Was ist Babylon?

Die biblische Symbolik hinter Babylon

»Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach:
Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden
und nichts empfangt von ihren Plagen!« (Offenbarung 18:4)

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Die Suche nach dem Ursprung

»...Und es gibt gar nichts Neues unter der Sonne.
Gibt es ein Ding, von dem einer sagt: “Siehe, das ist neu”?
Längst ist es gewesen für die Zeitalter, die vor uns gewesen sind«
(Prediger 1:9-10)

Babylon: Modell des Ishtar-Tores mit Prozessionsstrasse (180-195 v.Chr.), Pergamon Museum

Babylon: Modell des Ishtar-Tores mit Prozessionsstrasse (180-195 v.Chr.), Pergamon Museum

Heute wie damals: der Mensch will sich einen Namen machen, möchte auftrumpfen gegenüber seinem Schöpfer. Diese Überheblichkeit scheint sich in der Tat wie ein roter Faden durch die Geschichte Babylons zu ziehen, wo einst das Vorbild des modernen Wolkenkratzers stand…

Nimrods Turm

Er sollte für Jahrhunderte verehrt werden als Marduk. Er war der Stadtgott von Babylon und später der Hauptgott des babylonischen Pantheons. Seine Attribute waren der Mardukdrache, oft auch als Marduktier bezeichnet, und der Spaten. Er war dritter nachflutlicher Herrscher der sumerischen Königsliste und Gründer der Dynastie von Uruk. Er hieß Enmerkar oder – sein biblischer Name ist bekannter – Nimrod. [1]

Nimrod war der erste König der Erde, Herrscher über Babel (1. Mose 10,8-10) und damit Anführer des dortigen Turmbaus. Seine Frau Semiramis wurde später als Himmelskönigin verehrt, ihr Sohn Tammuz zum reinkarnierten Nimrod und Gottmenschen erhoben.

Der Kirchenhistoriker Epiphanios Scholastikos (6. Jh.) bezeichnete Nimrod als den Erfinder der Magie, der Astrologie und der Pharmazie. [2] Birch: »Das Nimrod mit der Orion-Konstellation identisch ist, kann nicht geleugnet werden«. Auch Ouvaroff ist in seinem wissenschaftlichen Werk über die eleusinischen Mysterien zur gleichen Schlußfolgerung gekommen. [3]

Nebukadnezer – zwischen Wahn und Glaube

Nebukadnezar hat in den Städten Babyloniens zahlreiche Tempel, Paläste und Befestigungsmauern errichten lassen und ging so als großer Bauherr in die Geschichte ein. Er war aber auch ein bedeutender Heerführer und sein erster Feldzug gegen Jerusalem fand schon vor seiner Thronbesteigung statt.

Die Südburg wurde in den Jahren 1900 bis 1906 von deutschen Archäologen unter Robert Koldewey freigelegt, dazu eine imposante Prozessionsstraße und das Ischtar-Tor, das sich heute im Pergamonmuseum in Berlin befindet. Saddam Hussein hat auf den Ruinen der Südburg den babylonischen Palast neu errichtet – und stellte sich damit in die Herrscherlinie Nebukadnezars. [1]

Alexander der Größenwahnsinnige

Was musste es für einen Eindruck auf Alexander den Großen (356 bis 323 v. Chr.) gemacht haben, als er in Jerusalem eine Prophezeiung las, in der er sich selbst wiedererkannte! Sein Einzug in Jerusalem war friedlich und er zeigte den Juden und dem Gott Israel höchsten Respekt: Alexander »stieg zum Tempel hinauf, opferte Gott nach des Hohepriesters Anweisung und erwies diesem wie den Priestern die höchsten Ehrenbezeugungen« [4]

»Als man ihm nun das Buch Daniel zeigte, in welchem vorausgesagt war, ein Grieche werde der Perser Reich zerstören, hielt er sich selbst für diesen Griechen und entließ voll Freude das Volk« (Josephus XI, 8,5). Tatsächlich erfüllte Alexander zuvor ohne sein Wissen die 200 Jahre zuvor niedergeschriebene Vision Daniels vom Widder und Ziegenbock. In Daniel 8:21 ist der »König von Griechenland« erwähnt.

Alexander war der Magie, dem Reichtum und dem Prunk Babylons verfallen. Zwar zog er weiter und setzte seine Eroberungszüge bis nach Indien fort, doch zuletzt kehrte er mit erschöpften und zermürbten Streitkräften nach Babylon zurück. Er wollte Babylon zum Zentrum seines Weltreichs machen und den babylonischen Turm neu errichten. Die schon vorher halb zerstörte Ruine des Stufentempels ließ er einebnen, um den Turm von Grund auf neu zu errichten. Doch dazu kam es nicht – Alexander starb mit knapp 33 Jahren an einem Fieber oder Malaria. Sein Babylon, dessen Wahn ihn buchstäblich infiziert hatte, zerfiel. Nie wieder konnte die Stadt ihren Ruhm wiedererlangen.

Saddam Hussein – Nebukadnezars Erbe?

Saddam Hussein's Palast in Babylon

Saddam Hussein’s Palast in Babylon

2300 Jahre nach Alexander herrschte Saddam Hussein über Babylon, besser gesagt über den Staat, auf dessen Gebiet sich die alten Ruinen befinden. Bald nach seiner Machtübernahme im Juli 1979 ließ er sich »unersetzlicher Führer« nennen und sah sich als Nachfolger Nebukadnezar II. Dies unterstrich er durch seine umfangreichen Restaurierungsarbeiten an den Ruinen aus neubabylonischer Zeit. Er ließ nicht nur die Mauern der Südburg in Babylon neu errichten, direkt neben dem Palast seines »Vorgängers« baute er sich selbst einen Palast auf einem eigens aufgeschütteten Hügel. Er konnte seine diesbezüglichen Vorhaben nicht zu Ende führen….

