Heilige Schrift

Von der Schriftrolle zur Onlinebibel

 

»Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht begriffen« (Johannes 1:1-3)

Wenn Gott zweimal ruft: Die Serie untersucht entscheidende Momente im Leben von acht Menschen um wertvolle Lektionen für unser Leben zu lernen. Lassen Sie sich überraschen von einem ganz unkonventionellen Blickwinkel auf die Bibel!

–> weitere Vorträge, PDF, Literatur und Links zur Thematik im Überblick
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Die Inspiration der Heiligen Schrift

»Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst;
ich will dich mit meinen Augen leiten« (Psalm 32,8)

Die Heilige Schrift beginnt mit der Schöpfung (dieser Erde) und Endet mit einer Schöpfung (der neuen Erde). Das ganze Evangelium ist im Kern ebenfalls ein Schöpfungsbericht, denn Erlösung ist Neu-Schöpfung. Der Schöpfungsbericht birgt eine Fülle geistiger Prinzipien, die uns helfen, den Inhalt der gesamten Bibel besser zu verstehen. Daher ist auch jeder Angriff auf den Schöpfungbericht der Bibel im Grunde ein direkter Angriff auf Jesus Christus (als das schöpferische Wort) und auf den Erlösungsplan (die Neu-Schöpfung in Christus), auch wenn er als solcher nicht gleich erkannt wird.

Der Heilige Geist führt uns Schritt für Schritt immer tiefer in alle Wahrheit (der Bibel). Man sollte die Bereitschaft haben die ganze Wahrheit anzunehmen, auch wenn sie dem widerspricht was man bisher geglaubt hat (Offenbarung 16:12-13). Selbst wenn wir von der Bibel nicht viel wissen ist Jesus in der Lage viel daraus zu machen. Aber wenn man dem Wort Gottes etwas hinzufügt (Lehre der Pharisäer; Menschengebote, Matthäus 15:1-9) oder etwas wegnimmt (Lehre der Saduzäer; historisch kritische Methodik; Matthäus 22:23) macht man nur Sauerteig (Matthäus 16:5-12).

Martin Luther Bibel 1543

Die erste vollständige Bibelübersetzung von Martin Luther 1534

Die Bibel ist ein göttliches Offenbarungsbuch. Sie wurde zwar von Menschen schriftlich überliefert, aber ihr eigentlicher Verfasser ist Gott selbst. Er leitete die Schreiber der heiligen Schriften so durch seinen Heiligen Geist, daß sie die Worte Gottes niederschrieben und nicht ihre eigenen Gedanken.

Die Heilige Schrift ist das wichtigste und wunderbarste Buch, das je auf dieser Erde geschrieben und gelesen wurde. Der Inhalt dieses Buches wurde nicht von Menschen erdacht, sondern hier stehen die Worte des lebendigen Gottes, des Schöpfers von Himmel und Erde, geschrieben – Worte von unermeßlicher Bedeutung und Kraft, Worte des ewigen Lebens, Worte, die ein Menschenleben völlig verändern und erneuern können. –> »von Gott eingegeben« = griech. theopneustos = »von Gott gehaucht«

»Alle Schrift ist von Gott eingegeben… « (2. Timotheus 3:16)

In diesem Buch spricht der lebendige Gott zu jedem Einzelnen von uns – persönlich! Seine Worte sind wichtiger als alles andere, was man sonst irgendwo lesen könnte. Es geht Gott darum, uns individuell den Weg heraus aus der Vergänglichkeit dieses Lebens zu zeigen.

Dort, wo Gottes Geist wirkt, bekehren sich auch heute noch Menschen – aus den unwahrscheinlichsten Lebenswegen und Verstrickungen heraus. Wir dürfen auf die Kraft Gottes, auf die innewohnende Kraft des »Wortes das Fleisch wurde« vertrauen.

Unser Wille Gott zu gehorchen, öffnet uns für die Wahrheit. Das Evangelium ist eine Kraft die den Gläubigen, wenn er ihm weiter folgt, immer tiefer in die Wahrheit führt und sein Wesen Schritt für Schritt verwandelt. Praktisch bedeutet daß, die Bibel zu studieren mit dem Schlüssel Jesu.

Gläubige Christen waren nie Verfechter der Verfolgung anderer Religionen und Glaubensüberzeugungen – aber sie waren immer entschiedene Verteidiger der einzigartigen Wahrheit der Bibel, Zeugen ihres Herrn Jesus Christus, der der einzige Retter ist, der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Echte Christen zwingen niemandem ihren Glauben auf – aber sie sind auch nicht bereit, ihr klares Zeugnis für das Wort Gottes und den Sohn Gottes gegen einen faulen Frieden und einen widergöttlichen »Dialog zwischen den Religionen« einzutauschen.

Dein Wort ist Wahrheit

»Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit« (Johannes 17:17)

Gott gibt bereits zu Beginn der Bibel (1.Mose 1: 1-3) seine Identität deutlich zu erkennen: Gott (der Vater), der Geist der über dem Wasser schwebt (der Heilige Geist) und Gott sprach (das Wort, Jesus Christus  – Johannes 1:1,14). [1]

Wenn wir an das Wesen, an den Charakter und an die Natur Gottes herangehen und sie erforschen wollen, gibt es eine Grenze die wir nicht überschreiten können. Gott sagt »Tritt nicht herzu«. Wir können nur so weit gehen wie das Wort Gottes es zuläßt, uns es erlaubt und wir sollten vorher die Schuhe ausziehen…

Zu dem Zeitpunkt als Mose am brennenden Dornbusch steht waren aus der Sicht Moses Abrahm, Isaak und Jakob tot. In dem Moment konnte Gott sagen ich bin gleichzeitig der Gott von Abraham, als er lebt und der Gott von Isaak, als er lebt und der Gott von Jakob, als er lebt.

