Fallen Angels

»Die Rebellion im Himmel…«

 

»Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte!
Wie bist du zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen!« (Jesaja 14:12)

»Der Spiritismus« (online, PDF) – Ellen G. White
»Der Ursprung des Bösen« (online, PDF) – Ellen G. White

–> weitere Vorträge, PDF, Literatur und Links zur Thematik im Überblick
–> Gesamtüberblick  Vortrags- und Filmtips in der Mediathek

Fallen Angels

» Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern
[hebr. helel: Leuchtender/Glänzender], Sohn der Morgenröte!
Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen!
Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: ›Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen  und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden; ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen!‹ Doch ins Totenreich bist du hinabgestürzt, in die tiefste Grube!« (Jesaja 14:12-15)

Gefallene Engel (Fallen Angels)Viele Menschen vertreten die Auffassung das die Dinge, die wir sehen, hören, riechen und schmecken können, die wirklich realen Dinge sind. Doch selbst die Philosophen aller Epochen sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sie nicht wirklich real sind, denn sie sind zeitlich, sie sind nicht von Dauer und sehr oft sind sie trügerisch. Man kann sich also nicht auf seine Sinne verlassen. Es ist schon erstaunlich wie viele verschiedene Philosphen der Menschheitsgeschichte zu dieser Schlussfolgerung gelangt sind. Die Bibel sagt das selbe – Paulus erklärt uns z.B. dass die Dinge die man sieht vorübergehend sind und die Dinge die man nicht sieht ewig sind:

»da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig«
(2. Korinther 4:18)

Mit anderen Worten die Dinge der Welt die man mit den Sinnen erfassen kann, sind nur vorübergehend, sie sind nur zum Teil real sie sind nicht von Dauer. doch die Dinge der geistigen Welt, die wir nicht sehen können, die wir nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen können, sind die wirklich realen Dinge, dass sind die Dinge die Bestand haben.

Wenn wir uns also mit einem Thema wie diesem beschäftigen müssen wir gleich zu Beginn unsere Denkweise diesen Umständen anpassen und uns nicht auf die Dinge beschränken die wir sehen, anfassen und hören können. Sondern wir sollten unser Herz und unser Denken für die Offenbarungen öffnen die uns mittels der Bibel durch den Heiligen Geist geschenkt wird. Denn wir befassen uns hier mit Dingen die man einzig und allein durch »Offenbarung« erkennen kann.

»Gefallene Engel« sind keine Personen aus Fleisch und Blut sondern unsichtbare Geistwesen. Die Dinge mit denen wir uns hier beschäftigen sind Dinge die man unter normalen Umständen nicht mit den menschlichen Sinnen wahrnehmen kann! Diese Dinge kann man nur mit Hilfe der Heiligen Schrift verstehen, es gibt diesbezüglich keine andere zuverlässige Informationsquelle. Die Heilige Schrift ist die einzige vertrauenswürdige Quelle die diese Dinge erklärt und auch ihren Ursprung und ihr Wirken aufzeigt! [1]

Die Heilige Schrift berichtet uns von zwei Reichen die einander entgegengesetzt und sich im Krieg miteinander befinden, aber es sind keine natürlichen Reiche bzw. Königreiche wie z.B. Großbritannien oder Schweden oder andere Nationen. Es sind vielmehr unsichtbare, geistliche Reiche: das Reich Gottes und das Reich des Gegners /Feindes (hebräisch: »Shatan«). Die Bibel bezeugt von Anfang bis Schluß das Dasein von heiligen Engeln und »gefallene Engeln« (Dämonen, Teufel).

Der »helle Morgenstern« bzw. »leuchtende Morgenstern« wird in der Bibel nur einmal als Bezeichnung für Jesus Christus von Jesus Christus selbst erwähnt (Offb 22:16). Hingegen berichtet Jesaja 14:12 von einem Leuchtenden / Glänzenden (hebr. helel: a shining one) der zu Satan (hebr. Satan: Gegner) wurde.

Die Heilige Schrift nennt (entgegen vieler Annahmen), den Namen dieses Engels nicht. Sie bezeichnet ihn als  »Glänzender/Leuchtender« (helel) bzw. »Sohn der Morgenröte«  vor seinem »Fall« aus den himmlischen Welten. Nach seinem Fall wird er von der Bibel als Gegner (Feind, hebr. Satan), »Drache« oder »alte Schlange« bezeichnet. [2]

Es ist ausgesprochen wichtig zu begreifen, daß wir es mit Individuen (also Personen ohne Körper) zu tun haben. Solange wir das nicht verstehen, sind wir wie ein Boxer dem die Augen verbunden sind. Wir haben es mit Personen zu tun, aber es sind Personen die keinen Körper haben (»Gefallene Engel«), es sind Geistwesen. An dieser Stelle nochmals die Erinnerung das wir hier über Dinge sprechen, die man mit den Sinnen nicht wahrnehmen kann.

Wir stellen im folgenden kurz und bündig fest, was sich aufgrund der biblischen Offenbarung über Wesen und Werk der heiligen Engel Gottes erkennen und wis­sen läßt: Es gibt zwei »Welten« von »unsichtbaren Geistern«: eine göttliche und eine teuflische, eine lichte und eine finstere, eine himmlische und eine höllische.

