Blindheit der Ökonomie

Ökonomie und die die Hohepriester der Volkswirtschaftslehre…

»Falls du einem aus meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst,
dann sei gegen ihn nicht wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen« (2.Mose 22:24)

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Finanzwirtschaft

»Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, der niemals abnimmt,
im Himmel, wo kein Dieb hinkommt, und den keine Motten fressen«
(Lukas 12:33)

Wenn wir einen Geldschein in die Hand nehmen, eine Überweisung veranlassen oder Zinsen zahlen, glauben wir, wir wüssten, womit wir es zu tun haben: mit Geld. Aber der Schein trügt. Nur zwei Prozent der Billionen Dollar, die die Finanzmärkte täglich virtuell um den Erdball pumpen, werden zum Austausch von Waren oder Dienstleistungen benutzt.

Weltfinanzkrise und biblische Prophetie

Weltfinanzkrise und biblische Prophetie

Wozu der Rest dient, dringt kaum ins öffentliche Bewusstsein. Woher kommen die Milliarden, fragen wir uns, wenn wir von immer unvorstellbareren staatlichen Stützungskrediten für Banken und Industriekonzerne hören. Während die kleinen Leute mit Zins und Zinseszins ihre Kredite abstottern und Angst haben, ihr Geld könnte plötzlich nichts mehr wert sein, pokern die Reichen und Mächtigen weiter um Milliardenbeträge, von denen keiner sagen kann, wodurch sie gedeckt sind.

Wirtschaftstheorien werden nicht im luftleeren Raum entwickelt, sondern sie entstehen aus den jeweiligen gesellschaftlichen Gegebenheiten. Die Ökonomie ist eben keine exakte Wissenschaft. Jede neue ökonomische Theorie versucht die »blinden Flecken« der vorangegangenen zu erhellen – der Marxismus war eine Antwort auf den Liberalismus, der Neoliberalismus reagierte auf den Keynesianismus. Doch anstatt die positiven Aspekte der »überholten« Theorie zu integrieren und zu verbessern, wurden und werden diese oftmals radikal ausgeklammert, wenn ein allgemeingültiges neues ökonomisches Weltbild etabliert werden soll.

So wird ein sich selbsterhaltendes System von blinden Flecken geschaffen, das von seinen Vertretern oft mit fast schon religiösem Eifer verteidigt wird – die Folgen können katastrophal sein, wie die Weltwirtschaftskrisen und die Börsencrashs der jüngsten Zeit zeigen. [1]

»Die Mathematisierung der Wirtschaftswissenschaften und der Glaube an das Gleichgewicht führten bei der jüngsten Finanzkrise in die Irre«, konstatierte der Doyen der österreichischen Nationalökonomie, Univ. Prof. Dr. Erich Streissler in einem Interview mit der Presse vom 21. April 2012. Vor allem in der Finanzwirtschaft gebe es zahlreiche Ungleichgewichte – und ein »Bankrott« komme in allen Gleichgewichtsanalysen gar nicht vor. Anders gesagt: Die Ökonomie ist auf Sand gebaut!

»Die aktuelle Ökonomie, so ist Streissler überzeugt, mache einen großen Fehler: Sie glaubt, eine exakte Wissenschaft zu sein, wenn sie alles in mathematische Formeln gieße«. Einerseits wollen die Wirtschaftswissenschaftler immer präzisere Aussagen machen und generalisierten die Welt zu stark (was zu in sich widersprechenden Theorien, mathematischen Fehlern und realitätsfernen Annahmen führe) – andererseits können die Fehler nicht sofort als solche ausgemacht werden, da man die Modelle nicht vorher testen könne. Man müsse also »warten«, bis sich diese als praktikabel bewahrheiten.

Es gibt seit einigen Jahren auch eine Bewegung die auf diese Probleme der ökonomischen Lehrmeinung hinweist, sie nennt sich Post-autistische Ökonomie. Autismus bedeutet Realitätsverlust, also eine schwere psychische Störung wenn es einzelne Menschen trifft. Dieser Begriff ist hier von Kritikern übertragen worden auf das wirtschaftswissenschaftliche Studium das unter einem entsätzlichen Realitätsverlust leidet (und diesen auch an Studenten der Wirtschaftswissenschaften als » Wahrheit« weitervermittelt).

Im deutschsprachigen Raum ist die post-autistische Ökonomie seit 2003 aktiv, zunächst in einem Arbeitskreis und seit 2007 in einem Verein. Dieser organisiert studentische Aktivitäten an Hochschulen und Tagungen und ist für wissenschaftliche Publikationen verantwortlich. Seit 2011 tritt er öffentlich unter dem Namen Real World Economics (auch Real-World-Ökonomie; deutsch etwa: Wirtschaftswissenschaften der wirklichen Welt) auf. 2012 benannte er sich um in Netzwerk Plurale Ökonomik. [3]

Das Geldsystem steht auf mehreren, vom Anspruch her tragfähigen, Säulen die aber jeweils eben nicht tragfähig sind. Das ganze Fundament unseres derzeitigen Geldsystems ist außerordentlich problematisch. Zu dieser Problematik gehört neben der Dynamik des Zinses und Zinseszinzes auch die sogenannte »Geldschöpfung«.

Die tieferen Ursachen der Problematik des derzeitigen Geldsystems:

  • Die Dynamik des Zinseszinses
  • Die Giralgeldschöpfung der Zentralbanken und zusätzlich privater Geschäftsbanken
  • Die Spekulation: Die Verselbstständigung spekulativer Finanzmärkte gegenüber der Realwirtschaft

Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise

»Was soll dem Toren Geld in der Hand, Weisheit zu kaufen,
wo er doch ohne Verstand ist?« (Sprüche 17:16)

Wie ist soetwas zu erklären? Das es zunächst nur eine kleine Schar von Kritikern des bestehenden Geldsystems gewesen ist die auf die tieferen Ursachen der Finanzkrise hingewiesen hat? Das also so Viele die eigentlich gar nicht so schwer verständlichen grundlegenden Zusammenhänge nicht haben sehen können oder nicht haben sehen wollen? Die Mehrheit der Fachleute haben diese Zusammenhänge einfach ausgeblendet.

Untergehendes Finanzsystem

Untergehendes Finanzsystem

Vor allem der monitäre blinde Fleck: Die Mehrheit der bekannten Wirtschaftstheorien sind auf dem monitären Auge offensichtlich blind. Das bedeutet das hier also der Blick für wesentliche Zusammenhänge und tiefere Ursachen enorm getrübt ist. Wie kann soetwas geschehen und worin kommte es zum Ausdruck oder besser gesagt worin ist es verborgen?