Gott ist ewig, Gott ist immer gegenwärtig (er sieht die Zukunft und die Vergangenheit genauso als wäre sie die Gegenwart). Gott steht außerhalb der Zeit. Dies ist ein Konzept das wir Menschen nicht wirklich begreifen können!

Durch den Blick auf Gott in Gebet und Bibellesen lernen wir mehr und mehr, ihn und seine Hinweise zu verstehen. Es ist ein stückweises Erkennen der Wahrheit. Manchmal wird der Schleier (der diese Welt umgibt) für kurze Zeit angehoben und man erhält Einblick in die tiefe geistige Wahrheit dahinter.

Das Wort Gottes ist lebendig und verwandelt den Menschen (das Feuer Gottes verbrennt die Sünde).

Wie definiert die Bibel Wahrheit?

  • Jesus Christus (Johannes 14:6);
  • Das Wort (Johannes 17:17);
  • Das Gesetz(Psalm 119:142);
  • Der Heilige Geist (1. Johannes 5:6);
  • Die Werke seiner Hände (Psalm 111:7);

Der Gedanke der durch den Atem zu einem Wort wird: Gott Vater ist der Gedanke, Jesus Christus ist das Wort und durch den Atem (hebräisch Ruach, griechisch Pneuma = Heiliger Geist) wird das Wort hörbar gemacht. Gott der Vater der mit Hilfe des Heiligen Geistes Jesus Christus zu seiner Offenbarung macht. (Johannes 1:18)

Also »3 Prinzipien:« Lesen, Hören und Bewahren (Offenbarung 1:3)

Die Bibel enthält die Gedanken Gottes und ist deswegen das Wort Gottes. Jesus Christus war ganzer Gott aber auch ganzer Mensch. Wenn wir das übertragen auf die Bibel, die ja auch Gottes Wort ist, bedeutet daß, daß die Bibel gänzlich göttlich und gleichzeitig gänzlich menschlich ist. Die Bibel ist daher eine direkte Kommunikation. (Offenbarung 1:1-3);

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Schriftrolle von Qumran am Toten Meer (Höhle 1), Teil der Jesaja Rolle – ca. 100 v. Chr.

Beim Lesen des Alten Testaments (Mose) ist es möglich eine »Decke vor dem Kopf« (vor dem Herzen) zu haben und die Bibeltexte nicht (oder völlig falsch) zu verstehen. Vielen Menschen geht es so, auch Paulus als Schriftgelehrter erging es ebenso und er erklärt daß diese Decke nur in Christus beseitigt werden kann:

»Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbe Decke auf der Verlesung des Alten Testaments und wird nicht aufgedeckt, weil sie nur in Christus beseitigt wird. Aber bis heute, sooft Mose gelesen wird, liegt eine Decke auf ihrem Herzen. Dann aber, wenn es sich zum Herrn wendet, wird die Decke weggenommen. Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit« (2.Korinther 3:14-17)

Das Wort Gottes hat eine erstaunliche Fähigkeit (Hebräer 4:12): Wenn wir ehrlich, mit offenem Herzen und unvoreingenommen an die Bibel herangehen schneidet es durch die Seele. Es zeigt uns genau wo wir uns selbst belügen, wo wir uns selbstgerecht für besser halten als wir sind, welche Dinge wir an uns selbst nicht wahrnehmen.

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Bibelstudium« noch vertieft.

Gottes Lustgarten

»Das Höchste und Wertvollste das ein Mensch in diesem Universum erreichen kann ist eine persönliche Beziehung zu Gott!«

Gott brachte seinen Lustgarten im Himmel (Hesekiel 28:13) als »Garten Eden« auf die Erde. Also eine Art Trainings-Schule um sie auf den Himmel vorzubereiten – vor dem Sündenfall! Gott tat dies zuerst mit seinem Garten (als Garten Eden), dann mit seiner Wohnung (zuerst als Stiftshütte, dann als Tempel) und schließlich mit sich selbst (das Wort wurde Fleisch in Jesus Christus)

»Die gesamt Geschichte der Bibel ist eine Geschichte, wie Gott den Himmel auf die Erde bringt! «

Die Pflanzen selbst dienen in der Heiligen Schrift immer wieder als ein Bild auf den Charakter oder das Wesen von Menschen. Selbst wenn ein Mensch sündlos ist, wie es Adam ursprünglich war, gibt es immer mehr zu entdecken, zu lernen, zu wachsen. Adam hatte ein reines Herz von Gott bekommen, aber es galt dieses Herz zu bewahren. Es galt diesen Charakter zu entwickeln und zu festigen.

Gott hatte dies für die Ewigkeit vorgesehen (1. Mose 2:16-17) denn sein Plan für die Menschheit ist ewiges Leben und Gott ist niemals von seinem ursprünglichen Plan abgewichen. Gott hatte niemals vorgesehen das Menschen sterben, aber er gab dem Menschen die Entscheidungsfreiheit: Bei Gott zu bleiben und seinem Plan für den Menschen zu folgen oder sich dagegen zu entscheiden und auch dies wurde durch Pflanzen dargestellt (1. Mose 2:9).

