Der neue Atheismus

Warum der neue Atheismus nicht trifft…

»Die Gerechtigkeit des Unsträflichen ebnet seinen Weg,
den Gottlosen aber bringt seine eigene Gottlosigkeit zu Fall« (Sprüche 11:5)

»Opium fürs Volk?« (PDF) – David Gooding, John Lennox
»Darwin im Kreuzverhör« (PDF) – P. E. Johnson
»95 Thesen gegen die Evolution (PDF)

–> weitere Vorträge, PDF, Literatur und Links zur Thematik im Überblick
–> Gesamtüberblick  Vortrags-und Filmtips in der Mediathek

Der Neue Atheismus

»Wer ist’s, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Verstand? Gürte deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, lehre mich! Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sage mir’s, wenn du so klug bist!« (Hiob 38:4-7)

Gott im Fadenkreuz (John Lennox)

Gott im Fadenkreuz (John Lennox)

Seit dem 11. September 2001 ist Gott im Fadenkreuz der Neuen Atheisten. Ihre These: Glaube soll gefährlich und schädlich für die Gesellschaft und den Einzelnen sein. Richard Dawkins ist der wohl medienwirksamste Protagonist der selbstbewussten Neuen Atheisten. 2007 erschien sein Buch »Der Gotteswahn « auf Deutsch.

Das Ganze ist eine polemische Abrechnung mit der Religion, besonders mit dem Christentum. Ebenfalls 2007 veröffentlichte der amerikanische Journalist Christopher Hitchens »Der Herr ist kein Hirte – Wie die Religion die Welt vergiftet«. Im Mai und Juni 2009 fuhr ein „Atheisten-Bus« durch deutsche Großstädte. Großflächig stand dort zu lesen: »Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott. Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben«

Der kämpferisch-polemische Stil der Neuen Atheisten wurde nicht nur von Christen kritisiert. Immer mehr Wissenschaftler und Atheisten stellten sich gegen den »fundamentalistischen Atheismus « dieser kleinen, aber lauten Truppe. Das Ganze führte aber auch zu beachtlichen Debatten. Ein Wissenschaftler, der sich als Christ in die Debatte einmischte war John Lennox, Professor für Mathematik an der University of Oxford/England. Er diskutierte mehrfach vor Hunderten von Zuhörern mit Dawkins und Hitchens. Aus diesen Debatten ist das neue Buch von John Lennox »Gott im Fadenkreuz – Warum der Neue Atheismus nicht trifft« entstanden

Philosophischer Materialismus & Relativismus

»Der Narr spricht in seinem Herzen: „Es gibt keinen Gott!“ Sie handeln verderblich, und abscheulich ist ihr Tun; da ist keiner, der Gutes tut.« (Psalm 14:1)

Wenn alles im Universum gemäß wissenschaftlich definierter Naturgesetze funktioniert, dann gibt es keine übernatürlichen, geheimnisvollen, unerklärlichen Kräfte; und wer doch daran glaubt, hat sich übel geirrt. Wenn es andererseits eine nichtphysische Dimension gibt, wer weiß dann, was es außerhalb unserer Grenzen für »Wesenheiten« und »Kräfte« gibt? Und wenn der Geist in einem nichtphysischen Bereich existiert und unabhängig vom Gehirn ist, kann er dann nicht von den Kräften in diesem Bereich Gebrauch machen und mit den dort befindlichen Wesen Kontakt aufnehmen?

Offensichtlich kann es gefährlich sein, sich in diesen Bereich vorzuwagen. Könnte das der Grund sein, weshalb die Bibel okkulte Betätigung jeder Art verbietet? Eines ist sicher: Welches Wissen oder welchen Schutz man sich auch immer von den Gesetzen der Naturwissenschaft erhofft, würden diese uns bei einer solchen Entdeckungsreise nichts mehr nützen.