Die irakischen Aktivitäten in Babylon konzentrierten sich auf Rekonstruktionen öffentlicher Bauwerke. Darüber hinaus ließ der irakische Diktator Saddam Hussein, der sich als tatsächlicher Nachfolger des babylonischen Königs Nebukadnezar II. sah und sich als Begründer des neubabylonischen Reiches verstand, für sich einen neuen Palast bauen. Er hat auf den Ruinen der Südburg den babylonischen Palast neu errichtet – und stellte sich damit in die Herrscherlinie Nebukadnezars. [1]

»So wird es Babel, der Zierde der Königreiche, der stolzen Pracht der Chaldäer, ergehen wie nach der Umkehrung von Sodom und Gomorra durch Gott. Nie mehr wird es bewohnt sein, und es bleibt unbesiedelt von Generation zu Generation. Und der Araber wird dort nicht zelten, und Hirten werden ihre Herden dort nicht lagern lassen. Aber Wüstentiere werden dort lagern, und voller Eulen werden ihre Häuser sein. Strauße werden dort wohnen und Bocksdämonen dort tanzen. Wilde Hunde werden heulen in seinen Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Und seine Zeit steht nahe bevor, und seine Tage werden nicht verlängert werden«
(Jesaja 13:19-21)

Der deutsch-israelische Journalist Ludwig Schneider behauptet bezüglich der Folgen, die aus der Eroberung des Irak hervorgehen könnten: »Wie bereits offiziell von UNO-Quellen bestätigt, soll dort, wo früher Babylon war, das zukünftige UNO-Hauptquartier und der Sitz aller Weltreligionen entstehen« Darin erkennt er eine Erfüllung von Gottes Wort, das der Antichrist von Babylon aus die Welt verwirren wird.

Der Turmbau zu Babel

»Und sie sprachen: Auf, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen,
und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen,
damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen!
Darum gab man ihr den Namen Babel (bāvel); denn dort verwirrte (bālal) der Herr
die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der Herr
über die ganze Erde« (1. Mose 11:4.9)

Turmbau zu Babel, Lucas van Valckenborch (1595)

Turmbau zu Babel, Lucas van Valckenborch (1595)

Der Name Babylon geht zurück auf die Zeit des Turmbaus zu Babel, der nach der Sintflut durch herausfordernde Heiden errichtet wurde, in der Hoffnung diesen so hoch zu bauen, daß er von keiner Wasserflut je wieder bedeckt werden könnte (Vers 4).

Mit der Stadtbezeichnung Babel wird im hebräischen Text an zwei Stellen (1. Mose 11:7.9) ein Wortspiel veranstaltet, das auf den ähnlichen Klang der Wurzeln bbl (im Namen »Babel«) und bll (im Verb »verwirren«) aufbaut. Im Zusammenhang mit der Sintflut wird übrigens der gleiche Wortstamm verwendet. [1]

Babel bedeutet Hebräisch Verwirrung und das hebräische Wortspiel mit dem Namen der Stadt “Bab-El” bedeutet “Tor Gottes” (Tor zu Gott):

  • Hebräisch “bālal”         –> Verwirrung
  • Hebräisch “Bab-El”       –> Tor Gottes (Tor zu Gott)

Bab-El ist auch ein hebräisches Wortspiel: Das Tor der damaligen Städte war immer auch der Ort der Gerichtsbarkeit (Bürgermeister, Amtsleute, etc.). Wer das Tor einer Stadt besaß, regierte diese Stadt. Und wenn jemand »das Tor Gottes besitzen« möchte heißt daß, er möchte sich an Gottes Stelle setzen.

Warum haben sie hier begonnen einen Turm zu bauen?
Sie wollten sich »einen Namen machen« um Zerstreuung zu verhindern (vereinigen). Sie wollten bei diesem Turmbau eine Einheit bilden die von drei Elementen charakterisiert wurde:

  • Sie waren sich einig (Vereinigung, Versuch Zerstreuung zu verhindern)
  • Sie hatten ein gemeinsames Ziel (Turm, also Tor Gottes)
  • Sie hatten ein Kommunikationsystem (Sprache)

Zwei Kapitel vor dem Turmbau (1. Mose 9) wird noch die Sintflut beschrieben. Sie hatten vor den Turm so hoch zu bauen, daß er von keiner Wasserflut je bedeckt werden könnte (Unabhängigkeit von Gott). Für Turmbau und Sintflut wird der gleiche Wortstamm verwendet.[5]

Es war also ein Bau mit dem sie sich gegen Gott gestellt haben um sich damit eigentlich an Gottes Stelle zu setzen. Eine Vereinigung der ganzen Welt um sich gegen Gott zu stellen, denn dann kann ihnen nichts mehr verwehrt werden. So ist es nicht erstaunlich, daß nach dem Gericht von 1. Mose 11 die ganze Bibel hindurch dem Namen Babel die Idee von einer großen Zusammenballung der Welt zur hochmütigen Auflehnung gegen Gott anhaftet.

»Und der Herr fuhr herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen« (1. Mose 11:5-6)

EU-Plakat »Viele Sprachen eine Stimme«

EU-Plakat »Viele Sprachen eine Stimme«

Das was sie damals nicht geschafft haben, womit sie aufhören mußten, wird (lt. Prophezeiung) von der letzten Macht (Babylon) vollendet werden (Offb 13:12, 17:12-13). Sie werden genau daß tun, was sie damals begonnen haben: Eine anti-göttliche Macht wird die ganze Welt vereinen, sie werden ein Ziel haben und sie werden ein Kommunikationssystem haben um das zu vollenden, was vor ca. 4.500 Jahren begonnen hat…

Die Folge des Turmbaus zu Babel war genau das was sie verhindern wollten: Die Zerstreuung. Denn durch die Sprachenverwirrung wurden sie zerstreut in alle Länder. Die Menschheit wird das was sie damals nicht geschafft hat, am Ende der Zeit wiederholen: Sie werden sich einig werden, ein gemeinsames Ziel haben, eine gemeinsame Kommunikation und sie werden als Welteinheit wieder gegen Gottes Prinzipien vorgehen und auch gegen sein Volk.

Das was sie damals nicht vollenden konnten werden sie erneut versuchen. Doch wir wissen auch aus der Bibel, daß Gott das Gleiche machen wird wie damals in Babel, noch während sie »das neue Babel« aufbauen und die Macht Babylons aufrichten. Gott wird genauso eingreifen und »das neue Babylon« wird zerstört werden und genauso untergehen wie das antike Babel.

