Prophetie der Weltreiche

Daniel 2, Daniel 7: Countdown bis zur Ewigkeit…

 

»Er führt andere Zeiten und Stunden herbei; er setzt Könige ab und setzt Könige ein;
er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand.
Er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis ist,
und bei ihm wohnt das Licht!« (Daniel 2:21-22)

Die gesamte Weltgeschichte wurde bereits vorhergesagt: Das Standbild im Traum Nebukadnezars (Daniel Kapitel 2). Hier wurde also bereits zur Zeit Daniels (ca. 600 v. Chr.) die gesamte Weltgeschichte prophezeit. Das meiste davon ist aus unserer Sicht bereits Vergangenheit und daher bereits erfüllte Prophetie.

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Die Prophezeiung der Weltreiche

»Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten geschehen soll«
(Daniel 2:28)

Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2; 7)

Prophezeiung der Weltreiche
(Daniel 2.7; Quelle: Nicola Taubert)

Das Standbild aus dem Traum König Nebukadnezars ist eine 2500 Jahre alte Prophezeiung die sich bis heute genau erfüllt hat. Die meisten Menschen die diese Prohezeiung kennenlernen sind erstaunt das soetwas in der Bibel zu finden ist und das dies nicht bereits allgemein bekannt ist. Vor allem, da es hier auch um bereits erfüllte und daher nachprüfbare Prophetie geht.

Im Buch Daniel (Altes Testament) wurden alle Weltreiche bereits vorhergesagt (Daniel 2.7). Hier wurde also bereits zur Zeit Daniels (ca. 600 v. Chr.) die gesamte Weltgeschichte prophezeit. Das meiste davon ist aus unserer Sicht bereits Vergangenheit und daher auch erfüllte Prophetie:

  • Babylon
  • Medo-Persien
  • Griechenland
  • Rom
  • Papsttum und geteiltes Europa
  • Gottes Reich

Wir sollten es der ganzen Welt sagen: Das Gott weiss was kommen wird und er hat uns die Zukunft der Weltgeschichte bereits vor 2500 Jahren verlässlich und erstaunlich detailliert aufgezeigt hat.

Die biblische Prophetie

  • bezeugt die Existenz eines allmächtigen Gottes
  • bezeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist
  • erklärt die Vergangenheit und sagt die Zukunft voraus
  • enthüllt den Plan des Schöpfers
  • gibt uns Vertrauen in die Fürsorge Gottes

Genauso wie Nebukadnezar’s Inschrift am Ishtar-Tor wurde uns eine weitere Geschichte historisch überliefert, hier wird von einem Traum berichtet:

»Und im zweiten Jahr der Regierung Nebukadnezars hatte Nebukadnezar Träume, so daß sein Geist sich beunruhigte und er nicht mehr schlafen konnte. Da befahl der König, man solle die Traumdeuter und die Wahrsager, die Zauberer und die Chaldäer zusammenrufen, damit sie dem König seine Träume verkündeten. So kamen sie und traten vor den König.« (Daniel 2:1-2)

Nebukadnezar war der König von Babylon. Er hatte teuer bezahlte »Experten« an seinem Hof die ihm den »Willen der Götter« mitteilten: »Zieh in den Krieg gegen Assyrien…«, »Verbünde Dich mit dem König von Ägypten…, etc.«. Sie konnten ihm angeblich durch »ihre Traumdeuterei« politisch, strategisch und wirtschaftlich helfen. Als der König diesen Traum hatte ließ er seine Wahrsagepriester, Beschwörer, Zauberer und Sterndeuter gerufen.

»O König, mögest du ewig leben! Erzähle deinen Knechten den Traum,
so wollen wir die Deutung verkünden!« (Daniel 2:4)

Nebukadnezar war jedoch misstrauisch und begnügte sich nicht nur mit einer Deutung, er bestand darauf auch den Traum von diesen »Experten« zu erfahren:

»Der König antwortete den Chaldäern: Mein Entschluß steht unwiderruflich fest: Wenn ihr mir nicht den Traum samt seiner Deutung verkündet, so sollt ihr in Stücke zerhauen und eure Häuser zu Misthaufen gemacht werden« (Daniel 2:4)

Der Unterschied zwischen dem was Nebukadnezar verlangte (den Traum) und dem was die Traumdeuter ihm geben konnten (»ihre« Deutung) schien unüberbrückbar: Wenn man kreativ ist und Fantasie hat dann kann man einen Traum leicht deuten, vor allem wenn das die professionelle Aufgabe als »Experte« ist.

Aber Nebukadnezar wollte keine Deutung, er wollte den Traum! Mit anderen Worten: Nebukadnzear wollte keine Interpretation sondern er wollte Fakten!

Wollen Sie nur eine Interpretation oder wollen Sie Fakten hören? Das ist ein großer Unterschied. Viele Menschen heute begnügen sich damit daß sie eine Interpretation oder eine Deutung hören. Aber Nebukadnezar war aus anderem Holz geschnitzt: Er wollte wissen ob seine »Fachleute« wirklich ihr Handwerk beherrschen.

Die Verkündung des prophetischen Traums

»Wenn ihr aber den Traum und seine Deutung kundtut,
werdet ihr Geschenke, Gaben und große Ehre von mir empfangen.
Darum tut mir den Traum und seine Deutung kund!« (Daniel 2:6)

VSStundenglasKönig Nebukadnezar war vielleicht religiös nicht besonders bewandert, aber er wußte wenn ein Mensch nicht in der Lage ist ihm den Traum wiederzugeben, wird er auch nicht in der Lage sein den Traum zu deuten! Er wußte daß er Sicherheiten braucht wenn es um die Zukunft seines Reiches ging:

Mit Sicherheit können Sie sich diesem Prinzip anschließen: Wenn uns jemand etwas über die Zukunft erzählen möchte, wollen wir zunächst einmal sichergehen daß er uns die Vergangenheit einigermaßen richtig wiedergeben kann. Die am Hof Nebukadnezars für teures Geld angestellten Wahrsagepriester, Beschwörer, Zauberer und Sterndeuter tun danach fast so als ob sie die Aussage des Königs nicht gehört hätten:

»Sie antworteten zum zweiten Mal und sagten:
Der König sage seinen Knechten den Traum! Dann tun wir die Deutung kund« (Daniel 2:7)

Aber Nebukadnezar erkennt ihre Strategie und will sich nicht irgendetwas erzählen lassen. Dieser antike Herrscher, der vor über über zweieinhalbtausend Jahren gelebt hat hat erkannt, daß er von den Menschen denen er bisher vertraute nach Strich und Faden belogen und betrogen worden ist:

»Der König antwortete und sprach: Ich weiß nun sicher, daß ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, daß mein Entschluß unwiderruflich feststeht« (Daniel 2:8)

Der König wollte Fakten und Beweise haben damit er seinen hochbezahlten Beratern vertrauen konnte. Er begriff etwas, was Sie und ich heute auch begreifen können: Wenn es um die Zukunft geht, möchte ich jemandem nur dann vertrauen, wenn er in der Lage ist mir auch die Vergangenheit auf übernatürliche Art und Weise zu erklären.

Es ist sehr viel einfacher etwas über die Vergangenheit zu erzählen als über die Zukunft. Wenn aber jemand nichteinmal in der Lage ist die Vergangenheit »wiederherzustellen«, wie soll er jemals die Zukunft kennen? Auch heute gibt es viele Menschen die uns erklären was in der Zukunft sein wird oder passieren könnte und wir stellen fest (wie hier) wie diese scheinbaren »Fundamente« wegbrechen, wenn wir es nur genau genug untersuchen.