Denn es drückt sich nicht aus und wird ja nicht unmittelbar erkennbar. Auch nicht für die Studierenden die durch solche Theorien im Laufe ihres Studiums durchgehen. Den meisten Studierenden ist überhaupt nicht bewusst was mit ihrem ursprünglichen Erkenntnis-Interesse passiert, mit dem sie an die Uni kommen. Wie an Unis in diesem Erkenntnis-Interesse unsichtbare Weichen gestellt werden die den Blick in bestimmte Richtungen lenken, während er in andere Richtungen überhaupt nicht ausgerichtet wird. Das merkt man selbst nicht wenn einem nicht jemand mal darauf aufmerksam macht.

Diese Ausrichtung des Blickes in bestimmte Richtungen bedeutet auch das Ausblenden von Aspekten in anderer Richtung und geschieht ganz wesentlich durch die Grundbegriffe aus denen diese Theorien gebaut sind. Die Grundbegriffe entscheiden von Anfang an darüber was im Rahmen eines solchen Theoriegebäudes begriffen werden kann.

Es gibt zwar viele »Perlen« in den einzelnen Theorien aber neben diesen Perlen gibt es auch ganz erstaunliche »Ausblendungen«. Es wird hier nicht unterstellt das die Theoretiker und Wissenschaftler die solche Theorien entwickelt haben sich dieser Ausblendungen bewußt waren. Sie waren vermutlich eher durch den jeweiligen »Zeitgeist« und ihr gesellschaftliches Umfeld geprägt und haben bestimmte Begriffe geprägt und sich dabei nicht mehr gefragt ob und was sie eigentlich ausgeblendet haben. Es geht hier vor allem darum diese blinden Flecken aufzuzeigen. [1]

Wenn sich solche »blinden Flecken« einmal eingeschlichen haben in die Theorien und in ganze Weltbilder die daraus abgeleitet wurden, dann kann es geschehn dass diese Blindheit von Generation zu Generation als Standardwissen einfach weitergetragen wird. Im Zeitalter der Globalisierung nennt man es dann auch »internationaler Standard«.

Gewinnmaximierung gilt hier als Selbstverständlichkeit. Es wird auch nicht danach gefragt was der Gewinn eigentlich ausdrückt und welche Konsequenzen eine solche Gewinnmaximierung gesamtwirtschaftlich, sozial, ökologisch und emotional für die dort Mithandelnden im wirtschatlichen Geschehen hat.

Wenn sich das Wirtschaften an dieser Größe »Gewinn« orientiert und sich damit im Grunde nur mit der Oberfläche der Erscheinungen begnügt entstehen zwangsläufig blinde Flecken. Gräbt man hier aber tiefer sozusagen in einer Art Tiefen-Ökonomie die sich nicht nur mit oberflächlichen Erscheinungen begnügt, dann kommt man aus dem Staunen (zuweilen auch aus dem Entsetzen) nicht heraus. [2]

Aber wenigstenst versteht man dann wie tief verankert das ist was dann auch alenthalben beklagt wird: das mit dieser Art der Wirtschaft letzendlich Raubbau an Mensch und Natur getrieben wird. Da ist etwas so grundlegend verfehlt: Es ist ja etwas das vom Menschen geschaffen wurde und die Menschen unterwerfen sich dann diesem »selbstgeschaffenen Gott« (dem goldenen Kalb) und bejubeln und bewundern ihn wie von Sinnen. Keiner fragt dann mehr »ja was ist das hier eigentlich und wohin treiben wir denn wenn wir dem folgen?«. [3]

Bankgeheimnis Geldschöpfung

»Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme« (Matthäus 19:24)

Giralgeldschöpfung: Geld aus dem Nichts

Giralgeldschöpfung: Geld aus dem Nichts

Zur Problematik des Geldsystems gehört neben der Dynamik des Zinses und Zinseszinzes die sogenannte »Geldschöpfung«. Jedenfalls durchschaut man meist nicht so richtig was »Geldschöpfung« eigentlich ist. Vor allem auch in den Tagen der Finanzkrise mit all den Rettungspaketen: Man hört und liest von hier einmal 700 Millarden Dollar, dort einmal 500 Millionen Euro, usw. So mancher stellt sich dabei zwangsläufig die Frage »Wo kommt dieses viele Geld denn auf einmal her?«

Ein Großteil der scheinbar aufgeklärten Gesellschaft befindet sich in Bezug auf die Frage nach der Herkunft des Geldes noch in dem Stadium des »Märchens vom Klapperstorch«. Irgendwo hört dann meistens die Vorstellungskraft auf wo denn das Geld herkommt und wer eigentlich die Zentralbank ist.

Seit Jahrzehnten hören wir das Postulat dass die Zentralbanken unabhängig sein müssen aber keiner fragt von wem denn? Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld und wie und mit welchen Konsequenzen? Woher kommt das Geld und wie gelangt es in den Finanzkreislauf?

Im Zusammenhang mit den bargeldlosen Zahlungen gibt es eine Form von Geld die man früher in den Büchern eingetragen hat: Das Buchgeld, aus dem italienischen kommt der Begriff Giralgeld. Im Zusammenhang mit dem Giralgeld gibt es ein Phänomen das den wenigsten Menschen klar ist: Nämlich die Möglichkeit und in dem Fall auch von privaten Geschäftsbanken Geld (in begrenztem Maße, aber immerhin) »aus dem Nichts« zu schöpfen. Und für dieses aus dem Nichts geschöpfte Geld was man dann Kreditnehmern (also Schuldnern) auf ihr Konto bucht und worüber sie dann verfügen können nehmen die Geschäftsbanken auch Zinsen. [5]

Wir haben ein Schuldgeldsystem: Jeder Geldschein den Sie in der Tasche haben ist nur deshalb vorhanden weil irgendjemand irgendwann einen Kredit aufgenommen hat. Geld entsteht also bei der Kreditvergabe.

Giralgeld (Buchgeld) entsteht durch gleichzeitige Buchung einer Forderung und einer Verbindlichkeit gegen den selben Kreditnehmer, es ist eine Bilanzverlängerung (Geld aus dem Nichts). Die Giralgeld-Schöpfung führt dazu das Kreditnehmer die Geldschöpfung durch ihre Unterschrift auf dem Kreditvertrag erst ermöglichen, ohne es selbst zu wissen. Ein an die Bank nicht zurückgezahlter Kredit führt daher auch nur zu einer Bilanzverkürzung (Gegenbuchung).

Bei der »Geldschöpfung« wird Geld für Zinsen oder Zinseszinsen allerdings nicht miterschaffen und es fehlt daher auch zwangsläufig im Geldkreislauf. Die Beteiligten im Wirtschaftskreislauf versuchen sich daher gegenseitig das fehlende Zinsgeld abzujagen um auch ihre Zins-Schulden begleichen zu können, denn das Zinsgeld wurde ja bei der Geldschöpfung nicht »miterschaffen«.