Es ist eindeutig falsch, für geistige Erfahrungen eine natürliche Erklärung zu verlangen – bzw. die Realität einer geistigen Dimension des Lebens abzustreiten, wenn man selbst keine solche Erfahrung gemacht hat. Das wäre, als würde man die Realität des Geruchssinns leugnen, weil Gerüche nicht gefühlt werden können, oder als würde man darauf bestehen, dass es so etwas wie Ehrlichkeit oder Gerechtigkeit nicht gibt, weil man sie nicht schmecken kann. Doch solche törichten Urteile der Wissenschaft werden bis heute ohne Hinterfragen akzeptiert, obwohl sich mittlerweile viele führende Wissenschaftler gegen einen solchen Unsinn ausgesprochen haben. [1]

Philosophischer Materialismus

Der Materialismus erklärt die Welt ohne geistige oder immaterielle Elemente wie Gott, dessen Existenz sich mit der Methodik der Naturwissenschaft, insbesondere dem Experiment, nicht überprüfen lässt.

Für den Materialisten existiert nur wirklich was Materie ist. Der Umkehrschluss: wenn etwas nicht Materie ist, existiert es nicht. Wenn ich etwas nicht wissenschaftlich beweisen kann (wiegen, messen), existiert es nicht. Da wir Gott nicht beweisen können, existiert er für den Materialisten schlichtweg nicht.

Die Wissenschaftsgläubigkeit

Mit dem philosophischen Materialismus eng verbunden ist die Wissenschaftsgläubigkeit. Per Definition ist nur die materielle Welt mit ihren Naturgesetzen Gegenstand der naturwissenschaftlichen Forschung.

Wie wahr ist aber die Wahrheit der Wissenschaft? Wissenschaft ist gut und richtig, solange wir nicht vergessen wo ihre Grenzen sind.

Beispiel: Das Höhlengleichnis Platons indem er den Wahrheitsbegriff problematisiert. Er hat versucht zu zeigen, daß Materie bzw. das was wir mit unseren Sinnen (und der Verlängerung unserer Sinne) und unseren Forschungsmethoden erkennen können, immer nur relativ wahr ist. Und tatsächlich ist es auch so: Wissenschaftliche Wahrheit ist immer nur realtiv richtig, nie absolut.

Schon morgen kann neue Erkenntnis die Wahrheit von heute korrigieren und wenn man Glück hat bekommt dafür sogar einen Nobelpreis. Jede neue Generation der Wissenschaftler steht auf den Schultern der vorherigen Gerneration. Man kann also dem Ziel (der Wand) immer näher kommen, aber es trotzdem niemals erreichen.

Wenn ein Wissenschaftler behauptet er hätte die absolute Wahrheit gefunden, ist er kein Wissenschaftler mehr sondern wird zu einem »gläubigen Menschen«. Es gibt keine absolute Wahrheit in der Wissenschaft, dennoch ist Wissenschaft wichtig. Man muss nur wissen was Wissenschaft kann und was sie nicht kann.

Es gibt also zwei Realitäten: Die materielle und die nicht-materielle Realität. Die Nichtmaterielle Realität ist keine Fantasie oder Einbildung, sondern genauso Realität.  Nur sind die Methoden der Naturwissenschaft für die Nichtrealität völlig ungeeignet.

Das Höhlengleichnis Platons

Das Höhlengleichnis Platons

Über die  materielle Realität erlangen wir Erkenntnis durch wissenschaftliche Forschung. Erkenntnis über die nicht-materielle Realität erlangen wir, indem wir Informationen betrachten, die Gott gewissermaßen zu uns hereinreicht. Wenn Gott eine Realität ist die sich nur unseren wissenschaftlichen Methoden entzieht, wenn er nicht nur ein Phänomen in unserem Kopf ist, sondern auch außerhalb von uns existiert, muß es einen Weg geben um Informationen von ihm zu bekommen. Und das nennen wir Offenbarung: Er reicht gewissermaßen Informationen von seiner Realität in unsere Realität, in unsere Welt hinein.

Gott offenbart sich durch Propheten bzw. Autoren, die durch den Heiligen Geist inspiriert wurden: Die Bibel ist daher die wichtigste Niederschrift göttlicher Offenbarung. Das bedeutet, die Bibel ist die wichtigste Informationsquelle, wenn es um diese andere Realität geht.

Im Gegensatz zur relativen Wahrheit der Wissenschaft, ist die Wahrheit der göttlichen Offenbarung absolut wahr!

