Bibellesen leicht gemacht

Bibelstudium in neuen Dimensionen: Die Verändernde Kraft der Bibel

 


»Bibellesen leicht gemacht:« (Christopher Kramp)
1. Grundlagen: Wie Jesus die Bibel studieren
2. Gottes Wort Lesen, Hören und Bewahren
3. Das Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren
4. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
5. Kein Kompromiss denn es steht geschrieben
7. Dein Wort ist Wahrheit; 8. Heilige sie in deiner Wahrheit
10. Bis der Morgenstern aufgehe in euren Herzen

»Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege«
(Psalm 119:105)

Wie kann ich die Bibel verstehen? Ein praktischer Lehrgang: Wie mit einfachen Methoden und Prinzipien das Bibellesen mehr Freude, Erkenntnis und uns auch näher zu Gott bringt. Was die Bibel in uns bewirken kann, wenn wir uns an die Prinzipien halten, die sie selbst offenbart.

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Bibellesen leicht gemacht

»Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten. Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen,weil es geistlich beurteilt wird« (1. Korinther 2:13-14)

Inspiration durch die Heilige SchriftWie kann man die Bibel verstehen so dass man möglichst viel praktisch daraus gewinnen kann? Wenn man etwas lernen will geht man gewöhnlich zu einem kompetenten Lehrer. Die Frage die wir uns zuerst stellen wollen: Wer ist der kompetenteste Lehrer um die Bibel besser zu verstehen?

Jesus Christus ist der kompetenteste Lehrer um die Bibel besser zu verstehen: Der Gedanke der durch den Atem zu einem Wort wird: Gott Vater ist der Gedanke, Jesus Christus ist das Wort und durch den Atem (hebräisch Ruach, griechisch Pneuma = Heiliger Geist) wird das Wort hörbar gemacht. Gott der Vater der mit Hilfe des Heiligen Geistes Jesus Christus zu seiner Offenbarung macht. (Johannes 1:18)

Die Bibel enthält die Gedanken Gottes und ist deswegen das Wort Gottes. Jesus Christus war ganzer Gott aber auch ganzer Mensch. Wenn wir das übertragen auf die Bibel, die ja auch Gottes Wort ist, bedeutet daß, daß die Bibel gänzlich göttlich und gleichzeitig gänzlich menschlich ist. Die Bibel ist eine direkte Kommunikation (Offenbarung 1:1-3);

»Wer in der Bibel zu lesen beginnt, der stellt die üblichen Fragen, ungeduldige, unverständige, hochmütige Fragen. Alle diese Fragen bleiben ohne Antwort. Wer trotzdem weiterliest, dem beginnt die Bibel ihre Fragen zu stellen. Wer ihnen nicht ausweicht, findet das Tor zum Leben« (Horst Bannach)

Wir haben gesehen, dass Gott eine Botschaft durch die Bibel kommunizieren möchte: Die Bibel ist das »Wort Gottes« (nicht nur das Menschenwort) und um diese Botschaft zu hören müssen wir Lesen, Hören und Bewahren. Aber die Bibel sagt auch dass Gott einen bestimmten Zweck mit der Bibel hat: Das »Wort Gottes« wird ausführen wozu es gesandt ist, das »Wort Gottes« hat Kraft.

Also 3 Prinzipien (Offenbarung 1:3):

  • Lesen
  • Hören
  • Bewahren

Lesen

Nach dem Vorbild Jesu die Bibel studieren (Johannes 13:15; Lukas 2:46; Johannes 3:10)

1) Das Thema das man studieren will bei Mose beginnen. Jeder biblische Schreiber bezieht sich auf das was bereits zu seiner Zeit anerkanntes Schrifttum der Bibel ist (Jesaja 8:20). Auch das Neue Testament beginnt, indem es ständig das Alte Testament zitiert. Dies bedeutet das die ersten Schriften enorm wichtig sind. Das erstmalige Vorkommen eines Themas oder Symboles ist sozusagen dessen grundlegende Definition, also dessen Fundament.

Beispiele:

»Gnade:« Erstes Vorkommen (= Definition) in 1.Mose 6:8. Gnade ist also etwas das es im Kontext von Gericht gibt, es gibt keine Gnade ohne Gericht. Gnade kann man nicht verstehen außerhalb des Konzeptes von Gericht.

»Gerechtigkeit aus Glauben:« Erstes Vorkommen (=Definition) in 1.Mose 15:6. Das Wort Gottes als Beweis nehmen.

»Anbetung:« Erstes Vorkommen (=Definition) in 1. Mose 22:5. Anbetung bedeutet demnach das Wertvollste und Teuerste das man hat, aufzugeben, alles Gott zu übergeben und den Verheissungen zu vertrauen. Anbetung bedeutet also nicht eine Erfahrung des Gefühls oder eine gute Zeit mit Gott, sondern primär bedeutet Anbetung alles auf den Altar zu legen.

2) Das Thema das man studieren will in allen Schriften, durch die gesamte Bibel hindurch, studieren – mit Hilfe einer Konkordanz (Lukas 24:27). Praktisch gesehen muß man daher mit Schlußfolgerungen vorsichtig sein, man muß mit den Schlußfolgerungen warten bis man alle Beweise als ganzes betrachtet hat (Sprüche 18:13). So schafft man sich eine solide eigene, feste Grundlage (Psalm 119:99).

Das Urprinzip (Jesaja 28:10, 13): Gottes Wort ist auf eine Weise konzipiert, die es erforderlich macht zu suchen, im Wort Gottes ist nicht alles chronologisch hintereinander aufgeschrieben (Jesaja 28:10, 13). Um die Bibel zu verstehen muß man die einzelnen Aussagen zu einem Thema vergleichen und die Ähnlichkeiten feststellen. Beispiel: Psalm 19:8-10 – das gleiche wird auf versch. Weise gesagt: keine Aussage ist falsch, aber keine ist in sich Vollständig. In gewisser Weise also addieren bzw. aufeinanderlegen.

3) Jesus hat beim Studieren der Bibel immer auf das zentrale Thema der Bibel hingewiesen (Lukas 24:27). Das zentrale Thema der Bibel von 1. Mose 1 bis Offenbarung 22 aber ist Jesus Christus (Johannes 5:39-47). Nicht nur das Neue Testament zeugt von Jesus Christus, denn wenn er von der Bibel spricht, spricht er nicht vom Neuen Testament (denn das gab es damals nicht). Jedesmal wenn die Bibel vom Opferdienst spricht, vom Hohepriester, vom Heiligtum, etc. ist dies immer auch ein Bild auf Jesus Christus. Jesus ist mit über 300 Prophezeiungen im Alten Testament angekündigt (in Bezug auf seine erste Ankunft) und 8x soviel auf seine Wiederkunft. Jesus ist das darunterliegende Prinzip das alles durchdringt und zusammenhält, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament.