Viele Menschen sind enttäuscht weil sie festtellen das alles worauf sie gebaut und ihr Vertrauen gesetzt haben wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Hoffentlich wollen auch Sie Fakten und Beweise damit Sie eine Entscheidung treffen können?

»Wenn ihr mir den Traum nicht mitteilt, so bleibt für euch nur ein Urteil; denn ihr habt euch vorgenommen, lügenhafte und trügerische Worte vor mir zu reden, bis sich die Zeiten ändern. Darum sagt mir den Traum, damit ich weiß, daß ihr mir auch die Deutung verkünden könnt!« (Daniel 2:9)

Nebukadnezar ist sehr, sehr deutlich in dem was er sagt: Er möchte nicht einfach nur hingehalten werden mit Versprechungen sondern er verlangt Fakten. Er möchte sicher gehen daß seine »Experten« ihr Handwerk beherrschen. Wir sollten uns die gleiche Frage stellen wie dieser König: Gibt es Fakten über die Vergangenheit die wir als Grundlage nehmen können, damit auch unsere Behauptungen sicher sind?

König Nebukadnezar kommt in eine große Krise, er kommt in die Krise seines Lebens. Vielleicht haben Sie auch schon eine solche Krise erlebt? Daß Sie festgestellt haben, allen Menschen denen sie bisher vertrauten nicht mehr vertrauen zu können.

Viele Dinge in unserem Leben entscheiden wir aufgrund von Meinungen von »Experten«: Wir legen Aktien an weil uns jemand sagt das es sichere Aktien sind und dann stellen wir fest daß die Kurse fallen. Wir gehen in eine Kirche weil uns der Priester, Prediger oder Pastor sagt das es die »Wahrheit« ist und dann stellen wir fest: der Priester, Prediger oder Pastor lebt selbst völlig anders. Sooft machen wir uns von »Experten« abhängig um irgendwann festzustellen daß diese »Experten«, wenn es darauf ankommt, selbst ziemlich in der Luft hängen wenn es um tatsächliche Fakten geht.

Die Frage die wir uns hier stellen sollten: Wollen Sie wissen was die Zukunft bringt oder wollen Sie einfach nur eine Interpretation hören, von irgendjemanden der am Ende doch nur lügenhafte und trügerische Worte redet? Wollen Sie »Experten« hinterherlaufen die einfach nur schöne Dinge erzählen? So wie die »babylonischen Experten« damals wußten wie sie den König umschmeicheln können. Setzen Sie Ihren Maßstab nicht geringer als dieser antike, heidnische König. Erst als die »babylonischen Experten« erkannten daß Nebukadnezar nicht von seinem Entschluß abwich, rückten sie mit der Wahrheit heraus und offenbarten ihr Geheimnis:

»Die Chaldäer antworteten vor dem König und sprachen: Es gibt keinen Menschen auf Erden, der verkünden könnte, was der König befiehlt; deshalb hat auch nie irgend ein großer und mächtiger König so etwas von irgend einem Traumdeuter, Wahrsager oder Chaldäer verlangt! Denn die Sache, die der König verlangt, ist schwer. Es gibt auch niemand, der es dem König mitteilen könnte, ausgenommen die Götter, deren Wohnung nicht bei den Menschen ist!« (Daniel 2:10-11)

Spätestens hier muß es dem König Nebukadnezar heiß und kalt den Rücken hinuntergelaufen sein, warum? Er hat gutes, babylonisches Geld ausgegeben um von diesen Sterndeutern zu erfahren was die Götter sagen: »Soll ich in den Krieg gegen Medien oder Persien ziehen? Soll ich in den Krieg gegen Ägypten ziehen?« und die Priester antworteten immer »ja, die Götter antworten dieses und jenes…«. Plötzlich, als es ihnen an den Kragen geht, geben sie zu noch nie eine Verbindung zu den Göttern gehabt zu haben…

Nebukadnezar kommt in die Krise seines Lebens und er muß feststellen daß das woran er immer geglaubt hatte, was er für Wahrheit hielt, worauf er sein Leben gründete, nicht mehr wahr ist und auch davor niemals wirklich der Wahrheit entsprochen hatte. Es ging also um weit mehr als nur um Probleme mit seinen Chaldäern.

Es ist eine der größten Herausforderungen für uns Menschen uns einzugestehen daß das Glaubenssystem, das Wertesystem oder die Weltanschauung die wir bisher gehabt haben, in sich zusammenfällt.

»Hierüber wurde der König aufgebracht und sehr zornig, und er befahl,
alle Weisen von Babel umzubringen« (Daniel 2:12)

Viele Menschen heute zeigen die gleiche Reaktion wie dieser babylonische König: Sie werden Zornig über Weltanschauungen, Kirche oder Politik so daß sie einfach die Entscheidung gefällt haben, von all diesen Dingen nichts mehr wissen zu wollen. Sie können also gut nachvollziehen wie es Nebukadnezar damals ging.

Könnte es sein daß wir oft in unserem Leben »Experten« folgen bis wir in der Krise merken »in wirklichkeit haben die auch keine Ahnung«? Es ist einfach den Börsen-Experten zu glauben bis in der Finanzkrise alle dastehen und nicht wissen was sie machen sollen. Dann wenn der Börsencrash kommt stehen die »Experten« da und sagen »wir haben es auch nicht gewußt«. Es ist einfach seinen religiösen Führern zu folgen bis ich in der Krise meines eigenen Lebens feststelle »er hat gar keine Antworten auf meine tiefsten Fragen«. Die Krise offenbart ob wir auf Fakten basieren oder ob wir nur Menschen folgen!

Es ist wunderbar Vertrauen in Menschen zu setzen solange alles gutgeht. Aber wenn die Krisen unseres Lebens kommen und wir feststellen daß wir von unseren Politikern, Börsenexperten, Kirchen vielleicht sogar unserer Familie, Bekannten und Freunden (worauf wir auch immer unser Leben gesetzt haben) belogen und betrogen wurden (oftmals unwissentlich), dann stellt sich ernsthaft die Frage: Worauf kann sich dann unser Leben gründen?

»Da erwiderte Daniel dem Arioch, dem Obersten der Scharfrichter des Königs, der ausgezogen war, um die Weisen zu töten, mit klugen und verständigen Worten … Daniel aber ging hinein und bat den König, ihm eine Frist zu gewähren, damit er dem König die Deutung verkünden könne« (Daniel 2:14.16)

Wir wollen ein paar »kluge und verständige Worte« mit Ihnen sprechen. Wenn es um Ihre Zukunft geht verlassen Sie sich nicht auf »Experten«, egal wie gelehrt oder wie religiös sie auch sein mögen. Geben Sie uns hier auch etwas Zeit (eine Frist), damit wir Ihnen zeigen können das es einen Ausweg gibt.

»Daniel antwortete vor dem König und sprach: Das Geheimnis, nach dem der König fragt, können Weise, Wahrsager, Traumdeuter oder Zeichendeuter dem König nicht verkünden; aber es gibt einen Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart; der hat den König Nebukadnezar wissen lassen, was am Ende der Tage geschehen soll. Mit deinem Traum und den Gesichten deines Hauptes auf deinem Lager verhielt es sich so: « (Daniel 2:27-28)

Es gibt Dinge die sind viel zu weit außerhalb des menschlichen Erfahrungs-Schatzes und sie sind kraftvoll, da können wir uns nicht auf menschliche Hilfe berufen. Es gibt Dinge da kann uns kein Mensch helfen, aber es gibt einen Gott im Himmel

Daniels Antwort ist relativ simpel und einfach und doch so profund: Er sagt daß es Dinge gibt wo uns kein Mensch (kein Priester, kein Politiker, kein Experte) helfen kann sondern wo nur Gott helfen kann. Insbesondere dann wenn es um unsere Zukunft geht. Dieser Traum sollte sich gar nicht zur Zeit Nebukadnezar’s erfüllen, sondern erst am »Ende der Tage«.

