masterplan zum (Über)Leben« – Nicola Taubert
Teil 2 aus der Serie »Zukunft Erde – Zufall oder Plan?«
Wer zieht auf dieser Welt die Strippen? Eine globale „Elite“ hat sich der Umsetzung eines Masterplanes verschrieben, angeblich um für allgemeinen Frieden und Sicherheit sorgen. Tatsächlich aber ist es Gott, der das Weltgeschehen so lenkt, dass letztlich sein großer Erlösungsplan verwirklicht wird.

»Der König von Babylon« (1992)- Prof. Dr. Walter Veith
Prof. Dr. Veith folgt hier den Spuren Babylons durch die Geschichte hindurch und zeigt detailliert auf, dass es sich hier um den ewig alten Sonnenkult handelt.

»Weltregierung oder Gottesreich?« – Nicola Taubert
Teil 4 aus der Serie »Die neue Weltordnung«
Das Mosaik: Hier wird die Wirkung Babylon’s durch die gesamte Weltgeschichte aufgezeigt

Mediathek (PDF)

»Von Babylon nach Rom« (pdf) – Alexander Hislop (1807-1865)
Der Ursprung der römisch-katholischen Religion
Seine gründlichen Nachforschungen über die Zusammenhänge antiker Mysterienreligionen und Mythologien, die sich wie ein roter Faden durch die Weltgeschichte verfolgen lassen, bilden auch heute noch eine Grundlage für viele weitere Veröffentlichungen neuerer Autoren. Mit beispielloser Deutlichkeit zeigt Hislop das eigentliche Wesen des Katholizismus auf. eine Deutlichkeit die am Ende des 20. Jahrhunderts in der Öffentlichkeit nicht mehr als angebracht betrachtet wird, weil sie die heutigen Normen der Toleranz und Verständigung verletzt.

Quellen

Text-Auszüge aus dem Vortrag »(Keine) Ruhe für Planet Erde« von Nicola Taubert

Anmerkungen:

[1] »Semiten« (Historische Völker): Zu den Semiten gehören die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer.

Die »Semiten« im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch. So sprachen die Kanaaniter zwar eine semitische Sprache, der biblische Stammvater Kanaan wird jedoch als Sohn des Noach-Sohnes Ham beschrieben. Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Israelis, Aramäer und Malteser. Der Sammelbegriff »Semiten« wird aber eher in Bezug auf die historischen Völker verwendet.

Heutige »semitisch-sprachige« Völker sind z. B. Araber, Israelis, Aramäer und Malteser. Der Sammelbegriff »Semiten« wird aber eher in Bezug auf die historischen Völker verwendet.