Antikes Babylon: Das neubabylonische Reich

»Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Bild machen sechzig Ellen hoch und sechs Ellen breit und ließ es aufrichten in der Ebene Dura im Lande Babel. Wenn ihr hören werdet den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente, dann sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar hat aufrichten lassen. Wer aber dann nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den glühenden Ofen geworfen werden« (Daniel 3:1.5-6)

Das Babylon der Endzeit ist symbolisch zu verstehen, nicht wörtlich. Da bereits vor der Hochblüte des antiken Babylons der Prophet Jesaja dessen Untergang prophezeite. Die Geschichte hat uns auch dies wortwörtlich bestätigt (Jesaja 13:19-21)

Nebukadnezar war Gründer und Herrscher des Reiches Babylon, er hatte alle Feinde besiegt (Niederlage Ägyptens, Untergang Assyriens, Eroberung Israels), die Völker unterdrückt und teilweise auch Gefangene nach Babylon gebracht. Im Jahr 597 v.Chr. wurden der König von Juda und viele Gefangene mit den Schätzen des Tempels nach Babylon gebracht: Dies wird die »große Gefangenschaft« genannt.

Die persönliche Geschichte Nebukadnezars wird uns im Buch Daniel gezeigt. Nebukadnezar hatte Daniel zusammen mit einigen Mitgefangenen erwählt, um eine ehrenwerte Position im Staat zu bekleiden. Im zweiten Jahr der Regierung Nebukadnezars (603 v.Chr.) hatte er den bemerkenswerten Traum von dem großen Standbild, durch dessen Auslegung bekannt wurde, dass er von Gott als der erste König einer völlig neuen Ära ausgewählt war: die Zeit der Nationen.

Die Weltgeschichte vorhergesagt (Daniel 2:27-49):

  • 1. Reich: Babylon, Kopf aus Gold (604-539 v. Chr.)
  • 2. Reich: Medo-Persien, silberne Brust (539-331 v. Chr.)
  • 3. Reich: Griechenland, kupferne Hüfte (331-168 v. Chr.)
  • 4. Reich: Rom, eiserne Beine (168 v. Chr.-476 n. Chr.)
  • 5. Reich: Zerteiltes Reich (ab 476 n. Chr.)

Die Bibel warnt uns dass sich auch diese Art der Anbetung wiederholen wird: »Das Bild des Tieres« (ein weltweites System) wird aufgerichtet und alle Menschen werden gezwungen es anzubeten (Offenbarung 13:14-17)

Gott zeigt hier nicht nur dass er die Zukunft bereits kennt, sondern auch dass er derjenige ist der Bewahren kann (er ist nicht nur allwissend sondern auch allmächtig).

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Prophetie der Weltreiche« noch vertieft

Die Hure Babylon

»Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah« (Offenbarung 17:3-6)

Die Hure Babylon

Die Hure Babylon

Da sich die Bibel selbst auslegt, erklärt sie uns auch was mit dem Symbol einer Frau gemeint ist. Demnach ist Christus der Mann und Gottes Volk ist die reine Frau (Epheser 5:31-32). Eine Hure ist hier ein untreu gewordenes, ehemaliges Volk Gottes, das sich von Gott entfernt hat und abgefallen ist (Hosea 1:1-2; Hesekiel 16:2.15.59). Babylon nimmt hier eine Sonderstellung ein da es gleichzeitig der Name der Hure aber auch der Stadt ist (Offenbarung 17:18).

 

 

  • Reine Frau –> Gottes Volk
  • Hure  –> Abgefallene Gemeinde / Kirche (Gemeinde)
  • Babylon –> Stadt Babylon und Hure Babylon sind identisch

»Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt,
die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden« (Offenbarung 17:18)

Kennzeichen der Hure Babylon
Symbolik Bedeutung
Frau Christliche Kirche
Hure Abgefallene Kirche
Becher (Kelch) Falsche Rechtfertigung
Sitzt an Wassern Verbindung mit vielen Völkern
Sitzt auf dem Tier Verbindung mit Staat
Sitzt auf 7 Bergen Sitzt in Rom
Geschmückt Prunk, Hochmut (2. Mose 33:5-6)
Trinkt Blut der Heiligen Tötet die Gläubigen
Mutter der Huren Mutterkirche (von anderen
abgefallenen Kirchen)

 

Die Offenbarung ist sehr klar, deutlich und äußerst detailliert in der Beschreibung der Hure Babylon. Man muß sich nur die Merkmale und Kennzeichen anschauen und diese anhand der Bibel selbst entschlüsseln.

Dann kann man leicht erkennen daß die Hure Babylon eine christliche abgefallene Kirche ist die eine falsche Rechtfertigungslehre hat die von sich selbst sagt »von mir kommt das Heil.« Sie ist direkt verbunden mit einem Staat und pflegt mit vielen Völkern Verbindungen. Ihr Hauptsitz ist Rom und sie schmückt sich mit Prunk und Hochmut. Sie verfolgte und tötete Jahrhundertelang die wahren Gläubigen (lt. Offenbarung wird sich das wiederholen) und nennt sich selbst Mutterkirche aller anderen Kirchen.

Es gibt nur eine Macht auf dieser Welt auf die alle neun Merkmale zutreffen und das ist das Papsttum: Die katholische Kirche. Hier ist das System gemeint und nicht die Menschen die von diesem System verführt wurden. Es sei hier betont dass es in allen Kirchen aufrichtig gläubige Menschen gibt die auch wahrhaft bekehrt sind.

Die Hure Babylon ist ein Symbol für das Papsttum und ihr Töchter sind orthodoxe und protestantische Kirchen, die in der Ökumene mit ihr verbunden sind. Die Hure Babylon hat sehr viele falsche Lehren aufgenommen. Das Papsttum behauptet das die Tradition der Kirche wichtiger ist als das was die Bibel sagt, während für wahre Gläubige das Wort Gottes der Maßstab ist und nicht menschliche Tradition.