Geld das »aus dem Nichts entsteht« verursacht auch keine Geldbeschaffungskosten. Das hat einerseits Einfluss auf den Gewinn und das Vermögen von Banken und andererseits Einfluss auf den Vermögensschaden der bei einem Kreditausfall entstehen kann. Um das zu verdeutlichen sollen die Buchungsvorgänge einer Bank näher betrachtet werden:

Geld entsteht indem die Bank eine Forderung gegen ihren Kreditnehmer bucht. Diese Buchung definiert den Rückzahlungsanspruch der Bank gegenüber ihrem Kreditnehmer. Die Bank bucht aber in gleicher Höhe auch eine Verbindlichkeit gegenüber dem selben Kreditnehmer, weil sie ihm noch die Bereitstellung von Zentralbankgeld schuldet. Schließlich ist nur Zentralbankgeld gesetzliches Zahlungsmittel.

Durch diesen Vorgang wird sowohl auf der Aktivseite als auch auf der Passivseite der gleiche Weite in Höhe des Kreditbetrages hinzugerechnet. Beide Positionen erhöhen die Bilanzsumme: Die Bilanz wurde verlängert. Wird der Kredit wieder zurückbezahlt bucht die Bank genau in umgekehrter Richtung. Damit werden die mit der Kreditvergabe gebuchte Forderung und die Verbindlichkeit aufgelöst. Aktiv- und Passivseite der Bilanz vermindern sich um die Höhe des Kreditbetrages. Man spricht von einer sogenannten Bilanzverkürzung.

Derselbe Vorgang entsteht nun aber auch wenn der Kredit nicht zurückbezahlt wird. In beiden Fällen ist der Kreditbetrag aus der Bilanz wieder »im Nichts« verschwunden. Der einzige Unterschied zwischen einem getilgten und einem ausgefallenen Kredit besteht darin, dass die Bank für einen ausgefallenen Kredit einen Aufwand buchen muß, der ihren Gewinn mindern kann. Diesen Aufwand nennt man Abschreibung, weil die Bank weiß das dieser Kredit nicht mehr getilgt werden wird.

Der Fehler dem unsere Rechtssprechung aufsitzt besteht in der Annahme, dass die gegenüber anderen Banken oder Sparern bestehenden Verbindlichkeiten, die irgendwann an diese zurückgezahlt werden müssen, nicht mehr durch die Forderung gegenüber dem Kreditnehmer gedeckt ist wenn der Kredit ausfällt. Bei dieser Betrachtung würde ein negativer Saldo zu Lasten der Bank entstehen.

Nachdem es diese Verbindlichkeit aber gar nicht gibt weil die bei der Geldschöpfung gebuchte Forderung und Verbindlichkeit gegen den Kreditnehmer bereits durch die Gegenbuchung aufgelöst wurde, kann der Schaden in sehr wenigen Fällen in der vollen Höhe des Kreditbetrages entstehen. Bereits mit der ersten Zahlung von Zinsen muß sich dieser Vermögensbetrag, sowie durch jede weitere Zinszahlung um alle bezahlten Zinsbeträge mindern. Zinszahlungen müssten demnach bei einem ausgefallenen Kredit strafrechtlich richtigerweise wie Tilgungen betrachtet werden (werden sie derzeit aber nicht). [4]

Die Destruktivität des Zinssystems

»wer sein Geld nicht auf Zinsen gibt und nimmt nicht Geschenke wider den Unschuldigen. Wer das tut, wird nimmermehr wanken« (Psalm 15:15)

Schatzhaus der Athener in Delphi

Schatzhaus der Athener in Delphi zugleich Tempel und Thesauros (Depotbank)

Was lehren nun die Wirtschaftswissenschaften (BWL, Volkswirtschaft) über die Problematik des Zinses? Nichts! Der Zins (Spar- und Kreditzins) taucht natürlich in allen möglichen Theorien auf wobei allerdings bereits begrifflich beide Zinsarten auf einem Niveau gehandhabt und zusammengpackt werden (hier beginnt bereits die Ausblendung).

Der Zins wird in den Wirtschaftswissenschaften neben dem Preis- und Lohnmechanismus als einer der segensreichen Regulatoren der Marktwirtschaft an den Kapitalmärkten betrachtet und auch den Studenten als solcher (vor allem auch in mathematischen Modellen) vermittelt. Nach durchlaufenem Studium ist dies daher wie selbstverständlich in den Köpfen der Fachleute verankert.

Dient das Verpacken in mathematische Modelle wirklich der Aufklarung oder wird dadurch nicht vieles nur scheinbar exakt dargestellt? Die wesentlichen Probleme durch die viel zu engen mathetmatischen Modelle werden dabei von vornherein, bereits bei den Grundannahmen der Theorien, ausgeblendet. Sie verlieren dabei nicht nur den Blick auf die gesamtwirtschaftliche, ökologische und ökonimische Realität sondern verbauen erstaunlicher Weise auch den Blick selbst auf die historische Realität.

Die Verknüpfung von Geld und Zins in mehrfacher Weise (als Sparzins für die Anleger und als Kreditzins für die Kreditnehmer oder die Bank die den Kredit vergibt) schafft eine ganze Reihe von Problemen und Krisentendenzen die sich auf lange Sicht immer weiter zuspitzen. Wichtig ist hier die Langfristigkeit denn die Problematik des Zinssystems ist in den ersten Jahrzehnten noch kaum zu erkennen. Es braucht einige Jahrzehnte um aus einer anfänglich durchaus postivien Wirkung allmählich umzuschlagen in immer mehr Destruktivität.

Es gibt fünf Krisen die langfristig auch durch das Zinssystem hervorgerufen werden, die Auflistung hier bedeutet nicht das das Zinssystem die jeweils einzige Ursache für eine Krise ist (z.B. hat die Umweltkrise noch einige andere tiefergehende Ursachen). Das Zinssytem gilt also in den Bereichen wo es nicht alleiniger Verursacher ist, zumindest als enormer Verstärker der jeweiligen Krisentendenzen.

  • Wirtschaftskrise
  • Umweltkrise
  • Gesellschaftskrise (Kluft zwischen arm und reich)
  • Staatskrise & Staatshaushaltskrise
  • Krise & Schuldenkrise der dritten Welt

Solange die Zins- und Zinseszins-Dynamik wirkt gibt es einen Systemimmanenten Wachstumszwang der auf Dauer gar nicht realisiert werden kann, denn das Wirtschaftswachstum stößt irgendwann im Gegensatz zum Zinssystem auf natürliche Grenzen.

Das natürlich begrenzte Wirtschaftswachstum kann langfristig mit dem durch grenzenlose Zinsen und vor allem Zinseszinsen generierten Schuldenwachstum unmöglich Schritthalten. Es gibt dann trotz allem die Tendenz immer wieder und mit immer mehr Druck, Tempo und Beschleunigung zu versuchen Wirtschaftswachstum zu steigern obwohl es langfristig immer schwieriger wird das stetig geforderte höhere Wachstum zu erreichen bis es eben nicht mehr möglich ist. [6]

Bei der »Geldschöpfung« wird das Geld für Zinsen oder Zinseszinsen allerdings nicht miterschaffen und es fehlt daher auch zwangsläufig im Geldkreislauf. Die Beteiligten im Wirtschaftskreislauf versuchen sich daher gegenseitig das fehlende Zinsgeld abzujagen um auch ihre Zins-Schulden begleichen zu können, denn das Zinsgeld wurde ja bei der Geldschöpfung nicht »miterschaffen«.