Beide Entscheidungsmöglichkeiten wurden fantasievoll von Gott als Bäume in den Garten gestellt und auch ihre jeweilige Bedeutung wurde von ihm genau erklärt: Der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (Baum des Todes).

Die Heilige Schrift sagt daß in der Gemeinschaft mit Gott die Heiligkeit besteht und dass diese Heiligkeit uns erretten wird. Nun, sie sagt auch dass wir Gott nicht sehen können und Gott uns nicht verstehen kann (weil er nicht versucht werden kann). Wie können wir also Gemeinschaft mit ihm haben?

Die Bibel zeigt klar dass das Problem, das wir den Vater nicht sehen können, durch Jesus Christus gelöst wurde (Johannes 14:9, Johannes1:18). Auch das Problem dass Gott nicht versucht werden konnte wurde in Jesus Christus gelöst, denn indem er ganzer Mensch wurde, konnte er versucht werden (Hebräer 4:15).

Ist es nicht interessant, daß Gott niemals etwas verlangt, das er nicht auch selbst getan hat?

Das Wort das Fleisch wurde

»Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Johannes 14:6)

Gott ist keine unpersönliche Kraft, die alles durchzieht. Gott ist der Schöpfer, nicht die Schöpfung. Ein entscheidender Unterschied: Obwohl wir Gott in der Natur erkennen können, ist die Natur selbst nicht Gott. Weil er alles geschaffen hat, ist er auch der einzige, der unsere Zukunft kennt. Er kann jederzeit eingreifen.

Christlicher Glaube ist ein Glaube, der tief in der Geschichte verwurzelt ist. In Bezug auf Jesus Christus gibt es nur 3 verschiedene Möglichkeiten: entweder war Jesus erstens ein Verrückter, zweitens ein Lügner oder drittens: Er ist der Sohn Gottes [2]

1. Jesus war ein sehr aufrichtiger Mann, aber verrückt?

Die erste Möglichkeit ist, dass Jesus ein Verrückter war. Denn jeder Mann, der sagt, er sei der Sohn Gottes und es nicht ist, ist, selbst, wenn er das wirklich glaubt, verrückt, ein Wahnsinniger. Wenn hier ein Mann herkommt und im Park steht und predigt, dass er selbst Gottes Sohn sei, dann wissen wir, dass er verrückt ist. Aber Jesus behauptete, der Sohn Gottes zu sein.

2. Jesus Christus war ein Lügner?

Die zweite Möglichkeit ist, dass er wusste, dass er nicht der Sohn Gottes war und log und mehr Leute in die Irre führte als jeder andere falsche Prophet in der Geschichte der Menschheit. Wahrscheinlich mögen manche von Ihnen sagen: »Jesus war schon ein guter Mensch, aber ich denke nicht, dass er tatsächlich der Sohn Gottes war«. Aber ich fürchte, dann haben Sie einen Denkfehler:

»Denn, wenn Jesus nicht der Sohn Gottes war, dann war er kein guter Mensch, denn ein guter Mensch führt nicht in die Irre und ein Wahnsinniger ist kein guter Mensch«

3. Jesus Christus ist der Sohn Gottes!

Jedes Wort Gottes ist ein Wort der Offenbarung. Es ohne ein Herz das zu Gott umgekehrt ist zu hören, ohne ein demütiges Herz das wirklich seine eigene Sündhaftigkeit bemerkt, und ohne ein Herz das daran glaubt und dankbar für die Errettung vom höllengebundenen Dasein ist, kann es nie verstanden, noch jemals erkannt werden, dass das Wort der Offenbarung nur gesehen werden kann, wenn es uns von Gott Selbst enthüllt und gezeigt wird.

Nur, wenn es durch das Evangelium von Wasser und Geist erhellt ist, kann jedes Wort der Heiligen Schrift korrekt wahrgenommen werden, und nur dann kann das Wort uns Leben geben und in unserem Leben arbeiten.

Damit die Menschen ein Spiegel der Geistigkeit Gottes sein könnten, gab er ihnen den »Verstand«, damit sie ein Abbild seiner Heiligkeit und Liebe sein könnten, den »Willen«, und damit sie ein Gefäß seiner Seligkeit würden, das »Gefühl«.

Doch dann kam die Sünde. Der ganze Mensch fiel: sein »Verstand« wurde verfinstert (Eph. 4:18), sein »Wille« wurde böse (Joh. 3:19), und sein »Gefühl« wurde unselig (Röm. 7:24). Aus diesem dreifachen Verderben errettet ihn nun das Werk Christi:

Als Prophet bringt er die Erkenntnis, das Licht, erlöst den Verstand aus seiner Sündenverfinsterung und richtet das Reich der Wahrheit auf.

Als Priester bringt er das Opfer, tilgt die Schuld und damit das Bewußtsein der Schuld, erlöst also das Gefühl von dem lähmenden Druck der Unseligkeit und des anklagenden Gewissens und richtet das Reich des Friedens und der Freude auf.

Als König beherrscht er den Willen, lenkt ihn in den Bahnen der Heiligkeit und richtet das Reich der Liebe und der Gerechtigkeit auf.