Das moderne Babylon
Verfälschung Wahrheit
Autorität Tradition Gottes Wort
Gebet zu »Heiligen« zu Jesus
Errettung Menschliche Werke Gnade in Christus
Fürsprache durch Priester durch Christus
Anbetung Sonntag Sabbat (Samstag)
Tod Unsterbliche Seele »Schlaf« (1. Tod)
Taufe Besprengung von Säuglingen Glaubenstaufe durch Untertauchen

 

Babylon versucht immer mehr biblische Grundlagen zu verdrehen und zu verfälschen und weicht so immer mehr vom biblischen Weg ab.

»Wäre die Welt nicht so hoffnungslos trunken vom Wein Babylons, würden durch die klaren, durchdringenden Wahrheiten des Wortes Gottes sehr viele überzeugt und bekehrt werden. Aber der christliche Glaube erscheint so verwirrt und voller Widersprüche, dass das Volk nicht weiß, was als Wahrheit zu glauben ist. EGW – der große Kampf«
(EGW Schriften: FG2, Das Babylon der Offenbarung, Ellen G. White, Seite 69)

–> Dieses Thema wird in den Abschnitten »Katholizismus«  und »Das Buch Offenbarung« noch vertieft (Fortsetzung folgt)

Das dreiteilige Babylon

»Und die große Stadt wurde in drei Teile gespalten, und die Städte der Nationen fielen, und der großen Stadt Babylon wurde vor Gott gedacht, ihr den Kelch des Weines des Grimmes seines Zornes zu geben« (Offenbarung 16:19)

Die 3-fache Vereinigung (Offenbarung 18:3): Babylon (globale Religion); Könige (globale Staaten); Kaufleute (globale Weltwirtschaft)

Die 3-fache Vereinigung (Offenbarung 18:3) Quelle: Vortrag »Offenbarung 17« von Olaf Schröer

Die 3-fache Vereinigung (Offenbarung 18:3)
Quelle: Vortrag »Offenbarung 17« von Olaf Schröer

Der 3-fache Zerfall (Offenbarung 16:19): Babylon zerfällt in drei Teile. Es ist aus drei Teilen zusammengesetzt.

»Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns« (Offenbarung 16:19)

Auch das endzeitliche Babylon setzt sich aus drei Teilen zusammen:

»Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen« (Offenbarung 16:13-14)

Der Drache ist Satan (Offenbarung 12:9). Kontakte mit gefallenen Engeln nennt die Bibel Geisterbeschwörung oder heutzutage auch Spiritismus (1. Samuel 28:8)

Das Tier ist das Tier aus dem Meer mit der tödlichen Wunde, also der Katholizismus (Offenbarung 13:1-8)

Der falsche Prophet (Offenbarung 19:20) verführt Menschen vor den Augen des Tieres. Das zweite Tier aus der Erde (Amerika, USA) verführt die Menschen durch Zeichen und Wunder vor den Augen des ersten Tieres (Offenbarung 13:13-14).

In der Prophetie werden Staaten bzw. Nationen als Tiere dargestellt. Hier wird aber die religiöse Komponente als Prophet angesprochen. Es handelt sich hierbei um die religiöse Seite der USA, den Protestantismus.

»Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten« (Offenbarung 19:20)

3faches Endzeit-Babylon (Offenbarung 16:13-14) Quelle: Vortrag »Offenbarung 17« von Olaf Schröer

3faches Endzeit-Babylon
(Offenbarung 16:13-14)
Quelle: Vortrag »Offenbarung 17«
von Olaf Schröer

Wir haben hier also eine 3-fache Vereinigung von Spiritismus, Katholizismus und Protestantismus, die zusammen das endzeitliche Babylon bilden (Offenbarung 16). Die Ökumene verbindet den Protestantismus (Falscher Prophet) mit dem Katholizismus (Tier). Okkulte und spiritistische Weltreligionen (Buddhismus, Hinduismus, etc.) verbinden sich mit den christlichen Religionen (Katholizismus, Protestantismus). Hier wird eine Art Weltreligion bzw. Welt-Ethos aufgerichtet, indem die Hure Babylon den Vorsitz haben wird.

Babylon ist sowohl die Hure Babylon als auch die Stadt Babylon (Offenbarung 17:18). Das bedeutet das Papsttum in der Führerschaft einer globalen Weltreligion das mit den Königen und Kaufleuten der Welt »durch drei unreine Geister« gemeinsame Sache macht um sich die Macht zu sichern.

Die Hure Babylon sitzt auf einem scharlachroten Tier (Offenbarung 17:7-8). Es gibt viele Ausleger die meinen dieses Tiere ist identisch mit dem Tier aus dem Meer, also dem Papsttum (Offenbarung 13), weil das Tier aus dem Meer eine tötliche Wunde bekommt, wieder lebendig wird und die Menschen sich darüber verwundern. Ganz im Gegenteil gibt uns die Bibel Hinweise dass es nicht das selbe Tier sein kann.

Das scharlachrote Tier ist nicht identisch mit dem Tier aus Offenbarung 13 (Papsttum):

  • Dieses Tier kommt aus dem Abgrund
  • Das Papsttum kann nicht die Hure und das Tier gleichzeitig sein (das Papsttum kann nicht auf sich selbst sitzen)
  • Dieses Tier wird nach Offenbarung 17:16 das Papsttum vernichten (das Papsttum kann sich nicht selbst vernichten)

–> Dieses Thema wird in dem Abschnitt »Das Buch Offenbarung« noch vertieft (Fortsetzung folgt)

Typologie

Jesus selbst verwendet den Wein als Symbol für die Lehre (Matthäus 9:17): Der »neue Wein« steht für eine »neue Lehre«. Auch in der Offenbarung, die ja größtenteils in einer Symbolsprache geschrieben ist, sind Menschen trunken gemacht worden… Von einem symbolischen Wein, dem Wein Babylons…

Das alte Babylon dient als Typ des symbolischen Babylon (Antityp). Eine Regel der Typologie ist, dass der Antityp immer »größer« als der Typ ist. So war z. B. das Lamm im Opferdienst ein Typ von Jesus. Das typologische Verfahren liegt in den sog. Reflexionszitaten bereits dem Matthäusevangelium über weite Strecken zu Grunde, z.B. wenn dem Empfang der Zehn Gebote auf dem Sinai die Bergpredigt Christi gegenübergestellt wird.

