Prophetie neu entdecken

Biblische Prophetie für eine moderne Welt?

 

»Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran,
dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort,
bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen«
(2. Petrus 1:19)

Hat die Bibel einer modernen Welt noch etwas zu sagen? Kann man biblische Prophetie verstehen? Das Buch der Offenbarung hat einige faszinierende Neuigkeiten für unsere Zeit: Die Weltgeschichte vorhergesagt (Daniel 2, Daniel 7)!

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Prophetie neu entdecken

»Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet« (2. Petrus 1:20-21)

Wir wissen daß die Bibel zuverlässig ist, vor allem durch erfüllte Prophetie: Wir können, dadurch dass wir heute leben Vorhersagen von Vorgestern studieren und Nachprüfen ob sie sich gestern erfüllt haben oder vielleicht sogar heute. Deshalb ist diese Informationsquelle, die wir Bibel nennen, so wichtig: sie gibt uns wichtige und zuverlässige Informationen.

Jetzt stellen wir uns natürlich die Frage: »Wie kommt es, daß wenn die Bibel das meistverbreitetste Buch ist, wenn ihre Nachrichten so zuverlässig sind und diese Nachrichten auch so hoffnungsvoll sind – wie kommt es dass nicht alle Menschen an die Bibel glauben?« Gerade in einer Zeit wie dieser, wo so vieles zerfällt. Das ist doch ein erstaunliches Phänomen!

Prophezeiung der Weltreiche

»Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten geschehen soll«
(Daniel 2:28)

Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2; 7) (Quelle: Nicola Taubert)

Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2; 7)
(Quelle: Nicola Taubert)

Das Standbild aus dem Traum Nebukadnezars ist eine 2500 Jahre alte Prophezeiung die sich bis heute genau erfüllt hat. Die meisten Menschen die diese Prohezeiung kennenlernen sind erstaunt das soetwas in der Bibel zu finden ist und das dies nicht bereits allgemein bekannt ist. Vor allem, da es hier auch um bereits erfüllte und daher nachprüfbare Prophetie geht.

Im Buch Daniel (Altes Testament) wurden alle Weltreiche bereits vorhergesagt (Daniel 2, Daniel 7). Hier wurde also bereits zur Zeit Daniels (ca. 600 v. Chr.) die gesamte Weltgeschichte prophezeit. Das meiste davon ist aus unserer Sicht bereits Vergangenheit und daher bereits erfüllte Prophetie:

  • Babylon
  • Medo-Persien
  • Griechenland
  • Rom
  • Papsttum und geteiltes Europa
  • Gottes Reich

Wir sollten es der ganzen Welt sagen: Das Gott weiss was kommen wird und uns die Zukunft der Weltgeschichte bereits vor 2500 Jahren verlässlich und erstaunlich detailliert aufgezeigt hat.

Die biblische Prophetie

  • bezeugt die Existenz eines allmächtigen Gottes
  • bezeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist
  • erklärt die Vergangenheit und sagt die Zukunft voraus
  • enthüllt den Plan des Schöpfers
  • gibt uns Vertrauen in die Fürsorge Gottes

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Prophetie der Weltreiche« noch vertieft

Auslegung: Symbolik in der Prophetie

»damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Psalm 78,2): »Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen, was verborgen war vom Anfang der Welt an.« (Matthäus 13:35)

Gott verknüpft in der Bibel das Unsichtbare mit dem Sichtbaren. Die Bibel verknüpft Gottes Wesen mit Bildern aus der Natur. Gleichnisse sind ein zentraler Bestandteil der Verkündigung Jesu: Er sprach in Gleichnissen zu denen, deren Augen noch nicht geöffnet waren. Die Prophetie verwendet ebenfalls Symbole:

  • Schutz vor Verfälschung und Vernichtung
  • Schrittweises Verstehen der Botschaft (Generationen)

Die Offenbarung sollte nicht versiegelt werden nur das Buch Daniel:

»Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden« (Daniel 12:4)

Prophetische Auslegungsmethoden (Schulen)

»Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich’s euch hören« (Jesaja 42:9)

Es gibt generell zwei Arten der biblischen Prophetie:

  • Die Klassische Prophetie (Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Amos, etc.)
  • Die Apokalyptische Prophetie
Übersicht über die Geschichte Israels (Quelle: Vortrag Olaf Schröer)

Übersicht über die Geschichte Israels
(Quelle: Vortrag Olaf Schröer)

Die klassische Prophetie bestand meist aus Botschaften die Gott den Propheten für einzelne Personen oder Völker gab, sie waren meist geographisch und zeitlich begrenzt. Es gibt hier auch einige Ausnahmen wo zeitlich begrenzte Prophezeiungen Parallelen haben zu übergeordneten prophetischen Ketten (Jesaja, Jeremia). Die klassische Prophetie war manchmal an Bedinungen geknüpft: Wenn das Volk trotz Warnung des Propheten weiter die falschen Wege beschritt traf die jeweilige Prophezeiung ein. Bekehrte sich jedoch das Volk traf das Unheil, vor dem gewarnt wurde, nicht ein (bedingte Prophetie: Jeremia 18:7-10)

Die apokalyptische Prophetie (Bücher Daniel und Offenbarung) hat globale Bedeutung und ihr Höhepunkt liegt in der Endzeit. Die Prophezeiungen beginnen hier in der Zeit des Propheten und sind durchgehend durch die ganze Geschichte bis hin zum Höhepunkt in der Endzeit (Höhepunkt im Kampf zwischen Gut und Böse).