Denn es ist möglich beim Lesen des Alten Testaments eine Decke auf dem Herzen zu haben:

»…sondern ihre Sinne sind verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem alten Testament, wenn sie es lesen, welche in Christo aufhört; aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen.  Wenn es aber sich bekehrte zu dem HERRN, so würde die Decke abgetan. Denn der HERR ist der Geist; wo aber der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit. Nun aber spiegelt sich in uns allen des HERRN Klarheit mit aufgedecktem Angesicht, und wir werden verklärt in dasselbe Bild von einer Klarheit zu der andern, als vom HERRN, der der Geist ist« (2.Korinther 3:14-18)

Hören

Beim Lesen kann man hören (1. Mose 3:8-9); Sünde lässt es uns schwer fallen das Wort Gottes zu hören (1.Mose 3:8-9). Die Frage Gottes ist »Wo bist du?«. Wir sind in der selben Situation wie Adam und Eva (Römer 3:23), Gott spricht uns persönlich an!

Das Wort Gottes hat eine erstaunliche Fähigkeit (Hebräer 4:12): Wenn wir ehrlich, mit offenem Herzen und unvoreingenommen an die Bibel herangehen schneidet es durch die Seele. Es zeigt uns genau wo wir uns selbst belügen, wo wir uns selbstgerecht für besser halten als wir sind, welche Dinge wir an uns selbst nicht wahrnehmen.

Woran erkennen die Seinen den guten Hirten? An seiner Stimme: Das Wort Gottes! (Johannes 10:14-16). Wir sollten aufmerksam zuhören, denn seine Stimme ist sanft (1. Könige 19:12b).

Bewahren

In biblischen Zeiten war das Herz der Sitz der Gedanken und Gesinnung, der moralischen Vorstellungen und Entscheidungen, im Willen. Das Nachdenken über das Wort verändert uns, dass wir unseren Willen so gebrauchen dass er mit dem Willen Gottes in Übereinstimmung kommt (Bewahren).

„Ich bewahre Dein Wort in meinem Herzen“ (Psalm 119:11)

Es ist möglich die Bibel zu lesen und völlig an der Botschaft vorbei zu gehen die Gott mir sagen möchte (2.Korinther 3:14-18; Offenbarung 3:22). Das Wort hat schöpferische Kraft (Jesaja 55:11).

Sämann: Vier Reaktionen auf das Wort Gottes

»Und als er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf. Anderes aber fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte; und es ging sogleich auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten es. Anderes aber fiel auf das gute Erdreich und brachte Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig und etliches dreißigfältig. Wer Ohren hat zu hören, der höre!« (Matthäus 13:3-9)

Vier Reaktionen auf das Wort Gottes

Vier Reaktionen auf das Wort Gottes

Es gibt im Wesentlichen vier unterschiedliche Reaktionen wie man auf das reagieren kann was die Bibel sagt und dies hat viel damit zu tun wie wir praktisch mit der Bibel umgehen werden.
Diese vier Reaktionen werden in einem einfachen und sehr bekannten Gleichnis von Jesus geschildert (Matthäus 13:3-9):


»So hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann: So oft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Das ist der, bei dem es an den Weg gestreut war. Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, der das Wort hört und sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, so nimmt er sogleich Anstoß. Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört, aber die Sorge dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar. Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört und versteht; der bringt dann auch Frucht, und der eine trägt hundertfältig, ein anderer sechzigfältig, ein dritter dreißigfältig« (Matthäus 13:18-23)

Der Weg:

Ein Weg ist gar nicht vorbereitet Ackerboden zu sein es ist ein festgetrampelter Boden. Der Same kann nicht tiefer weil der ganze Boden durch den häufigen Gebrauch festgetrampelt ist. Ist es möglich sich durch falsche Vorstellung sich soweit zu verschließen dass das »Wort Gottes« keinen wirklichen Einfluß mehr auf das Denken hat?

Ein Weg wird ja deswegen so fest weil er ständig beschritten wird und jemand ständig auf der »gleichen Stelle« geht. Könnte es sein dass wir beim Bibellesen manchmal auf Dinge stoßen die in Kontrast stehen zu Ideen und Vorstellungen die wir so oft geäußert haben, so oft gehört haben und so oft geglaubt haben dass wir uns einfach nicht vorstellen können dass die Bibel wahr ist? Man nennt das dann Vorurteil.

Gibt es soetwas wie Vorurteile beim Bibellesen? Das wir z.B.  1. Mose 1 aufschlagen und lesen dass Gott die Welt geschaffen hat und einfach durch die Vorurteile die wir haben – durch das was uns über Jahre die »Wissenschaft« glaubhaft machen möchte, was wir in der Schule gelernt haben – und dass dies wie eine »Barriere« ist, überhaupt zu Verstehen was das Wort Gottes uns sagen will.

Dann kommen die Vögel und picken das was gesät worden ist wieder weg: Nach einiger Zeit ist der Boden dann so als ob niemals dorthin gesät worden wäre. Es sieht dann so aus als ob dieser Mensch nie etwas vom »Wort Gottes« gehört hat weil der Feind (Shatan) das Wenige wegnimmt was dorthin gesät wurde.

Mit anderen Worten: Wer sich der Bibel mit Vorurteilen nähert und nicht bereit ist diese aufzugeben hat keine Chance von der Bibel beeinflußt zu werden. Es ist dann ein Leichtes für den Feind (Shatan) das Gesagte wieder zu entkräften. Wenn wir meinen daß unsere vorgefaßten Meinungen so richtig sind daß wir an ihnen die Bibel messen können, dann sind wir ein Weg und das Wort hat keinen Einfluß.

Der felsige Boden:

Dies ist nun ein wirklicher Ackerboden und es gibt schnellen Erfolg: Der Sämann sät und binnen kürzester Zeit sieht man Resultate, man sieht sozusagen Frucht. Doch es gibt ein Problem: Schon nach kurzer Zeit verdorrt diese Pflanze wieder weil sie keine Wurzel hat da sie nicht fest gegründet ist (Schnelle Begeisterung).

Es ist eine schnell entflammte Begeisterung die aber keinen festen Stand (Grundlage) hat und schnell wie ein Strohfeuer wieder ausgeht. So schnell wie der Mensch diesen Bodens das Wort angenommen hat so schnell lässt er es auch wieder fallen. Was ist der Grund? Die Hitze der Verfolgung und der Bedrängnis.

Heutzutage werden wir zumindest in unseren Breiten nicht mit Todesstrafe belegt wenn wir das »Wort Gottes« glauben. Könnte es sein dass in einem etwas subtileren Sinn genau das trotzdem oft auf uns zutrifft? Das wir »Feuer und Flamme« sind für dieses Wort und dann vor lauter Begeisterung es jedem anderen mitteilen wollen und uns damit ganz schnell der Lächerlichkeit preisgeben. Weil Freunde, Arbeitskollen und Verwandte überhaupt gar nichts damit anfangen können.

Sie glauben vielleicht daß wir »gehirngewaschen« sind weil wir plötzlich nur noch an die Bibel glauben und dies der Wissenschaft widerspricht und dies und jenes. Nach dem Motto: »Wie kannst Du nur so etwas Simples, Naives und Unbewiesenes glauben?«. Und wie oft ist die Begeisterung dabei umgeschlagen in Ernüchterung?