»Dir, o König, stiegen auf deinem Lager Gedanken darüber auf, was nach diesem geschehen werde, und da hat dir der, welcher die Geheimnisse offenbart, mitgeteilt, was geschehen wird. Mir aber ist dieses Geheimnis nicht durch eine Weisheit, die ich vor allen Lebenden voraus hätte, geoffenbart worden, sondern damit dem König die Deutung bekanntgemacht werde und du erfährst, was dein Herz zu wissen wünscht« (Daniel 2:29-30)

Daniel macht hier deutlich, daß er auch nicht klüger ist als all die anderen »Experten«. Er hatte kein Interesse zum »neuen Experten« oder »neuen Guru« zu werden. Er wollte nicht daß Nebukadnezar von einem Experten zum nächsten hüpft. Wir wollen es gründlich verstehen: Es gibt Dinge die kann uns kein Mensch erklären!

Der prophetische Traum Nebukadnezars

»Du, o König, schautest, und siehe, ein erhabenes Standbild.
Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich;
es stand vor dir, und sein Anblick war furchterregend « (Daniel 2:31)

Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Prophezeiung der Weltreiche
(Daniel 2; Quelle: Nicola Taubert)

 

Kennen Sie Situationen in denen nur noch beten hilft? Daniel war einer der Weisen von Babylon deren Schicksal durch den Entschluß König Nebukadnezar’s (alle Weisen töten zu lassen) bereits besiegelt schien. Das Geheimnis Daniels und seiner Gefährten war das Gebet. Daniel und seine Gefährten beten und daraufhin wurde dem Daniel in einem Gesicht bei Nacht das Geheimnis geoffenbart (Daniel 2:17-23) danach sang Daniel einen Lobgesang:

 

»Darauf zog sich Daniel in sein Haus zurück und teilte die Sache seinen Gefährten mit, Hananja, Misael und Asarja, damit sie von dem Gott des Himmels Erbarmen erflehen möchten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Gefährten samt den übrigen Weisen von Babel umkämen« (Daniel 2:17-18)

Woher können Sie wissen was die Zukunft bringt? Wo können sie auf die Frage »Wohin führt der Weg?« eine kluge, verständige und weise Antwort finden? Es gibt eine Quelle und die findet sich hier: Der einfache Hirte David sagte…

»Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer,
denn über deine Zeugnisse sinne ich nach« (Psalm 119:99)

Haben Sie schon jemals überlegt über dieses Buch, die Bibel, nachzudenken? Die Bibel macht hier eine unglaubliche Verheißung, eine unglaubliche Zusage. Sie sagt nämlich jeder der anfängt über dieses Buch nachzudenken wird nicht einfach religiöser und frommer, sondern verständiger! Die Bibel sagt von sich sie gibt Erkenntnis und Weisheit, viel mehr als alle Experten dieser Welt. Haben Sie das gewußt?

»Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg«
(Psalm 119:105)

Eine eigenmächtige Interpretation zu geben wäre das was diese antiken Chaldäer machen würden. Keine Weissagung ist Sache eigenmächtiger Deutung. Die Bibel ist der Maßstab: Nur der Geist Gottes kann uns unterweisen und diesen finden wir im Wort Gottes. Niemand hat daher das Recht die Bibel auf eigene Weise selbst auszulegen, dies ist ausschließlich dem Geist Gottes vorbehalten. Das bedeutet das sich die Bibel selbst auslegt (Geistliches wird durch Geistliches gedeutet). Deshalb bestanden die Reformatoren auch auf »Sola Scriptura« (lat. »allein die Schrift«).

»Dabei sollt ihr vor allem das erkennen,
daß keine Weissagung der Schrift von eingenmächtiger Deutung ist«
(2. Petrus 20-21)

Im Fall von Daniel ist dies recht einfach, denn der Text erklärt sich selbst (Daniel 2:37-38). In diesem Traum wird Nebukadnezar in prophetischer Bildsprache gezeigt, daß das was ihn so beunruhigt hat, die ganze Welt betrifft. Jahrhunderte zuvor wurde ihm der Ablauf der Weltreiche kundgetan und tatsächlich war es auch so:

»Du, o König, schautest, und siehe, ein erhabenes Standbild. Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Anblick war furchterregend. Das Haupt dieses Bildes war aus gediegenem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Erz, seine Oberschenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. Du sahst zu, bis sich ein Stein losriß ohne Zutun von Menschenhänden und das Bild an seinen Füßen traf, die aus Eisen und Ton waren, und sie zermalmte. Da wurden Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold miteinander zermalmt; und sie wurden wie Spreu auf den Sommertennen, und der Wind verwehte sie, so daß keine Spur mehr von ihnen zu finden war. Der Stein aber, der das Bild zertrümmert hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde« (Daniel 2:31-35)

Die Deutung des prophetischen Traums: Weltgeschichte

»Das ist der Traum; nun wollen wir vor dem König auch seine Deutung verkünden« (Daniel 2:36)

Die biblische Prohetie ist auch in ihren Details ziemlich präzise: Der Wert der Metalle (kultureller Wert) nimmt ab während ihre Härte (Grausamkeit) zunimmt.

Interessant ist auch daß das Weltreich mit jeder Eroberung immer größer wurde. Mit jeder Eroberung wurde rein geographisch betrachtet das Weltreich immer größer und strategisch komplexer, während aber die Kultur, Kunst und der Reichtum immer ärmlicher wurden. Man kann sehen wie in diesen Weltreichen der kulturelle Wert (Metall) immer mehr abnimmt und die Grausamkeit (Härte) immer mehr zunimmt.

In jedem Weltreich hat die angesprochene Nation exakt in ihrer militärischen Strategie und Präsenz (Waffen, Rüstungen, Kleidungen) genau das Metall verwendete daß in dem prophetischen Traum für das jeweilige Weltreich angedeutet wird (das ist Fakt).

Diese Metallzuordnung zu den Weltreichen wird auch von Geschichtsforschern verwendet, wie man z.b. in folgender Formulierung eines britischen Historikers feststellen kann: »Die Bilder von Gold, Silber, oder Bronze, die die Nationen und ihre Könige repräsentieren, wurden nacheinander durch die eiserne Monarchie Roms gebrochen« (»Geschichte des Niedergangs und Falles des Römischen Imperiums«, Edward Gibbon)

Babylon

»Du, o König, bist ein König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum, die Macht, die Stärke und die Ehre gegeben hat… du bist das Haupt aus Gold!« (Daniel 2:37-38)

Babylon:
Der goldene Kopf dieser Statue steht für das Babylonische Reich (605-539 v.Chr.)

BabAntikes Babylon: Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Antikes Babylon:
Prophezeiung der Weltreiche
(Daniel 2; Quelle: Nicola Taubert)

König Nebukadnezar hatte die gewaltigste Stadt erbaut die die Menschheit je gesehen hat, man nennt sie auch »die goldene Stadt«. Viele der »7 Weltwunder der Antike« waren hier zugegen: Die Hängenden Gärten der Semiramis, die Stadtmauern von Babylon und der Tempel Marduk’s mit seinem goldmassiven Altar (7,5 Tonnen reines Gold).