Eine exponentielle Wachstumsfunktion folgt aus dem Zinseszinseffekt, der in unser Geldsystem eingebaut ist. Schulden und Guthaben wachsen – also wuchern – immer weiter und immer schneller. Die »Danistakratie« äußert sich zum einen in der Geisteshaltung des unersättlichen Strebens nach immer mehr materiellem Reichtum. Dieses Streben geht mit einem Niedergang von Kultur, Sitte und Moral einher, wodurch sich diese Entwicklung sogar noch selbst verstärkt.

Freiwirtschaftslehre & Regiogeld-Experimente

»Dem Fremden magst du Zins auferlegen, aber deinem Bruder darfst du nicht Zins auferlegen, damit der HERR, dein Gott, dich segnet in allem Geschäft deiner Hand in dem Land, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen« (5. Mose 23:21)

 

SilberneBrakteaten12Jhd

Silberne Brakteaten mit Darstellungen Friedrichs I., 12. Jh., Frankfurt am Main

Freiwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell aus dem 20. Jahrhundert, das auf der Kritik der Geldverfassung und der Kritik der Grundrente durch Silvio Gesell beruht. Freiwirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, eine stabile und freiheitliche Marktwirtschaft ohne Monopolrenten durch den Besitz von Geld bzw. Eigentum an Boden oder Handelsrechten zu erreichen, in der zudem Vollbeschäftigung herrscht.

Bodenrente und Geldzins bewirken nach freiwirtschaftlicher Auffassung einen ungerechten und sich ständig verstärkenden Umverteilungsprozess von Vermögen von den Ärmeren zu den Reicheren. Verwirklicht werden soll soziale Gerechtigkeit nicht durch Verbote, sondern einerseits durch die Überführung des Bodens in Gemeinschaftseigentum mit zugleich privater Nutzung gegen Entrichtung ständiger Nutzungsabgaben an die Gemeinschaft, bezeichnet als »Freiland« sowie Benutzung sogenanntem »Freigelds« (Komplementärwährung).

Silvio Gesell forderte die Abschaffung der bis dahin weltweit verbreiteten Golddeckung, weil nur eine begrenzte Menge Gold für den Geldkreislauf zur Verfügung steht, während eine Wirtschaft beinahe unbegrenzt wachsen kann. Goldmangel könnte deflationäre Zustände verursachen, Goldüberschuss könnte destabilisierende Inflation zur Folge haben.

Kritiker der Freiwirtschaft bemängeln eine fehlende, weitere experimentelle Überprüfung der Aussagen der Freiwirtschaft, insbesondere des Effekts der Umlaufsicherung. Die positiv beschriebenen Effekte des Wörgler Experiment lassen sich auch mit anderen Mechanismen erklären, etwa mit der Erwartungshaltung der Beteiligten (???). So wurden diese Effekte zum Teil auch bei Regiogeld-Versuchen beobachtet, die ohne  Umlaufsicherungsgebühr (um Geld im Fluss und in der Region zu halten) auskamen, also keinen freiwirtschaftlichen Ansatz hatten.

Das Wörgler Experiment wurde nicht ausgebremst weil es nicht funktioniert hat, sondern weil es so erfolgreich war… Das Experiment von Wörgl und alle weiteren Planungen wurden verboten. Nach Androhung von Armeeeinsatz beendete Wörgl das Experiment im September 1933…

Selbst Irving Fisher (einer der Hauptvertreter der Neoklassik, auf den man sich in heutigen Lehrbüchern bezieht) hatte so großes Interesse am Modell-Versuch des Wörgler Experiments, dass er seinen Assistenten nach Wörgl sandte und später ein Buch darüber schrieb. Fisher hat zahlreiche Anstrengungen unternommen, um diesem genialen Gedanken in Amerika Anerkennung zu verschaffen. In einem in mehreren hundert amerikanischen Zeitungen veröffentlichten Artikel beispielsweise empfahl er die Sicherung des Geldumlaufs als eine »Maßnahme, die … dazu angetan ist, uns bei richtiger Anwendung in wenigen Wochen aus der Depression herauszuhelfen« (Stamp Scrip, english)

In Amerika wurde das Freigeld jedoch nicht richtig angewendet. Ein entscheidender Fehler wurde mit der viel zu hohen Festsetzung der Strafgebühr für gehortetes Geld begangen. Während die Wära- und Arbeitsbestätigungsscheine nur monatlich einmal mit einer Marke im Werte von einem Prozent ihres jeweiligen Nennwertes zu bekleben waren, mußte das amerikanische Markennotgeld jede Woche mit Marken im Wert von 2% des Nennwerts der betreffenden Scheine beklebt werden. Die Hortung eines Betrags von beispielsweise 1.000 Dollar für die Dauer eines halben Jahres wurde also mit einer Gebühr in der absurden Höhe von 520 Dollar bestraft. Damit war der ursprüngliche Sinn dieser Strafgebühr verloren gegangen, der in einer Gleichstellung des Geldes mit den Waren bestanden hatte.

Das ganze ist nicht neu, denn bereits in der Spätantike und im Frühmittelalter gab es den Brakteat. Brakteaten waren von Mitte des 12. Jahrhunderts bis ins 14. Jahrhundert fast im gesamten deutschsprachigen die vorherrschende regionale Münzsorte. In einigen Regionen wurden die Brakteaten in regelmäßigen Abständen verrufen (in Magdeburg im 12. Jh. zweimal jährlich), mussten also gegen neues Brakteatengeld eingetauscht werden. Dabei waren z. B. drei neue gegen vier alte Münzen zu wechseln. Die einbehaltene 4. Münze wurde als Schlaggeld bezeichnet und war oft die einzige Steuereinnahme des Münzherrn (Renovatio Monetae).

Das Schlaggeld hatte zur Folge, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhöht wurde. Durch das Verrufen wurde das Geld als Anlagegut unattraktiv und seine Rolle als universelles Tauschmittel wurde gestärkt (Doppelfunktion des Geldes). Die deutschen Städtebünde hatten an solchen „Umtauschaktionen“ natürlich kein Interesse und führten dann ab 1413 einen sogenannten „Ewigen Pfennig“ ein, der den Beginn des Endes der Brakteatenzeit bedeutete (Stichwort Schlagschatz).

Es sei hier auch auf das im späteren Hochmittelalter gültige Zinsverbot und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft des “blühenden Hochmittelalters” hingewiesen. Das Zinsverbot wurde von den Templern (Ritterorden) und anderen Bankiers durch einen Zuschlag geschickt umgangen. Im weltlichen Recht wurde das Zinsverbot zunehmend aufgehoben.