Die heiligen Engel sind Boten (griech. angelos, von angello: ich schicke), Boten Gottes; Boten seiner Warnungen, seiner Gerichte, seiner Barmherzigkeit, seiner Allmacht, seiner Hilfe, seines Trostes, seiner Bewahrung und Errettung. Sie sind Gottes Kuriere. Sie sind „Gottes Werkzeuge zur Bekämpfung des Teufels und seines Heeres. Sie dienen Gott zum Besten der Seinen, zu ihrem Schutz und um Gottes Ewigkeitspläne auszu­führen.“

Die Engel sind »personenhafte Geister«. Als Geister haben sie »nicht Fleisch und Bein« (Luk. 24, 37 f.). Da es aber »irdische und himmlische Körper« gibt (1. Kor. 15) und ein Geschöpf ohne Körperlichkeit geradezu un­denkbar ist, so darf man für die Engelwesen einen engelmäßig gestalteten Körper annehmen, über dessen »himmlische Materie« und Natur uns jedoch nichts offenbart ist.

Wesen und Bestimmung der Engel sind von denen der Menschen völlig verschieden. Ein Engel wird kein Mensch, und ein Mensch wird niemals ein Engel. Die gern gehegte Ansicht, daß kleine Kinder, wenn sie sterben, Engel werden, oder daß der erwachsene gläu­bige Mensch in seiner Vollendung ein Engel wird, ist ein Irrtum. Die Auskunft Jesu: »In der Auferstehung werden sie weder freien noch sich freien lassen, son­dern sie sind wie die Engel Gottes im Himmel« (Matth. 22, 30) bezieht sich nicht auf Wesen und Natur der Engel, sondern auf deren bedingungsloses Dasein zu Gottes Ehre.

Die Engel sind in der Regel für unser menschliches Auge unsichtbar. Sie können aber auf göttliche Anord­nung hin menschliche Gestalt annehmen und sich da­durch für uns Menschen sichtbar machen (Hebr. 13, 2 u. v. a.). Sie umhüllen dabei gleichsam ihr Engelsein wie mit einem Kleid, das sie nach Erfüllung ihres Erscheinungsdienstes wieder ablegen. [3]

In dieser für uns so schwer vorstellbaren überirdischen Welt mit Tausenden von Engelwesen ist der Wille Gottes maßgebend. Alle himmlischen Wesen haben das Sterben ihres Schöpfers zur Befreiung der Menschen miterlebt und wissen, dass sein Wille reine Liebe ist. Sie beobachten – wie auf einer Bühne – wie der Wille Gottes auch auf der Erde sein befreiendes Ziel erreichen wird. Paulus schrieb:

»Wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen«
(1. Korinther 4:9b)

Sohn der Morgenröte

»Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel«  (Epheser 6:12)

Shatan: der Feind (Jesaja 14:14)

Shatan: der Feind (Jesaja 14:14)

Die Bibel berichtet uns von einem mächtigen Engel, einem »schirmenden Cherub« [4] der perfekt und vollkommen war, bis »Unrecht« in seinem Herzen gefunden wurde (Hesekiel 28:12-15). Sein Charakter begann sich zu verändern durch Stolz und Selbsterhöhung, bis er schließlich sogar sein wollte wie Gott.

Statt diese »neue Einstellung« rechtzeitig zu korrigieren, gab er ihr immer mehr Raum und entwickelte sie sozusagen weiter (dass ist bis Heute wohl so geblieben).

Sein Herz wollte hoch hinaus wegen seiner Schönheit und er hat seine Weisheit zunichte gemacht um seines Glanzes willen (Hesekiel 28:17)

Die Heilige Schrift nennt (entgegen vieler Annahmen), den Namen dieses Engels nicht. Sie bezeichnet ihn als »Sohn der Morgenröte« vor seinem »Fall« aus den himmlischen Welten. Lateinisch wurde dies erst später zu »Luzifer« (Vulgata). Nach seinem Fall wird er von der Bibel als Feind (hebräisch Shatan), »Drache« oder »alte Schlange« bezeichnet.

Als seine »neuen Charakterzüge« (Stolz, Egoismus und Selbsterhöhung) sich weit genug entwickelt hatten während seine Weisheit abnahm, wollte er offenbar selbst Teil der Dreieinigkeit Gottes werden – jedoch er war ein Geschöpf und nicht Schöpfer! (Bibelstelle du willst sein wie Gott). Als er erkannte, daß er niemals Teil dieser Dreieinigkeit sein konnte, sondern als Geschöpf, immer außerhalb dieser Einheit stehen würde, stellte er sich gegen Gott. Er wurde so zum direkten Gegenspieler Jesu, der ja Teil der Dreieinigkeit Gottes ist.

Er wurde also vom »Sohn der Morgenröte« zum Gegner Jesu. Schließlich begann er damit seine »eigene Einheit« zu gründen:  Er »verführte« andere Engel sich »brüderlich mit ihm und seinen neuen Ideen zu verbünden«. Er trieb Handel… (auch dies ist bis heute so).

Die Bibel berichtet uns nicht wie dieser Kampf ablief, sondern nur daß die beteiligten Engel schließlich gemeinsam aus dem Himmel verstoßen und »auf die Erde« geworfen wurden – so wurden sie zu gefallenen Engeln. (Hesekiel 28:16; Offenbarung 12:7-9).