Auch der Turm von Babel hatte hier seine Heimat. Er fand aber nie Eingang in die Liste der »7 Weltwunder der Antike«, weil er schon bei ihrer ersten Erfassung nicht mehr existierte. Die Liste umfasst sieben Weltwunder, weil die Zahl Sieben in der Antike als »vollkommen« galt. Diese festgelegte Zahl sollte die Bauwerke in ihrer Bedeutung erhöhen. Alle Geschichtsschreiber der Antike überschlagen sich mit Superlativen über diese berühmte Stadt Babylon. [1]

Die Stadt war, 500 Jahre vor Christus, größer als Paris unter Henri IV. mehr als 2000 Jahre später. Abbildungen von Löwen, Stieren und Drachen schmückten die Fassaden der Paläste. Sie hatte boulevardähnliche Prachtstraßen, deren wichtigste am 15 Meter hohen Tor zu Ehren der Göttin Ischtar endete, säumten den Euphrat. Das Ishtar-Tor oder die Prozessionsstraße im Pergamon-Museum lassen noch heute die ehemaligen Herrlichkeit Babylons erahnen.

In der historischen Wahrnehmung existierte Babylon immer doppelt: als eine Königsstadt und als ein kosmischer Mittelpunkt, an dem Erde und Himmel sich vereinigten und die Weisheit des Orients über die ganze damals bekannte Welt ausstrahlte.

Babylon war ein gigantisches Reich dass wir uns nicht vorstellen können. Es war ein Weltreich gewaltig an Reichtum und Macht. Daher war es in der Antike unvorstellbar das diesem Reich ein anderes folgen sollte. Babylon gilt noch bis heute als der Ursprung aller menschlichen »Weisheit«: Es ist die Wiege der Astrologie, Mathematik, Wissenschaft, Bildung, Sprache, Künste, Wirtschaft, Kultur, Religion in Form von Sonnenanbetung und Ritualen, Kabbalistischer Zahlensymbolik, etc. [2]

In diesem Traum den Gott Nebukadnezar gab war etwas das den babylonische König erschreckte: Es war für ihn unvorstellbar das sein Babylon untergehen und ein anderes Reich aufkommen sollte. Babylon war ein herrliches, glänzendes, goldenes Reich und es wurde auch von Gott im prophetischen Traum in Gold dargestellt.

Die Geschichte sollte weitergehen… Heute lehrt uns jedes Geschichtsbuch was das Folgereich war: Medo-Persien.

–> Das Thema antikes Babylon wird in dem Abschnitt »Was ist Babylon?« und unter dem Hauptmenüpunkt »Babylonischer Wein« noch vertieft.

Medo-Persien

»Nach dir aber wird ein anderes Reich aufkommen, geringer als du« (Daniel 2:39)

Medo-Persien:
Die silberne Brust dieser Statue steht für das Medo-Persische Reich (539-331 v.Chr.)

Antikes Medo-Persien: Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Antikes Medo-Persien:
Prophezeiung der Weltreiche
(Daniel 2; Quelle: Nicola Taubert)

Allein aufgrund dieser zwei Verse ist bereits leicht zu erkennen, worum es bei diesem Traum geht: Es geht um die Weltgeschichte!

Belsazar der Enkel Nebukadnezars war der letzte König des babylonischen Weltreiches, der auf einem Fest die heiligen Gefäße von Jerusalem entweihte. Daraufhin wurde er von Gott durch die Finger einer Menschenhand, die auf die Wand schrieb, gewarnt. Er war von Gott gewogen und für zu leicht befunden wurden. Obwohl Daniel ihm die Folgen seines Fehlverhaltens deutlich machte, zeigte er keine Anzeichen von Reue. Inmitten der Festlichkeiten wurde die Stadt durch Kyrus oder einen seiner Generäle eingenommen und der König getötet. [3]

Die Bibel berichtet uns daß Belsazar in dieser Nacht mit Absicht den Gott der Israeliten demütigen wollte und ließ zu diesem Fest die heiligen Tempel-Gefäße holen, die sie bei der Belagerung Jerusalems aus dem Tempel erbeutet hatten. Die (alkoholischen) Getränke auf diesem Fest wurden in den heiligen Gefäßen des Tempels serviert… Belsazar ahnte nicht das er bereits in dieser Nacht alles verlieren würde (dies ist historisch gut dokumentiert).

Kaum hatten sie aus den heiligen Gefäßen des Tempels getrunken sieht er etwas worüber heute die ganze Welt bescheid weiß, auch die, die keine Bibel lesen. Den berühmten Schriftzug der an der Wand erschien (Daniel 5:1-25):

»MENE MENE TEKEL UPHARSIN« (gezählt gezählt gewogen zerteilt) [4]
Das kommt aus dem Persischen und kann folgendermaßen übersetzt werden:

Mene: »Gott hat dein Königtum gezählt und beendet«
Tekel: »man hat dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden«
Peres: »dein Reich ist zerteilt und den Medern und Persern gegeben«

Noch in der selben Nacht, als König Belsazar die Schrift an dieser Wand sieht, wird Babylon von den Feinden erobert. Dieser Satz ist sogar in unsere Sprache übergegangen: Heute noch sagt man »ich hab ein Menetekel…«

Belsazar wußte das die Meder und Perser bereits vor den Toren die Stadt belagerten aber er wußte auch das »seine Stadt« uneinnehmbar ist: Man konnte sie nicht aushungern oder verdursten lassen wie dies früher bei Belagerungen üblich war. Babylon hatte die Kornfelder in der Stadt und der Fluß Euphrat floss mitten durch die Stadt hindurch. Babylon war so reich und so unabhängig daß man den Belagerern oft sogar noch Säcke voll Getreide vor die Stadt warf (damit sie nicht verhungern). Hier aber passierte etwas das nur die Bibel voraussah aber kein Babylonier.

Die Perser unter König Kyrus waren klug: Sie hatten ihre Schaufeln ausgepackt und haben so den Euphrat umgeleitet um durch dass Flußbett direkt in die Stadt zu gelangen (auch das ist historisch belegt). Als sie durch den äußeren Befestigungswall hindurchgingen haben die Meder und Perser erstaunt festgestellt daß die Türen im inneren Befestigungswall alle offen waren. Die Babylonier waren so arrogant daß sie glaubten die Türen nicht verschließen zu müssen, so sicher haben sie sich gefühlt. Dennoch wurde Babylon in nur einer Nacht »durch Spaten« eingenommen. [5]

Jesaja sagte dies alles bereits über 100 Jahre vorher voraus. Zum Zeitpunkt der Prophetie war Kyrus noch gar nicht geboren, trotzdem nennt ihn Jesaja bereits bei seinem Namen. Genauso prohezeit er die Eroberung Babylons wie auch den Wiederaufbau Jerusalems und des Tempels unter diesem König. Prophetie war also bereits damals von Bedeutung:

»der zur Meerestiefe spricht: »Versiege! Und deine Ströme werde ich trockenlegen!« der von Kyrus spricht: »Er ist mein Hirte, und er wird all meinen Willen ausführen und zu Jerusalem sagen: Werde gebaut! und zum Tempel: Werde gegründet!« « (Jesaja 27-28)

»So spricht der Herr zu Kyrus, seinem Gesalbten, dessen rechte Hand ich ergriffen habe, um Völker vor ihm niederzuwerfen und die Lenden der Könige zu entgürten, um Türen vor ihm zu öffnen und Tore, damit sie nicht geschlossen bleiben: Ich selbst will vor dir herziehen und das Hügelige eben machen; ich will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen« (Jesaja 45:1-2)

Griechenland

»und ein nachfolgendes drittes Königreich, das eherne,
wird über die ganze Erde herrschen« (Daniel 2:39)

Griechenland:
Die bronzenen Hüften dieser Statue steht für das Griechische Reich (331-168 v.Chr.)