Mit anderen Worten: Es war eine Begeisterung die nicht darauf vorbereitet ist auch Widerstand zu erdulden. Es ist einfach die Wahrheit intellektuel zu verstehen eine ganz andere Sache ist es bei dieser Überzeugung zu bleiben selbst dann wenn es etwas kostet oder es Widerstand bedeutet oder »in die Ecke gestellt wird« dafür und wenn man etwas überwinden muß.

Es ist einfach die Wahrheit zu erkennen aber es ist schwer bei der Wahrheit zu bleiben. Wir sollten diese Begeisterung so tief in uns hineinlassen und uns bereits gedanklich und moralisch darauf vorbereiten dass wir auch dann zu dieser Wahrheit und zu dem was wir erkannt haben stehen, selbst wenn jemand Anderes uns deswegen lächerlich macht. Dazu ist es notwendig »den Felsen« aus dem Boden herauszunehmen. Der Grund warum die Pflanze keine Wurzeln entwickeln konnte war dass der Boden voller Felsen war und solange diese Felsen im Boden sind ist es unmöglich dass die Pflanze wirklich tief kommt.

Was ist der Grund warum wir so leicht von der Wahrheit wieder »Abstand nehmen« wenn wir angegriffen werden? Der Grund ist dass es uns persönlich kränkt! Kann es sein dass wir deswegen so oft gekränkt sind weil wir unser eigenes Ich höher stellen als es eigentlich gehört? Könnte es sein dass mit »diesem Felsen« der eigene Stolz und das »eigene Ich« gemeint sind dass es nicht erlaubt das das Wort wirklich tief geht?

Begeisterung ist kein wirklicher Gradmesser um zu sehen ob wir die Bibel wirklich verstanden haben. Wirklich beweiskräftig ist unser Glaube erst dann wenn er Schwierigkeiten, Bedrängnis und Verfolgung überwinden kann und das geht nur wenn unser Stolz uns dabei nicht im Weg ist. Wenn uns die Bibel auch dann noch wertvoll ist obwohl die anderen uns für »verrückt« halten.

Unter die Dornen:

Auch dieser Boden ist nicht frei von Hindernissen denn es gibt Dornen und Disteln und diese sind nicht untergründig sondern auf dem Boden. Je größer die Pflanze wird desto mehr gerät sie in Konflikt mit dem was da bereits gewachsen ist: Mit den Dornen und Disteln. Was sind diese Dornen und Disteln die diese Pflanze (das Ergebnis unseres Bibellesens) ersticken?

Jesus ist hier absolut klar und sagt uns es ist die »Sorge der Weltzeit« und der »Betrug des Reichtums«.  Die Sorgen was die Zukunft bringt und die Habgier (das immer mehr haben wollen) bewirken auf eine bestimmte Art und Weise dass das was wir in der Bibel lesen nicht wirklich zur Entfaltung kommen kann, es wird sozusagen erstickt.

Könnte es sein dass wir beim Bibellesen nicht das herausfinden was wir eigentlich brauchen? Nämlich das alles was Gott uns geben kann er uns auch geben wird und das es nichts gibt worum wir uns Sorgen machen brauchen.

»Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit5, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen«
(Matthäus 6:33-34)

Dieser Typ von Menschen hat das nicht ganz begriffen: Wenn es hart auf hart kommt ist es doch wichtiger wie die Zukunft aussieht und wie man mehr Gewinn und Profit machen kann. Es ist aber nicht nur die »Sorge der Weltzeit« und der »Betrug des Reichtums« sondern auch die »Begierden nach andern Dingen« (Markus 4:19).

Wenn wir bei der Bibel bleiben dann sind wir genügsam, aber es scheint so zu sein das der »Wunsch nach Mehr« es der Bibel nicht erlaubt im Leben wirklich Frucht zu bringen. Mit anderen Worten die Bibel wird dann unfruchtbar, sie ist dann eine Pflanze die keinen wirklichen Nutzen mehr hat und sich nicht mehr weiterverbreiten kann.  Religion wird dann zur Tradition und zur Formalität und das ist das was so viele Menschen abstößt.

Wie kommt es dazu das Religion zur Formalität wird? Nicht weil man die Religion völlig ablehnt sondern weil man sie an die zweite Stelle setzt. Weil beim Bibellesen andere Dinge wichtiger sind als das was die Bibel mir zu sagen hat. Man liest die Bibel aber wenn man eine schwierige Entscheidung zu treffen hat in Bezug auf das eigene Geld oder die eigene Zukunft, dann ist das was die Bibel sagt nicht wichtig sondern es wird von anderen Interessen und Begierden überlagert.

»Was aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche es gehört haben; aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife« (Lukas 8:14)

Es gibt noch etwas das diesen Prozess fördert: Die Vergnügungen des Lebens.  (Lukas 8:14). Es ist nicht nur der Betrug des Reichtums der uns vorgaukelt wenn wir mehr haben sind wir mehr oder sind glücklicher. Es ist auch nicht nur die Verführung der Begierde es ist das Vergnügen und hier wird die Sache sehr aktuell.

Könnte es sein dass das Bibellesen nicht zur Entfaltung kommen kann und daß das Verständnis von der Bibel sich nicht ganz in unserem Leben offenbaren kann, weil es nämlich gerade die Vergnügungen sind die das Ganze so überlagern daß die Frucht nicht zur Reife kommen kann. Das es sozusagen nicht zur Vollendung kommen kann und das Ziel nicht erreicht werden kann von dem die Bibel ständig spricht daß es so wunderbar wäre.

Bibellesen kommt nicht ans Ziel wenn es von Vergnügungen, Sorgen und Begierde überlagert wird. Man kann die Bibel nicht wirklich verstehen wenn die Vergnügungen des Lebens eine übergeordnete Rolle spielen. Ja, die Pflanze wird anfangen zu wachsen aber das letztendliche Ziel wird nicht erreicht werden und es wird die Pflanze ersticken.

Was wäre zu tun in solch einem Boden? Die Pflanze kann nur dann zur vollen Entfaltung kommen wenn die Dornen und Disteln nicht mehr da sind, wenn sie herausgerissen wurden. Wenn wir die Sorge aus unserem Leben entfernen weil sie unbegründet ist (Matthäus 6), wenn wir die Begierden aus unserem Leben entfernen weil sie nicht von Gott sind (1. Johannes 2:16), wenn wir die Vergnügung aus unserem Leben entfernen weil der »Wunsch nach Reichtum« (Geldgier) eine Wurzel des Übels ist.  Wenn wir diese Dinge entfernen dann haben wir das was die Bibel mit dem vierten Boden beschreibt.

Das gute Erdreich:

Hier ist die unfassbare Lektion: Das Wort Gottes wird ausgeteilt an viele, viele Menschen und 75% der Menschen haben aus unteschiedlichen Gründen keine wirkliche Frucht. Sei es der Vorurteile, des Stolzes, der Begierden, der Vergnügungen, des Reichtums oder der Sorge willen. Aber diese Minderheit mit dem vierten Boden brinhgt einen so großen Ertrag daß es eigentlich den ganzen Aufwand um ein Vielfaches übersteigt an Nutzen.