Im Grunde wird hier auf Erden also nur das fortgesetzt was bereits im Himmel begann (vor der Schöpfung der Welt)… Der Feind (hebräisch »Shatan«) taucht in der Bibel kein einziges Mal als er selbst auf, immer versteckt er sich hinter anderen oder gibt sich als jemand anderes aus…

Gott hat den Menschen mit einem natürlichen Schutz gegen diese Kräfte ausgestattet. Jedoch wenn der Mensch, von sich aus diese Tür öffnet und den gefallen Engeln so Zutritt gewährt oder sie sogar einlädt (meist in der Annahme es sind gute Wesenheiten) erhält der Feind, Schritt für Schritt, immer mehr Macht über sie.

Vergessen wir an dieser Stelle nicht: Es sind »gefallene Engel«! Es ist für sie ein Leichtes (als Engel) eine überragende Wirkung auf Menschen auszuüben und sie tarnen ihre wahren Absichten natürlich immer mit Hilfestellung, Unterstützung und liebevoller Zuwendung zumindest bis zu einem bestimmten Punkt.

Seit dem 13. Jahrhundert wird das Bild der Engel in der westlichen Kirche einem ständigen Wandel unterzogen. Form, Farbe, Anzahl, Anordnung und Stellung der Flügel variieren von majestätischen Schwingen bis zu den Stummelflügeln der »Putten«. Diese Kinderengel kamen wieder im 14. Jahrhundert auf, als die Renaissance (später auch Barock) sie dem Jesuskind als Gespielen beigab. Zurückzuführen sind diese Darstellungen auf die antiken Eroten, welche sich als geflügelte Knaben in römischen Gemälden finden. Darstellungen von Kinderengeln (Putten) waren schon im frühen Heidentum üblich, wir finden sie ebenso im späteren Mithras-Kult.

Unter dem Einfluss der franziskanischen Mystik werden den Engeln dann auch menschliche Emotionen beigegeben. Häufig werden androgyne und sogar sehr weibliche Züge, ausgezeichnet durch viel Schönheit, verwendet.

Einige der »gefallenen Engeln« geben sich offenbar sehr gerne als »weiblich« aus, obwohl die Bibel nur männliche Engel (Substantiv, maskulin) kennt. Weibliche Engel sind unbiblisch. Das Weibliche dient dann nur einer Rolle die gefallene männliche Engel offenbar gerne spielen ob sie nun als »Göttin« oder »verführerische weibliche Erscheinung« in auftreten (Yin/Yang, Männlich/Weiblich). Biblisch wurde der Mann nach dem Fall über die Frau gestellt und in seine Obhut (auch als Beschützer) gegeben. Gefallene männliche Engel in “Frauengestalt” dienen daher nur der gezielten Verführung (vor allem) für Männer.

Einer der Gründe dafür ist wohl die Feindschaft die Gott zwischen dem Samen der Frau und dem Samen der Schlange setzte:

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen (1. Mose 3:15)

Ein weiterer Grund für ihre weibliche Verkleidung mag wohl in der Tatsache eines allmächtigen männlichen Gottes liegen (der Vater, der Sohn und der Heilige Geist). Während »gefallene Engel« durchwegs eine ganz andere Dreiheit predigen: Der Vater, die Mutter und das Kind. Wobei hier die Mutter im Grunde nur als Replikatorin zur Sicherung der Wiedergeburt des Vaters im Kind betrachtet wird, und auch nur dann (wenn überhaupt) als göttlich gilt.

Erinnern wir uns: In den an andere Stelle erwähnten »Geheimgesellschaften« werden auch immer nur Männer zugelassen. Natürlich gibt es inzwischen weibliche Gesellschaften, aber die dienen wohl eher dazu, sie von den eigentlich echten (die männlich sind) zu trennen und fernzuhalten. Für viele der Geheimgesellschaften war ebenfalls auch der Hang vieler männlicher Mitglieder sich »weiblich darzustellen« charakteristisch, uvm.

Auffällig sind auch die vielen weiteren Charakteristika die sich »gefallene Engel« mit »Geheimgesellschaften« »teilen«: Betonung der »Bruderschaft im Geiste« (Verschwörung); Zusammenhalt »bis in den Tod«; Treue-Eid bis ans »Ende«; Geheimhaltung; im Verborgenen wirken; Verschwiegenheit; Wissen wird Zurückgehalten für eine »elitäre Gruppe«;

Die Lügen der Schlange: Das monotone Echo von Eden

»Aber der böse Geist antwortete und sprach zu ihnen: Jesus kenne ich wohl und von Paulus weiß ich wohl; aber wer seid ihr? Und der Mensch, in dem der böse Geist war, stürzte sich auf sie und überwältigte sie alle und richtete sie so zu, dass sie nackt und verwundet aus dem Haus flohen« (Apostelgeschichte 19:15-16)

Das monotone Echo von Eden: Die erstaunliche Einstimmigkeit der gechannelten Informationen sowie die Tatsache, dass deren grundlegende Botschaft beständig die vier Lü­gen der Schlange aus Eden widerspiegelt, beweist sowohl die Realität des Channeling und identifiziert zugleich dessen Quelle. Erleuchtung bedeu­tet, die Illusion unserer alltäglichen verzückten Erfahrung zu erkennen und dann aufzuwachen für die wahre Realität, die sich dahinter befindet.

Wenn echter Kontakt mit dem Bereich der Geister aufgenommen wird, erfolgt unausweichlich die Vermittlung antichristlicher Botschaften. Der »Gott« der gechannelten Botschaften widerspricht dem Wort Gottes und macht sich sogar darüber lustig.