Antikes Griechenland: Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Antikes Griechenland:
Prophezeiung der Weltreiche
(Daniel 2; Quelle: Nicola Taubert)

Die Meder und Perser wurden 331 v. Chr. abgelöst durch den ruhmreichen General Alexander der Große.

Mit jeder Eroberung wurde rein geographisch betrachtet das Weltreich immer größer und strategisch komplexer, während aber die Kultur, Kunst und Reichtum immer ärmlicher wurden.

»Der Ziegenbock aber ist der König von Griechenland.
Das große Horn zwischen seinen Augen ist der erste König« (Daniel 8:21)

Rom

»Und ein viertes Königreich wird sein, so stark wie Eisen; ebenso wie Eisen alles zermalmt und zertrümmert, und wie Eisen alles zerschmettert, so wird es auch jene alle zermalmen und zerschmettern« (Daniel 2:40)

Rom:
Die eisernen Beine dieser Statue stehen für das Römische Reich (168 v.Chr.-476 n.Chr.)

Antikes Rom: Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Antikes Rom:
Prophezeiung der Weltreiche
(Daniel 2; Quelle: Nicola Taubert)

Die Römer waren besonders grausam: Gladiatorenkämpfe, Kreuzigungen, uvm. Die Römer habe zwar viel Kultur ins Land gebracht aber sie waren auch besonders grausam.

Die Rechtswissenschaften erreichte ihre höchste Blüte in den ersten Jahrhunderten der Kaiserzeit (1.–3. Jahrhundert). Das Rechts- und Staatswesen Europas, insbesondere das Zivilrecht, ist aber auch noch heute maßgeblich vom Römischen Recht geprägt.

Es war die Nation unter der Jesus lebte und starb, die Nation die ihn verurteilte und kreuzigte. Es war die Nation die mit solcher Gewalt die Nationen gebrochen hat, die ihnen widerstanden haben.

Es gab bis dahin kein Weltreich das sich soweit ausgedehnt hatte wie das römische Reich. Sie hatten fast die gesamte zu jener Zeit wirklich relevante Welt in Besitz.

Rom begann nach seinem letzten Aufbäumen, der Uneinigkeit innerhalb des Reiches unter den leitende Schichten aber auch unter dem Volk, zu zerfallen. Es zerfiel durch innere moralische Schwäche, Dekadenz und verschiedene andere Gründe die das Reich wirklich geschwächt haben. Dann war es ein Leichtes für die nachfolgenden »Inanspruchnehmer«.

Geteiltes Europa (Papsttum)

»Dass du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: Das wird ein zerteiltes Königreich sein; doch wird etwas von des Eisens Härte darin bleiben, wie du ja gesehen hast Eisen mit Ton vermengt. Und dass die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet: Zum Teil wird’s ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein. Und dass du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: Sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen lässt« (Daniel 2:41-43)

 

Geteiltes Europa (Papsttum):
Die Füße aus Eisen & Ton dieser Statue stehen für die Europäischen Staaten (476 n.Chr.-?)

Geteiltes Europa: Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Geteiltes Europa:
Prophezeiung der Weltreiche
(Daniel 2; Quelle: Nicola Taubert)

Als Rom zerfiel entstand eine Reihe von Staaten die immer wieder versucht haben zusammen zu kommen, aber bis heute getrennt geblieben sind: Ein gespaltenes Reich, man spricht auch von Europa. Haben sie gewußt das Europa in der Bibel vorhergesagt wurde? Haben Ihnen das all die vielen Geschichtsbücher dargelegt oder all die Fernsehdokumentationen? Das sind die Fakten und jeder kann sie in der Bibel selbst nachlesen.

Gott zeigte dem damaligen Weltherrscher Nebukadnezar das seinem Weltreich vier weitere folgen würden. Weder hört der Traum hier auf noch die Geschichte… Nun kommt etwas völlig Neues und es ist interessant das es in der Bibel und im prophetischen Traum selbst Reich (Singular) genannt wird und nicht Reiche (Plural). Welches Reich kam denn dann geschichtlich betrachtet? Auf das Römische Reich folgten die Europäischen Staaten.

Es war ein Konglomerat aus verschiedenen Teilmächten die zusammengenommen eine Macht darstellten. Sie werden in der Bibel Macht (Singular) genannt, waren aber zu jener Zeitepoche verschiedene Könige. Diese werden in dem prophetischen Traum als »teils aus Eisen und Ton« dargestellt. Bisher hatte das jeweilige Metall (dessen Wert und Härte) immer eine klare Aussage über das Weltreich, das ist kein Zufall.

Die Völker-Stämme waren eher kleine Mächte aber da sie zusammenarbeiteten konnten sie das große Imperium Rom stürzen. Diese Stämme und Königreiche nennen wir heute »Europa«

Um 500 n. Chr. zerbrach das römische Reich unter dem Ansturm der Germanen in verschiedene Nationen: [6]

  • Alemannen (Deutschland)
  • Angelsachsen (England)
  • Burgunder
  • Franken (Frankreich)
  • Heruler (Italien)
  • Lombarden (Langobarden? Italien?)
  • Ostgoten
  • Sueven
  • Westgoten
  • Vandalen (Nordafrika)
  • usw.

Drei dieser Königreiche verloren bereits früh ihre Bedeutung: Vandalen, Heruler und Ostgoten (das lag daran daß hier eine andere Macht entsteht die ins Spiel kam). Bereits zu Beginn des entstehenden Europas entsteht eine neue Macht mitten im Herzen dieses neuen Machtgebildes. Diese Macht hat einen derartigen Machtanspruch und entwickelt sich in einer Weise dass gleich zu Beginn alle Königreiche, die ihre Macht infrage stellen, ihre politische Bedeutung verlieren und ausgelöscht werden. Diese Macht die damals entstand war das Bischofsamt in Rom, das war eine völlig neue Macht in Europa die es davor nicht gab.

Am laufenden Band wurde versucht Europa zu einen. Man hat ständig versucht die europäischen Königshäuser durch Hochzeit miteinander zu verbinden. Man ging damit sogar soweit daß zu bestimmten Zeiten im Mittelalter diese Heiraten fast unmöglich wurden, weil man ständig Inzest zu befürchten hatte. Der Versuch durch Heiratspolitik die Reiche zu einen zieht sich durch die gesamte europäische Geschichte. Manche haben es sogar mit Gewalt versucht. Hat das Europa geeint?

Hier wid deutlich das dieser prophetische Traum einen Abriss darstellt von den Nationen die in der Vergangenheit Weltherrschaft inne hatten. Es waren Weltreiche die zu ihrer Zeit tatsächlich das Sagen hatten: Sprache, Kunst, Wissenschaft, etc. wurden dann meistens auch von allen anderen Nationen übernommen. Zu jener Zeit waren die Top-Universitäten in Babylon (Mathematik, Physik, Astronomie, Astrologie, etc.). Dies wandelte sich je nach Epoche, Zeit und entsprechendem Weltreich.