Alle Informationen über die materielle Realität erhalten wir durch die Wissenschaft und per Definition sind sie immer nur relativ wahr und niemals absolut wahr. Dagegen ist die Wahrheit und die Information die von Gott kommt immer absolut wahr. Warum? Weil Gott allwissend, allmächtig und selbst im Besitz der absoluten Wahrheit ist!

Deshalb gibt es einen großen Unterschied zwischen der wissenschaftlichen Wahrheit einerseit und der göttlichen Offenbarung andererseits. Während die eine Wahrheit nur relativ wahr ist, ist es die andere absolut.

Der Schöpfungsvorgang ist etwas so einmaliges: Gott hat Dinge geschaffen, die den Anschein erwecken als seien sie sehr viel älter. Weil Gott bei der Erschaffung die Dinge so gemacht hat, als wären sie bereits viel älter. Und genau an der Stelle muß die Wissenschaft zwangsläufig zu Fehlschlüssen kommen.

Dennoch hält die Mehrheit den Materialismus und die Wissenschaftsgläubigkeit auch heute noch für die allein gültige Wahrheit. [2]

»Wissenschaftlicher« Mystizismus (Dogmatik)

»Siehe, das sind nur die Enden seiner Wege, und nur ein leises Wörtlein davon haben wir vernommen. Wer will aber den Donner seiner Macht verstehen?« (Hiob 26:14)

Der entschiedene Atheist der Vergangenheit konnte der Existenz von Seele und Geist natürlich nicht zustimmen und förderte so weiterhin den Materialismus, selbst angesichts einer wachsenden Beweisfülle für das Gegenteil. In der Wissenschaft behauptete diese Einstellung bis in jüngster Zeit ihre Vormachtstellung. Der Wissenschaft wurde traditionell eine solche unanfechtbare Autorität zugebilligt, dass sie förmlich angebetet wurde und so zur Religion »Scientismus« führte.

Scientismus ist in der heutigen Welt ein Faktor von enormem Einfluss auf die Prägung des säkularen wie auch religiösen Denkens. Charles Tart definiert Scientismus als »die psychische Dominanz einer materialistischen Philosophie, die zum Dogma verhärtet und als authentische Wissenschaft getarnt ist …«

Viele Scientisten wandten sich, dem Beispiel Einsteins folgend, dem Mystizismus zu. Anstatt die Existenz des Gottes der Bibel zuzugeben, postulierten sie eine universelle Kraft hinter der Evolution oder ein universelles Denken bzw. Bewusstsein. Die Psychologie verhalf diesen pseudogeistlichen Ansichten zu einer etablierten Form. C. G. Jung, der tief im Okkultismus verstrickt war, hatte bereits sein »kollektives Unbewusstes« postuliert, eine Vorstellung, die er durch Inspiration aus dem Reich der Dämonen (gefallene Engel) empfing. Die heutigen Fernwahrnehmer (Remote Viewing) sind überzeugt, dass die Information, die sie gewinnen, vom »kollektiven Unbewussten« stammt. Diese Behauptung werden wir später näher untersuchen

Während Anfang der 70er Jahre die Entwicklung der transpersonalen Psychologie zum fast widerwilligen Eingeständnis führte, dass das Reich des Geistes real ist, war man abgeneigt zuzugeben, dass die Wissenschaft keinen »Herrschaftsanspruch« darüber hat. Die Wissenschaft wurde weiterhin als der einzige Weg angesehen, um sowohl das Physische wie auch das Nichtphysische zu bewerten. Wir waren wie selbstverständlich daran gewöhnt, für alle Phänomene eine »wissenschaftliche Erklärung« zu verehren.