Manchmal hat auch die apokalyptische Prophetie Beziehungen und Querverbindungen zur klassischen Prophetie durch Typologien die sehr interessant sind und auch die Auslegung erleichtern. Es gab allerdings auch schon viele Ausleger in der Vergangenheit welche die apokalyptische Prophetie zeitlich und geografisch begrenzt ausgelegt haben. Während man heute durch die Prophetie-Erfüllung deutlich erkennen kann dass die apokalyptische Prophetie globale Bedeutung hat.

Im ausgehenden Mittelalter hatten die Reformatoren und auch andere Ausleger das »kleine Horn« in Daniel 7 und das »Tier aus dem Meer« in Offenbarung 13 auf das Papsttum ausgelegt. Als die Bibel übersetzt wurde und die Menschen nun die Bibel lesen konnten, anwortete die Katholische Kirche darauf mit der Gegenreformation. Im Zuge dieser Gegenreformation wurden von den Jesuiten auch zwei neue Auslegungsmethoden (Schulen) erfunden welche diese Auslegung der Reformatoren aushebeln sollte.

Es gibt daher nun drei verschiedene Auslegungsmethoden (Schulen) die seitdem angewandt werden:

  • Präteristische Schule (Vergangenheitsbezug; leugnet echte Prophetie)
  • Futuristische Schule (Zukunftsbezug)
  • Historische Schule (Reformation)

Die Präteristische Schule lehrt das es keine echten Voraussagen gibt. Sie bezweifeln die Aussagen Daniels er habe in der Zeit Nebukadnezars gelebt (ca. 600 v. Chr.) und behaupten er habe in wirklichkeit ca. 60 v. Chr. gelebt und die bereits bis dahin erfüllten Prophezeiungen im Nachhinein geschrieben. Da sie echte Prophezeiung für unmöglich halten, halten sie jede Prophezeiung für im Nachhinein geschrieben und endend in der Zeit des jeweiligen Propheten.
Da das letzte Buch der Bibel (Offenbarung) von Johannes ca. 100 n. Chr. geschrieben worden ist sagen sie damit, es gibt keine Prophezeiung die nach Christus hinausreicht. Für sie endet damit hier jegliche Prophezeiung. Deshalb verlegen sie die Symbolik der Offenbarung (Antichrist, das Tier aus dem Meer, das kleine Horn, etc.) in die Vergangenheit.

Ihre Behauptung Gott könne (oder wolle) nichts vorhersagen wird von Gott selbst in der Bibel widerlegt: Dieser Ansatz widerspricht ganz offensichtlich Jesaja 42:9 indem klar aufgezeigt wird dass Gott uns die Dinge ankündigt bevor sie passieren! Sie ignorieren auch das Jesus selbst Daniel als Propheten bestätigte (2. Petrus 1:20-21). Dennoch hat die heutige liberale Theologie diese Lehre fast vollständig übernommen.

Die Futuristische Schule hingegen behauptet dass sich alle Prophezeiungen erst kurz vor Jesu Wiederkunft erfüllen. Sie halten jegliche Auslegung in der Gegenwart für unmöglich da sich nach ihren Vorstellungen die gesamte apokalyptische Prophetie auf die Zukunft (Jesu Wiederkunft) bezieht.

Mit anderen Worten: Die einen verlegen also die Prophetie vollständig in die tiefe Vergangenheit während die anderen sie weit in die Zukunft verschieben. Dennoch haben diese beiden Schulen interassenter Weise eine Gemeinsamkeit: Sie klammern beide die Gegenwart vollständig aus. Damit entziehen sich beide Richtungen auch vollständig einer gegenwärtigen Prophetie-Auslegung.

Heute haben fast alle Kirchen eine Kombination dieser beiden Schulen übernommen. Daher sind auch fast alle zu diesem Thema erhältlichen christlichen Bücher voll mit den Inhalten der beiden oben genannten Schulen ohne meist die dritte Schule auch nur zu erwähnen.

Die Historische Schule hat den Grundsatz: »Die Geschichte ist die Erfüllung der Prophetie«. Das bedeutet die Prophezeiung beginnt zur Zeit des Propheten und geht dann durch die ganze Geschichte hindurch bis zur Wiederkunft Jesu.

Woher wissen wir nun das diese dritte Schule die richtige ist? Die Bibel selbst sagt es uns:

»Du bist das goldene Haupt [Gegenwart]. Nach dir wird ein anderes Königreich aufkommen, geringer als deines, danach das dritte Königreich, das aus Kupfer ist und über alle Länder herrschen wird [Gegenwart und Zukunft]. Und das vierte wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zermalmt und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch alles zermalmen und zerbrechen [Zukunft] …Und dass du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: Sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen lässt. Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben [Zukunft]« (Daniel 2:38-40, 43-44)

Die Prophezeiung reicht hier von der Zeit des Propheten lückenlos durch die gesamte Geschichte bis zur Wiederkunft Jesu!