Es ist nicht die Mehrheit derjenigen die das Wort hören die auch wirklich Frucht bringen, die auch tatsächlich das aus der Bibel herausbekommen was die Bibel uns geben möchte und das hat einen so praktischen Wert, daß ich Sie bitte noch einmal ganz genau darüber nachzudenken.

Die meisten Menschen die die Bibel in die Hand nehmen und aufschlagen werden nicht die Frucht, also nicht das herausbekommen was die Bibel uns geben möchte und zwar aus diesen unterschiedlichen Gründen die wir oben studiert haben. Es kommt also rein praktisch nicht so sehr darauf an zu wissen wo jetzt ein Abschnitt beginnt oder wie jetzt das griechische Wort zu übersetzen sei und was der historische Hintergrund der Geschichte ist. Das ist vielleicht alles auch nicht gerade unwichtig aber viel wichtiger ist das das Wort auf einen guten Boden fällt, denn das ist die einzige Garantie das das »Wort Gottes« tatsächlich den Effekt hat und das Ergebnis hat das wir uns alle wünschen.

»Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same keimt und geht auf, ohne daß er es weiß« (Markus 4:26-27)

Das Spannende an dem Wachstum der Frucht ist das es beginnt ohne das man es sieht und wenn Sie merken dass die Bibel eine Wirkung in Ihrem Leben hat dann können Sie wissen dass der Heilige Geist schon längst vorher begonnen hat. Die Anfänge dieses Wirkens bemerken wir gar nicht!

Das Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren

»so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende« (Jesaja 55:11)

Das Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren (Jesaja 55:11)Jesus Christus ist der kompetenteste Lehrer um die Bibel besser zu verstehen: Der Gedanke der durch den Atem zu einem Wort wird: Gott Vater ist der Gedanke, Jesus Christus ist das Wort und durch den Atem (hebräisch Ruach, griechisch Pneuma = Heiliger Geist) wird das Wort hörbar gemacht. Gott der Vater der mit Hilfe des Heiligen Geistes Jesus Christus zu seiner Offenbarung macht. (Johannes 1:18)

Das Wort Gottes bringt Licht und es erfüllt genau das was es vorhersagt (1. Mose 1:3). Daher kann Gott auch niemals lügen. Wenn Gott sagt »es werde Licht« dann wird Licht, nicht mehr und auf keinen Fall weniger.

»Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht«  (1. Mose 1:3)

In diesem Wort Gottes scheint etwas zu sein was wir vielleicht noch nicht völlig verstanden haben. Es scheint so zu sein dass das »Wort Gottes« in sich eine »schöpferische Kraft« trägt (Jesaja 55:11). Das »Wort Gottes« wird ausführen wozu es gesandt ist, das »Wort Gottes« hat Kraft.

Das Allererste was das Wort Gottes bewirkt hat war Licht. Im Bericht des Johannes (Johannes 1:1-5) wird gezeigt dass genau die gleichen Prinzipien die am Anfang (1. Mose 1:3) zutrafen auch zutreffen auf Jesus Christus. Die Bibel sagt hier sogar das Jesus Christus es war der am Anfang sprach »Es werde Licht!«

»Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen« (Johannes 1:5)

Das Wort Gottes bringt Licht und dieses Licht leuchtet in die Finsternis. Aber das Licht zwingt die Finsternis nicht zu kapitulieren. Die Finsternis hat immer noch die Möglichkeit es »nicht zu begreifen«. Das Wort Gottes zwingt niemanden zu Glauben. In einer Zeit die immer finsterer wird entscheidet sich die Finsternis, das Licht das hineinscheint, nicht zu begreifen. Und das hat sehr persönliche und praktische Konsequenzen.

»Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege«
(Psalm 119:105)

Die Implikation ist dass wir ohne das Wort Gottes »in Finsternis« sind und wir beim Gehen auf unserem Lebensweg eigentlich nicht genau wissen wohin wir treten (Psalm 119:105). Die Bibel ist eine Lampe für den Fuß: Wenn wir die Bibel lesen, auf sie hören und ihre Worte bewahren, dann können wir wissen wo wir entlanggehen und was wir zu tun haben. Die Bibel ist also ein praktischer Ratgeber, ein praktisches Licht in die Finsternis.

Aber es wird noch persönlicher:  (2. Korinther 4:6-7)

»Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi« (2. Korinther 4:6-7)

Der gleiche Gott der vor ettlichen tausend Jahren, in einer finsteren, ungeformten Welt, gesagt hat »Es werde Licht!« kann nach dem gleichen Prinzip und durch die gleiche Wirksamkeit des gleichen Wortes Gottes zu Ihrem Herzen sagen »Es werde Licht!« und es wird Licht. Denn das Wort Gottes führt aus wozu es gesandt ist. Natürlich hat die Finsternis die Möglichkeit es nicht zu begreifen.

Das Herz in der Bibel stellt die Gedanken und Gesinnungen eines Menschen dar (Hebräer 4:12). Das Wort Gottes macht Licht in unserem Denken, unseren Entscheidungen und unser Wollen. Ohne das Wort Gottes sind wir in unserem Leben oft in Situationen wo wir gar nicht richtig wissen, was wir tun sollen.

Der Sinn des Bibelstudiums ist, wenn das Licht in unserem Herzen scheint, egal was wir gelesen haben es unser Herz (Denken, Wollen) verändert. Das dann unser verändertes Leben und unsere veränderten Taten (die sogenannten Gute Werke) dazu führen dass andere Menschen über die Bibel nachdenken und selbst anfangen darin zu lesen.

Die Bibel hat diese Vision und zwar in dem Buch in dem die meisten Visionen enthalten sind. In Offenbarung 1:1 findet sich diese unvorstellbar schöne Idee:

»Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz« (Offenbarung 1:1)

Kein Kompromiss, denn es steht geschrieben

»… und sie [die Schlange] sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, daß ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?«  (1. Mose 3:1)

Stille Stunden mit der Heiligen SchriftKönnen wir eine gute Beziehung zu Gott haben ohne die Bibel zu lesen oder sie vielleicht sogar zu ignorieren? Welche Bedeutung hat die Bibel wenn es darum geht falsches Verhalten zu verhindern und natürliche, boshafte Tendenzen in unserem Herzen nicht aufkommen zu lassen und zu überwinden?

Betrachten wir den ersten Sündenfall: Der Prototyp allen Unheils. Wir wollen uns die Prinzipien ansehen wie es möglich war, dass zwei Menschen die perfekt waren, heilig und ohne den kleinsten Makel sich so vollkommen von Gott trennen konnten.

Das erste das wir bedenken wollen ist, dass Satan (Shatan: der Feind) sich nicht in seiner tatsächlichen Gestalt gezeigt hat, sondern sich einer Schlange bediente. In dem Versuch Menschen die mit Gott eins sind von Gott zu trennen gebraucht der Feind (Shatan) List, Tücke und er versteckt sich.