Einer von denen, die mit Entschlossenheit religiöse Praktiken als Wissenschaft neu aufleben lassen wollten, war Dr. Walter Yeeling Evans-Wentz, der an der Stanford-Universität unter dem berühmten Psychologen William James studierte. Sein erstes Buch beinhaltete eine jahrelange Forschungsarbeit über die Existenz des »Wee-Volkes« in Irland. Er schrieb:»Basierend auf Forschungsergebnisse der Parapsychologie können wir wissenschaftlich voraussetzen, dass es unsichtbare intelligente Wesen gibt wie Götter, Geister, Dämonen, alle Arten von echten Feen sowie körperlose Menschen [Geister von Verstorbenen].«

Einige der Sekten unserer Zeit haben die Bezeichnung »Wissenschaft« (engl. science) in ihren Namen aufgenommen, um ihrer spirituellen Etikette Glaubwürdigkeit und Autorität zu verleihen: Christliche Wissenschaft, Science of Mind, Scientology usw. Nichts könnte unpassender sein, denn der Geist und das Geistliche befinden sich gerade außerhalb des Bereichs der Wissenschaft.

Ein ebensolcher Irrtum wäre es, auf der Grundlage von naturwissenschaftlichen Analysen daran fest zu halten, dass es das Okkulte (das im Bereich des Geistes und der Seele wirksam ist) gar nicht gäbe. Die Naturwissenschaft kann per Definition kein Urteil bezüglich eines übernatürlichen geistigen Bereichs treffen. [1]

Gott spielen: die Lust auf Macht

Die Wissenschaft hat von ihren Anfängen in Alchimie und Zauberei an nach unbegrenzter Macht gestrebt. Die Magie machte im Abendland Stück um Stück dem Materialismus Platz und die Wissenschaft versuchte erfolglos, die Menschheit vom Aberglauben zu befreien. 70 Jahre des aufgezwungenen Atheismus und Materialismus in der Sowjetunion schafften es nicht, den angeborenen Glauben an irgendetwas jenseits des Materiellen auszutilgen. Als der Eiserne Vorhang gefallen war, feierten die befreiten Bürger der exkommunistischen Länder Osteuropas unverzüglich eine spirituelle Orgie und öffneten sich jeder Sekte und Religion.

Die Wissenschaft ist inzwischen zur Überzeugung zurückgekehrt, dass es ein immaterielles Universum gibt, ein Universum, das von Geistwesen bewohnt wird und Kräfte enthält, die unser Vorstellungsvermögen übersteigen. Die Erkundung dieser neuen Grenze wird allen Ernstes vorangetrieben von der übersinnlichen Forschung (Parapsychologie) an führenden Universitäten (Labor für Bewusstseinsforschung an der Universität von Nevada, Forschungslabor für technische Anomalitäten in Princeton usw.) und unabhängigen Labors wie z. B. SRI und das Institut für noetische Wissenschaften.

Man glaubt, Bewusstseinserweiterung sei die Tür zu diesem »anderen Universum« und der Schlüssel zur Entwicklung übersinnlicher Kräfte. »Die Macht des Geistes über die Materie« und »geistige Herrschaft« über den Geist anderer sind seit Jahrtausenden die Träume von Okkultisten. Die Wissenschaft unterstützt diese Möglichkeit nun offensichtlich.

Beeinflusst wirklich ein menschlicher Geist Materie oder den Geist anderer? Oder könnte es sich um einen nichtmenschlichen Geist handeln, womöglich eine dämonische Manifestation unter dem Deckmantel menschlichen Potenzials? Könnte alles nur ein Trick sein, der den Menschen überzeugen soll, dass Satans (hebr. Shatan, der Feind) Angebot der Vergöttlichung die Wahrheit ist – um den Menschen letztlich zu versklaven? [1]

Mediathek (Video)

»Gott im Fadenkreuz«  – Prof. Dr. John C. Lennox
Warum der neue Atheismus nicht trifft: Wenn man Richard Dawkins und anderen glauben soll, dann hat die moderne Wissenschaft Gott in die Ecke gestellt, »umgebracht« und schließlich begraben. Der Atheismus sei die einzig legitime Denkposition und die Vorstellungen von einem Schöpfer- und Erhaltergott eine verzichtbare Hypothese, die die Wissenschaft nur behindert. In seinen Vorträgen lädt der bekannte Mathematiker John Lennox ein, solche Thesen ernsthaft zu überdenken. Gott passt viel besser in die moderne Wissenschaft, als es sich manche Ideologen träumen lassen. Die Veranstaltung fand am 5. Dezember 2012 in der Münchener St. Matthäus-Kirche statt.