Das Problem das die klassische Historische Schule natürlich zwangsläufig mit sich bringt ist nicht ökumenefähig zu sein: Also der deutliche aber unerwünschte Widerspruch zur Ökumene.

»Eine Deutlichkeit die am Ende des 20. Jahrhunderts in der Öffentlichkeit nicht mehr als angebracht betrachtet wird, weil sie die heutigen Normen der Toleranz und Verständigung verletzt« (Alexander Hislop)

Es sei hier betont das es hier um die Systeme in den Kirchen geht und nicht um die Gläubigen. Denn es gibt in jeder Kirche wahre Kinder Gottes. In der Prophetie wird nur das System beschrieben.

Die Bibel legt sich selber aus

»Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, daß keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist« (2. Petrus 1:20-21)

Die Bibel ist der Maßstab: Nur der Geist Gottes kann uns unterweisen (diesen finden wir im Wort Gottes). Niemand hat daher das Recht die Bibel auf eigene Weise selbst auszulegen, dies ist ausschließlich dem Geist Gottes vorbehalten. Das bedeutet das sich die Bibel selbst auslegt (Geistliches wird durch Geistliches gedeutet). Deshalb bestanden die Reformatoren auch auf “Sola Scriptura” (lat. “allein die Schrift”).

Die Bibel ist Gottes Wort daher sollte man den Text genau und mehrmals lesen. Es wird für das Prophetie-Studium auch empfohlen verschiedene genaue (ev. unrevidierte) Übersetzungen zu verwenden (z.b. Luther 1912, Elberfelder, Schlachter, Interlinear-Übersetzung, etc.). Es ist auch wichtig den jeweiligen Zusammenhang zu beachten indem die Themen geschrieben sind.

  • Historischen Hintergrund beachten
  • Die Erklärung in der Bibel finden (Symbole)
  • Vom Text zur Geschicht
  • Im Gebet um richtiges Verständnis bitten

Da die Bibel nur durch Gebet verstanden werden kann sollten wir vorher um richtiges Verständnis des Gelesenen bitten.

Wie studiere ich Daniel und die Offenbarung?

»Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben« (Matthäus 16:19a)

Es geht hier nicht nur um die Auslegung sondern auch um die Fähigkeit Prophetie selbst studieren und Dinge darin erkennen zu können:

  • Kapitel lesen (3-5 mal)
  • Gliederung des Kapitels aufschreiben (Gesamtüberblick)
  • Schlüsselbegriffe notieren (Einzelheiten)
  • Hauptgedanke des Textes aufschreiben (Gesamtüberblick)
  • Parallelstellen notieren (Einzelheiten)
  • Welche Aussage ist mir persönlich am wichtigsten?
  • Fragen aufschreiben

Die Worte die am häufigsten vorkommen sind meist auch die die am wichtigsten sind (z.B.: Paulus spricht im Galater- und Römerbrief immer wieder über Gesetz und Gerechtigkeit weil es hier um die Frage der Erlösung geht). Wenn man Prophetie studiert kann man in die Gefahr geraten sich in Einzelheiten zu verlieren, deshalb sollte man immer wieder zwischen dem Gesamtüberblick des Kapitels und den Einzelheiten wechseln.

Wenn man auf diese Weise studiert wird einem der Text viel klarer, man versteht ihn besser und kann ihn auch besser auslegen.

Das Buch Daniel

»Wenn ihr nun sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel [Daniel 9,27; 11,31] – wer das liest, der merke auf!« (2. Petrus 1:20-21)

Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2;7) (Quelle: Olaf Schröer)

Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2;7)
(Quelle: Olaf Schröer)

Daniel (hebräisch) bedeutet »Gott ist mein Richter«: In diesem Namen liegt bereits das Konzept des ganzen Buches. Daniel beschreibt in dem Buch Daniel Gottes Eingreifen: Gottes Gericht über das Volk Israel, über die Völker und Gottes Gericht in der Endzeit über alle Menschen. Gott möchte den Menschen helfen und zeigt ihnen die Bedingungen für dieses Gericht detailliert auf. Der freie Wille des Menschen, den ihm Gott geschenkt hat, entscheidet dann ob dieses Gericht zur Verurteilung oder zum ewigen Leben führt.

Daniel war ein Staatsmann und Prophet königlicher Abstammung und lebte in babylonischer Gefangenschaft. In jungen Jahren wurde Daniel bei der Eroberung  Israels als babylonischer Gefangener nach Babylon gebracht, wo er als Diener am Königspalast ausgebildet wurde. Er war Zeitgenosse von Jeremia (Prophet vor der Eroberung Israels der in Israel blieb) und Hesekiel (wurde auch als babylonischer Gefangener nach Babylon deportiert)

Er wurde bekannt dafür, Träume deuten zu können, und er wurde eine der wichtigsten Persönlichkeiten am Hof des Königs (Nebukadnezar). Er lebte noch bis in die Zeit der persischen Eroberung hinein behielt dort seine hohe Stellung (unter Darius dem Meder), und nahm Einfluss auf die Entscheidung, die Juden in ihr Heimatland zurückzuführen.