»Das ganze Kapitel 18 der Offenbarung deutet an, daß unter Babylon die Kirchen zu verstehen sind, die die Botschaften der drei Engel nicht angenommen haben. Weil sie Gottes Wahrheit von sich gewiesen haben, sind sie den Irrtümern verhaftet geblieben. So ist es auch bei Paulus im 2.Thessalonicher 2,1-12 nachzulesen. Die Botschaft von Offenbarung 18 ist unmißverständlich in ihrer Zielrichtung … Deshalb sollte sich niemand bezüglich der Auslegung dieses Abschnitts irreführen lassen« (EGW Schriften: FG2, Das Babylon der Offenbarung, Ellen. G. White, Seite 69)

Das Volk ist trunken, die Sinne sind vernebelt. Die Menschen sind berauscht, als hätten sie wirklichen Wein getrunken und Gottes Handeln ist für sie unverständlich. Gott wirft ihnen zwei Dinge vor, die dafür verantwortlich sind:

  • Mangelnde Ernsthaftigkeit (Lippenbekenntnisse)
  • Halten von Menschengeboten statt Gottes Gebote

 

Die Sintflut

»Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken,
sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag,
an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht,
bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin – so wird es auch sein
beim Kommen des Menschensohns« (Matthäus 24:38-39)

Nicht nur in den Überlieferungen der Völker sind Erinnerungen an die Sintflut erhalten geblieben, sondern auch in der chinesischen Sprache, wie wir am Schriftzeichen für »großes Schiff« ersehen können: Es setzt sich zusammen aus der Zahl Acht, dem Zeichen für Personen und dem Zeichen für Gefäß. Das entspricht ganz genau dem biblischen Bericht (siehe dazu Abbildung in Hartmann, Der Turmbau zu Babel, Seite 86)

Das stärkste Argument, das für die historische Tatsache der Sintflut spricht, ist das Vorhandensein der Erdschichten, die sehr stark auf eine oder mehrere Katastrophen durch gigantische Überschwemmungen und Flutwellen von globalem Ausmaß hinweisen. Auf das wirklich gigantische Ausmaß dieser Katastrophe weisen die vielen fossilierten Massengräber hin, in denen Hunderttausende und gar Millionen und Abermillionen von Tieren zu finden sind, die nicht auf natürliche Weise gestorben sein können. [6]

Wann fand die Sintflut statt?

Wenn wir die Chronologie von Adam bis Abraham aus der Bibel ableiten, dann hat die Sintflut etwa 1.656 Jahre nach Adam stattgefunden. Wenn wir davon ausgehen, dass die Schöpfung bzw. die Ausweisung des ersten Menschenpaares aus dem Garten Eden etwa 4.000 Jahre v.Chr. stattfand, dann hätte das Ereignis der Sintflut im Jahre 2.344 v.Chr. stattgefunden. Was wir heute mit einiger Sicherheit sagen können, ist, dass Abraham tatsächlich etwa im 19. oder 20. Jahrhundert v.Chr. gelebt haben muss. Dies würde dann auch mit der biblischen Chronologie übereinstimmen.

Was wir aber nicht können, ist nach außerbiblischen Angaben auf die Zeit vor Abraham zurückzugreifen, weil die damaligen Völker keine chronologische Geschichtsschreibung kannten. Auch die Datierungen der modernen Archäologie helfen uns nicht weiter, weil ihre Angaben sich oft ändern und deshalb unzuverlässig sind.
So wurde zum Beispiel in der »Encyclopaedia Britannica« von 1929 der Zeitpunkt des Baues der Cheops-Pyramide mit 4800 v.Chr. angegeben. Zehn Jahre später wurden 1000 Jahre weggelassen und seither ist das Alter nochmals um mehr als 1000 Jahre heruntergesetzt worden auf 2850 oder 2600 v.Chr. [6]

Generell sind die Altersangaben für die alten Kulturen in den letzten hundert Jahren massiv nach unten korrigiert worden, und es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass diese Ereignisse in der Vergangenheit um einiges jünger sind, als wir heute annehmen. Man muss dabei auch berücksichtigen, dass viele Wissenschaftler bei der Festlegung von Datierungen von einem Evolutionsbild ausgehen, und die Datierungen deshalb tendenziell zu alt ausfallen.

Nach der biblischen Chronologie ist die Geschichte der Menschheit bis zur heutigen Zeit ca. 6000 Jahre alt. Der Erzbischof von Irland, James Usher (1581-1656), berechnete damals zusammen mit dem gelehrtesten Hebraisten jener Zeit, John Lightfoot, die Erschaffung der Erde für den 23. Oktober des Jahres 4004 v.Chr. um neun Uhr vormittags. [7] Auch wenn diese Berechnungen eine Genauigkeit vortäuschen, die nicht möglich und wahrscheinlich auch nicht beabsichtigt ist, so bestätigen sie doch das Alter der Menschheit, das nach der biblischen Chronologie tatsächlich etwa 6000 Jahre beträgt.

An dieser Stelle muss betont werden, dass die biblische Chronologie die einzige existierende und in einer zeitlichen Reihenfolge überlieferte überhaupt ist. Es gibt auf der ganzen Erde bei keinem anderen Volk eine auch nur annähernd mit der biblischen zu vergleichende Chronologie. Für die Zeit vor etwa 664 v.Chr. (die Chronologie nach diesem Jahr gilt allgemein als »sicher«) gibt es auch keine außerbiblischen Ereignisse, die mit völliger Sicherheit datiert werden können. Es gibt somit keine vergleichbaren Ereignisse, an denen die biblische Chronologie »geeicht« werden könnte. Danach gibt es zwei Festsetzungen:

1. Der Beginn der Menschheit 4000 v.Chr.
2. das Leben Abrahams, der im 20. und 19. Jahrhundert v.Chr. gelebt hat.

Die Sintflut muss deshalb irgendwann zwischen ca. 2344 und 2500 v.Chr. angesetzt werden.