Napoleon Bonaparte

Bonaparte beim Überschreiten der Alpen am Großen Sankt Bernhard (Gemälde von Jacques-Louis David, 1800)

NapoleonBonaparte

NapoleonBonaparte

Auch Napoleon hat versucht Europa durch Gewalt zu einen. Es gab zuvor bereits jahrhundertelang Versuche in diese Richtung aber es war mehr ein Tauziehen der Macht zwischen dem Papsttum (Bischof von Rom, später Papst genannt) und dem Kaisertum. Napoleon kam bis nach Moskau und dann kam der russische Winter…

Napoleon der diese biblische Prophetie kannte hatte das Ziel alle diese Nationen zu einem einzigen Weltreich zusammenzuführen. Er sagte folgendes in seinen Memoiren die er in der Verbannung schrieb: »Es wird ein Europa sein, es wird eine Sprache sein, es wird eine Währung sein, es wird eine Regierung für ganz Europa sein« (Napoleon Bonaparte)

Aber Jahrhunderte zuvor hatte ein biblischer Prophet bereits gesagt es würde ein geteiltes Königreich sein. Napoleon hatte nicht nur vor Europa zu einer Macht zu konglomerieren sondern auch (wieder) eine Sprache und eine Währung einzuführen. Im politisch interessanten Kontext gab es damals nur Europa das geeignet war für den Anspruch eines Weltreiches.

Aber was mußte er sagen nach seiner bitteren Erfahrung in Waterloo? »Allmächtiger Gott, es ist zu viel für mich!« (Napoleon Bonaparte). Er scheiterte und hat Europa nie zusammengeführt! Danach kamen noch viele andere Männer die das gleiche Ziel verfolgten. Viele Kaiser und Generäle haben es versucht – sie alle haben es nicht geschafft:

  • tausend Jahre Heiratspolitik
  • Karl der Große
  • Kaiser Friedrich
  • Kaiser Wilhelm (1. Weltkrieg)
  • Napoleon (Neuordnung Europas)
  • Otto von Bismarck (Deutsch-Französischer Krieg und Deutsche Reichsgründung)
  • Adolf Hitler (2. Weltkrieg)

Auch der Letzte kam bis nach Moskau und dann kam der russische Winter (wie Napoleon). Er hat es mit all seinen Soldaten, seinen Panzern, seinen U-Booten und seiner perversen Ideologie nicht geschafft diese wenigen Worte der Bibel außer Kraft zu setzen. Er ist ins Grab gegangen, der Nationalsozialismus ist zum Glück verschwunden – aber Daniel 2 ist immer noch gültig.

Wussten Sie das Hitler die Bibel kannte? Daß er in seiner Zeit als »Kunstmaler« (sein Lieblingsmotiv waren offenbar Kirchen) in Wien eine Zeit lang die Bibel studiert hat? Viele seiner perversen Ideen sind nichts anderes als vollkommene Verdrehungen und Pervertierungen der Bibel.

Eine überlieferte Anekdote: Eines Tages lag er krank im Bett und er nahm die Bibel zur Hand und las Daniel 2. Seine Krankenschwester die sich um ihn kümmerte hat das dokumentiert. Sie berichtete Folgendes: Als er zu dieser Bibelstelle kam wo geschrieben steht daß diese Reiche nicht aneinanderhaften sollen, sei er wutentbrand aufgestanden, hat die Bibel gegen die Wand geschmissen und wütend ausgerufen hat: »Sie werden zusammenkommen!«. Und er hat alles versucht: Mit deutscher Gründlichkeit und barbarischer Bosheit.

Coventry ist die Stadt die von deutschen Bombern 1840 dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die deutschen haben danach ein Wort erfunden: »coventrieren« um damit auszudrücken eine Stadt durch Luftangriffe zu zerstören und völlig zu vernichten.

Eine Geschichte von Zeitzeugen aus England die man auch immer wieder hört ist folgende: Als 1940-1941 Hitler ganz Europa erobert hatte und nur noch diese kleine britische Insel standhielt die kurz davor war zu kollabieren, während die deutschen Bomber versuchten England in die Knie zu zwingen und es so aussah als wären die Deutschen nur noch einen Schritt vor der völligen Herrschaft über Europa entfernt, begab sich in dieser Zeit der Londoner U-Bahn etwas sehr Bemerkenswertes:

Die Menschen flüchteten vor dem Gehäul der Sirenen und versammelten sich in den Bunkern und den U-Bahn-Stationen Londons. Da stand ein englischer Prediger und der hatte eine Daniel 2-Statue mitten in der Londoner Tube. Und während die Menschen dort angsterfüllt die deutsche Luftfaffe über ihren Köpfen dröhnen hörten, stand dieser interessante englische Prediger mit einer Daniel 2-Statue und predigte: »Er wird es nicht schaffen! Die Bibel hat gesagt sie werden nicht zusammenkommen…«. Und wer hat rechtbehalten? Die Bibel!

Wenn es tausend Jahre Heiratspolitik, Napoleon, Bismarck, Karl der Große, Kaiser Wilhelm und auch Hitler nicht geschafft haben, glauben Sie Merkel und Sarkozy werden es schaffen? Werden es die europäischen Politiker schaffen? Glauben sie die heutige europäische Union wird irgendwann zu diesem einen Euro-Staat werden den sich »alle« wünschen?

Bisher waren einige Eroberer sogar fast bis nach Moskau gekommen, sie hatten es schon fast geschafft… Wir haben eine Europäische Union, wir haben einen Euro und all das schien dann doch Daniel zu widerlegen.

Vor wenigen Jahren sah es vielleicht so aus aber heute lesen wir die Nachrichten und sehen bereits: »sie werden nicht aneinander haften…«. Schon werden die Stimmen laut die Eurozone wieder zu spalten und wieder ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten zu haben. Die Bibel spricht in unsere Zeit und das fehlende Puzzle-Stück ist Daniel 2: Es wird keine Einheit geben.

»…aber sie werden doch nicht aneinander festhalten« (Daniel 2:34)

Seit über zweieinhalbtausend Jahren steht dies in der Bibel und die Bibel hat noch immer recht. Es gab unzählige Versuche in den letzte Jahrhunderten Europa zu einer Nation zu machen die eine Weltmacht darstellt.

Wir sprachen bisher nur über das »alte Europa« doch inzwischen nennt man es das »neue Europa« (Titel Spiegel, »Schwerer Weg zur Weltmacht…«,  26.4.2004). Das Neue an Europa ist daß es einen neuen Versuch gibt im Hinblick auf das Erreichen einer neuen Weltmachtsposition.

Jetzt erleben wir in der Geschichte ein permanentes Ringen in Europa. Interessant ist das im prophetischen Traum keine weiteren fortführenden Reiche gezeigt werden: Der Traum endet hier (zumindest bezüglich der menschlichen Weltreiche)!

Der Ton in der Bibel steht für Gottes Volk, das Volk Israel und nach dem Neuen Testament sind das Volk Gottes die Christen. Mit anderen Worten: Dieser Ton spricht nicht einfach nur von Europa, dieser Ton spricht vom Christentum:

»O eure [Isreales] Verkehrtheit!
Soll denn der Töpfer [Gott] dem Ton [Gottes Volk] gleichgeachtet werden…« (Jesaja 29:16)

»Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same
und nach der Verheißung Erben« (Jesaja 29:16)

Der prophetische Traum zeigt: Eisen und Ton kommt nach dem Eisen und Eisen steht für das römische Reich. Nachdem Rom zerfallen war waren die Christen bereits auf der Bühne der Weltgeschichte. Eisen und Ton miteinander vermischt deutet eine Verbindung an während dieser europäischen Phase die es eigentlich nicht geben dürfte.

»So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!«
(Matthäus 22:21)

Der Kaiser ist der König von Rom (Eisen) und Gott ist der Töpfer: Demnach Eisen hier und Ton dort (getrennt). Aber was ist passiert im laufe der europäischen Geschichte? Das was des Kaisers ist (Eisen) und das was Gottes ist (Ton) kamen zusammen: Die sogenannte Vermischung von Kirche + Staat (Ton + Eisen).