Daniels Treue zu seinem Gott setzte ihn immer wieder der Verfolgung von neidischen Rivalen innerhalb des Regierungsapparates des Königs aus. Er war als »Liebling des Königs« unantastbar. Seine Freunde waren der Anklage schutzlos ausgeliefert (sie weigerten sich den babylonischen König Nebukadnezar als Gott zu verehren) und wurden zum Tod im Feuerofen verurteilt, jedoch auf wundersame Weise gerettet.
Jahre später wird auch Daniel für die stetige Ausübung seines Glaubens verurteilt und schließlich in eine Löwengrube geworfen – doch die Raubtiere attackierten ihn nicht. Daraufhin veranlasste König Kyrus, dass der »Gott Daniels« in seinem ganzen Reich verehrt werden sollte.

Daniels Tätigkeit als Prophet begann erst spät in seinem Leben. Sowohl Zeit als auch Umstände des Todes Daniels sind nicht überliefert. Nach Daniel 10:1 hat er im dritten Regierungsjahr des Königs Kyrus noch gelebt; er müsste um diese Zeit fast 100 Jahre alt gewesen sein, da er mehr als 80 Jahre vorher als junger Mann nach Babylon deportiert wurde.

Das Buch Daniel ist der Schlüssel zum Buch Offenbarung. Die Offenbarung sollte nicht versiegelt werden nur das Buch Daniel:

»Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden« (Daniel 12:4)

Das Judentum betrachtet Daniel nicht nur nicht als Propheten sondern es ist ihnen verboten das Buch Daniel zu lesen und ein Fluch aus dem Talmud (von Rabbinern) sorgt für die Einhaltung dieses Verbotes (Talmudic Law, p.978, Section 2, Line 28).

Jesus selbst bestätigt Daniel als echten Propheten (2. Petrus 1:20-21). Wenn man das Buch Daniel studiert erkennt man das Jesus Christus der Messias ist und das widerspricht dem Judentum.

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Das Buch Daniel« noch vertieft (Fortsetzung folgt)

Das Buch Offenbarung

»Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll … Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe« (Offenbarung 1:1.3)

Struktur der Offenbarung (Quelle: Olaf Schröer)

Struktur der Offenbarung
(Quelle: Olaf Schröer)

 

Würden Sie ein Buch mit sieben Siegeln »Offenbarung« nennen? Nein? Gott auch nicht.
Denn dieses letzte Buch der Bibel ist weder rätselhaft noch unverständlich. Im Gegenteil, es offenbart die Geheimnisse unserer Welt und der Zukunft und macht sie allen verständlich, die verstehen wollen.

 

 

 

  • die Offenbarung soll nicht versiegelt werden
  • sagt die Zukunft voraus
  • sehr viel Symbolsprache
  • die Bibel legt sich selber aus
  • Rekapitulation (Parallelität)
  • keine zeitlich chronologische Abfolge der einzelnen Kapitel
  • Ansatz: geistlich-global anstatt wörtlich-lokal

Der Schreiber des Buches Offenbarung war Johannes ein Apostel und Jünger von Jesus. Er war noch sehr jung als er Jesus begegnete und hat Jesus und seine Botschaft in sich aufgenommen und sich davon auch prägen lassen. Erst im Alter empfing Johannes die Vision und schrieb in Gefangenschaft (im Arbeitslager) auf der griechischen Insel Patmos die Offenbarung Jesu Christi. Er war auch der Autor des Johannes-Evangeliums und der drei Johannes-Briefe.

Alle Apostel sind als Märtyrer gestorben. Johannes wurde in Ephesus verfolgt aber Gott hat ihn bewahrt und er sollte noch die Offenbarung erhalten. Er war der letzte noch lebende Apostel, wie Johannes gestorben ist wurde nicht überliefert.

Die Offenbarung wurde zwischen 90-100 n. Chr. geschrieben, also am Ende des ersten Jahrhunderts und ist auch zeitlich das letzte der biblischen Bücher. Das Buch Daniel ist der Schlüssel zum Buch Offenbarung. Die Offenbarung sollte nicht versiegelt werden (nur das Buch Daniel):

»Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe!« (Offenabrung 22:10)

Der Inhalt bezieht sich nicht nur auf Ereignisse der damaligen Zeit sondern es geht auch um zukünftige Dinge. Gleich zu Beginn des Buches (Vers 1) wird erklärt daß alles was in der Offenbarung steht ihn Kürze zu geschehn beginnt. Hier ist auch wieder der Ansatz erkennbar daß die Prophezeiungen der Offenbarung in der Zeit des Propheten (Johannes) beginnen und dann lückenlos duchgehen bis zu Jesu Wiederkunft. Es ist der gleiche Ansatz wie im Buch Daniel: »Die Prophetie ist die Erfüllung der Geschichte«.

Das Buch Offenbarung enthält sehr viel Symbolik und Hinweise vom Buch Daniel. Wer das Buch Offenbarung verstehen möchte muß vorher das Buch Daniel lesen und auslegen: Das Buch Daniel ist der Schlüssel zum Buch Offenbarung.