Die Wörgler Geldexperimente

»In Zeiten universeller Täuschung, ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt« (George Orwell)

Wörgler Schilling (1932)

Blauer 5-Schilling-Schein mit am rechten Rand sichtbaren Klebemarken (1932)

In Wörgl war um 1932 die örtliche Zement- und Zellulosefabrikation stark zurückgegangen und die Arbeitslosenquote bedrohlich angestiegen. Die Gemeinde hatte einerseits beträchtliche Steuerausfälle, andererseits hohe Lasten durch Unterstützungsleistungen an Arbeitslose. Die Kasse war leer, und ein Ende war nicht abzusehen. Es wurde ein Wohlfahrtsausschuss gebildet, der die Ausgabe des Notgeldes organisierte. Ab Ende Juli 1932 gab die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Michael Unterguggenberger als Lohn der Gemeindeangestellten eigene sogenannte Arbeitswertscheine aus, den Wörgler Schilling. Die Scheine gab es in Nennwerten von 1, 2 und 5 Schilling. Insgesamt wurden 32.000 Not-Schilling aufgelegt, die Gemeinde, welche das Schwundgeld ausgab, hat allerdings nur insgesamt 8.500 Notschilling vom Ausschuss gekauft, wovon wiederum nur ca. 6.000 Schilling durchschnittlich im Umlauf waren. Allerdings wird angenommen, dass der tatsächliche Geldumlauf innerhalb der vierzehn Monate über 400 Mal

stattfand.

Die Arbeitswertscheine waren umlaufgesichertes Freigeld. Ideenlieferant war dabei die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells. Monatlich musste eine Marke zu einem Prozent des Nennwertes der Note gekauft und in ein dafür vorgesehenes Feld auf der Vorderseite des Geldscheins geklebt werden, um ihn gültig zu erhalten. Das Geld war durch Hinterlegung von Schillingen der Gemeinde bei der Wörgler Raiffeisenkasse gedeckt und gleichwertig an den Schilling gekoppelt. Mit diesen Scheinen konnten Gemeindesteuern bezahlt werden. Einheimische Geschäftsleute nahmen Freigeld in Zahlung.

Das Experiment war erfolgreich. Geldkreislauf und Wirtschaftstätigkeit wurden wiederbelebt, während das übrige Land tief in der Wirtschaftskrise steckte. Überall in Wörgl wurde gebaut und investiert. Bis in die 1980er zeugte unter anderem die Aufschrift „mit Freigeld erbaut“ auf einer Straßenbrücke davon. In den vierzehn Monaten des Experiments sank die Arbeitslosenquote in Wörgl von 21 auf 15 Prozent ab, während sie im übrigen Land weiter anstieg.

Nach diesem Erfolg konnte es nicht ausbleiben, daß auch das praktische
Freigeldexperiment von Wörgl schon wenige Monate nach seinem Beginn nationales und internationales Aufsehen erregte (Schweiz, Frankreich, Spanien, USA, Brasilien) und die Öffentlichkeit nachhaltig beeindruckte. Wörgl wurde zu einem regelrechten “Mekka der Volkswirtschaft”; aus mehreren Ländern kamen Wissenschaftler und Politiker oder sie schickten Delegationen, um das Experiment an Ort und Stelle zu studieren…

Allerdings erhob die Österreichische Nationalbank gegen die Wörgler Freigeld-Aktion vor Gericht erfolgreich Einspruch, weil allein ihr das Recht auf Ausgabe von Münzen und Banknoten zustand. Das Experiment von Wörgl und alle weiteren Planungen wurden verboten. Nach Androhung von Armeeeinsatz beendete Wörgl das Experiment im September 1933. Das Verbot machte natürlich auch die Pläne der vielen anderen Städte und Gemeinden zunichte, dem Wörgler Beispiel zu folgen…

Goldenes Mittelalter

»Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein;
denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen« (Lukas 6:35)

Freitreppe des mittelalterlichen Rathauses

Freitreppe des mittelalterlichen Rathauses in Goslar

Unter dem »Goldenen Mittelalter« versteht man eine zinsfreie Zeit zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert. Ganze 300 Jahre lebten die Menschen ohne Geldsorgen und Arbeitsdruck. Dies funktionierte nach einem Prinzip des gebührenpflichtigen Geldumtauschs, wobei der Geldbesitzer zweimal jährlich sein Geld dieser Prozedur unterwerfen sollte. Um diese Gebühren zu sparen, konnte das Geld zinsfrei verliehen werden (nur der momentane Besitzer hatte die Gebührenpflicht), wobei auch der Leihende davon profitierte, da ihm so die Zinsen erlassen wurden.

Da es durch die Gebührenpflicht langsam »lästig« wurde, Geld zu besitzen, kam es zu weitläufigen Investitionen. Das führte zu einem großen Aufschwung im Handwerk und Kunst. So kam es in dieser Zeit zum Bau vieler Kathedralen und Entwicklung der Gotik. Die Bauten entstanden oft aus freiwilligen Spenden der Bürger, die es sich leisten konnten, da allgemeiner Wohlstand herrschte.

Auch die meisten Städte wurden in dieser Zeit gegründet. Bis 1300 kamen allein in Deutschland etwa 400 neue Städte hinzu, alle mit Ratsverfassung. Im Süden Frankreichs wurden im Zuge der Albigenserkriege und der französisch-englischen Auseinandersetzung vom 12. bis 14. Jh. eine Reihe von “Bastiden” mit regelmäßigem Grundriß gegründet. In der Hoffnung auf ein besseres Leben und auch mit der Aussicht “nach Jahr und Tag” frei zu sein, strömten immer mehr Landbewohner in die Städte. Die einengenden Mauern mußten vielfach erweitert werden. Um 1450, als das Zinsgeld wieder eingeführt wurde, beginnt das sog. »Finstere Mittelalter«…

Auszug aus Wallstreet online (vollständiger Beitrag) unter Bezugnahme auf den Artikel von Günter Hannich:

»…Anders als heute, mußte damals gerade das Kapital Abgaben entrichten, während die Arbeit davon befreit war… …Das führte dazu, daß sich Geldhortung nicht mehr lohnte. Um dem nächsten Umtausch zu entgehen, wurde Geld zinslos weiterverliehen, da nur der Besitzer der Münzen die Umtauschgebühr zahlen mußte. Damit war Geld wieder reines Tauschmittel, nicht mehr Wertaufbewahrungsmittel, das nur durch Zinsangebote wieder in den Wirtschaftskreislauf gelockt werden konnte. Das Ergebnis war die größte Entwicklungsperiode der deutschen Geschichte. Damals waren die sozialen Unterschiede so ausgeglichen wie nachher nie mehr im historischen Verlauf…