Jesus, der »Gründer des Christentums« wollte Kirche und Staat und getrennt haben. Aber was haben die Nachfolger des Gründers des Christentums gemacht? Sie haben Kirche und Staat vereint! Ist nicht die Verbindung zwischen Kirche und Staat eines der prägenden Elemente der gesamten europäischen Ära? Wir sprechen ja vom »christlichen Abendland«.

Viele, viele, viele Menschen lehnen heute die Bibel und das Christentum ab aufgrund der ungeheuren Verbrechen des »christlichen Abendlandes«, der Kreuzzüge und all diesen Verbrechen (siehe Artikel Katholizismus). Aber haben Sie gewußt daß die Bibel vor diesem Irrtum gewarnt hat?

Der Stein

»Du sahst zu, bis sich ein Stein losriß ohne Zutun von Menschenhänden und das Bild an seinen Füßen traf, die aus Eisen und Ton waren, und sie zermalmte« (Daniel 2:34)

Der sich losreissende Stein: Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Der sich losreissende Stein: Prophezeiung der Weltreiche (Daniel 2)

Das Prinzip Nebukadnezar’s war: Vertraue niemandem der dir nicht die Vergangenheit auf übernatürliche Weise reproduzieren kann. Er wollte niemandem Vertrauen der ihm nicht sagen kann was in der Vergangenheit passiert war.

Frage: Hat uns die Heilige Schrift (die Bibel) auf übernatürliche Art und Weise gezeigt was die Vergangenheit gebracht hat? Konnten Sie erkennen das die Bibel genau diese eine Bedingung des Nebukadnezars mehr erfüllt als zu wünschen übrig bleibt. Ist sie verläßlich wenn es um die Vergangenheit geht? Können wir diesem Buch vertrauen?

Wenn das so ist dann gibt es einen Ausweg. Dieser Ausweg besteht darin diesem Buch zu vertrauen. Die Bibel ist vertrauenswürdig wenn es um die Zukunft geht.

»Aber in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird; und sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird alle jene Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende machen; es selbst aber wird in Ewigkeit bestehen« (Daniel 2:44)

Dieser Stein der kommen Soll steht für Jesus Christus er wird wiederkommen (Wiederkunft Christi).

»denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte.
Der Fels aber war Christus« (1. Korinther 10:4)

Wir leben alle in dieser Zeit des Eisen und Ton in Europa, aber wir gehen auf ein Ereignis zu welches das fehlende Puzzle-Teil darstellt (Offenbarung 19:11): Die Wiederkunft Jesu. Die Bibel hatte recht in Bezug auf Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom, Europ, all die Details (Jesus, Nebukadnezar, Kyrus, Belsazar, uvm.).

Und wenn die Bibel mit all diesen Details in der Vergangenheit auf übernatürliche Weise recht hatte, warum ihr ausgerechnet beim letzten Puzzle-Stück mistrauen? Warum sollte man Experten die keine Ahnung haben mehr vertrauen als der Bibel? Es gibt keinen Grund dafür der dem gesunden Menschenverstand nicht widerspricht. Die Bibel ist vertauenswürdig und dieses Ereignis wird stattfinden.

Wann wird dieses Ereignis stattfinden, wann kommt Jesus wieder? Jesus hat diese Frage seiner Jünger selbst beantwortet:

»Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, daß euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen;
aber es ist noch nicht das Ende« (Matthäus 24:4-6)

Es wird eine Wiederkunft geben aber wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigen, haben Sie acht daß Sie niemand verführt! Es gibt viele Menschen die über dieses Kapitel der Bibel predigen und dann werden all die Kriege und Katastrophen aufgezählt. Aber Jesus sagt das ist noch nicht das Ende. Nun – was ist das Ende? Jesus sagt uns das all diese Dinge nur der Anfang der Wehen sind:

»Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen« (Matthäus 24:7-8)

Es liegt in der Natur von Wehen immer intensiver zu werden. Eine Frau in Wehen kann nicht den genauen Zeitpunkt angeben wann das Kind kommen wird, aber sie merkt das es dringlicher und dringlicher wird. Es gab schon immer Naturkatastrophen und Kriege sie nehmen nur immer mehr an Intensität zu. Die Erdbeben der Welt die früher Titelblätter füllten, sind heute nur noch auf Seite vier zu finden, weil es inzwischen einfach zu viele Naturkatastrophen sind.

»Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehaßt sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen. Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen« (Matthäus 24:9-10)

Es sind Wehen… die immer schneller und immer heftiger werden. Haben Sie gewußt daß das 20. Jahrhundert das schlimmste Jahrhundert der Christenverfolgung aller Zeiten war und das wir gute Chancen haben daß das 21. Jahrhundert noch schlimmer wird? Aber das alles ist nicht das Zeichen der Wiederkunft.

»Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten« (Matthäus 24:11-12)

Den falschen Propheten können wir durch das Prinzip Nebukadnezar’s entgehen. Dazu muß man einfach nur verstehen das Menschen in Bezug auf die Zukunft keine Ahnung haben.

Wir können das wohl alle sehen, daß die Liebe in unserer Gesellschaft erkaltet. Egal mit wem man redet, viele ältere Menschen sagen uns: »vor 40 Jahren war meine Nachbarschaft noch ganz anders«. Die Liebe in vielen wird erkalten und viele werden immer einsamer. Wir haben vielleicht 750 Freunde auf Facebook aber die Liebe erkaltet und die Gesetzlosigkeit nimmt überhand.

»Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen« (Matthäus 24:12)

Das Zeichen des Endes ist wenn das Evangelium aus der Bibel in der ganzen Welt verkündigt ist, zum Zeugnis für alle Heidenvölker! Ist das biblische Evangelium schon allen Menschen verkündigt worden oder gibt es noch Menschen die noch nie etwas von der Bibel gehört haben?

Hier steht nicht das alle Menschen Christen werden! Hier steht nur das jeder Mensch die Chance bekommen haben soll das biblische Evangelium zu hören. Haben Sie gewußt daß sich in unserer Zeit das Evangelium mit einer rasanten Geschwindigkeit ausbreitet, die alles andere in den Schatten stellt? Wir haben heute technische Möglichkeiten die sehr erstaunlich sind.

»Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt »Der Treue und der Wahrhaftige«; und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er«. Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt: »Das Wort Gottes«.«  (Offenbarung 19:11.13)

Die Wiederkunft Jesu, der Ausweg von dem wir sicher sagen können daß es passieren wird, ist eng veknüpft mit dem Wort Gottes.

»Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin« (Johannes 14:1-3)

Jesus kommt wieder und das ist eine gute Nachricht! Jesus kommt wieder und er bietet den Ausweg an aus den Krisen, aus den Katastrophen und den schwierigen Lebensumständen in denen wir uns vielleicht heute befinden. Wir haben eine ganz einfache Grundwahrheit heute entdeckt: Dass das Wort Gottes uns tatsächlich helfen kann unsere persönliche Zukunft zu entdecken.

Hier wurde versucht Ihnen zu zeigen daß die Bibel (das Wort Gottes) eine vertrauenswürdige Quelle ist, nicht nur wenn es um die Vergangenheit geht sondern auch um die Zukunft. Dieses zweieinhalb Jahrtausende alte Buch spricht direkt in unsere Zeit (siehe auch Hauptmenü Heilige Schrift).

 

Mediathek (Video)

»Weltregierung oder Gottesreich« – Nicola Taubert
Teile 4 und 5 aus der Serie »Die neue Weltordnung«
Das Mosaik: Hier wird die Wirkung Babylon’s durch die gesamte Weltgeschichte aufgezeigt

»Die Weltgeschichte vorausgesagt« (Daniel 2)- Olaf Schröer
Teil 1 aus der Serie »Prophetie neu entdecken« (ab ca. 50:20)
Im Buch Daniel (Altes Testament) wurden die Weltreiche bereits vorhergesagt (Daniel 2, Daniel 7).