Je weiter wir in beiden Büchern voranschreiten desto schwieriger wird auch das Verständnis: Man kann z.B. Daniel 11 nicht auslegen ohne Daniel 2, 7, 8 und 9 zu verstehen. Erst wenn man einmal den roten Faden der Auslegung hat passt es genau zusammen.

Das bedeutet das bereits eine falsche Auslegung in den ersten Kapiteln zu einer falschen Prophetie-Auslegung führt in der die einzelnen Teile dann nicht mehr zusammenpassen. Deshalb muß man beim gut und leicht verständlichen Teil beginnen und darauf aufbauen. Dann erkennt man auch das das Buch Offenbarung auf dem Buch Daniel aufbaut und das beide Bücher eine Einheit bilden.

Der Unterschied der beiden Bücher ist nur der Beginn der Prophezeiungen: Daniel beginnt mit Babylon oder Medo-Persien, während die Offenbarung mit Rom beginnt. Für Johannes waren die Weltreiche Babylon und Medo-Persien bereits Geschichte und eine Prophetie beginnt immer mit der gegenwärtigen Zeitepoche des Propheten.

Das Prinzip der Rekapitulation: Wir haben im Buch Offenbarung keine zeitlich chronologische Abfolge der einzelnen Kapitel sondern es fängt immer wieder von vorne an, dass bedeutet einen parallelen Verlauf. Sowohl die Kapitel verlaufen parallel als auch das Buch Offenbarung selbst verläuft parallel zum Buch Daniel. Es werden also immer wieder die gleichen Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben.

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Das Buch Offenbarung« noch vertieft
(Fortsetzung folgt)

Die Struktur der Bücher Daniel und Offenbarung

»Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten« (Amos 3:7)

Das Buch Daniel ist ein Buch des Endes, des Gerichts, des Wartens und des Kampfes und auch jedes Kapitel enthält diese Themen.

Die Struktur des Buches Daniel:

  • Thematische Struktur
  • Geschichtliche Struktur
  • Sprachliche Struktur

Thematische Struktur des Buches Daniel:

  • Kapitel 1-6: Erfahrungen des Propheten mit Gott
  • Kapitel 2, 7-12: Prophezeiungen

Die Geschichten in Kapitel 1-6 zeigen uns auf wie wir am Ende bestehen können. Was Daniel erlebt sind genau die Dinge die auch die Gläubigen der Endzeit erleben werden (Typologie). Daniel ist ein Vorbild (Typus) wie wir auch in der Endzeit mit Gott gehen und treu bleiben können. Die Prophezeiungen in den Kapiteln 2, 7-12 zeigen uns den Ablauf und das Ende der Weltgeschichte.

Hier finden wir auch die Struktur des Parallelismus: Im Buch Daniel sind sich immer zwei Kapitel thematisch ähnlich und laufen parallel (Kapitel 2+7, 3+6, 4+5, 7+12, 8+11, 9+10). Dies ist sogar ein doppelter Parallelismus da er sowohl im ersten als auch im zweiten Teil des Buches Daniel auftritt.

Das Buch Offenbarung ist ähnlich aufgebaut wie das Buch Daniel mit verschiedenen »Visionsketten«. Es gibt sieben Visionsketten in der Offenbarung die auch großteils parallel verlaufen und auch einem »Chiasmus« zugeordnet sind: [1]

  • 7 Sendschreiben
  • 7 Siegel
  • 7 Posaunen
  • 7 Frau und Drache
  • 7 Plagen
  • Weltgericht
  • Gottes Reich

Der Chiasmus:
Christus, das Gesetz und die Vergebung stehen hier im Mittelpunkt. Das Gesetz ist ein Ausdruck des Wesens Gottes und die Grundlage des Thrones Gottes und der Regierung Gottes. Der Thron Gottes besteht durch das Gesetz und beruht auf dem Gesetz. Das Gesetz ist die Grundlage des Gerichtes. Am Altar geschieht Vergebung und der Mittelpunkt und Höhepunkt ist die Gemeinde.

Chiasmus im Buch der Offenbarung (Quelle: Olaf Schröer)

Chiasmus im Buch der Offenbarung
(Quelle: Olaf Schröer)

Der zentrale Mittelpunkt der gesamten Offenbarung sind die Kapitel 12-14. Das zentrale Herzstück der Offenbarung sind die Kapitel wo der Kampf der Gemeinde zwischen Gut und Böse dargestellt wird: Wie »Satan« (Shatan, der Feind) gegen Gottes Volk kämpft und Gott sein Volk bewahrt, beschützt, befreit und sein Volk durch die Zeit hindurchführt.

Seine Gemeinde erhält Vergebung, Gott gibt ihnen den Sieg im Kampf und gleichzeitig persönlich die Vergebung. Gott schenkt ihnen von seinem Thron her das Gesetz: Wenn sie Vergebung haben können sie auch das Gesetz halten, nicht um erlöst zu werden sondern weil sie erlöst sind. Aus Gnade heraus und aus Glaubensgehorsam heraus halten sie sein Gesetz und Jesus Christus ist der Mittelpunkt der gesamten Offenbarung.