Der Erlöser ist dadurch der »Jesus«, der »Retter«, daß er der »Christus«, der dreifach Gesalbte, ist. Sein dreifaches Amt befreit den Menschen nach seinen drei Seelenkräften, nach Verstand, Gefühl und Wille. Ein volles, freies und ganzes Heil ist eingeführt, so daß die Erlösung nicht vollständiger sein kann, als sie ist.

Für Christus, das personhaft lebendige »Wort« (Joh. 1:14; Off. 19:13), ist das alttestamentliche, geschriebene Wort eine unauflösbare Einheit, ein Organismus, »die Schrift« (Joh. 10:35). Und im einzelnen ist es für ihn:

  • die Autorität, unter die er sich stellt (Gal. 4, 4)
  • die Speise, von der er sich nährt (Matth. 4.4)
  • die Waffe, mit der er sich wehrt (Matth. 12,3)
  • das Lehrbuch, das er erklärt (Luk. 24,27)
  • die Weissagung, die er erfüllt (Joh. 5,39)

Die Glaubwürdigkeit der Bibel

»Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit«  (Johannes 17:17)

Kupferbibel mit Messingbeschlägen (1729)

Kupferbibel mit Messingbeschlägen, Tübingen 1729

Ohne Frage: Die Bibel ist ein aussergewöhnliches Buch. Kein anderes Werk hat für vergleichbares Aufsehen in der Weltgeschichte gesorgt. Die Bibel wurde und wird geliebt und gehasst, gedruckt und vernichtet, verbreitet und verboten.

Kein anderes Buch der Weltgeschichte hat eine solche Verbreitung erfahren oder wurde so häufig übersetzt. Schon um 200 v. Chr. erschien die erste Übersetzung des Alten Testaments in griechischer Sprache, die so genannte «Septuaginta».

Diese Verbreitung ist um so erstaunlicher, weil die Bibel parallel dazu wie kein anderes Buch der Weltgeschichte verfolgt wurde. Unter römischen Kaisern, im Mittelalter und in der Neuzeit gab und gibt es Bibelverbote.

Auf der Synode von Tarragona (1234) wurde jeder zum Ketzer erklärt, der eine Bibelübersetzung nicht innerhalb von acht Tagen seinem Bischof zum Verbrennen abliefere. Und doch wurde dieses Buch nicht ausgerottet.

 

  • Archäologie (Tontafeln von Ebla; Höhlen von Qumran; etc.) [3]
  • Die Enstehung der Bibel (über 40 versch. Schreiber über 1500 Jahre, 3 Kontinente, 3 Sprachen)
  • Die Voraussagen der Bibel (Prophezeiungen des AT und NT)
  • Das Selbstzeugnis der Bibel
  • Die verändernde Kraft der Bibel
  • Die gesamte Weltgeschichte vorhergesagt (Daniel 2)
  • und vieles mehr…

Kein anderes »Heiliges Buch« anderer Religionen kann dies alles aufweisen!

Erfahrbare Wahrheit

Das stärkste Argument für die Zuverlässigkeit der Bibel befindet sich allerdings immer noch auf einer völlig anderen Ebene: In der ganz realen Erfahrbarkeit einer lebendigen Beziehung zu dem, der hinter der Bibel steht – zu Gott selbst.

Wer sich auf die Gedanken der Bibel einlässt, kann durch den Heiligen Geist erfahren, dass hinter der Heiligen Schrift ein lebendiger Gott steht.

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Glaubwürdigkeit der Bibel« noch vertieft.

Die persönliche Beziehung zu Gott

»Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir« (Offenbarung 3:20)

Gott wünscht sich eine persönliche Beziehung zu jedem Einzelnen von uns und gibt jedem von uns die Möglichkeit sich für oder gegen ein Leben mit ihm zu entscheiden.  Wie persönlich diese Beziehung ist zeigt uns die Bibel sehr klar:

Das Wort Gottes reicht völlig aus um etwas zu erschaffen (in die Existenz zu bringen). Die Bibel macht ganz deutlich, daß Gott den Menschen mit seinen Händen aus der Erde (dem Staub der Erde) heraus schuf (nicht mit dem Wort). Er bließ den Lebensodem in die Nase Adams (Mensch) und das bedeutet das Gott dem Menschen sehr, sehr nahe kam (1. Mose 2:7). Gott beugte sich herab um deutlich zu machen welch enge Beziehung er zu uns haben möchte. Jeder von uns ist sozusagen eine Idee Gottes.

Jeder Mensch ist individuell gestaltet. Gott hätte auch zwei Menschen auf einmal erschaffen können. Er ist allmächtig und hätte daher auch 20 Millionen Menschen gleichzeitig schaffen können – aber das tat er nicht! Stattdessen entschied sich Gott nicht einmal zwei Menschen auf einmal zu erschaffen, als Kollektiv, sondern »jeden Menschen einzeln:« Adam aus Staub und Eva aus der Rippe Adams (1.Mose 2:18-22). Jeder Mensch ist individuell von Gott gestaltet und wir wissen dass jeder Mensch ein einzigartiges Individuum (Wunderwerk) ist.

Gott betrachtet die Menschheit nicht als Kollektiv dem er als Gott gegenüber steht, sondern Gott betrachtet jeden einzelnen Menschen als ihm gegenüber stehend (“Ich bin der Herr DEIN Gott” – nicht “euer Gott”). Jeder von uns ist individuell zu Gott hin geschaffen, deshalb hat jeder von uns eine eigene, spezielle Verantwortung Gott gegenüber, die wir keinem anderen Menschen übertragen können und die kein anderer Mensch für uns übernehmen kann. Die Bibel verdeutlicht uns dass wir nicht nur von Adam abstammen, sondern dass jeder Einzelne von uns ein Meisterwerk von Gott ist (Psalm 139:13-14).