John Lennox ist Professor für Mathematik an der Universität Oxford und Fellow am Green Templeton College für Mathematik und Wissenschaftsphilosphie. Er ist Autor des Bestsellers Hat die Wissenschaft Gott begraben? und diskutierte mehrmals öffentlich mit Richard Dawkins und Christopher Hitchens (†), den weltweit führenden Vertretern des »Neuen Atheismus«.

»Der neue Atheismus«  – Prof. Dr. John C. Lennox
3-teilige Vortragsreihe: In die wissenschaftliche Diskussion hat Prof. Dr. Lennox besonders von seinem dezidiert christlichen Standpunkt her eingegriffen. So stellte er sich der öffentlichen Auseinandersetzung mit Naturwissenschaftlern, die die Existenz Gottes oder ein Eingreifen Gottes in die Welt bezweifeln oder ausschließen, wie Richard Dawkins, Christopher Hitchens und Michael Shermer.
Teil 1: Hat die Wissenschaft Gott wirklich begraben ?
Teil 2: Ist Religion gefährlich ?
Teil 3: Ist Moral auch ohne Gott möglich? 

»2 Republiken: Niedergang und Aufstieg« – Christopher Kramp
Teil 8 aus der 19teiligen Vortragsreihe Magna Conflictio – Die letzte Auseinandersetzung
Die Reformation hat den Völkern Europas die Bibel gebracht. Egal wo die Reformation hinkam gab es immer mehr oder weniger einen großen Konflikt – einen Magna Conflictio. Aber es gibt nur ein Land in Europa wo die Reformation ständig umkämpft war. Wo Licht und Finsternis über einen langen Zeitraum gekämpft haben, bis am Ende eine Seite gewonnen hat: Frankreich. Die Geschichte Frankreichs zeigt uns ein Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich gegen das Licht stellt.
Die These die wir heute aufstellen und begründen wollen ist die, daß die Politik Roms und der Kampf Roms gegen die Bibel direkt zur Französischen Revolution geführt hat. Wir wollen diese Ereignisse der Geschichte im Licht der biblischen Prophetie (Offenbarung 11:2-11) studieren.

»Weltethos & die globale Transformation«  – Nicola Taubert
Das Neue-Welt-Bewusstsein und der kategorische Imperativ
Mit einem kaum wahrgenommenen Appell an die Verantwortungsträger dieser Welt, fordern führende Denker seit Jahrzehnten ein sogenanntes »Weltethos«. Eine entsprechende Erklärung an die Vereinten Nationen wurde vorgelegt, um die politische Umsetzung auf globaler Ebene voranzutreiben. Im Eiltempo streben seither führende Politiker, Religions- und Kirchenführer, ja selbst Wirtschaftsgrößen eine neue Weltordnung an, die durch allgemein verbindliche Werte einen neuen Verhaltenskodex herausbilden soll – das Weltethos.
Der Theologe Nicola Taubert verschafft in 6 Multimedia-Dokumentationen einen tiefen Einblick hinter das Projekt Weltethos und zeigt auf, warum sich niemand dieser Thematik entziehen kann. Die Ergebnisse seiner Studien offenbaren unmissverständlich den Konflikt zwischen Wahrheit und Täuschung.

»Gott würfelt nicht!« – Evolutionstheorie als Dogma
Über den erbitterten Kampf zwischen Wissenschaft und Ideologie
Hat die Bibel doch recht? Bei kritischer Betrachtung des geschichtlichen Werdegangs der Darwinschen Theorie erhärtet sich der Verdacht, dass die Evolutionstheorie keine naturwissenschaftliche Theorie ist, sondern ein pseudowissenschaftliches Gebilde, das als Grundlage materialistischer Weltanschauung bis heute benötigt wird. Der Film belegt beeindruckend den Irrweg dieser Theorie – und er macht deutlich, dass die grundlegende Frage nach der Herkunft des Lebens nur dann sinnvoll beantwortet werden kann, wenn hinter den Dingen und dem Leben ein Bauplan und ein Schöpfer angenommen wird.