Die Offenbarung hat eine wunderbare Struktur, im Mittelpunkt steht der gesamte Erlösungsplan: Wir werden erlöst durch Jesus Christus (durch seinen Opfer-Tod am Kreuz); wir bekommen Vergebung durch ihn; das Gesetz ist die Grundlage seiner Regierung; wir können das Gesetz durch seine Kraft halten wenn wir mit ihm leben; die Gemeinde ist sein wichtigstes Ausdrucksmittel.

Wenn wir die Offenbarung studieren werden wir Schritt für Schritt erkennen wie Gott uns, sein Volk, seine Gemeinde führen will, über die Jahrtausende hindurch geführt hat und sicher zum Ziel führen wird.

Die anderen biblischen Bücher zeigen uns was die Menschen mit Gott erlebt haben. Aber hier in Daniel und Offenbarung erhalten wir einen Einblick in den großen Kampf zwischen Gott und Satan (Shatan, der Feind), der Erlösungsplan wird dargestellt, auch das was hinter den Kulissen abläuft wird aufgezeigt und sie gewähren auch Einblick in die Engelwelt.

Ohne die Bücher Daniel und Offenbarung wüßten wir nicht woher wir kommen, wohin wir gehen und wozu wir da sind. Sie zeigen uns den Ursprung des Bösen, den Kampf zwischen Gut und Böse der seit 6.000 Jahren auf dieser Welt herrscht und auch was in der Engelwelt »hinter den Kulissen« abläuft.

Diese beiden Bücher sind sehr wichtig um Gottes Liebe, seinen Erlösungsplan und seine Führung der Gemeinde in der Endzeit zu verstehen. Beide Bücher zeigen uns auch dass Gott der Sieger ist: Gott hat bereits den Sieg errungen, auch wenn der Kampf noch weiter tobt. Gott wird sein Volk am Ende zum Sieg führen, die Frage ist nur ob wir dabei sind.

Wenn wir Gott treu bleiben, wenn wir uns ihm unterordnen, wenn wir den Weg mit Gott gehen, wenn wir Jesus in unserem Herzen haben, wenn wir uns jeden Tag neu die Zeit nehmen die Beziehung zu Gott zu pflegen und mit Gott in enger Verbindung zu stehen, dann wird Gott uns mit seinem Volk gemeinsam zum Sieg führen.

Amerika in der Prophetie

»Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache« (Offenbarung 13:11)

Was sagt die Bibel, besonders die Offenbarung, über die Zukunft dieses Landes? Die Welt verändert sich und mit ihr das Christentum … nur wohin? Und welche Rolle spielen die USA dabei? Gottes Wort beschreibt eine endzeitliche Entwicklung, wo aus dem freiheitsliebenden Protestantismus Amerikas ein Abbild der alten päpstlichen Tyrannei entsteht: Das Lamm mit der Drachenstimme.

Lange Zeit waren die USA weltweit ein Vorbild für Demokratie, Menschenrechte und Religionsfreiheit. Doch vor mehr als 30 Jahren begann im Land ein schicksalhafter Machtkampf.

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Amerika in der Prophetie« noch vertieft
(Fortsetzung folgt)

Die dreifache Engelsbotschaft

»Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten« (Amos 3:7)

Die dreifache EngelsbotschaftIm Zusammenhang mit der dreifachen Engelsbotschaft steht, daß wir nicht nur gläubige Menschen sind die an Gott glauben, sondern auch die gegenwärtige Wahrheit für unsere Zeit annehmen (die Gott uns offenbart).

Die Bibel lehrt uns das es immer eine Wahrheit gab die immer gültig war und zu Zeiten von Propheten eine bestimmte Wahrheit die für eine bestimmte Zeit gültig war. Prophetische Botschaften bestehen aus einem Gnadenangebot und einer Gerichtswarnung. Die Geschichte (der Bibel und der Geschichtsschreibung) zeigt daß es in solchen Zeiten immer drei Menschengruppen gab:

  • Atheisten / Götzendiener
  • Gläubige Menschen, die die gegenwärtige Wahrheit nicht annahmen
  • Gläubige Menschen, die die gegenwärtige Wahrheit annahmen

Die gegenwärtige Wahrheit zur Zeit Jesu und auch Jeremias war »Gehe aus der Stadt heraus« (Lukas 21:20-22; Jeremia 38:17-18). Die Menschen die sich zu jener Zeit am Wort Gottes orientierten gingen aus der Stadt hinaus.

1) Noah ruft die Menschen zur Umkehr und warnt vor der Sintflut (Hebräer 11:7). Gegenwärtige Wahrheit: Geht in die Arche damit ihr gerettet werdet. Es gab gewiss auch zu jener Zeit viele Gläubige die an Gott glaubten, die aber diese Botschaft nicht annahmen. Sie gingen nicht in die Arche und kamen daher in der Sintflut um.

2) Jeremia ruft die Menschen auf sich am Wort Gottes zu orientieren und warnt sie vor der Vernichtung der Stadt (Jeremia 38:17-18). Gegenwärtige Wahrheit: Geht aus der Stadt heraus.