Obwohl wir eigenständig vor Gott stehen indem wir individuell geschaffen worden sind, sind wir gleichzeitig auch soziale Wesen (1. Mose 2:18). Obwohl wir zu einer Beziehung zu Gott hin geschaffen sind, sollen wir gleichzeitig auch Beziehung zu Mitmenschen haben. In den 10 Geboten (Gesetz der Freiheit) wird dies zusammengefasst:  Die persönliche Beziehung zu Gott und gleichzeitig auch eine gute Beziehung zu unseren Mitmenschen.

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Immanuel – Gott mit uns« noch vertieft.

Heiligtumslehre

»Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich unter ihnen wohne« (2. Mose 25:8)

Heiligtum Stiftshütte

Heiligtum: Modell der Stiftshütte

Das Heiligtum sollte die Menschen ständig erinnern an die Versöhnung mit Gott für eine Gemeinschaft mit Gott und Aufzeigen des Erlösungsplanes: Das Heiligtum war der Ort an dem der sündige Mensch mit dem sündlosen Gott versöhnt wurde (3.Mose 4:27-31; 1.Johannes 1:9). Die Stiftshütte war ein Ort an dem Gott wohnte. Auch war sie der Schatten von Jesus Christus.

Gott wollte unter ihnen wohnen und es sollte dort Versöhnung stattfinden um wieder eine Beziehung zu Gott möglich zu machen (damals als Verheißung im alten Bund; Heute im Blick auf Christus im neuen Bund). Auch wenn Gott allgegenwärtig ist gibt es selbst im Himmel einen solchen Ort wo Gott wohnt (Thron Gottes), wo die himmlischen Wesen Gott anbeten.

Harmonie zwischen Kreuz und Heiligtum

Der gesamte Heiligtumsdienst basiert auf dem Dienst Jesu: Der Dienst Jesu im Heligtum ist die Konsequenz und die Anwendung des Blutes dass er damals auf Golgatha vergossen hat. Golgatha hört nicht auf Golgatha auf, sondern das Blut Jesu geht den gesamten Weg durch das gesamte Heiligtum, bis ins Allerheiligste (Hebräer 9:13-14).

Wenn also ein Christ die Heiligtumslehre ablehnt ist die Kernfrage “an welches Blut glaubt er dann?”. Es gibt kein Blut Jesu dass außerhalb des Heiligtums ist (auch die Stiftshütte war vollständig umgeben von weißem Leinen (der Gerechtigkeit Jesu): Durch einen Eingang konnte man diesen “abgeschirmten” Bereich betreten: Jesus Christus, der Weg.

Wenn selbst Jesus Christus ins Heiligtum gehen musste um Gottes Plan für sein Leben zu erkennen (Lukas 2), dann müssen wir das auch. Dann müssen auch wir ins Heiligtum um zu verstehen was Gott mit uns vorhat!

Symbolik des Heiligtums

Alle Gegenstände im Heiligtum weisen auf Jesus Christus hin (sein Heiligtumsdienst), gleichzeitig zeigt uns das Heiligtum auch den Weg, den der Gläubige geht (Vorhof: Weg zu Gott; Heiligtum: Leben mit Gott; das Allerheiligste: Gott selbst)

  • Eingang: Er ist die Tür zum Vater  / Umkehr des Menschen (persönliche Entscheidung für Jesus Christus)
  • Priester/Hohepriester: Er ist der Hohepriester
  • Brandopferalter: Er ist das Opfer / Sündenvergebung für den Menschen
  • Wasserbecken: Er ist das Wasser des Lebens / Taufe (Öffentliche Entscheidung für Jesus Christus)
  • 7-armiger Leuchter: Er ist das Licht der Welt / der Heilige Geist (Matthäus 5:14)
  • Schaubrote: Er ist das Brot der Welt  / Bibel lesen – das Wort das Fleisch wurde (Gott spricht zum Menschen)
  • Räucheralter: Er ist unser Mittler vor Gott / Gebet (der Mensch spricht zu Gott)
  • Vorhang: Er ist der Vorhang durch den wir hindurch zu Gott gehen
  • Schechina: Er ist Gott (eins mit dem Vater) / Gottes Gerechtigkeit (10 Gebote) & Gnade (Gnadenthron)

Das Räucherwerk ist das Gebet und von allen Gegenständen im Heiligen war der Räucheraltar dem Allerheiligsten am nächsten. Das Räucherwerk (Gebet) stieg hinauf über den Vorhang, zum Allerheiligsten und deutet so an daß wir durch das Gebet (in wahrer Anbetung) die direkteste Verbindung zu Gott haben können. Das Ziel aller Anbetung ist der gemeinsame Gottesdienst mit den ungefallenen Welten (Offenbarung 7:9-10; Offenbarung 15:2-3).

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Heiligtumslehre« noch vertieft.

Prophetie

»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen«  (Johannes 5:24)

Prophetische Botschaften bestehen immer aus einem Gnadenangebot und einer Gerichtswarnung:

Standbild Daniel 2 Prophezeiung

Die fünf Weltreiche: Standbild aus der biblischen Prophezeiung (Daniel 2)

1) Noah ruft die Menschen zur Umkehr und warnt vor der Sintflut (Hebräer 11:7) à Gegenwärtige Wahrheit: Geht in die Arche damit ihr gerettet werdet. Es gab gewiss auch zu jener Zeit viele Gläubige die an Gott glaubten, die aber diese Botschaft nicht annahmen. Sie gingen nicht in die Arche und kamen daher in der Sintflut um.