Die vier Lügen der Schlange

  • Gott ist nur eine Kraft (Gott ist keine Person)
  • Unsterblichkeit & Reinkarnation (Der Tod ist nicht real)
  • Gottgleichheit als Bestimmung des Menschen: Geistliche Evolution (Sünde existiert nicht, mit uns ist alles bestens)
  • Das Geheimnis ist Erkenntnis (Falsche Erleuchtung)

Die Lehre, »der Mensch sei Gott«, »ein Gott« oder »Gott gleich« und der Glaube sei eine Kraft, die gemäß bestimmter Gesetze wirke, unterscheidet sich nur geringfügig vom Atheismus. In beiden Fällen geht man davon aus, dass es im Universum kein Wesen über dem Menschen gibt. Gleiches wird im New Age angenommen. Sie rufen direkt oder indirekt auf zur »Rebellion gegen Gott« (durch Erhöhung des eigenen Ichs zur Göttlichkeit;)

Bewußte Kontakte mit »gefallenen Engeln« die ihre eigene Botschaft (die Lügen der Schlange) verbreiten sind wohl so alt wie die Menschheit:

Veröffentlichungen über die Engel z.B. von Emanuel von Swedenborg (1688–1772) hatten weitreichende Folgen, die unter anderem Kant, Goethe, Milton, Klopstock und Musil beeinflussten. In seinen letzten Lebensjahren ist Swedenborg davon überzeugt, »Gespräche mit Engeln« zu führen. Er lehrt, dass der Mensch nach seinem physischen Tod in einen Übergangszustand eintrete und zum Mitglied einer Gemeinschaft von »engelhaften Geisterwesen« werde.

Somit sind lt. Swedenborg Engel die Seelen Verstorbener und aus dem Menschen hervorgegangen. Zudem bleibt das Geschlecht nach dem Tod erhalten und Paare sind durch die Verschmelzung ihrer Seelen miteinander verbunden. Swedenborgs Engel führen ein Leben, in dem freie Entscheidung, Höherentwicklung und ein Wachstum der Weisheit möglich ist. Swedenborg glaubte also wie so viele andere auch der gleichen Schlangenrede…

»Shatan« (der Feind) hat durch die fünf Sinne geistige und körperliche Kontrolle über die Menschen erlangt: Eva hörte die Stimme der Schlange, sah die Frucht, sie nahm die Frucht, wahrscheinlich duftete diese Frucht auch gut und schließlich aß sie diese Frucht. Ein Schwerpunkt dieses »Krieges der Sterne« dreht sich darum wer den menschlichen Geist (Frontallapen) beherrscht. Gott vergleicht unseren Körper mit dem Heiligtum (1. Korinther 6:19-20).

»Das Argument lautet, dass der Geist das Gehirn (und den Rest des Körpers) stets auf eine im Wesentlichen psychokinetische Weise steu­ert … Doch – so geht das Argument weiter – wenn Ihr eigener Geist Ihr eigenes Gehirn beeinflußt, dann kann auch das gleiche nichtphysi­sche Wesen eines anderen Geistes imstande sein, Ihr Gehirn zu beein­flussen und bei Ihnen den Eindruck hervorrufen, eine Stimme zu hö­ren, eine Vision zu sehen, oder der andere Geist kann sprechen oder schreiben, indem er Ihren Körper auf dieselbe Weise benutzt, wie Sie ihn normalerweise lenken.«  (Channeling, Jon Klimo)

»wenn der Geist eines Hypnotiseurs jemand anderen beherrschen kann, dann kann das auch ein anderer Geist und vielleicht mit dem Prozess der Hypnose-Therapie zusammenwirken, die heute so viele Therapeuten an­wenden. Solche »Geister« könnten in dem Gehirn des Patienten falsche Erinnerungen oder Illusionen hervorrufen, sogar bis hin zur Vorstellung, in einem früheren Leben gelebt zu haben. Das immer wiederkehrende Thema dieser gechannelten Informationen ist ein überzeugender Hin­weis darauf, dass sie alle von denselben »Geistern« inspiriert werden« (Robert Jastrow)

Diese und viele andere Fälle können nur als Überfälle von bösen We­sen auf diese Personen erklärt werden. In jedem dieser Fälle resultierte die Invasion aus dem Erlangen eines höheren Bewußtseinszustands durch Formen von Hypnose und fernöstliche Meditation. Trotz alles Beweismaterials weigern sich viele, die Existenz von Satan und Dämonen anzuerkennen. Dass diese Wesen »das Steuer übernehmen« können, ist zahllose Male demonstriert worden. So hat auch Jesus Christus seine Macht erwiesen, die Besessenen befreien zu können.