Der erste Satz den wir von diesem Feind (Shatan) in der Bibel lesen stellt die Vertrauenswürdigkeit und Verlässlichkeit des »Wortes Gottes« in Frage. Es ist der Zweifel am Wort Gottes der am Beginn einer ganzen Reihe von Ereignissen steht, die dazu führen daß wir uns alle in einer Katastrophe befinden die man »Sünde« nennt. Denn das Verhalten das Adam und Eva an den Tag gelegt haben, ist ein Verhalten das wir auch alle tun (oder getan haben) und in dem wir uns gut Wiedererkennen können.

»Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben«
(Johannes 14:6)

Nun, was hat Gott gesagt? Gott wollte nur die Möglichkeit schaffen daß der Mensch sich aus freien Stücken für ihn entscheidet. Wenn sich der Mensch von Gott entfernt muß er sterben, nicht weil Gott so grausam sondern weil er das Leben selbst ist. Wenn Gott das Leben ist und wir uns von ihm entfernen, dann ist die logische Folge daß wir sterben. Das ist keine Strafe die sich Gott ausgedacht hat: Wenn man den Stecker aus der Steckdose zieht geht das Licht aus.

Aber der Feind (Shatan) fragt: »Sollte Gott wirklich gesagt haben? « (1. Mose 3:1) und er verdreht den Charakter des Wortes Gottes so, daß Gott besonders grausam und unbarmherzig erscheint. Er sagt:

»… und sie [die Schlange] sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, daß ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?«  (1. Mose 3:1)

Das Prinzip des Feindes (Shatan) war es schon immer: die Bibel in Zweifel zu ziehen und die Bibel so darzustellen daß sie seinen unbarmherzigen, tyrannischen Gott präsentiert bzw. einen zornigen, strafenden Gott im Himmel

Und so glauben bis heute die meisten Menschen, die man auf die Bibel anspricht, daß Gott einen anderen Charakter hat als den der in der Bibel beschrieben ist. Warum? Weil sie niemals die Bibel so gelesen haben wie die Bibel gelesen werden muß und es wäre doch nur fair die Bibel so zu lesen wie sie es selbst vorschlägt und es selbst möchte.

Aber der Feind (Shatan) hat es geschafft das Denken der Menschen so zu verdrehen, daß wir glauben die Bibel spricht von einem unbarmherzigen, strafenden, richtenden und zornigen Gott. Und dann hat er es auch noch geschafft uns zum Zweifeln zu bewegen: »Ist denn wirklich alles inspiriert? Ist es denn nicht einfach nur ein Märchenbuch? Kann man diesem und jenem wirklich vertrauen? etc.«

»Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, daß keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet« (2. Petrus 1:20)

Kann es sein das wir manchmal nicht ans Ziel kommen weil wir das »Wortes Gottes« nicht als das nehmen was es ist, sondern unsere persönliche Meinung und unser persönliches Denken noch mit hinzu nehmen und dann das »Wortes Gottes« beurteilen auf einer Grundlage, die es eigentlich gar nicht verdient. Es ist nicht unsere Aufgabe die Bibel zu beurteilen oder zu versuchen sie zu »verbessern«.

Eine der erfolgreichsten Mittel um Menschen in Verzweiflung, Depression, Krankheit und Tod (auch geistlichen Tod) zu stürzen ist ihnen einzureden daß Gott etwas gesagt hat oder sich etwas für Gottes Wort ausgibt das nicht mit der Wahrheit übereinstimmt: »Gott mag gesagt haben daß ihr sterben werdet, aber die Realität ist eine andere!« (1. Mose 3:4-5).

Und so glauben wir heutzutage das die Bibel oft nicht mit den Realitäten übereinstimmt. Aber die Wahrheit ist: Adam und Eva mußten sterben! Der Feind (Shatan) hat es geschafft die Konsequenzen von Ungehorsam, Untreue und Wortbruch zu »verunklaren« und zu »verwässern« und hatte damit Erfolg – bis heute!

»Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon eßt, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist!« (1. Mose 3:4-5)

Hier ist vielleicht das Herz seiner (des Feindes) Verführung, denn er sagt: »Wenn ihr euch gegen das Wort Gottes stellt, gegen das was Gott ausdrücklich gesagt hat, werdet ihr selbst sein wie Gott d.h. ihr werdet unabhängig sein von Gott und könnt dann selbst bestimmen was gut und böse ist«.

Das klingt ziemlich postmodern oder? Heutzutage denken wir daß jeder Mensch selbst sein eigener Maßstab ist (bestimme selbst was gut und böse ist) und deswegen haben so wenige Menschen Zugang zur Bibel. Man kann die Bibel nicht ernsthaft lesen ohne festzustellen daß sie den Anspruch hat der objektive, allgemeine und universale Maßstab für jeden zu sein. Und das verträgt sich einfach nicht mit unserem Stolz und unserer Selbstgerechtigkeit.

»Und die Frau sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre, und daß er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. « (1. Mose 3:6)

Und als der Feind (Shatan) es geschafft hat diesen universalen Maßstab in Zweifel zu ziehen, hat er es geschafft drei Dinge im Herzen Evas entstehen zu lassen (1. Johannes 2:16):

  • die Fleischeslust: »Und die Frau sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre«
  • die Augenlust: »und daß er eine Lust für die Augen«
  • der Hochmut des Lebens (Stolz): »und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht«

Fleischeslust, Augenlust und Stolz sind die Früchte davon wenn man sich von »Wort Gottes« entfernt, dann regieren sie unkontrolliert. Das »Wort Gottes« soll uns zu »Lichtträgern« machen, zu Leuten die das »Wort Gottes« aufnehmen und dann weitergeben – aber umgekehrt funktioniert es genauso. Das Allererste was die ungehorsame Eva tat: Sie nahm ihren Ungehorsam und »bekehrte« jemand anderen zum Ungehorsam, nämlich Adam. Das Prinzip des Einflusses ist ein gewaltiges Prinzip!

Das »Wort Gottes« systematisch Stück für Stück »ausgehebelt« konnte nun keinen positiven Einfluss mehr auf Adam und Eva ausüben und konnte sie nicht mehr hindern zu sündigen, sich von Gott zu trennen und in eine furchtbare Verzweiflung zu stürzen.  Der Verlauf der Geschichte macht nur allzu deutlich, dass das was sie dadurch zu bekommen hofften nicht eintritt.

Menschen haben gedacht indem sie die Bibel lächerlich machten, daß sie intelligenter, aufgeklärter und unabhängiger wären. Bis heute hat niemand die Bibel vernichten können obwohl sie angekettet, verbrannt, vernichtet und verboten wurde. Noch immer tut sie ihr Werk und all die vielen Theorien die im Laufe der Jahrhunderte gegen die Bibel vorgebracht worden sind, sind fast alle entkräftet worden. Und die die derzeit hervorgebracht werden werden auch wieder entkräftet werden.

Der Feind (Shatan) versucht immer wieder das Wort Gottes »auszuhebeln« weil er weiß das es eine Mauer ist die uns schützen soll vor der Sünde. Alles was der Feind (Shatan) tun kann um uns von Gott zu trennen ist es diese Mauer, »Wort Gottes« einzureissen.