2) Jeremia ruft die Menschen auf sich am Wort Gottes zu orientieren und warnt sie vor der Vernichtung der Stadt (Jeremia 38:17-18) à Geht aus der Stadt heraus (gegenwärtige Wahrheit)

3) Jesus Christus ruft die Menschen auf umzukehren und ihn anzunehmen à gegenwärtige Wahrheit: Jesus Christus ist Gottes Sohn, der Messias, der Erlöser der für die Sünden der Welt stirbt. Die Pharisäer haben an die Bibel geglaubt aber diese Botschaft nicht angenommen und sie wurden verworfen.

Christus warnte auch vor der Vernichtung Jerusalems; Eroberung Jerusalems durch die Römer (Lukas 21:20-22) à Gegenwärtige Wahrheit: Geht aus der Stadt heraus

Die Geschichte (der Bibel und der Geschichtsschreibung) zeigt daß es in solchen Zeiten immer drei Menschengruppen gab:

  • Ungläubige Menschen (Atheisten, Agnostiker, Heiden, Götzendiener, etc.);
  • Gläubige Menschen die die jeweils gegenwärtige Wahrheit nicht annehmen;
  • Gläubige Menschen die die jeweils gegenwärtige Wahrheit annehmen

Die dreifache Engelsbotschaft

Die gegenwärtige Wahrheit unserer Zeit:

Die 3-fache Engelsbotschaft verkündigt das Evangelium, warnt vor dem falschen religiösen System und fordert die Menschen auf sich zu entscheiden  (Offenbarung 14:6-13; Offenbarung 18:4)

1. Engel: Gott sagt uns was wir tun sollen, was wir glauben sollen, wie wir ihn anbeten sollen

2. Engel: Gott warnt uns vor dem falschen religiösen System

3. Engel: Gott zeigt uns die (ewigen) Konsequenzen unserer Entscheidung

Die Offenbarung nennt uns zwei Gründe für die Anbetung: Die Schöpferkraft und die Erlösungskraft Gottes (Offenbarung 4:11; Offenbarung 5:9). Die Heiligen sind die Menschen die treu nach dem Wort Gottes leben  (Johannes 17:17). Geheiligt wird man durch das Lesen, Studieren, Umsetzen und Weitergeben des Wortes Gottes. Ihre Gebete steigen als Räucherwerk hinauf in den himmlischen Thronsal.

Durch unsere Gebete nehmen wir tatsächlich Teil am himmlischen Gottesdienst (Thron der Gnade), nicht nur am irdischen Gottesdienst (Hebräer 4:14-16). Wir kommen als Gläubige durch wahre Anbetung zum himmlischen Heiligtum – nicht körperlich, aber durch das Gebet (Hebräer 12:22-23). Wahre Anbetung ist nicht nur eine geistige Übung  sondern wahre Anbetung verbindet uns tatsächlich real mit dem himmlischen Gottesdienst.

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Prophetie« noch vertieft.

»Fortsetzung folgt demnächst..

Als Untermenü geplante weitere Artikel zum Thema Heilige Schrift:

  • Das richtige Gottesbild
  • Evangelium: Die gute Nachricht
  • Geschichte & Reformation
  • Geschichte: Die Zeugen
  • Prophetie (Daniel, Offenbarung)
  • Heiligtumslehre
  • Ellen G. White
  • Wahrheitssuche (Fragen & Antworten)
  • Glaubensstärkung
  • Biblische Archäologie

Mediathek (Video)

Evangelium (Gesamtüberblick)

»Ausweg 2012«– Christopher Kramp
»Ausweg 2012« ist eine Themenserie, die sich an jeden wendet, der nach tragfähigken Lösungen und sinnvollen Antworten sucht. Und könnte es sein, dass mancher altbewährte Ansatz gar nicht so verstaubt ist, wie wir immer dachten?

»Der Kampf des Kosmos« – Die Entstehung des Bösen (Doug Batchelor)
Dieser Dokumentar-/Spielfilm bietet einen packenden Blick hinter die Kulissen des Kosmos und wirft biblisches Licht auf die Frage der Entstehung des Bösen. Leicht verständlich und sehr gut als Einführung in das Thema geeignet

»Joel Media Ministry« – das ewige Evangelium für Stuttgart, Deutschland und die Welt
Mediathek (Video- und Audiovorträge online inkl. Downloads): Für ungewöhnlich tiefe Einblicke in »das Mosaik« der Heiligen Schrift und des Evangeliums kann ich alle Vorträge von Christopher Kramp sehr empfehlen. Sehr bezeichnend für ihn ist die Klarheit des Erforschens biblischer Wahrheit und ihre wirklich praktisch orientierte Weitergabe.