3) Jesus Christus ruft die Menschen auf umzukehren und ihn anzunehmen. Gegenwärtige Wahrheit: Jesus Christus ist Gottes Sohn, der Messias, der Erlöser der für die Sünden der Welt stirbt. Die Pharisäer haben an die Bibel geglaubt aber diese Botschaft nicht angenommen und sie wurden verworfen.

Dieses Prinzip ist immer noch gültig, auch für unsere heutige Zeit. Die eine Wahrheit die immer gültig war und ist (der Weg zur Erlösung):

Das Gnadenangebot: Fünf Schritte zum ewigen Leben

  • 1. Gott liebt mich (Gott erkennen)
  • 2. Ich brauche Erlösung (Erkenntnis der Sündhaftigkeit und Umkehr)
  • 3. Gott zahlt den Preis für meine Sünde (ohne ihn kann ich nichts tun)
  • 4. Ich übergebe Gott mein Leben (Der Bund mit Gott in der Taufe und ein Leben in Christus)
  • 5. Ich orientiere mich am Wort Gottes (Ich gehe aus der Stadt heraus)

Gegenwärtige Wahrheit unserer Zeit: Die dreifache Engelsbotschaft verkündigt das Evangelium, warnt vor dem falschen religiösen System und fordert die Menschen auf sich zu entscheiden (Offenbarung 14:6-13; Offenbarung 18:4):

  • 1. Engel: Gott sagt uns was wir tun sollen, was wir glauben sollen, wie wir ihn anbeten sollen
  • 2. Engel: Gott warnt uns vor dem falschen religiösen System
  • 3. Engel: Gott zeigt uns die (ewigen) Konsequenzen unserer Entscheidung

–> Dieses Thema wird im Abschnitt »Die dreifache Engelsbotschaft« noch vertieft (Fortsetzung folgt)

 

»Fortsetzung folgt demnächst..

Als Untermenü geplante weitere Artikel zum Thema Heilige Schrift:

  • Krieg der Tiere (Daniel 7)
  • Das Buch Daniel
  • Das Buch Offenbarung
  • Amerika in der Prophetie
  • Die dreifache Engelsbotschaft

 

Mediathek (Video)

Livestream

»Offenbarung Vers für Vers« – Christopher Kramp
Zusammen mit Christopher Kramp gehen wir Vers für Vers durch das Buch Offenbarung und graben dabei tief im Text. Die Folge Offenbarung 10:11 war die Erste, die über Joelmedia gesendet und aufgezeichnet wurde.

LIVESTREAM jeden Dienstag auf Joel Media:
ab ca. 19:30 Uhr “Die Zeit des Endes”
ab ca. 20:15 Uhr “Offenbarung Vers für Vers”

»Die Struktur der Bücher Daniel und Offenbarung« – Olaf Schröer
Teil 6 aus der Serie »Prophetie neu entdecken«

Prophetiestudium

»Prophetie neu entdecken« – Olaf Schröer
15teilige Serie: Studieren Sei mit uns die biblischen Bücher Daniel und Offenbarung. Entschlüsseln Sie die geheimnisvollen Symbole. Entdecken Sie die Aktualität der biblischen Prophetie. Gewinnen Sie mehr Hoffnung und Lebensfreude. Weitere Themen folgen …
1. Die Weltgeschichte vorausgesagt (Daniel 2)
2. Die größte Tauschung aller Zeiten (Daniel 7)
3. Die längste Weissagung der Bibel (Daniel 8)
4. Die Prophezeiung auf den wahren Messias (Daniel 9)
5. Gott siegt im letzten Kampf (Daniel 10-12)
6. Die Struktur der Bücher Daniel und Offenbarung
7. Die apokalyptischen Reiter (Offenbarung 6)
8. Zwei weltweite Bewegungen (Offenbarung 10-11)
9. Die Frau und der Drache (Offenbarung 12)
10. 1. Teil: Der Antichrist (Offenbarung 13)
11. 2. Teil: Siegel oder Malzeichen? (Offenbarung 13)
12. Gottes letzte Warnungsbotschaft (Offenbarung 14)
13. Die letzte Schlacht von Harmagedon (Offenbarung 16)
14. Die kommende Weltregierung (Offenbarung 17)
15. Gottes neue Welt (Offenbarung 20-22)

»Der Prophetie-Code entschlüsselt«Dr. Gerhard Padderatz
1. Sagt die Bibel das Ende der EU voraus?
2. Die Amerikaprophetie
3. Wie Amerika das Christentum verändert

»Die Zukunft unseres Planeten«Dr. Gerhard Padderatz
Was uns der Maya-Kalender nicht verrät
Die Marsmission der NASA und die Zukunft der Menschheit. Nostradamus, die Mayas und wer wirklich weiß, was auf uns zukommt. Zeitgeist, globale Verführung und worauf man sich wirklich verlassen kann. Eine alte Geschichte und der endgültige Triumph der Freiheit
1. Informationen aus dem All
2. Was kommt nach dem Ende
3. Zeitgeist und falsche Lebensphilosophien
4. Keine Angst vor der Zukunft