Der Turmbau zu Babel

»Er [Nimrod] war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn; darum sagt man:
Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn! Und der Anfang seines Königreiches
war Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar« (1. Mose 10:9-10)

In der Bibel wird uns nicht mitgeteilt, wann dieses Ereignis stattfand, aber wir erfahren, dass der Turmbau unter Nimrod, dem gewaltigen Jäger aus 1. Mose 10:8-11, durchgeführt wurde. Aus diesen Versen erfahren wir, dass Nimrod der erste Gewaltherrscher auf Erden und gleichzeitig auch ein großer Bauherr war, denn er baute einige Städte, darunter auch Babylon. Nimrod war der Sohn Kuschs und Kusch wiederum war der älteste Sohn von Ham, einem der drei Söhne Noahs.

Die Stadt Babylon und damit auch der Turm zu Babel wurden demnach unter Nimrod in der dritten Generation nach Noah erbaut. Wenn wir eine Generation mit 40 Jahren annehmen, dann ergibt dies etwa 120 Jahre, denn Noahs Söhne waren in der Zeit der Sintflut bereits erwachsene Männer, da sie verheiratet waren. Also konnte Kusch bereits wenige Jahre nach der Sintflut geboren worden sein. Wenn Kusch nun Nimrod im Alter von etwa 50 Jahren zeugte und Nimrod in diesem Alter die Macht übernahm, dann würde dies 100 Jahre ergeben. Den Turmbau zu Babel können wir demnach ca. 100 Jahre nach der Sintflut ansetzen.

Gilgamesch Epos

Im berühmten akkadischen Helden-Epos begegnen wir dem Helden Gilgamesch. Dieser war der dritte König nach Nimrod, und das Helden-Epos spielt am babylonischen Sternenhimmel.

Werner Papke (Die Sterne von Babylon) hat aufgrund einer auf einer Tontafel (MUL.APIN) vermerkten Planeten-Konstellation für die Abfassung dieser Tontafel das Jahr 2.340 v.Chr. berechnet. [9] Es kann natürlich nicht festgestellt werden, wie lange nach der Regierungszeit von Gilgamesch dieses Epos geschrieben wurde, aber es kann angenommen werden, dass dies bald nach dem Tod von Gilgamesch geschah.
Wenn wir nun annehmen, dass das Gilgamesch-Epos im Jahre 2.340 v.Chr. geschrieben wurde und wenn wir eine Regierungszeit von 30 Jahren für Gilgamesch und den König vor ihm annehmen, dann war Nimrod um das Jahr 2.400 v.Chr. noch amtierender König. Der Turm zu Babel wurde aufgrund dessen irgendwann um das Jahr 2400 v.Chr. gebaut.

Das Zeugnis Nebukadnezars

Ueber den Turm in Babylon existiert ein Zeugnis Nebukadnezars, welcher der größte und mächtigste König des Neubabylonischen Reiches war. Auf einem Tonzylinder, den man an der Stelle fand, wo der Turm nach heutigen Kenntnissen stand, brüstet sich Nebukadnezar selbst als Wiedererbauer des Turmes. Interessant ist ein Hinweis auf diesem Tonzylinder, wo Nebukadnezar erwähnt, dass der Turm von einem alten König (Nimrod?) erbaut wurde und dass man seither 42 Menschenalter zählte.

Diese 42 Menschenalter entsprechen 42 Generationen, und wenn wir eine Generation auch wieder mit 40 Jahren ansetzen, dann kommen wir auf insgesamt 1680 Jahre. Nehmen wir für die Abfassung dieses Berichtes das Jahr 600 v.Chr. an, dann bringt uns das in das Jahr 2280 Jahre v.Chr. zurück. Die Differenz zum Punkt 2 beträgt somit nur 120 Jahre.

Aufgrund dieser Berechnungen können wir das Ereignis der Sintflut auf das Jahr 2500 v.Chr. festlegen, ohne damit zu behaupten, dass sich die Sintflut genau in diesem Jahr ereignet hat. Es kann nur festgehalten werden, dass dieses Ereignis irgendwann in der Zeitspanne zwischen 2300 und 2500 v.Chr. stattgefunden haben muss. Der nach der biblischen Chronologie ermittelte Zeitpunkt wäre das Jahr 2344 v.Chr. Dies erscheint etwas spät, kann aber aufgrund der spärlichen außerbiblischen Belege nicht ausgeschlossen werden. Bei dieser Festlegung geht es vor allem darum aufzuzeigen, dass dieser Zeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vor dem Jahr 2500 v.Chr. zu suchen ist, aber auch nicht später als auf das Jahr 2344 v.Chr. festgelegt werden kann. [8]

 

»Fortsetzung folgt demnächst…«

Als Untermenü geplante weitere Artikel zum Thema »Was ist Babylon«?:

  • Die Götter der alten Welt (heidnische Götter)
  • Babylon & die Offenbarung

 

Mediathek (Video)

»Was ist Babylon?« – Olaf Schröer
Teil 14 aus der Serie “Prophetie neu entdecken”

»Die schlimmste Verführung« – Christopher Kramp
Teil 5 aus der Serie »Die drei wichtigsten Botschaften«

»Die Geschichte der Rebellion« – Christopher Kramp
Teil 13 aus der Serie Entscheidung 21

»Das Geheimnis Babylons« – Nicola Taubert
Teil 14 aus der Serie Visionen der Hoffnung
Die Bibel und die Wahrheit über das moderne Babylon (Die Trilogie der Bosheit)

»Babylon Tower« – Götterthron am Euphrat (TerraX Doku)
Obwohl König Nebukadnezar nach der Eroberung Jerusalems im Jahr 587 vor Christus Tausende von Juden nach Babylon verschleppte, behandelte er die Fremden gut. Der Turm ist seither das Symbol für irdischen Größenwahn, für die Anmaßung des Menschen gegenüber Gott. Genauso wie große Bauprojekte den Namen Babylon tragen und die “babylonische Sprachenverwirrung” nach wie vor ein klassischer Ausdruck für das “Nichtverstehen” der Menschen blieb.
Die Warnung vor dem gefährlichen Ehrgeiz, alles bisher Dagewesene ständig übertrumpfen zu wollen. Der Turm von Babel hat inzwischen gigantische Nachfolger bekommen. Schon ist er absehbar, der nächste Höhenrekord eines Wolkenkratzers, mit dem wir den technischen Fortschritt und unser Anspruchsdenken in den Himmel schreiben. Doch deshalb werden die antiken Türme an Euphrat und Tigris nichts von ihrer Faszination verlieren.