Evangelium (Teilaspekte)

»Das richtige Gottesbild« – Dr. Gerhard Padderatz
Naturkatastrophen, Gewaltverbrechen, Unglücksfälle mit vielen Toten: Immer, wenn wir einen Schuldigen brauchen, muss Gott herhalten. Angelsächsische Versicherungsverträge schließen den Leistungsfall aus, wenn ein „Act of God”, ein Akt Gottes, vorliegt. Im Deutschen sprechen wir von höherer Gewalt. Ist es aber wirklich Gott, der für diese Grausamkeiten verantwortlich ist? Wenn er wirklich gütig und barmherzig ist — und zugleich allmächtig, warum greift er nicht ein und verhindert das Böse? Gibt es vielleicht eine Erklärung, die uns einleuchten würde, wenn wir sie nur hätten? Tatsächlich gibt es Aussagen und Begebenheiten in der Bibel, die uns helfen können…

  • Teil 1: Ist Gott grausam ?
  • Teil 2: Warum greift Gott nicht ein ?
  • Teil 3: Warum rettet Gott nicht alle Menschen, hat Gottes Macht Grenzen ?

»Gott mit uns« – Christopher Kramp
Hat Gott Gefühle? Kann man Gott überhaupt lieben? Und wenn ja, wie macht man das? In dieser kleinen Serie wird die vielleicht faszinierendste Seite der Bibel beleuchtet: Die wechselvolle Geschichte einer bewegten Partnerschaft und eine eindrucksvolle Darstellung dessen, was man Evangelium nennt.

»Wenn Gott zweimal ruft« – Christopher Kramp
Die Serie untersucht entscheidende Momente im Leben von acht Menschen sowie gleich zwei Mal der Stadt Jerusalem, wobei jeweils die Hälfte der Begebenheiten aus dem Alten und aus dem Neuen Testament kommen, um wertvolle Lektionen für unser Leben zu lernen. Lassen Sie sich überraschen von einem ganz unkonventionellen Blickwinkel auf die Bibel!

»Engel – Gute Geister zwischen Himmel und Erde« – Olaf Schröer
Der Glaube an Engel nimmt immer mehr zu. Doch wer sind die Engel? Gibt es sie wirklich? Was lehren die großen Religionen der Welt über Engel? Was sagt die Bibel über ihre Existienz und Bedeutung?

  • Teil 1:  Engel – Heilsbringer aller Religionen
  • Teil 2: Gute Engel, böse Engel, Schutzengel
  • Teil 3: Der kosmische Kampf

»Das Schofarhorn« – Christopher Kramp
Was symbolisiert das Schofarhorn?

Die Kleinen Propheten – Christopher Kramp
Diese Propheten heißen nicht „Kleine Propheten”, weil sie weniger wichtig wären als die großen. Die Bezeichnung bezieht sich allein darauf, dass diese Bücher wesentlich kürzer sind als die anderen alttestamentlichen Bücher.
Ob nun durch die Ehe des Hosea mit einer untreuen Frau, ob durch Jonas Versuch, vor Gottes Berufung zum Propheten zu flüchten, oder durch Sacharjas erstaunliche Vision von Jeschua und dem Engel oder auch all die anderen – die Kleinen Propheten verkünden gemeinsam eine kraftvolle Botschaft, die immer wieder aufleuchtet. Sie handelt von der Gnade, die Gott den Sündern erweist, die sie nicht verdient haben!

Mediathek Olaf Schröer – Video- und Audiovorträge (online)

Reformation & Martin Luther

»Reformation – Die Wahrheit neu entfachen«  – Prof. Dr. Walter Veith
12-teilige Vortragsreihe: Das Fundament aller Reformatoren war die Bibel. Aus ihr stammten die Wahrheiten, die zu den zwei tragenden Säulen der Reformation wurden: Christus als alleiniger Erlöser und Fürsprecher sowie die Identität des Anti-Christus, seines versteckten Widersachers. Die zentrale Figur der Reformation war Martin Luther. Doch der Geist wahren Protestantismus’ ist kaum noch zu finden. Gehen Luthers Erben vor einem wiedererstarkenden Papsttum in die Knie?

Die Reformation… geht weiter! – Nicola Taubert
Diese Serie behandelt jene Themen der Bibel, an denen die Reformation stehen blieb. Doch biblische Prophetie offenbart uns, dass es vor Jesu Wiederkunft zu einer erneuten weltweiten Reformation kommen wird. Was als Gelehrtendisput beginnt, wird zu einem epochalen Lauffeuer: Die Wiederentdeckung der Bibel trifft die mittelalterliche Gesellschaft ins Mark. Die Reformation nimmt ihren Lauf. Was als flackerndes Licht beginnt, wird zu einem hellen Strahl, der über Deutschland hinaus ganz Europa erhellt.
Doch schon bald stößt die Reformation auf bitterlichen Widerstand Roms in Form einer gezielten Gegenreformation. Unterdrückung der Wahrheit und Verfolgung reformatorisch Gesinnter bleiben nicht aus. Deutschland und Europa werden zum Schauplatz des Kampfes um die Wahrheit. Brennt das Licht der Reformation noch heute? Warum verlor die Reformation im 16. Jh. wieder ihre leuchtende Kraft und scheiterte im 20. Jahrhundert schließlich gänzlich? Was erfordert es, die Reformation neu zu entfachen?

Biblische Archäologie

»Biblische Archäologie« – Faszination Babylon (deutsch / english)
Faszination Babylon, erstaunliches Jerusalem, Rätsel um Lachisch, Exodus aus Ägpyten; Fremdes Ebla, Sodom und Gomorra, Noah’s Arche auf der Spur, der Mauerfall von Jericho

Sonstiges

»Fireproof« – Never leave your partner alone (jetzt auch in deutsch, Trailer)
Vielleicht der beste Ehe-Film aller Zeiten…  Ein bewegender Film über Ehe und Liebe ist primär ein Film für Eheleute und darüber hinaus für alle Menschen, die sich von der Liebe und auch von der Liebe Gottes mitreißen lassen. “Fireproof” ist ein Film, der niemanden unbewegt lassen wird.