Zur Veranschaulichung hier ein bekanntes Beispiel der Psychatrie aus der jüngeren Vergangenheit:
»Als der Besessene in einem Fall schließlich klar und deutlich sprach, zeigte das Gesicht des Patienten einen Ausdruck, der nur als satanisch bezeichnet werden kann. Es war ein unglaublich verächtliches Grinsen von völlig feindlicher Boshaftigkeit. Ich habe viele Stunden vor einem Spiegel zugebracht und versucht, diese Miene nachzumachen, doch ohne den geringsten Erfolg. Schließlich gab sich der Besessene bei einem Exorzismus an einem [anderen] Patienten zu erkennen, und zwar mit einem noch schaudererregenderen Gesichtsausdruck.
Der Patient sah plötzlich aus wie eine sich windende Schlange … Die Augen waren maskiert mit der trägen Starre eines Reptils – außer wenn das Reptil bei einem plötzlichen Angriff hervorschnellt – dann öffnen sich die Augen weit und mit brennendem Hass … Was mich am meisten entsetzt hat, war das außergewöhnliche Gefühl einer fünfzig Millionen Jahre alten Schwere, das dieses Schlangenwesen mir vermittelte.
Fast alle Mitglieder des Teams waren bei beiden Exorzismen überzeugt, dass sie sich zur Zeit des Geschehens in der Gegenwart von etwas absolut Außerirdischem und Unmenschlichem befanden
«.

M. Scott Peck als stellvertretender Leiter der Psychatrie unter dem US-Gesundheitsminister bei der Untersuchung des My-Lai-Massakers. [6]

Der Parapsychologe Loyd Auerbach begeht einen Fehler, wenn er sich selbst und seine Mitpsy­chologen als »Wissenschaftler« bezeichnet. Psychologie ist keine Wissen­schaft. Außerdem kann die Wissenschaft keine Aussagen über Geister treffen. Dennoch glauben Heerscharen von Menschen an seine großspu­rigen Aussagen. Wenn die gesunde Furcht vor bösen Geistern von Psy­chologen geschickt entkräftet wird, dann werden okkulte Experimente äußerst verlockend. »Dämonen« sind dann nur noch Fragmente der ei­genen Persönlichkeit. Alles, was nötig ist, ist die Aneignung des neuen Verständnisses.

»Es scheint nicht länger möglich, die Beschäftigung mit so genannten okkulten Tatsachen … [und] mit der realen Existenz übersinnlicher Kräfte … an die wir bis jetzt nicht geglaubt haben … beiseite zu kehren« (Sigmund Freud)

Dessen ungeachtet gestehen heute immer mehr Psychologen und Psychi­ater – frühere Skeptiker wie M. Scott Peck – wie einst Freud, Jung und James vor ihnen ihren Glauben an die Existenz von bösen Geistern zu. Ein ehemaliger Zweifler, der Psychiater Ralph B. Allison, sagt: »Ich glaube mittlerweile an die Möglichkeit der Besessenheit … von dämonischen Geistern aus dem satanischen Reich und das ist ein Gebiet, bei dem ich es nicht wage, darüber zu diskutieren oder mich damit einzulassen«

»Professor [James] Hyslop … hat zugegeben, dass … metaphysische Phänomene besser erklärt werden könnten mit der Hypothese der Existenz von Geistern als durch … das Unbewusste. Und hier bin ich – auf der Grundlage meiner eigenen Erfahrung – verpflichtet einzugestehen, dass er Recht hat« (C.G. Jung)

Ein ganzes Heer von Psychologen und Wissenschaftlern könnte ange­führt werden, die zur selben Schlussfolgerung gekommen sind. In dem Buch The Unquiet Dead (»Die unstillen Toten«) berichtet die Psycholo­gin Edith Fiore über das Versagen der Psychotherapien bei der Behand­lung und das Versagen psychologischer Theorien bei der Erklärung be­stimmter Verhaltensweisen. Das hat sie dazu veranlasst, sich auf eine Suche zu begeben, die darin resultierte, dass sie nunmehr an dämonische Besessenheit glaubt.

Beeinflusst wirklich ein menschlicher Geist Materie oder den Geist anderer? Oder könnte es sich um einen nichtmenschlichen Geist handeln, womöglich eine dämonische Manifestation unter dem Deckmantel menschlichen Potenzials? Könnte alles nur ein Trick sein, der den Menschen überzeugen soll, dass Satans Angebot der Vergöttlichung die Wahrheit ist – um den Menschen letztlich zu versklaven?

Die »gefallenen Engel« (dämonische Wesen), die durch das Angebot »übersinnlicher« Kraft die Herrschaft über die Menschheit erstreben, werden sich als alles Mögliche ausgeben, von Totengeistern über Aufgestiegene Meister bis hin zum Universalen Geist des eigenen »höheren Selbst«. Letztendlich wollen sie jedoch, dass jeder glaubt, dass es sich dabei um Mächte des menschlichen Geistes handelt. An früherer Stelle haben wir bereits die Qualen von Jimi Hendrix erwähnt und seine Ängste, dass er von einem Dämon besessen sei.

Alle die biblischen Mahnungen und Gebete wissen um einen geistlichen Kampf »nicht mit Fleisch und Blut«, son­dern »wider die bösen Geister in der Atmosphäre«, wider »die feurigen Pfeile des Bösen” (Eph. 6,12.16), »wider die unsauberen Geister« (Apg. 5, 16). Es ist also ziemlich gewiß, daß wir des Engelsdienstes auch in geistlichen Nöten und Gefahren bedürfen und ihn viel­fach erfahren. [5]

Zu Daniel 10 gibt die »Stuttgarter Jubiläumsbibel« folgende Auslegung: »Der Engel erklärt, warum er erst jetzt komme. Ein böser, den Menschen feindseliger Geist, der am persischen Hof großen Einfluß habe, sei von ihm erst nach 21 Tagen mit Hilfe des Engelfürsten Michael überwunden worden. ‑ An den Bewegungen auf Erden nimmt auch die Engelwelt teil, die gute und die böse, und die irdischen Kämpfe werden allererst im Geisterreich ausgefochten. Vergleiche Epheser 3, 10; 6,12; Offenbarung 12, 7.
Daniel soll wissen, daß der Gott des Himmels zu seinem Volk steht und dessen sichtbare und unsichtbare Feinde durch seine guten Engel bekämpft«. »Der Herr wird sein Reich . . . trotz allem Widerstand der dagegen empörten sichtbaren und unsichtbaren Welt der geweissagten Vollendung ent­gegenführen«, und mächtige gute Geister haben Befehl, »in der Völkerwelt auf die Verwirklichung des gött­lichen Heilsplans« hinzuarbeiten.