Niemals dürfen wir uns mehr auf einen Menschen verlassen als auf das was wir selbst im »Wort Gottes« gelesen haben. Hier ist der entscheidende Punkt, die Weggabelung wo die meisten Bibelleser in die Irre gehen. Denn sie glauben daß ein Mensch der fünf Jahre Theologie studiert hat Kraft seines Amtes ja wissen muß was die Bibel sagt. Und wie oft passiert es daß im Konflikt, wenn wir selbst etwas in der Bibel lesen und wir einen »Experten« fragen, wir glauben daß der »Experte« mehr zu sagen hat als das was die Bibel uns direkt sagt?

In 1. Könige 13 macht der Mann Gottes den entscheidenden Fehler daß er Menschen über das »Wort Gottes« stellt. Er folgt damit sozusagen folgender Argumentation: »Ich hab die Bibel auch studiert aber ich bin zu anderen Schlüssen gekommen! Willst du mir etwa den Heiligen Geist absprechen? Glaubst du etwa daß Gott nicht zu mir gesprochen hat? Ich habe auch das Wort Gottes gehört! Ich bin doch auch ein Prophet! etc.«.

Und der Mann Gottes glaubt diesem »Propheten« und er fängt an zu glauben daß es möglich ist daß Gott sich widerspricht. Frei nach dem Motto: »Das galt damals für dich aber nun gilt das Gegenteil«. Aber Gottes Wort ändert sich nicht die Bibel sagt ganz deutlich daß »Gottes Wort« für ewig besteht! Der Mann Gottes wird noch am gleichen Tag sterben weil er das »Wort Gottes« geringer eingeschätzt hat als Menschen. Die Mauer die ihn schützen sollte fällt und er ist den »Angriffen« des Feindes (Shatan) schutzlos ausgeliefert.

Gibt es jemanden von dem wir lernen können das »Wort Gottes« als Schutzmauer gegen das Böse, gegen die Sünde zu verwenden? Matthäus berichtet uns davon daß es einen Menschen gab der nicht einmal gesündigt hat, aus einem ganz bestimmten Grund (Matthäus 4:1-11).

»Er [Jesus] aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!« (Matthäus 4:4)

Als Jesus in einer schwierigen Situation war hat er genau daß aus der Bibel zitiert was ihm am meisten geholfen hat. Bibellesen macht dann Sinn wenn wir das Thema in der Bibel studieren womit wir Probleme haben, wenn wir uns mit dem beschäftigen was uns selbst betrifft und dann einfach zu dem stehen was die Bibel sagt.

Jesus konnte aus dem wenigen was die Menschen brachten (5 Brote und 2 Fische) soviel mehr machen. Egal wieviel wir studieren, es bleibt immer noch etwas übrig was wir noch nicht erkannt haben. Die Bibel ist sozusagen »unerschöpflich:« Man kann sie Jahrzehnte studieren, man kann immer wieder die gleiche Geschichte lesen und immer entdeckt man etwas Neues. Das Geheimnis ist: Wie werden nie alles entdecken, es bleibt immer noch etwas übrig. Gott hat soviel mehr für uns vorbereitet als wir jemals in aller Ewigkeit erkennen können.

»Und Jesus nahm die Brote, sagte Dank und teilte sie den Jüngern aus, die Jünger aber denen, die sich gesetzt hatten; ebenso auch von den Fischen, soviel sie wollten. Und als sie gesättigt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt!« (Johannes 6:11-12)

Nur ein Tag nach diesem unglaublichen Wunder kommt Jesus in eine große Krise.  Am nächsten Tag nachdem er die etwa 5.000 Männer gesättigt hat verlassen ihn fast alle seine Jünger. Warum? Wegen einer Predigt (das Brot des Lebens: Johannes 6:32-59)! Der gleiche Prediger (Jesus) der die gesamte Umgebung für einen Tag lang fesseln konnte hat es mit dem gleichen Wort Gottes geschafft daß die meisten ihn wieder verlassen haben. Jesu predigten waren ein zweischneidiges Schwert!

Jesus ist das Wort Gottes, die Bibel ist das Wort Gottes! Wer zu Jesus kommt, wer zur Bibel kommt den wird nicht hungern und nicht dürsten. Aber wir müssen zu Jesus kommen und das ist der Grund warum viele »nein« sagen, weil sie diese Exklusivität ablehnen. Die Bibel sagt daß sie für alle genug hat, aber sie sagt auch daß sie die einzige Quelle ist. Und das ist der Stein des Anstoßes über den viele gestolpert sind.

Echtes Verstehen was die Bibel mir zu sagen hat hängt davon ab, ob ich bereit bin bei ihr zu bleiben und sie als die oberste Autorität anzuerkennen. Diese Erfahrung kann manchmal schmerzhaft sein (Offenbarung 10:8-11).

»Und ich ging zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm es und iß es auf; und es wird dir Bitterkeit im Bauch verursachen, in deinem Mund aber wird es süß sein wie Honig« (Offenbarung 10:9)

Was macht echtes Bibellesen aus? Tag für Tag dranbleiben selbst dann wenn es uns wehtut, wenn wir mit liebgewordenen Ideen, Taten und Gewohnheiten aufhören müssen, weil uns die Bibel so deutlich zeigt daß es eben nicht Gottes Wille ist. Dann wird Bibellesen wirklich relevant und lebensnah. Wollen Sie sich täglich die Zeit nehmen »Gottes Stimme« zu hören, etwas vom Wort Gottes zu verstehen und täglich etwas Licht zu bekommen das man weitergeben kann? Diese Täglichkeit dieses Prinzip des andauernden »immer wieder tuns« wird eine solche Veränderung in Ihrem Leben bewirken, wie Sie es sich nicht vorstellen können:

Als ich deine Worte fand, da verschlang ich sie; deine Worte sind mir zur Freude und Wonne meines Herzens geworden, denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, o Herr, du Gott der Heerscharen! (Jeremia 15:16)

Täglich immer wieder das »Wort Gottes« in sich aufnehmen, egal was passiert, denn Sie leben vom Wort Gottes.

Dein Wort ist Wahrheit

»Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit« (Johannes 17:17)

Dein Wort ist WahrheitViele Menschen würden vielleicht zustimmen daß die Bibel Wahrheit enthält und einiges in der Bibel der Wahrheit entspricht, aber Jesus hatte ein anderes Konzept von der Bibel. Er sagt das »Wort Gottes« ist die Wahrheit sozusagen als Definition der Wahrheit und das Wort Gottes offenbart Jesus Christus.