Bibel Filme

»The Jesus Film Project« (deutsch) – Dokumentation nach dem Lukas Evangelium
A docudrama on the life of Jesus Christ, the “JESUS” film has been translated into more than 1,100 languages since its 1979 release. It remains the most translated and viewed film in history (jesusfilm.org)

»Das Johannes Evangelium« (Spielfilm)
Das bekannteste der vier Evangelien, wird in dieser originalgetreuen Verfilmung der biblischen Vorlage auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt.

»Die Bibel: Paulus« – Die Apostelgeschichte (Spielfilm)
Der wohlhabende Pharisäer Saulus führt ein sorgloses Leben in Jerusalem. Angestachelt durch seinen Freund Ruben, einem einflussreichen Priester, wird er zum schärfsten Gegner der Nachfolger Christi. Doch dann geschieht etwas, das sein Leben und das Leben der frühen Christengemeinden für immer verändert.

English Media

»Rekindling the Reformation« – Prof. Dr. Walter Veith
Professor Walter J. Veith, Ph.D Zoology is an ardent student of history, Biblical prophecy. He stands by the veracity of the Bible, which he believes is proved by the science of archaeology as well as the fullfillment of numerous prophecies found in the Bible. He believes that the Bible has a message to modern people. Professor Veith has lectured internationally on his findings, and authored several books and video series sold around the world

Weiterführende Links

Heilige Schrift

  • Die 10 Gebote: Wo ist das Original? Ein Vergleich der 10 Gebote der Bibel mit dem evangelischen und kaltholischen Katechismus
  • Bibel Themen vom Kalifornisches Institut für Altertumsstudien (deutsch, english, italienisch)
  • Qumran- & Bibelausstellung: Die Schriftrollen vom Toten Meer; Das größte biblische Wandermuseum in Europa (Online-Ausstellung)
  • Internationales Bibelstudien-Institut: Fernkurse zur individuellen Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes

Ellen G. White

TV Channel

Literatur & Quellen:

Literatur:

»Die Fakten des Glaubens« – Josh McDowell
Der Autor stellt hier komprimiert Fakten und Aussagen zusammen, die die Bibel als Gottes inspiriertes Wort bestätigen. Damit gibt er Argumente an die Hand, die Christen in der Diskussion mit Nichtchristen unterstützen. In vier Teilen erhält der Leser zahlreiche Detailinformationen zur Heiligen Schrift, zu Jesus Christus, zur Bibelkritik und zum christlichen Weltbild in Gegenüberstellung mit anderen Weltanschauungen. Ein hervorragend recherchiertes Buch für alle, die mehr Wissen und Informationen über die Bibel und den christlichen Glauben suchen. Verlag: Scm Hänssler; ISBN-10: 3893976329; ISBN-13: 978-3893976324

Quellen:

Textauszüge aus diversen Vorträgen von Christopher Kramp

Online Bibel:

Informationen zur Bibel:

Bildquellen:

  • Lutherbibel 1534, Torsten Schleese (gemeinfrei)Die erste vollständige Bibelübersetzung von Martin Luther 1534
  • Kupferbibel mit Messingbeschlägen, Tübingen 1729 (gemeinfrei)
  • Schriftrolle von Qumran am Toten Meer (Höhle 1), Teil der Jesaja Rolle – ca. 100 v. Chr., (gemeinfrei)

Einzelnachweise & Anmerkungen:

[1] »Elohim« ist keine Singular-Form sondern Plural, also müssen es »mehr als zwei« sein. Im Hebräischen gibt es den Singular, den Dual und den Plural. Elohim wird hier auch nicht als Majestätsplural verwendet (siehe auch 2.Mose 20:3).

[2] »Die Fakten des Glaubens« – Josh McDowell

Der Autor stellt hier komprimiert Fakten und Aussagen zusammen, die die Bibel als Gottes inspiriertes Wort bestätigen.

Verlag: Scm Hänssler; ISBN-10: 3893976329; ISBN-13: 978-3893976324

[3] Daniel Kapitel 5 – Beispiel für die historische Zuverlässigkeit der Bibel:

Im Buch Daniel wird in Kapitel 5 berichtet, dass Daniel bei einem Fest des Königs Belsazar geladen war, um eine geheimnisvolle Schrift zu entziffern. Als Daniel diese Schrift entziffern konnte, bot ihm Belsazar den dritten Platz in seinem Reich an.

Lange Zeit gingen Kritiker davon aus, dass die Bibel an dieser Stelle falsch berichte. Der babylonische König hätte nach Urkundenfunden Nabonid heissen müssen. Der Zweifel am biblischen Bericht hielt sich hartnäckig, bis man einen sehr interessanten Stein entdeckte. Darauf war ein Gebet eingraviert um ein «langes Leben für Nabonid und dessen Sohn Belsazar».

Vor einigen Jahrzehnten nun fand man ägyptische Texte, die belegen, dass Nabonid oft unterwegs war und dann seine Königswürde vertretungsweise an seinen Sohn Belsazar übergab. Die Bibel berichtet uns im Buch Daniel also ganz exakt.