»Der Ausweg« – Christopher Kramp  (20:50)
Teil 1 aus der Vortragsreihe »Ausweg 2012«
Der Ausweg den wir suchen liegt in der Wüste des Irak: Die alte Kultur der Babylonier, der Chaldäer, der Sumerer. Die Prophezeiung der Weltreiche: Der Traum von Nebukadnezar! Was sagt die Geschichte, was steht geschrieben? Was gibt es für Beweise? Was sagt die Bibel, auch Verheißungen über den Messias werden hier angesprochen

»Wohin führt der Weg?« – Christopher Kramp  (10:06)
Teil 1 aus der Vortragsreihe »Entscheidung 21«
Babylon, der Ursprung der Zivilisation und aramäische Dokumente über Nebukadnezar liefern das fehlende Puzzle-Teil für diese Frage: Die Prophezeiung der Weltreiche: Der Traum von Nebukadnezar

»Die Struktur der Bücher Daniel und Offenbarung« – Olaf Schröer
Teil 6 aus der Serie »Prophetie neu entdecken«

»Der große Bluff« – Nicola Taubert  (ab ca. 39:28, 29:40)
Teil 14 aus der Serie »Visionen der Hoffnung – Die Offenbarung Jesu«

»Vier Wesen verwesen« – Olaf Schröer
Teil 3 aus der Vortragsreihe »Zukunft Erde – Zufall oder Plan?«
Nicht nur auf globaler Ebene werden wir mit Zerrüttung konfrontiert, sondern auch im eigenen Leben. Die biblische Prophetie zeichnet anhand von vier mächtigen Tierwesen das Panorama eines großen Kampfes, von dem jeder persönlich betroffen ist, aber sie macht auch Mut und gibt echte Hoffnung.

Quellen

Anmerkungen:

[1] »Die sieben Weltwunder der Antike:« In der Antike beschrieb der erwähnte Antipatros die heute geläufige Liste der klassischen sieben Weltwunder in seinem Reiseführer. Genannt wurden darin die imposantesten und prunkvollsten Bauwerke seiner Zeit und seines Kulturkreises:

  1. Die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon
  2. Der Koloss von Rhodos
  3. Das Grab des Königs Mausolos II. zu Halikarnassos
  4. Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria (vorher: Stadtmauern von Babylon)
  5. Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten
  6. Der Tempel der Artemis in Ephesos
  7. Die Zeusstatue des Phidias von Olympia

Die Liste umfasst sieben Weltwunder, weil die Zahl Sieben in der Antike als „vollkommen“ galt. Diese festgelegte Zahl sollte die Bauwerke in ihrer Bedeutung erhöhen. Heute existieren von diesen Weltwundern nur noch die Pyramiden von Gizeh. Die anderen wurden durch Erdbeben und Kriege zerstört oder zerfielen im Laufe der Zeit.
Die ursprünglich aufgelisteten Stadtmauern von Babylon wurden z. B. durch Gregor von Tours im 6. Jahrhundert aus der Liste entfernt, da sie zerstört waren, und durch den „Leuchtturm von Alexandria“ ersetzt. Der Turm zu Babel fand dagegen nie Eingang in die Liste, weil er schon bei ihrer ersten Erfassung nicht mehr existierte.

[2] »Bibelcode:« Noch vor einigen Jahren kam in den Medien der sogenannte »Bibelcode« (Tora-Code) ins Gerede. Dies bezog sich auf die Annahme, dass es im Text der Bibel versteckte, aussagekräftige Textkonstellationen gibt. Diese Art der Codierung wird dem Gebiet der Steganographie zugeordnet. Viele Menschen haben Stunden und Tage damit zugebracht vor der Bibel zu sitzen und irgendwelche Zahlencodes in die Texte hineinzulegen und waren danach noch verwirrter als vorher.

[3] Babylons Eroberung: Lange Zeit sah man in Daniels Bericht über die Eroberung der Stadt und über die Tatsache, dass Belsazar der letzte König war, einen Widerspruch zur Geschichtsforschung, wonach es mehrere Könige zwischen Nebukadnezar und dem Ende des Weltreiches gegeben hat. Von diesen werden zwei in der Schrift genannt: Ewil-Merodak (Könige 25:27); Jeremia 52:31 und Nergal-Sarezer (Jeremia 39:3.13). Zwei andere kommen ebenso in der Geschichtsschreibung vor: Labaschi-Marduk und Nabonid. Der erstgenannte regierte nur neun Monate, und letzterer kann nicht mit Belsazar in Übereinstimmung gebracht werden. Aber glücklicherweise fand Colonel Rawlinson 1854 n. Chr. in Tell Mukajir, dem antiken Ur, eine Inschrift auf einem Denkmal, welche besagte, dass sich Nabonid mit seinem Sohn Bel-shar-eser zusammen den Thron teilte. Einige Tafeln, die ebenfalls entdeckt wurden, enthalten Mitteilungen über einige Verträge von Bilu-sarra-utsur, dem Sohn des Königs, woraus man schließt, dass sich dies ebenfalls auf Belsazar bezieht.

Zur Zeit des Festmahls in Daniel 5 war Nabonid unterwegs, und Belsazar wurde getötet. Das stimmt mit seinem Versprechen an Daniel überein, dass, wenn er die Schrift deuten könnte, er der dritte im Königreich sein sollte. Belsazar wird der Sohn Nebukadnezars genannt, aber in der Schrift bedeutet Sohn oft Enkel. Es wird vermutet, dass Nabonid eine Tochter Nebukadnezars geheiratet hatte. Von ihm wird gesagt, dass er ein Thronräuber war. Durch eine solche Heirat konnte er seine Position auf dem Thron festigen (Daniel 5:1-30; 7:1; 8:1).

[4] Mene Mene Tekel Upharsin: Jedes Wort scheint eine versteckte Bedeutung zu haben, die Daniel offenbart wurde. Das Königreich war „gezählt” und beendet, ebenso wie wir auch von einem Menschen sagen, dass „seine Tage gezählt sind”. Der König ist auf der Waage „gewogen” worden und zu leicht befunden worden, weil niemand Gottes Maßstab erreichen kann. Das Königtum wurde „zerteilt” und den Medern und den Persern gegeben. So kann nur Gott selbst das deuten, was er zu schreiben veranlasst hat. Die Prophezeiung wurde in derselben Nacht erfüllt, indem die Stadt und das Königreich von ihm genommen wurden.

[5] Kyros Zylinder: Der im Luvre in Paris liegt; Kyrus hat dieses Ereignis in drei Sprachen in Stein Meisseln lassen (chaldäisch, griechisch und hebräisch). Der Kyros-Zylinder wird oft auch als die »erste Menschenrechtscharta« bezeichnet.

[6] Völkerwanderung der Volksstämme: Man kann sicherlich versuchen, genau 10 Nationen zu finden, die aus dem römischen Reich hervorgingen. Man kann aber auch die Zahl 10 einfach als Zahl der Gesamtheit ansehen. Dafür würde sprechen, dass es 10 Gebote Gottes gibt oder dass z.B. in Offenbarung 17:12 die 10 Hörner für ein weltweites Bündnis stehen. Wenn man die Zahl 10 jetzt einfach als Ganzheit ansieht, dann lässt sich sagen, dass das gesamte römische Westreich infolge der Völkerwanderung in verschiedene Nationen zerbrach.