Was ist Wahrheit? Bereits Pontius Pilatus hat sich diese Frage gestellt (Johannes 18:38) und es ist eine Frage die sich viele Menschen stellen. Es gibt instgesamt fünf Definitionen von Wahrheit in der Bibel:

  • Jesus (Johannes 14:6)
  • Das Wort Gottes bzw. die Bibel (Johannes 17:17)
  • Der Heilige Geist (1. Johannes 5:6b)
  • Das Wirken und Handeln Gottes (Psalm 111:7)
  • Die Bestimmungen des Herrn (Psalm 19:10)

»Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater als nur durch mich!« (Johannes 14:6)

»Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit« (Johannes 17:17)

»Und der Geist ist es, der Zeugnis gibt, weil der Geist die Wahrheit ist«
(1. Johannes 5:6b)

»Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht« (Psalm 111:7)

»die Bestimmungen des Herrn sind Wahrheit, sie sind allesamt gerecht«
(Psalm 19:10)

Schauen Sie also beim Bibellesen nach Jesus, schauen Sie nach dem Heilige Geist und schauen Sie nach dem was Gott tut und Sie werden die Wahrheit finden. Wenn wir eine Ansicht die wir aus der Bibel gewonnen haben mit all diesen fünft Definitionen der Wahrheit übereinstimmt, dann können wir sicher sein die Wahrheit gefunden zu haben.

»Denn wir vermögen nichts gegen die Wahrheit, sondern [nur] für die Wahrheit«
(2. Korinther 13:8)

Das Prinzip das hier angesprochen wird meint daß ich objektiv gesehen nichts gegen die Wahrheit ausrichten kann, egal was ich denke, sage oder tue, sondern nur für die Wahrheit. Dieses Prinzip hat sich in der Geschichte mannigfaltig erwiesen: Menschen haben seit Jahrhunderten versucht die Wahrheit, das  »Wort Gottes« auszulöschen. Es wurde lächerlich gemacht, man hat dagegen gekämpft, man hat es unterminiert, es wurde mit vielen Sanktionen belegt, verbrannt und verboten. Doch nichts von all diesen Aktionen das »Wort Gottes« auszulöschen oder unwichtig zu machen hat jemals Bestand gehabt.

Wir vermögen nichts gegen »die Wahrheit« egal was wir tun fördert es, objektiv gesehen, nur die Wahrheit. Das Einzige das wirklich eine Veränderung erfährt in Bezug zur Wahrheit ist nicht die Wahrheit, sondern sind wir in dem Verhältnis wie wir zur Wahrheit stehen. Mit anderen Worten: Egal was Sie tun die Wahrheit bleibt die Wahrheit.

Aber es ist nicht egal was Sie im Bezug zur Wahrheit sind. Ihre Entscheidung für oder gegen  »die Wahrheit« beeinflußt nicht die Wahrheit sondern beeinflußt Sie selbst. Es ist so als ob die Wahrheit ein Fels ist an dem man entweder zerbricht oder sich auf ihn stellt. Wir vermögen nichts gegen »die Wahrheit« aber die Wahrheit vermag viel in uns.

»denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen«
(1. Timotheus 2:3-4)

Hier steht nicht daß nur alle die die christlich aufgewachsen sind zur Wahrheit finden können oder nur Menschen mit einem gewissen Intelligenzquotienten oder nur gelehrte Menschen die besonders viel studiert haben. Die Bibel sagt das Gott will daß jeder Mensch zur »Erkenntnis der Wahrheit« kommt!

Wenn Gott will daß jeder Mensch zur Erkenntnis der Wahrheit kommt warum kommt dann nicht jeder zur Erkenntnis der Wahrheit? Warum gibt es soviele unterschiedliche Auslegungen der Bibel und unterschiedliche Meinungen die sich gegenseitig ausschließen? Die Bibel führt auch den Grund hierfür an:

»[die Menschen] … die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können« (2. Timotheus 3:7)

Hier gibt es Menschen die immer lernen und studieren, die immer tiefer hineindringen wollen aber nicht zur »Wahrheit« kommen können. Der Grund im Kontext wird eindeutig genannt denn wenige Verse zuvor spricht Paulus von ihren Sünden.

Wenn Sie die Bibel lesen wissen Sie dass Sie die Wahrheit erkennen können, es sei denn dass Sie in Ihrem Leben bewußte Sünde tun, bewußt sich von Gott entfernt haben und auch nicht zu Gott kommen wollen. Wenn Sie die Wahrheit sozusagen nur aus einer intellektuellen Befriedigung kennenlernen wollen dann ist es unmöglich, selbst mit dem höchsten Intelligenzquotienten oder der tiefgreifendsten theologischen Ausbildung ist es unmöglich »die Wahrheit« zu erkennen!

Ob wir die Wahrheit erkennen hängt nicht so sehr davon ab wie »gut« wir sind oder wieviel Zeit wir bisher mit der Bibel verbracht haben, sondern von unserer Willigkeit Gott zu gehorchen. Wenn Gott »sein Wort« inspiriert hat um uns etwas zu sagen dann ist er auch in der Lage nur denen die Wahrheit zu erkennen zu geben die bereit sind auch das zu tun was er ihnen sagt.

»So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit« (1. Korinther 5:8)

Sauerteig wird in der Bibel manchmal und gerade auch hier in diesem Kontext als Symbol für Sünde gesehen. Das Prinzip das hier dargestellt wird ist dass die Wahrheit »ungesäuert« ist. Ein Brot das mit Sauerteig gebacken wird ist dadurch gekennzeichnet dass der Sauerteig das gesamte Brot durchzieht.

Wenn wir dieses Prinzip auf die oben angeführten fünf Definitionen übertragen erhalten wir interessante Schlußfolgerungen: Das »Gesetz Gottes« ist ungesäuert (ohne Sünde), das »Wirken Gottes« ist ohne Fehl und Tadel, »Jesus Christus« ist ohne Makel, der »Heilige Geist« ist völlig rein und auch das »Wort Gottes« (Bibel) ist makellos und fehlerfrei. Denn wenn sie tatsächlich die Wahrheit ist ist sie ungesäuert und da gibt es nichts was irgendwie nicht hineinpasst.

Das ist der Grund warum es Menschen braucht die bereit sind solch ein Leben auch zu führen damit sie den Schatz der Bibel heben können. Menschen die, auch wenn sie es aus eigener Kraft nicht können, wissen das Jesus Christus (die Wahrheit) in ihnen ein Leben ermöglichen kann dass in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Menschen die diese Willigkeit haben werden dann in der Bibel, die ja genau zu diesem Zweck geschrieben ist, »Schätze« über »Schätze« finden, denn die Wahrheit ist ungesäuert.

Gibt es irgendeinen Beweis der uns ohne jeden Zweifel sicher machen kann dass die Bibel »Gottes Wort« ist?

»Da sprach die Frau zu Elia: Nun erkenne ich, daß du ein Mann Gottes bist und daß das Wort des Herrn in deinem Mund Wahrheit ist!« (1. Könige 17:24)

Elia weckte den toten Sohn der Frau von den Toten auf. Diese Auferstehung von den Toten ist für sie der unzweifelhafte, unwiderlegbare Beweis das »Gottes Wort« Wahrheit ist. Mit anderen Worten: Die Erfahrung eines »neuen Lebens«, eines völlig umgewandelten Lebens wenn aus Totem Lebendiges entsteht ist der persönliche, subjektive Beweis dass die Bibel das »Wort Gottes« ist.