»Visionen der Hoffnung – Die Offenbarung Jesu« – Nicola Taubert
Diese 20-teilige Vortragsreihe ist ein Muss für alle, die dem Buch der Offenbarung mehr als nur einen flüchtigen Blick zuwerfen wollen.
Biblische Prophetie für eine moderne Welt? Hat die Bibel einer modernen Welt noch etwas zu sagen? Kann man biblische Prophetie verstehen? Warum so viel Ungerechtigkeit und Gewalt auf unserm Planeten? Warum sind wir hier und was ist unser Ziel? Wer ist der Antichrist? Was verbirgt sich hinter der Zahl 666 und dem Malzeichen des Tieres? Und kommt Jesus Christus wirklich wieder? Das Buch der Offenbarung hat einige faszinierende Neuigkeiten für unsere Zeit. Aber neben einem Panorama von Ereignissen, offenbart sie vor allem einen Gott unendlicher Liebe, der uns Sinn und Sicherheit für unser tägliches Leben anbietet.

»Offenbarung – Gottes Roadmap zum ewigen Frieden« – Prof. Dr. Walter Veith
Würden Sie ein Buch mit sieben Siegeln »Offenbarung« nennen? Nein? Gott auch nicht. Denn dieses letzte Buch der Bibel ist weder rätselhaft noch unverständlich. Im Gegenteil, es offenbart die Geheimnisse unserer Welt und der Zukunft und macht sie allen verständlich, die verstehen wollen. Erleben Sie selbst, wie Gott dieses Versprechen an Ihnen wahr macht, und treten Sie in der 19-teiligen Vortragsreihe eine Reise durch eine Welt faszinierender Bilder und Symbole an, die die Bibel selbst entschlüsselt. Die Visionen, die Johannes in der Offenbarung niederschrieb, werfen nicht nur Licht auf entscheidende Weichenstellungen in der Vergangenheit, sondern vor allem auf unsere Zeit und das, was dem Planeten Erde noch bevorsteht.

»Sturm aus dem Norden« – Prof. Dr. Walter Veith
14teiligen Vortragsreihe: Die Prophetie beschreibt nicht nur den aufziehenden Sturm, der die Erde bald mit Brachialgewalt treffen wird, sondern auch Gottes Vorkehrung, wie wir uns und andere schützen können: indem wir „die Bresche vermauern“, die der Feind in den Schutzwall des ewigen Gesetzes geschlagen hat. Wer diese Aufgabe anpacken will, braucht ein klares Verständnis der Wahrheit, Verantwortungsbewusstsein und Furchtlosigkeit.
Der Wandel einer freiheitlichen Gesellschaft zu einer weltweiten religiös-politischen Diktatur, angeführt von einer geheimnisvollen Persönlichkeit, die in der Bibel »König des Nordens« genannt wird.

»Die Kleinen Propheten« – Christopher Kramp
CSH 2.Q./2013: Was Gott für uns tut und was wir selbst nie für uns tun können: Er rettet uns von dem unnatürlichsten Geschehen, das es gibt: dem Tod; und zwar vom ewigen Tod, dem wir ausgeliefert wären, wenn da nicht Gottes Gnade wäre, wie sie im Erlösungsplan offenbart wird. Wir werden das anhand von Texten untersuchen, die wir selten lesen: die sogenannten „Kleinen Propheten”, die zwölf kurzen Bücher am Ende des Alten Testaments. Diese Propheten heißen nicht „Kleine Propheten”, weil sie weniger wichtig wären als die großen. Die Bezeichnung bezieht sich allein darauf, dass diese Bücher wesentlich kürzer sind als die anderen alttestamentlichen Bücher.
Ob nun durch die Ehe des Hosea mit einer untreuen Frau, ob durch Jonas Versuch, vor Gottes Berufung zum Propheten zu flüchten, oder durch Sacharjas erstaunliche Vision von Jeschua und dem Engel oder auch all die anderen – die Kleinen Propheten verkünden gemeinsam eine kraftvolle Botschaft, die immer wieder aufleuchtet. Sie handelt von der Gnade, die Gott den Sündern erweist, die sie nicht verdient haben!

»Die Dreifache Engelsbotschaft« – Olaf Schröer & Eugen Hartwich
3teilige Vortragsreihe

Quellen

Texte und Bilder aus dem Vortrag »Die Struktur der Bücher Daniel und Offenbarung« von Olaf Schröer

Bilder aus dem Vortrag »Die Offenbarung Jesu: (K)ein Buch mit sieben Siegeln« von Nicola Taubert

Anmerkungen:

[1] Der Chiasmus (latinisiert von gr. χιασμός chiasmós »Überkreuzen«; von χίασμα chíasma »Kreuzung«) ist eine rhetorische Figur, bei der Satzglieder und Teilsätze (Subjekt, Prädikat, Objekt) nach dem Schema SPO-OPS kreuzweise entgegengesetzt in ansonsten parallelen (Teil-)Sätzen angeordnet werden:

»Doch weil wir wissen,
–> dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird,
–>    sondern durch den Glauben an Jesus Christus
–>       sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen
–>    damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus
–> und nicht durch Werke des Gesetzes;
–> denn durch Werke des Gesetzes wird kein Mensch gerecht«

(Paulus von Tarsus: Die Bibel Gal 2:16)