Daß nicht nur Völker und Staaten ihre besonderen Engel haben, sondern auch Städte, Stände und Familien, liegt zu denken nahe;

Engelwelt & Sternenwelt

»Hebe auch nicht deine Augen auf gen Himmel, dass du die Sonne sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen« (5. Mose 4:19)

Astrologie: Babylonische SternenkundeWir sind gewöhnt, »der Himmel« zu sagen, in Wirk­lichkeit gibt es »die Himmel« (in der Mehrzahl). Salomo ruft den Gott an, den »aller Himmel Himmel nicht fas­sen« (1. Kön. 8:27). David preist den Gott, dessen Ehre »die Himmel erzählen« (Ps. 19:2; 8:2‑ 4). Im Blick auf die Sünden tilgende Barmherzigkeit Gottes heißt es beim Propheten Jesaja: »Jauchzet, ihr Himmel!« (Jes. 44:23.) Der Sohn Gottes lehrt uns beten: »Unser Vater in den Himmeln« (Matth. 6:9). Nach Hebräer 4:14 ist unser großer Hoherpriester, Jesus, der Sohn Gottes, »durch die Himmel hindurchgegangen«, nach Hebräer 8:1 hat er sich »zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt«.

Aber nicht nur der Zahl nach gibt es die Himmel, sondern auch der Art, dem Wesen, dem »Rang«, der »Stufe« nach. Paulus, der hochbegnadete Apostel, wurde einmal »bis in den dritten Himmel entzückt, wo er unaussprechliche Worte hörte« (2. Kor. 12, 2). Vielleicht dürfen wir hier vom Vorhof, Heiligen und Allerheiligsten reden. Der Vorhof: der atmosphärische Himmel, der die Erde umgibt. Das Heilige: die unendlichen Sternenwelten mit ihren unermeßlichen Weiten. Das Allerheiligste: der »dritte Himmel«, jener Himmel, »um dessen Vorhandensein die Astronomie weiß, den aber kein Fernrohr je zu erreichen vermag« (Gaebe­lein). Dort hat der Herr der Heerscharen »seinen Thron gegründet«, von dort aus „erstreckt sich seine Herr­schaft über das All« (Ps. 103, 19).

Im »dritten Himmel« ist auch die Wohnstätte, die Heimat der Engel. Aber zweifellos ist auch der »zweite« Himmel ihr Aufenthalts‑ und Tätigkeitsgebiet. »Es be­steht zwischen Engeln und Sternen eine tatsächliche Beziehung, eine Beziehung, die uns im einzelnen noch undurchschaubar ist«. Im übrigen ist der »Himmel« der Bibel die für uns unsichtbare, doch wirkliche Welt Gottes, die die sicht­bare Welt umschließt und durchdringt, uns zugleich un­endlich fern und unfaßbar nah. »In ihm leben, weben und sind wir! « (Apg. 17, 28.)

Wir sehen einen Zusammen­hang nicht nur zwischen Engelwelt und Sternenwelt, sondern auch zwischen Engelwelt und Naturgesetzen bzw. Naturkräften.

Mediathek (Video)

»Engelseminar« – Olaf Schröer
Der Glaube an Engel nimmt in Deutschland immer mehr zu. Doch wer sind die Engel? Gibt es sie wirklich? Was lehren die großen Religionen der Welt über Engel? Was sagt die Bibel über die Existienz und Bedeutung?
Teil 1: Engel – Heilsbringer aller Religionen
Teil 2: Gute Engel, böse Engel, Schutzengel
Teil 3: Der kosmische Kampf

»Der Krieg« – Christopher Kramp
Teil 3 aus der Serie »Ausweg 2012«

»Krieg der Sterne« – Christopher Kramp
Teil 3 aus der Serie »Entscheidung 21«

»Der Betrug des Spiritismus« – Olaf Schröer
Teil 2 aus der Serie »Die okkulte Verführung (2013)«: Warum darf das Maskottchen nicht fehlen oder das Amulett am Hals? Warum erregen Kartenleger, Wunderheiler und Wahrsager größeres
Interesse als die bestbewährte und meistverlegte Informationsquelle der Welt über die Zukunft und unser Schicksal – die Heilige Schrift?
Der Sprecher, Pastor Olaf Schröer, hat sich intensiv mit dem Thema Okkultismus beschäftigt. Hören Sie, wie wir am Sieg Jesu teilhaben können!
Teil 1: Zauber des Aberglaubens
Teil 2: Der Betrug des Spiritismus

»Magie und Zauberei im Judentum« – Rav Dani Fabian(Rabbiner)
Das Wort Abrakadabra geht auf die aramäische Wortfolge “Avrah Ka Dabra” zurück, was so viel wie “Ich werde erschaffen, während ich spreche” bedeutet. Im Jüdischen geht diese Art von Magie (Alchemie und Aktivierung spiritueller Kräfte durch Zauberformeln) natürlich auf die Kabbala zurück (nicht auf die Bibel, die sie explizit verbietet). Der Talmud unterscheidet zwischen der echten Magie (Todesstrafe) und Illusions-Magie (keine Todesstrafe) – Magie die keine physischen Ergebnisse zeitigt (nicht zu verwechseln mit Zaubertricks). Die Bibel unterscheidet das nicht sondern verbietet jede Zauberei!