Damit mussten die Handwerker nur vier Tage in der Woche arbeiten. Noch am Ausgang dieses Zeitalters, um 1450, konnte Erzbischof Antonin von Florenz es als selbstverständlich bezeichnen, dass für die Gewinnung des notwendigen Lebensunterhaltes eine kurze Arbeitszeit genüge und dass nur derjenige lange und viel arbeiten müsse, der nach Reichtum und Überfluss strebe… …Die Situation änderte sich, als auf Druck von machtsüchtigen Kaufleuten hin, schrittweise Geld eingeführt wurde, welches nicht mehr verrufen wurde… …Da sich die Menschen die schnelle wirtschaftliche Verschlechterung nicht erklären konnten, kam es zu Hexenverbrennungen, die ab 1484 zunehmend veranstaltet wurden. Das finstere Mittelalter zog herauf und hält im Prinzip bis heute an…

Die Werte von Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Sozialpartnerschaft werden, wenn die derzeitigen Entwicklungen anhalten, langfristig völlig verschwinden und nur noch in den Erinnerungen der Menschen vorhanden sein. Ursache dafür ist ein wegen des Zinseszinsmechanismus auf ständige Expansion angewiesenes System, in welchem sich die Rendite langfristig nur dann aufrechterhalten lässt, wenn scheinbar überholte Werte verschwinden«

Mediathek (Video)

»Crashkurs Geld und Recht« – Andreas Clauss
Spannender Vortrag über Neuigkeiten im Verhältnis von echter physischer Ökonomie, und Regionalwirtschaft contra Globalisierung und Casinokapitalismus

»Die Schuldenkrise« (2012) – Olaf Schröer
& die neue Weltordnung im Licht biblischer Prophetie
Sie werden zustimmen müssen: Die wirtschaftlichen und finanziellen Umstände, in welchen wir leben, sind fatal. Viellecht aussichtlos? Gibt es einen Weg zurück zum finanziellen Frieden? Was bedeuten die aktuellen Prognosen der Schuldenkrise in den USA für Amerika – aber auch für uns in Europa – in Deutschland?
Olaf Schröer, Refent und Experte in diesem Fachbereich, hat über viele Jahre den Welt-Finanzmarkt beobachtet. Er ist nicht nur ein Kenner des Verlaufs. Er ahnt auch, wohin die Reise geht. Seine Antworten sind ernüchternd – und erbauend. Es gibt eine Lösung! Sie wollen diese Erfahren?
Teil 1: Auf dem Weg in die Welt von morgen
Teil 2: Radikale Änderungen stehen bevor

»Geld regiert die Welt« (2011) – Prof. Dr. Bernd Senf
Die Entschleierung der Geldherrschaft und mögliche Lösungswege
1. Die Blindheit der Ökonomie gegenüber dem Geld
2. Die Destruktivität des Zinssystems und mögliche Alternativen
3. Bankgeheimnis Geldschöpfung: Monetative als Lösung?
4. Der Tanz um den Gewinn: Raubbau an Mensch und Natur
5. Börsenfieber und kollektiver Wahn: Zur Dynamik entfesselter Finfanzmärkte und ihrer Zähmung
6. Euro-Krise, Dollar-Krise und Weltfinanzkrise: Bankrott der herrschenden Geldordnung und Eliten
7. Krisen als Chancen für grundlegenden Wandel

»Vision: Realität!« – Olaf Schröer
Teil 1 aus der Serie »Zukunft Erde – Zufall oder Plan?«

»Danistakratie« – Andreas Popp
Danistakratie – Herrschaft des Wuchers – als Ursache der wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Entwicklung. Vortrag von Andreas Popp an der Uni Mannheim im September 2011. Man kann dieses Wort grob als „Herrschaft des Wuchers“ übersetzen, was sich auf das globale Finanz-, Wirtschafts- und Machtsystem bezieht. Danista (Latein) bedeutet Wucher, wuchern, Wucherung. Diese Bezeichnung trifft für das System in mehrfacher Hinsicht zu.
Eine exponentielle Wachstumsfunktion folgt aus dem Zinseszinseffekt, der in unser Geldsystem eingebaut ist. Schulden und Guthaben wachsen – also wuchern – immer weiter und immer schneller. Die Danistakratie äußert sich zum einen in der Geisteshaltung des unersättlichen Strebens nach immer mehr materiellem Reichtum. Dieses Streben geht mit einem Niedergang von Kultur, Sitte und Moral einher, wodurch sich diese Entwicklung sogar noch selbst verstärkt.

Geldschöpfung

»Quo Vadis Justitia? Geldschöpfung unbekannt« – Richter Dr. Carlos A. Gebauer
Der Film “Quo Vadis Justitia – Geldschöpfung unbekannt” entlarvt peinlich genau, wie Geld wirklich entsteht. Er enthüllt aber auch, warum die Justiz in Deutschland keine Kenntnis von der Geldschöpfung der Geschäftsbanken hat, und warum die Quote der Fehlurteile in Deutschland so hoch ist. Ein Skandal für die Justiz, der peinlich genau entlarvt, welche Folgen die seit langem betriebene Verschleierung der Geldschöpfung (Entstehung von Geld) hat.
Der Film verdeutlicht das mit der Petition an den Deutschen Bundestag verbundene Anliegen „Geldschöpfung im Strafrecht berücksichtigen”. Gegenwärtig geht die Justiz irrtümlich noch davon aus, dass Banken das Geld von Sparern oder von anderen Banken geliehenes Geld als Kredite weitergeben. Das ist falsch, weshalb dieser entlarvte Justizirrtum sogar ein peinlicher Justizskandal ist!

»Geldgeschichte und Geldsystem kurz erklärt«
Interview mit Fritz Glunk, Herausgeber “Die Gazette”; Zitate zum Geldsystem:
»Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh« (Henry Ford)
»Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist« (Gebrüder Rothschild)

»Der Schein trügt« – Prof. Bernard Lietaer
Interview Geldschöpfung: Prof. Bernard Lietaer (ehem. Führungsposition in der Belgischen Nationalbank)

Finanzkrise

»Die Finanzkrise und die Neue Weltordnung« – Olaf Schröer
Im Licht biblischer Prophetie: Immer mehr Menschen sind beunruhigt über die Entwicklungen der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes, der Staatsverschuldung. Olaf Schröer spricht unter dem Motto »Die Finanzkrise und die Neue Weltordnung im Licht der biblischen Prophetie« in zwei Vorträgen über Hintergründe der aktuellen Finanzkrise.
Thema 1: Wenn Träume platzen
Thema 2: Radikale Veränderungen

»Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise« (2008) – Prof. Dr. Bernd Senf
Bernd Senf, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Seit April 2009 ist er nur noch frei schaffend tätig – mit Vorträgen, Seminaren, Workshops, Veröffentlichungen und der Begleitung zukunftsweisender Projekte
Teil 1: Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise
Teil 2: Der Staat in der Schuldenfalle und Geldschöpfung
Teil 3: Notwendige Konsequenzen

»Interview mit Mr. DAX« – Dirk Müller
Staats­schul­den-, Eu­ro- und Fi­nanz­kri­se. Seit 2007 liest, hört und sieht man die­se The­men ständ­ig. In der In­for­ma­ti­ons­flut droht man den Üb­erb­l­ick zu ver­lie­ren. Wo­her kommt die Macht der Ra­tin­g­agen­tu­ren, wer tätigt wie Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäfte, wie funk­tio­niert un­ser Geld­sys­tem und was kann der Bürg­er tun um sein Hab und Gut durch die Kri­se zu brin­gen? Im gan­zen In­ter­view mit dem Fi­nanz­ex­per­ten Dirk Müll­er, ali­as Mr. Dax, geht ORF III-Chef­re­dak­teur Chri­stoph Ta­kacs den Hin­ter­gründ­en die­ser Kri­sen nach.