»Der König von Babylon« (1992)- Prof. Dr. Walter Veith
Prof. Dr. Veith folgt hier den Spuren Babylons durch die Geschichte hindurch und zeigt detailliert auf, dass es sich hier um den ewig alten Sonnenkult handelt.

»(Keine) Ruhe für den Planet Erde« – Nicola Taubert
Teil 7 aus der Serie “Zukunft Erde – Zufall oder Plan?
Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist zum „Sklaven” der Zeit geworden. Was ist die Lösung? Geht es nach der großen Mehrheit, lautete die Antwort: „Der Sonntag!” Doch die Frage nach den tieferen Ursachen für unseren ruhelosen Planeten führt zu einer überraschenden Entdeckung.

»Habemus Christum« – Christopher Kramp
Nachdem Petrus den Einfluß Simons abgelehnt hatte, fing Simon Magus damit an seine eigene “christliche” Kirche zu planen, um auf diese Weise die wahre Gemeinde Gottes vollständig zu zerstören. Mit seiner Mischung aus babylonischer und christlicher Lehre  wurde eine universale Kirche aufgerichtet. Die Grundlage seiner Kirche war babylonischer Natur…

Obelisken im Christentum (english/deutsch) – Jim Staley
(Obelisks in Christianity)
Obelisk bedeutet buchstäblich »Baals Säule« oder Baals Körperteil der Fortpflanzung. Es ist fast immer im Zentrum eines Kreises platziert, dem Solar-Rad. In der hebräischen Bibel kann man deutlich erkennen, daß das Wort für Säule oder Götze »kham-mawn« ist. Säule und Götze sind also identisch. Und »kham-mawn« bedeutet buchstäblich Sonnen-Götze oder Sonnen-Säule.

Antike heidnische Hand-Geste: Der Dreizack (english/deutsch) – Jim Staley
(Ancient pagan hand gesture: The Trident)
Die Archäologie findet diese Handgeste überall an den Orten die zu einer Gesellschaft der Sonnenanbetung gehörte. Im antiken Babylon (in den Händen aller heidnischen Sonnengötter). Woher diese Dinge kommen hat Geschichte, die »miteingebaut« worden ist.
Diese Handgeste ist also ein Symbol, das die Götter der Sonne anerkennt. Genauso wie der »Heiligenschein«, der ein »Sonnenausbruch« ist und die Macht der Sonnengötter repräsentiert.

Wahrheit oder Tradition? (english/german) – Jim Staley
(Truth or Tradition?)
Ein schockierendes Video über den Ursprung christlicher Traditionen. Von Nimrod, Semiramis, Tammuz, Baal, bis zu den Sonnengöttern Ägyptens, deren Vermächtnis führte zu der heutigen Anbetung des Christentums, besonders der katholischen Kirche

Mediathek (PDF)

»Von Babylon nach Rom« (pdf) – Alexander Hislop (1807-1865)
Der Ursprung der römisch-katholischen Religion: Seine gründlichen Nachforschungen über die Zusammenhänge antiker Mysterienreligionen und Mythologien, die sich wie ein roter Faden durch die Weltgeschichte verfolgen lasse, bilden auch heute noch eine Grundlage für viele weitere Veröffentlichungen neuerer Autoren. Mit beispielloser Deutlichkeit zeigt Hislop das eigentliche Wesen des Katholizismus auf eine Deutlichkeit, die am Ende des 20. Jahrhunderts in der Öffentlichkeit nicht mehr als angebracht betrachtet wird, weil sie die heutigen Normen der Toleranz und Verständigung verletzt.

»Die Verführung der Christenheit« (pdf) – Dave Hunt (1926-2013)
Die Bibel stellt eindeutig fest, dass es vor der Wiederkunft Christi einen großen Abfall vom Glauben geben muss. Worin bestehen die Gefahren, wenn – das positive Denken und das Denken in Möglichkeiten – die Heilung durch Erinnerung – die Selbsthilfe-Philosophien – die holistische Medizin in wachsendem Ausmaß akzeptiert und praktiziert werden? Die Verführung der Christenheit wird als eine neue »Weltanschauung«, die uns ein glücklicheres, gesünderes, geistlich tiefgehenderes Leben verspricht, auftreten. Das Buch bietet eine illusionslose Sicht der Zeit, in der wir leben. Es ist ein klarer Ruf an jeden Gläubigen, sich für das Original und gegen die Fälschung zu entscheiden.

»Die sanfte Verführung der Gemeinde« (pdf) – Alexander Seibel
Übernatürliche Zeichen und Wunder, Heilungen und Heilungsdienste, irrationale und spirituelle Erlebnisse und eine Öffnung für Übersinnliches gewinnen auch in christlichen Kreisen immer mehr an Akzeptanz und Bedeutung. Zeigt sich darin die erwartete große, weltweite Erweckung? Oder sind diese Entwicklungen in Wirklichkeit Ausdruck einer subtilen, alles durchdringenden Verführung, wie sie in der Bibel für die letzten Tage angekündigt wird? Dieses Buch gibt Gedankenanstöße und Antworten.

English Media

Spiritual Babylon Revealed – Victor Gill
Part 23 from Serie Radar for Eternity: The Bible pictures a pure woman as the true church; one who is faithful to her husband. The false church is represented by a harlot, or adulteress, one who has left her true lover, Jesus Christ, and united with the world.

Obelisks in Christianity (english/deutsch) – Jim Staley
Obelisk literally means “pillar of Baal” or Baal body part of reproduction. It is almost always placed in the center of a circle, the solar wheel. In the Hebrew Bible, one can clearly see that the word for pillar or idol »kham-mawn” is. Column Idol and are thus identical. And “kham-mawn” literally means sun idol or solar pillar.