Mediathek (PDF)

Die okkulte Invasion (pdf) – Dave Hunt
Die unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit
Neuauflage des Klassikers: Beginnend mit der Evolutionstheorie und deren Bedeutung für das heute verbreitete Menschen-, Welt- und Gottesbild packt Hunt das Übel bei der Wurzel, entlarvt den von Grund auf pervertierten Zeitgeist und zeigt die immer wiederkehrenden Grundprinzipien der teuflischen Verführungstaktik und deren letztliches Ziel auf. Themen sind z.B. Schamanismus, Katholizismus, Ufos, Psychologie, Ökumene, charismatische und evangelikale »Erweckung«, »Geistliche Kriegsführung«. Eine wertvolle Orientierungshilfe im Irrgarten der heutigen Spiritualität. Verlag: CLV, ISBN / EAN: 978-3-89397-272-2

»Seelsorge und Okkultismus« (pdf) – Medialität aus der Sicht der Seelsorge; Dr. Kurt E. Koch e.V.; ISBN 3-924293-60-0;

Weiterführende Links

»Der große kosmische Konflikt« online – Ellen G. White
Es ist nicht so sehr der Zweck dieses Buches, neue Wahrheiten über die Kämpfe früherer Zeiten zu bringen, als Tatsachen und Grundsätze hervorzuheben, welche einen Einfluß auf kommende Ereignisse haben. Jedoch erlangen diese Berichte über die Vergangenheit, angesehen als ein Teil des Kampfes zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis, eine neue Bedeutung, und durch sie scheint ein Licht auf die Zukunft und erleuchtet den Pfad derer, welche selbst auf die Gefahr hin, aller irdischen Güter verlustig zu gehen, wie die früheren Reformatoren berufen werden, Zeugnis abzulegen »um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses Jesu Christi«

»Die Befreiung von okkulter Belastung geschieht nicht durch psychiatrische Behandlung, Meditation, Yoga oder Autogenes Training. Eine anhaltende Befreiung ist nur möglich durch Jesus Christus, der den Sieg über alle dämonischen Mächte errungen hat« (Dr. Kurt E. Koch)

Literatur

»Zauber des Aberglaubens« – Belastung und Befreiung, Kurt Hasel
Die Beschäftigung mit Aberglauben, Okkultismus und Spiritismus steht für viele Menschen auf der Tagesordnung – aber sie ist keinesfalls ein harmloser Zeitvertreib. Die alarmierende Feststellung: viele Menschen aller Gesellschaftsschichten leiden unter Belastungen, die die Folge von okkulter Betätigung sind. Die Kernfrage lautet: Wie kann man die Befreiung von okkulter Belastung erleben? –> Das Buch ist derzeit vergriffen! Das Buch beschreibt nicht nur die unterschiedlichen Praktiken und ihre Belastungen – es zeigt vor allem den „Weg der Befreiung“. Verlag: Luxpress;  ISBN 80-7130-032-2

English Media (Video)

Spirits behind the New Age – Dave Hunt
Dave Hunt and Johanna Michaelsen discuss how occult techniques for communicating with the demonic entities have invaded the church.

»Ufo’s, The Occult and Christ’s Second Coming« – Victor Gill
A message of forewarning and reveals some of Satan’s New Age spiritualistic tactics infiltrating churches. Could these new methods of spirituality actually be leading people away from the truth as found in Jesus Christ?

English Media (PDF)

Occult Invasion (pdf) – Dave Hunt
Seduction of the World and the Church: There can be no question that we are seeing a dramatic move of some spirit; but what spirit? Furthermore, the idea of a Force with a dark and a light side is refuted by the personal nature of the revelations received through occult means and upon which the occult is based. The most striking phenomena encountered by any investigator of the occult is the astonishing similarity between the specific lies which the Bible claims the serpent communicated to Eve in the Garden of Eden (Genesis 3:1-5) and the consistent philosophy underlying all occultism

Quellen

»Das Mithra-Heiligtum von Königshofen« (Strassburg) – Dr. Robert Forrer

Anmerkungen

[1] »Philosophien aller Epochen:«  Lehre des Buddha, die wie der Hinduismus auch, auf eine der ältesten Philosophien der Welt zurückgeht: auf die Veden [Wissen]. Auf der Grundlage der indischen Philosophie entwickelten sich neben dem Hinduismus weitere Strömungen: die wichtigsten sind der Buddhismus und der Jainismus

[2] Anscheinend dachten die Übersetzer, die die Septuaginta erstellten, dieses Helel als keine andere als Venus, den Morgenstern, und legten das gemeinsame Epitheton εωσφορος in ihren Text ein. Dieses Epitheton besteht aus (1) einer ungewöhnlichen Form des Substantivs ηως, dh Morgendämmerung und das Verb φορω Bedeutung zu tragen oder zu bringen.