Plan B – Andreas Popp
Lösungen der wirtschaftlichen und politischen Verwerfungen
Vortrag über das Verhältnis von echter physischer Ökonomie, und Regionalwirtschaft contra Globalisierung und Casinokapitalismus.

»Der Schein trügt: Der wahre Grund der Finanzkrise« (Doku)
Wenn wir einen Geldschein in die Hand nehmen, eine Überweisung veranlassen oder Zinsen zahlen, glauben wir, wir wüssten, womit wir es zu tun haben: mit Geld. Aber der Schein trügt. Nur zwei Prozent der Billionen Dollar, die die Finanzmärkte täglich virtuell um den Erdball pumpen, werden zum Austausch von Waren oder Dienstleistungen benutzt.
Wozu der Rest dient, dringt kaum ins öffentliche Bewusstsein. Woher kommen die Milliarden, fragen wir uns, wenn wir von immer unvorstellbareren staatlichen Stützungskrediten für Banken und Industriekonzerne hören. Während die kleinen Leute mit Zins und Zinseszins ihre Kredite abstottern und Angst haben, ihr Geld könnte plötzlich nichts mehr wert sein, pokern die Reichen und Mächtigen weiter um Milliardenbeträge, von denen keiner sagen kann, wodurch sie gedeckt sind. Was weder Kriege, noch Religionen oder kulturelle Einflüsse vermochten, Geld hat es in weniger als zehn Jahren geschafft.

Europa

»ESM: Der Euro-Rettungsschirm« – Richter Dr. Carlos A. Gebauer
Ausschnitt aus dem Vortrag von Carlos A. Gebauer am 02. Juli 2011 im Salmensaal in Offenburg über den Gesetzentwurf betreffend den europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zur “Griechenlandrettung”.

»Danistakratie: ESM« – Andreas Popp
Ein Ausschnitt aus Andreas Popp`s Vortrag Danistakratie uber den ESM – europäischer Stabilitätsmechanismus

»Europas Neue Weltordnung« – Nigel Farage

EU-Parlament: Überblick Nigel Farage (Kopp Verlag)

EU-Parlament: Nigel Farage in Straßburg 2010 – 2013

»Quo Vadis Europa?« – Dr. Lothar Gassmann
Alle wesentlichen Entscheidungen in der EU werden zentralisiert. Die Bevölkerung in den einzelnen Ländern und die nationalen Parlamente haben kaum Möglichkeiten, auf die laufende europäische Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Gelegentliche Wahlen und das mit hohen Hürden versehene Petitionsrecht können daran nur wenig ändern. Die EU hat sich in allen entscheidenden Bereichen von Politik, Wirtschaft und Justiz de facto eine Totalermächtigung eingeräumt.
Das Recht der einzelnen Staaten (z.B. das deutsche Grundgesetz) wird zunehmend vom „Europarecht” verdrängt. Das Bundesverfassungsgericht als höchstes deutsches Gericht muss seine entscheidenden Kompetenzen an den Europäischen Gerichtshof abgeben. Die Präambel und die Grundwerte-Definition des EU-Verfassungsvertrags stehen in wesentlichen Punkten im Gegensatz zum christlichen Glauben

Amerika

»America: From Freedom To Fascism« (german) – Aaron Russo
Der Filmproduzent und Regisseur Aaron Russo (u.a. “Trading Places” mit Eddie Murphy und Dan Akroyd) wollte herausfinden, ob die Einkommenssteuer ein Betrug der US-Steuerbehörde IRS ist. Was er im Laufe seiner Recherchen herausfand, war um einiges bedrohlicher…und von Bedeutung für den gesamten Planeten.
Sehen sie wie hunderte von Milliarden Dollar Einkommenssteuer trotz unmissverständlicher Urteile des obersten Gerichtshofes verfassungswidrig eingefordert werden und die Einnahmen vollständig an die privaten Zentralbanker fließen. Sehen sie wie sich Sheldon Cohen, ehemaliger Comissioner des IRS, in einem Interview mit Aaron Russo um Kopf und Kragen redet.

»Das Federal Reserve System« – G. Edward Griffin

Mediathek (PDF)

»Der Mythos vom Geld – die Geschichte der Macht« (online) – Stephen Zarlenga
Das verlorene Wissen über das Geld: »Die Weltgeschichte aus monetärer Sicht:« Zarlengas umfassende Geschichte des Mythos vom Geld (vom Tauschhandel bis hin zur europäischen Währungsunion), vermag Wissenschaftler, Fachleute und Laien gleichermaßen zu faszinieren. Dies ist die kritische Geschichte des Geldes und der Währungen. Die oft überraschenden Thesen Zarlengas belegen, daß die säkulare Macht in einer Gemeinschaft vor allem von ihrem Geld- und Bankensystem ausgeübt wird und nicht, wie wir naiverweise anzunehmen gewillt sind, von Regierungen und Volksvertretern.
Es ist interessant, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen annehmen, das Geldwesen sei unter staatlicher Kontrolle. Zarlenga beschreibt die Geschichte des Geldes vom Tauschhandel über das römische Münzwesen bis zur heutigen Zeit. Er beschreibt, wie falsche Vorstellungen über das Geldsystem Eingang gefunden haben in die Politik, wie die „hohen Priester der Volkswirtschaftslehre“ dieses Wissen hüten und welche Folgen daraus entstehen

Weiterführende Links

Literatur

»Gott, Geld & Glaube« – Helmut Haubeil, Gerhard Padderatz
Christliches Handeln in Wirtschaftsfragen
Wie bringe ich als Christ und speziell als Siebenten-Tags-Adventist meinen Glauben und mein beruflich-geschäftliches Engagement in Übereinstimmung? Auch als Christen sind wir in dieser Welt auf wirtschaftlichen Erfolg angewiesen. In gewisser Weise sind wir alle Unternehmer. Denn selbst unsere Privathaushalte sind unternehmerische Einheiten, die in einer schwierigen Zeit wirtschaftlich überleben müssen.
In der Bergpredigt sagt Jesus: »Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.« (Matthäus 6:33). Wie sieht das konkret aus? Was kann ich dazu beitragen, dass Gott meine Aktivitäten segnet? Wie kann ich in wirtschaftlichen Dingen zur Ehre Gottes handeln und all mein Tun nach biblischen Gesichtspunkten ausrichten? Wie kann ich in allen meinen geschäftlichen Angelegenheiten den vollen Segen Gottes empfangen? Welche Auswirkungen hat das auf mein Leben, meinen Haushalt und das Unternehmen, das mir gehört oder in dem ich arbeite? Und wie setze ich dabei den Missionsauftrag Jesu um?
Dieses Buch wendet sich an jeden Christen und in zweiter Linie an den adventistischen Unternehmer. Es präsentiert Antworten aus der Bibel und dem Schrifttum von Ellen White. Und es illustriert die Richtigkeit und Aktualität dieser Ratschläge anhand zahlreicher Erfahrungen aus aller Welt.