Echte wissenschaftliche Entdeckungen, wie die von Mendel, wurden verspottet und unterdrückt, während darwinistische Hypothesen in Gesetzesrang emporgehoben wurden – zum Beispiel das ”Biogenetische Grundgesetz”, wonach das menschliche Embryo in seiner Entwicklung tierische Stadien durchläuft. Ein weiteres darwinistisches ”Gesetz” war das von der Vererbung erworbener Eigenschaften. Es fand in der Natur keine Entsprechung, spielte aber in der Sowjetunion eine verhängnisvolle Rolle bei der Ermordung der besten Biologen des Landes, nämlich derjenigen, die in Verdacht gerieten, die Mendelschen Regeln anzuerkennen. Die Geschichte des Darwinismus ist eng mit der des modernen Atheismus verbunden. Erklärtes Hauptziel war und ist es, Gott aus den Wissenschaften zu vertreiben und an seine Stelle Zufall, Mutation und Selektion zu setzen.

»Atheismus – eine Alternative?«
Was ist ein Atheist? Was will er? Was wirft er den Christen vor, und wie hat der Atheismus das Christentum beeinflusst? Ein vielleicht provozierendes Thema, und nicht ganz einfach.

Mediathek (PDF)

»Opium fürs Volk?« (pdf) – David Gooding / John Lennox
Bedeutet glauben, dass man den Verstand »an der Garderobe abgeben« muss? Hat die moderne Wissenschaft den Glauben an Gott nicht sowieso schon unmöglich gemacht? Ist ein persönlicher Glaube an Christus intellektuell überhaupt vertretbar? Oder hat Karl Marx recht, wenn er behauptet, dass »Religion das Opium des Volkes« sei?
Viele nachdenkende Menschen haben Schwierigkeiten, die christliche Botschaft zu akzeptieren. Professor David Gooding (Belfast) und Professor John Lennox (Oxford) stellen sich einigen dieser Schwierigkeiten und zeigen, dass sie überwunden werden können, ohne intellektuell unredlich zu werden.

»Darwin im Kreuzverhör« (pdf)  – Phillip E. Johnson
Dieses Buch hat im wissenschaftlichen Establishment lang anhaltende Diskussionen ausgelöst! Es zeigt, dass die Evolutionstheorie nicht auf Fakten beruht, sondern auf Glaubensannahmen. P. Johnson argumentiert couragiert, indem er aufzeigt, dass es die »Unmenge empirischer Daten« zur Erhärtung der Evolutions-Theorie einfach nicht gibt. Dank seiner Qualifikation gelingt es ihm, dem Leser eine Bestandsaufnahme des Beweismaterials zu bieten und ihm mit dem juristischen Gespür für das Detail einschlägige Fakten vorzulegen. Dabei kommt ihm seine berufliche Erfahrung als Juraprofessor an der University of Berkeley zugute, wo er sich auf die Analyse logischer Argumente spezialisiert hat.

»Psychologie der Massen« (pdf) – Gustave Le Bon
Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Le Bon zeigt, dass ein Zeitalter der Massen stets ein Zeitalter grundlegender Umwandlungen ist. Immer dann, wenn eine Kultur ihrem

»Die okkulte Invasion« (pdf) – Dave Hunt (1926-2013)

Weiterführende Links

Literatur

»Gott im Fadenkreuz« – Prof. Dr. John Lennox
„Seit dem 11. September 2001 ist Gott im Fadenkreuz der Neuen Atheisten. Der kämpferisch-polemische Stil der Neuen Atheisten wurde nicht nur von Christen kritisiert. Immer mehr Wissenschaftler und Atheisten stellten sich gegen den „fundamentalistischen Atheismus” dieser kleinen, aber lauten Truppe. Das Ganze führte aber auch zu beachtlichen Debatten. Ein Wissenschaftler, der sich als Christ in die Debatte einmischte war John Lennox, Professor für Mathematik an der University of Oxford/England. Er diskutierte mehrfach vor Hunderten von Zuhörern mit Dawkins und Hitchens. Aus diesen Debatten ist das neue Buch von John Lennox „Gott im Fadenkreuz – Warum der Neue Atheismus nicht trifft” entstanden.“

Anmerkungen:

[1] »Die okkulte Invasion« (pdf) – Dave Hunt (1926-2013)

[2] Vortrag Zeitgeist von Dr. Gerhard Padderatz