Lateinisch wurde dies also später zu »Luzifer« (Vulgata). Luzifer, auch Lucifer, ist der lateinische Name des Morgensterns (Venus). Wörtlich übersetzt bedeutet er „Lichtträger“ (zu lateinisch lux, ‚Licht‘ und ferre, ‚tragen, bringen‘). In der römischen Mythologie wurde Luzifer als poetische Bezeichnung für den Morgenstern, also den Planeten Venus verwendet. Es handelt sich hierbei um die wörtliche Übersetzung der griechischen Begriffe Phosphóros („Lichtbringer“) bzw. Eosphóros („Bringer der Morgenröte“)

[3] Die okkulte Invasion (pdf) – Dave Hunt

[4]»Schirmender Cherub« (Heiligtumsdienst): Sie wurden in der Stiftshütte und im Tempel in Buntwirkerarbeit und in Schnitzwerk dargestellt, und zwei von ihnen überschatteten (beschirmten) mit ihren Flügeln den Gnadenstuhl.

In den Visionen von Hesekiel werden die Cherubim in Verbindung mit den Rädern gesehen, die die Herrlichkeit und den Verlauf der Regierung Gottes im Urteil über Israel repräsentieren. Sie werden in Hesekiel 1 »lebendige Wesen« genannt, mit den Angesichtern eines Menschen (Intelligenz), eines Löwen (Stärke), eines Stieres (Ausdauer) und eines Adlers (Schnelligkeit); vergleiche auch Hesekiel 10 wo sie »Cherubim« (Mehrzahl von Cherub)genannt werden;

[5] »Merkmale der Engel:«

Die Engel sind unsterblich und ungeschlechtlich (Luk. 20, 27 ff.)
Die Engel sind erschaffene Wesen (Kol. 1, 16; Offb. 22, 9)
Die Engel existierten schon, als der Erde Grund gelegt wurde (Hiob 38, 4‑7)
Die Engel sind zahlreich (Dan. 7, 10; Luk. 2, 13; Offb. 5,11)
Die Engel anbeten und lobpreisen Gott (Ps. 103, 20; Jes. 6, 3).
Die Engel nehmen teil an den Vorgängen auf Erden, besonders an dem Schicksal der von Gott gesuchten und Gott suchenden Menschenseele (Luk. 15, 10)
Die Engel sind anwesend beim Gottesdienst der Ge­meinde (1. Kor. 11,10; 1. Tim. 5, 21)
Die Engel dienen denen, die die Seligkeit ererben sollen (Hebr. 1,14).
Sie gewähren ihnen Schutz in leib­lichen Gefahren und Nöten (Matth.18, 10; Apg. 27, 23; 2. Kor. 11, 24‑26)
Die Engel tragen die Seelen der Entschlafenen zum Himmel (Luk.16, 22)

»Engel im Alten Testament:«
1. Mose 19: Zwei Engel retten Lot aus Sodom
1. Mose 28:12: Die Engel Gottes steigen auf und nieder auf der »Himmelsleiter”.
2. Chronik 32, 21 f.: Ein von Gott gesandter Engel hilft Hiskia gegen die Assyrer.
2. Könige 6, 16: »Feurige Rosse und Wagen« sind schützend um Elisa her.
Daniel 3, 28; 6, 23: Ein Engel erhält die drei Männer im Feuerofen und Daniel in der Löwengrube wunder­bar am Leben.
Die »Zehn Gebote« werden durch die Engel vermittelt. (So lehrt das Neue Testament:
a) Apg. 7,53: »Durch Vermittlung von Engeln habt ihr das Gesetz empfangen«;
b) Gal.3,19: »Das Gesetz ist durch Engel verordnet worden«;
c) Hebr. 2,2: »Das durch Vermittlung von Engeln empfangene Wort«

»Engel des Herrn« bzw. »Engel des Bundes:«

Besondere Beachtung verdient der im Alten Testa­ment häufig auftretende »Engel des Herrn«, der »Engel des Bundes«. Erscheinungen des »Bundesengels« berichten z. B.:

»Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und errettet sie« (Ps. 34:8)

1. Mose 18:1-17: »Drei Männer« besuchen Abraham (der Herr und zwei Engel, 19:1)
1. Mose 19:24: »Da ließ der Herr Feuer und Schwe­fel regnen auf Sodom und Gomorra vom Himmel her­ab!« (Vgl. Joh. 5:22)
1. Mose 31:11; 2. Mose 3:2 ff.: »Der Engel des Herrn spricht: Ich bin Gott«
Josua 5:13‑15: Dem Josua erscheint der »Fürst über das Heer des Herrn«
Richter 6:12-14: Gideon erhält Befehl vom Engel des Herrn
In Richter 13 bringt der »Engel des Herrn« von dem »Herrn der Heerscharen, der über den Cherubinen thront« (1. Sam. 4:4), die Verheißung eines Sohnes und Volksbefreiers. Seine Gestalt war »sehr ehrwürdig« (6), sein Name »Wunderbar« (18), sein Charakter »göttlich« (»wir haben Gott gesehen«, 22)

[6] »Revelations: Alien Contact and Human Deception«, Jacques Vallee; Ballatine Books, 1991, S. 7