Ancient pagan hand gesture: The Trident (english/deutsch) – Jim Staley
The archeology finds this hand gesture anywhere in the places which belonged to a society of sun worship. In ancient Babylon (in the hands of all the pagan sun gods). Where do these things come has story »within” has been. So this hand gesture is a symbol that recognizes the gods of the sun. Just as the “halo” which is a “solar flare” and represents the power of the sun gods

Truth or Tradition? (english/german) – Jim Staley
A shocking video about the origins of Christian traditions. Of Nimrod, Semiramis, Tammuz, Baal, to the sun gods of Egypt, whose bequest led to today’s worship of Christianity, especially the Catholic Church.


Weiterführende Links


Literatur

Hans Einsle: Das Abenteuer der biblischen Forschung, Gütersloh: Prisma-Verlag, 1979, ISBN 3-570-09805-2 (vergriffen)

Quellen:

Texte aus dem Vortrag »Offenbarung 17« aus der Serie »Prophetie neu entdecken« von Olaf Schröer

Artikel »Babylons Helden« auf Bible Earth – der virtuelle Reiseführer

Bildquellen:

  • Vogelperspektive des Ischtar-Tors mit der Prozessionstraße, Pergamon Museum (gemeinfrei)
  • Modell des gesamten Ischtar-Tores, Pergamon Museum (gemeinfrei)
  • Bauinschrift des Königs Nebukadnezar II. an der linken Seite des Tores, Pergamon Museum (gemeinfrei)
  • Bauinschrift von Nebukadnezar am Ischtar-Tor, der die Errichtung preist (gemeinfrei)
  • Die Ruinen Babylons, 1932 (gemeinfrei)
  • Turmbau zu Babel von Pieter Brueghel, 1563 (gemeinfrei)
  • 2 Fotos vom Palast Saddam Hussein’s: Deckenfresko, Rundbogen (gemeinfrei)
  • EU-Plakat “Viele Sprachen eine Stimme” (gemeinfrei)

Anmerkungen:

[1]Artikel “Die Helden Babylons” von Timo Roller, erschienen im Factum 7/10: Nimrods Turm; Nebukadnezer – zwischen Wahn und Glaube; Alexander der Größenwahnsinnige; Saddam Hussein – Nebukadnezars Erbe?

Fotos von Saddam Hussein’s Palast in Babylon (worldnomads.com)

[2] Epiphanios Scholastikos war ein aus dem oströmischen Reich stammender Übersetzer am Anfang des 6. Jahrhunderts. Als Assistent von Cassiodor, stellte er ca. 510 die Historiae Ecclesiasticae Tripartitae Epitome zusammen.

Leopold Steinreuter übersetzte Cassiodor’s Historiae Ecclesiasticae Tripartitae Epitome ins Deutsche. MS ger. fol. 1109. Volume 2 (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur, 30. Band). Verlag: Editions Rodopi, 1977. Soft cover ISBN: 9062030106

[3] Die Tontafeln von Ninive: Führender britischer Amateur-Archäologe Sir Austen Henry Layard (1817-1894) und seine archäologischen Funde in Ninive.

Niniveh und Babylon: Austen Henry Layard – Nebst Beschreibung seiner Reisen in Armenien, Kurdistan und der Wüste, übersetzt von Theodor Zenker, Leipzig 1856. (Original: Niniveh and its remains. With an Account of a Visit to the Chaldean Christians and Kurdistan, and the Yezidis, or Devil-worshippers, and an Equiry into the Painters and Arts of the Ancient Assyrians, Vol. 1-2, London 1848-49).

Ouvaroff, M.: Essay on the Mysteries of Eleusis. 1817. The author_s objective in writing this work is to show that not only were the ancient mysteries the very life of polytheism; but still more, that they proceeded from the sole and true source of all the light diffused over the globe. Verlag: Kessinger Publishing, Llc, ISBN: 0766187004

[4] Frühjudentum und Urchristentum – Vorgeschichte, Verlauf, Auswirkungen: Hubert Frankemölle; Verlag: Kohlhammer; ISBN-10: 317019528X; ISBN-13: 978-3170195288;

[5] Gen 11,7: Wohlan, lasset uns hinabsteigen, und dort verwirren (wə-nāvlāh) ihre Sprache, daß sie nicht verstehen Einer die Sprache des Andern. (Verbalform: Kohortativ pl. < bll)

Gen 11,9: Darum nannte man ihren Namen Babel (bāvel) , weil dort der Ewige verwirrte (bālal) die Sprache aller Erdbewohner, […] (Verbalform: Perfekt 3.Sg.masc. < bll)

Das hebräische Wort für Sintflut (immerwährende Überschwemmung), מבול mabūl, bezeichnet die himmlischen Wasserkrüge (vgl. נבל nēvel „Vorratskrug“) und kommt von der hebräischen Verbwurzel בלל bll mit der Bedeutung „anfeuchten, vermengen, verwirren“, das sich hier auf das „schwitzen“ eines porösen Kruges bezieht. Die Verbwurzel tritt ebenfalls als Wortspiel mit dem Namen der Stadt Babel (< bāb īlim „Tor Gottes“) und der dort stattfindenden Sprachverwirrung auf.

[6] Weltschöpfung und Urgeschichte, David C.C. Watson, Seiten 166-167:

In dem Old Red Sandstone-Gestein (160 km vor den Orkneys in Schottland) wimmelt es förmlich von versteinerten Fischen, die eines gewaltsamen Todes gestorben sind. Die Tiere sind durcheinander gelagert, zusammengedrückt und gekrümmt; die Flossen sind in ihrer vollen Länge gespreizt, irgendeine entsetzliche Katastrophe muss so schnell gekommen sein, dass sie ihre Opfer in dieser Stellung überrascht hat (Hugh Miller)

Dr. Broome, ein südafrikanischer Paläontologe, schätzt, dass in der Karruformation, das sind Felsschichten mit einer Fläche von 518.000 Quadratkilometern Fläche, Skelette von ca. 800 Milliarden Tieren abgelagert sind, und zwar hauptsächlich von Lurchen und Kriechtieren. Man muss sich da die Frage stellen, wie diese Tiere überhaupt dorthin kamen

[7] Das biblische Alter der Erde, Richard Wiskin, Seite 24

[8] Die Welt des Alten Testaments, Samuel J. Schultz, Seite 31

[9] Die Sterne von Babylon, Werner Papke, Seite 26