»Der Tanz um den Gewinn« – Prof. Dr. Bernd Senf
Bernd Senf legt hier mehrere Aufsätze über tiefere wirtschaftliche Ursachen globaler Fehlentwicklungen vor. In allgemein verständlicher Weise wird herausgearbeitet, dass die sich verschärfenden Krisen verankert sind in der problematischen Ermittlung des einzelwirtschaftlichen Gewinns, um den sich weltweit das Wirtschaften dreht. Darüber hinaus geht es um grundlegende Probleme des bestehenden Geld- und Zinssystems und um Geheimnisse und Konsequenzen der Geldschöpfung des Bankensystems. Aus der Analyse dieser Zusammenhänge ergeben sich notwendige Veränderungen, wenn eine weitere Zuspitzung der Krisen vermieden werden soll. Verlag: Gauke, ISBN: 3-87998-448-4

»Die blinden Flecken der Ökonomie« – Prof. Dr. Bernd Senf
Bernd Senf zeigt die Stärken und Schwächen der gängigen Wirtschaftstheorien auf und entwirft eine undogmatische Synthese ihrer richtigen Erkenntnisse. Während im Zuge der Globalisierung immer mehr Lebensbereiche den wirtschaftlichen Sachzwängen unterworfen werden, ist das Bewußtsein für die »blinden Flecken« der Ökonomie bisher wenig entwickelt. Dabei beeinflussen Wirtschaftstheorien die gesellschaftliche Entwicklung viel stärker, als gemeinhin angenommen wird, und sie haben bei der Lösung von Krisen schon mehrmals versagt. Vom blinden Glauben an den Neoliberalismus gehen heute erneut Gefahren aus, die es rechtzeitig zu erkennen gilt, bevor die Entwicklung zu neuen Katastrophen führt. Verlag: Gauke, ISBN: 978-3-87998-452-7

»Der Nebel um das Geld« – Prof. Dr. Bernd Senf
Auf der Suche nach den Geheimnissen des Geldes Warum der Zins ein destruktives Mittel der Sicherung des Geldumflaufs ist und welche grundlegenden Veränderungen des Geldsystems erforderlich sind, um die von ihm hervorgetriebenen Krisen zu vermeiden, davon u. a. handelt das vorliegende Buch. Verlag: Gauke, ISBN: 3879984352

»Die Glaubensgemeinschaft der Ökonomen« – Prof. Hans Christoph Binswanger
Im neoklassischen Modell gibt es weder Geld noch Natur… Mit jedem Tun, auch mit dem wirtschaftlichen, ist ein Glaube verbunden, ein Glaube an den Sinn dieses Tuns. Hinzu tritt eine Skepsis, eine Furcht vor dem Verlust dieses Sinns, wenn das Tun ins Leere geht, über das Ziel hinausschießt oder sogar das Gegenteil bewirkt von dem, was eigentlich bezweckt war. In “Die Glaubensgemeinschaft der Ökonomen” werden sowohl der Glaube als auch die Skepsis dargestellt.

»Das Geld der Zukunft« – Bernard A. Lietaer

Buchbesprechung:  »Das Geld der Zukunft« – Bernard A. Lietaer

»Die Gläubigen Schuldner: Die spirituellen Gründe des Geldwahns« – Yoshi Frey
Dieses Buch versucht die Frage zu beantworten, warum unser – bei näherem Hinsehen – mangelhaft funktionierendes Geldsystem existieren kann, ohne dass es von den meisten Menschen in Frage gestellt wird. Die Antwort auf diese Frage findet der Autor im kollektiven Unbewußten, und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Geld ist eine Glaubensangelegenheit, der Mammonismus eine Pseudoreligion. Das scheinbar rationale Fundament der modernen Zivilisation erweist sich bei näherer Betrachtung als irrationales, sakrales Paradigma unserer Kultur. Yoshi Frey lanciert hiervon ausgehend eine schlüssige und provokante Hypothese: das heutige Schuldgeld wird als eine unbewußte gesellschaftliche Projektion enthüllt, welches mit seinen inhärenten Zwängen die Menschheit in einer selbstzerstörerischen »Matrix« gefangen hält. Es gelingt ihm, die spirituellen Hintergründe dieser Projektion im kollektiven Schatten aufzuspüren und die existentielle Aufgabe der inneren Bewußtwerdung klar zu machen

Quellen

Stamp Scrip – Irving Fisher (english)

Anmerkungen:

[1] »Die blinden Flecken der Ökonomie« – Prof. Dr. Bernd Senf
Bernd Senf zeigt die Stärken und Schwächen der einzelnen Theorien auf und entwirft eine undogmatische Synthese ihrer richtigen Erkenntnisse und deren Weiterentwicklung. Verlag: Gauke, ISBN: 978-3-87998-452-7

[2] »Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise« – Prof. Dr. Bernd Senf
Bernd Senf, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Seit April 2009 ist er nur noch frei schaffend tätig – mit Vorträgen, Seminaren, Workshops, Veröffentlichungen und der Begleitung zukunftsweisender Projekte
Teil 1: Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise
Teil 2: Der Staat in der Schuldenfalle und Geldschöpfung
Teil 3: Notwendige Konsequenzen

[3] »Der Tanz um den Gewinn« – Prof. Dr. Bernd Senf; Bernd Senf legt hier mehrere Aufsätze über tiefere wirtschaftliche Ursachen globaler Fehlentwicklungen vor. In allgemein verständlicher Weise wird herausgearbeitet, dass die sich verschärfenden Krisen verankert sind in der problematischen Ermittlung des einzelwirtschaftlichen Gewinns, um den sich weltweit das Wirtschaften dreht. Verlag: Gauke, ISBN: 3-87998-448-4

[4] »Quo Vadis Justitia? Geldschöpfung unbekannt« – Richter Dr. Carlos A. Gebauer

[5] »Bankgeheimnis Geldschöpfung: Monetative als Lösung?« – Prof. Dr. Bernd Senf; Teil 3 aus der Vortragsreihe Geld regiert die Welt

[6] »Die Destruktivität des Zinssystems und mögliche Alternativen« – Prof. Dr. Bernd Senf; Teil 2 aus der Vortragsreihe Geld regiert die Welt