Es gibt keinen objektiven Beweis für »die Wahrheit« der jeden Menschen zwingen würde zu glauben dass die Bibel wahr ist. Diese Sicherheit kommt nur durch eine persönliche Erfahrung mit dem »Wort Gottes«. Das das Wort Gottes in der Lage ist Tote aufzuwecken wird mehr als deutlich in einem besonderen Kapitel der Bibel (Hesekiel 37).

In Hesekiel 37 wird uns berichtet wie der Prophet Hesekiel in einer Vision Totengebeine sieht, ein ganzes Tal voller Skelette. Totengebeine von denen er sagt das es so unfaßbar trockene Knochen sind daß nicht eine Spur Leben in ihnen sein kann (Hesekiel)

»Da sprach er zu mir: Richte eine Weissagung an den Odem; weissage, Menschensohn, und sprich zum Odem: So spricht Gott, der Herr: Odem, komme von den vier Windrichtungen und hauche diese Getöteten an, daß sie lebendig werden! So weissagte ich, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie, und sie wurden lebendig und stellten sich auf ihre Füße — ein sehr, sehr großes Heer«
(Hesekiel 37:9-10)

Das Wort Gottes hat hier in der Vision die Kraft aus Totengebeinen in denen kein Leben ist eine wehrhafte Armee wiederherzustellen. Das ist die Kraft des Wortes Gottes: Menschen aufzuwecken, tote Knochen zu lebendigen Menschen zu machen. Diese Kraft haben viele Millionen Menschen in ihrem Leben erlebt. Selbst wenn unser Leben »trocken« ist wie tote Skelette kann uns »die Wahrheit« zu neuem Leben »auferwecken«. Wenn das einmal geschehen ist und wir dieses neue Leben plötzlich erleben, dann gibt es aber auch keinen Zweifel daran dass das Wort »die Wahrheit« ist!

Wir wissen bereits aus der Biologie dass nur Lebendiges Lebendiges zeugen kann. Es ist das »lebendige Wort Gottes« dass Wort des »lebendigen Gottes« selbst das Leben zeugen kann selbst im Totem. Das ist die unfaßbare Kraft des Wortes Gottes weil es »die Wahrheit« ist.

»Weise mir, Herr, deinen Weg, damit ich wandle in deiner Wahrheit;«
(Psalm 86:11)

Wenn wir einmal erkannt haben dass Gottes Wort die Wahrheit ist und das uns diese Wahrheit frei und lebendig macht dann gibt es eigentlich nur einen Wunsch, das zu beten was hier der Psalmist betet.

Mediathek (Video)

Livestream

jeden Dienstag Livestream auf Joel Media Ministry:
ab ca. 19:30 Uhr »Die Zeit des Endes«
ab ca. 20:15 Uhr »Offenbarung Vers für Vers«

»Offenbarung – Vers für Vers« – Christopher Kramp
Zusammen mit Christopher Kramp gehen wir Vers für Vers durch das Buch Offenbarung und graben dabei tief im Text. Die Folge Offenbarung 10:11 war die Erste, die über Joelmedia gesendet und aufgezeichnet wurde.

»Die Zeit des Endes« – Christopher Kramp
Wir schreiben das Jahr 1798. Es ist winterlich kalt im norditalienischen Mailand. Eine neues Jahr hat gerade begonnen. Neun Jahre Revolution und Krieg haben Europa erschüttert und noch ist kein Ende in Sicht. Viele Menschen schauen mit Spannung in die Zukunft. Wie wird es weitergehen? Es ist der 1. Januar und der französische General Berthier erhält schriftlich einen Befehl, der die Welt verändern wird…

Tauchen Sie mit uns in eine faszinierende Geschichtsreise ein, wenn wir ab dem 12. Februar wöchentlich uns der Entstehung der Adventbewegung widmen. Erleben Sie noch einmal Jahr für Jahr, wie Schlachten und religiöse Erweckungen, technischer Fortschritt und Weltuntergangsstimmung die Welt veränderten und eine Bewegung geboren wurde, die die letzte Botschaft hinaus in die Welt trägt. Die wahrscheinlich umfangreichste und detaillierteste Darstellung der Adventgeschichte in deutscher Sprache bisher.

Bibelstudium

»Bibellesen leicht gemacht« – Christopher Kramp
Wie kann ich die Bibel verstehen? Könnte es sein daß es einen einfacheren und lohnenderen Ansatz gibt die Bibel zu studieren? Den Ansatz den Jesus selbst verwendet hat und der ihn zum klügsten Bibelleser seiner Zeit gemacht hat?
01. Grundlagen: Wie Jesus die Bibel studieren
02. Gottes Wort Lesen, Hören und Bewahren
03. Das Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren
04. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
05. Kein Kompromiss, denn es steht geschrieben
06. Sämann: 4 Reaktionen auf das Wort Gottes
07. Dein Wort ist Wahrheit
08. Heilige sie in deiner Wahrheit
09. Hütet euch vor dem Sauerteig
10. Bis der Morgenstern aufgehe in euren Herzen

»Sie können die Bibel verstehen«Christopher Kramp
Thema 12 aus seiner Vortragsreihe »Entscheidung 21«

»Die Schlüssel des Reiches der Himmel«Christopher Kramp
Wie kann ich die Bibel besser verstehen? (Überblick und Zusammenfassung)
Thema 12 aus seiner Vortragsreihe »Ausweg 2012«

»Cannstatt Study Hour« – Christopher Kramp
Bibelstudium in neuen Dimensionen: CSH – jede Woche aktuell auf Joel Media Ministry
»Die Kleinen Propheten« (CSH 2013/Q2)
»Ursprung und Anfang« (CSH 2013/Q1)
»Wachsen in Christus« (CSH 2012/Q4)
»1. und 2. Thessalonicherbrief« (CSH 2012/Q3)
»Evangelisation und Zeugnisgeben« (CSH 2012/Q2)
»Einblicke in das Wesen unseres Gottes« (CSH 2012/Q1)
»Das Evangelium im Galaterbrief« (CSH 2011/Q4)
»Anbetung« (CSH 2011/Q3)

Ausweg 2012 (Bibelseminar) Christopher Kramp
Die gesamte Serie ist übrigens wärmstens zu empfehlen, da sie einen ungewöhnlich tiefen Einblick über das gesamte biblische Evangelium bietet, der seinesgleichen sucht.
„Ausweg 2012“ ist eine Themenserie, die sich an jeden wendet, der nach tragfähigen Lösungen und sinnvollen Antworten sucht… Und könnte es sein, dass mancher altbewährte Ansatz gar nicht so verstaubt ist, wie wir immer dachten?

»Joel Media Ministry« – das ewige Evangelium für Stuttgart
Für ungewöhnlich tiefe Einblicke in “das Mosaik” der Heiligen Schrift und des Evangeliums kann ich alle Vorträge von Christopher Kramp sehr empfehlen. Sehr bezeichnend für ihn ist die Klarheit des Erforschens biblischer Wahrheit und ihre wirklich praktisch orientierte Weitergabe…