Heil durch Psychologie?

Mentale Heilung als Religion…

 

»Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig,
aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod« (Sprüche 14:12;16:25)

–> weitere Vorträge, PDF, Literatur und Links zur Thematik im Überblick
–> Gesamtüberblick  Vortrags- und Filmtips in der Mediathek

Das Heil durch Psychologie?

»Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug
nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt
und nicht Christus gemäß!« (Kolosser 2:8)

Recht und Unrecht haben ihre Bedeutung verloren, weil der modernen Psychologie zufolge niemand für irgendetwas, was er tut, verantwortlich ist. Wir alle sind Opfer, durch Kindheitstraumen zu dem getrieben, was wir tun. Diese Traumen, die wir einst erlitten, haben verborgene Motive und Triebe erzeugt, die im Unterbewusstsein vergraben liegen und uns somit unbekannt und von uns nicht zu kontrollieren sind.
Die Theologen der Psychologie konnten ihre okkulte Religion nur auf den Ruinen ihres christlichen Glaubens erbauen!

Psychologie: Gehirnaktivität

Das Heil durch Psychologie?

Gross stellt heraus: »Vor Freud konnte kein gebildeter Erwachsener einen plausiblen Grund finden, die Verantwortlichkeit für sein Verhalten zu umgehen. Die Schaffung eines schuldlosen … Menschen war der Psychoanalyse und psychodynamischen Psychologie vorbehalten. Das ist nicht mit dem Vertuschen seiner Fehler getan, sondern diese Fehler müssen auf seine Kindheit zurückgeführt werden – die Zeit, als er moralisch unschuldig war…«

Das ist die Theorie der fortdauernden Kindheit. Nicht nur Neurose, sondern auch Mißmut oder die Unfähigkeit, Liebe oder Freundschaft zu finden, sind uns von unseren erwachsenen Schultern genommen und zurückverwiesen worden auf die schlaffe Brust der Mutter …

Der schuldlose Mensch von heute: Sünde wurde neu definiert als Krankheit und die Liste »mentaler Krankheiten« wird fast täglich länger. Anstatt zur Verantwortung gezogen und zur Reue aufgerufen zu werden, wird dem Sünder »Therapie« verabreicht. Alles, von Ungehorsam bis zum Mord, wird als irgendein Syndrom oder als Sucht entschuldigt. Ehebrecher sind jetzt »Sexsüchtige«, deren Kran­kenversicherung für langwierige »Behandlungen« in säkularen und sogar »christlichen« Psychiatrien aufkommt.

Die Psychologie wurde zu Recht bezeichnet als der einzige Berufszweig, der »die Krankheiten erzeugt, die er angeblich heilen soll« (Theorie der fortdauernden Kindheit). Was einst als Faulheit, Gleichgültigkeit, Widerspenstig­keit oder Rebellion bestraft wurde, wird jetzt als mentale »Störung« ent­schuldigt. Die Zahl der Kinder, bei denen »Lernschwäche« diagnostiziert wird, hat sich von 1977 bis 1992 verdreifacht! Kinder werden auf Ritalin gesetzt, nachdem sie samt ihren Eltern von einem Therapeuten von ihrer Abnormalität überzeugt wurden – ein Stigma (und eine Ausrede), das sie wahrscheinlich fürs Leben behalten werden. [2]

Die Verwendung von Ausdrücken wie Seele, Geist und sogar Gott verleitet viele Christen zur Annahme, die Psychologie sei irgendwie mit dem christlichen Glauben vereinbar. Tatsächlich ist die Psychologie eine konkurrierende Religion mit ihrem eigenen antichristlichen Evangelium, das eine unbiblische Diagnose und ein gottloses Heilmittel für die menschlichen Probleme anbietet. Sogar Rollo May drückte seine Besorgnis über die Verbindung zwischen Psychologie und Religion aus. Andere weltliche Psychologen wie Sam Keen und Philip Reiff haben »Psychotherapie als eine Art Nationalreligion mit einem Evangelium der Selbstverwirklichung und mit Therapeuten als den neuen Priestern beschrieben«.

Ein Psychologe sagte: »Gewisse besonders einflussreiche Pioniere der amerikanischen Psychologie fanden in ihr ein ideales Mittel, ihrer eigenen christlichen Erziehung im Namen der Wissenschaft abzuschwören«.

Der berühmte jüdische Psychiater Prof. Dr. Thomas Szasz nannte die Psychologie »die clevere und zynische Zerstörung der Spiritualität des Menschen und deren Ersetzung durch eine positivistische ›Wissenschaft des Geistes‹«.

Das Problem des Menschen ist, dass er durch die Sünde von Gott getrennt ist. Die Psychologie hat aus Sünde eine Krankheit gemacht, eine Krankheit des Geistes, die keine Reue oder Versöhnung mit Gott erfordert, sondern Therapie und Aussöhnung mit der eigenen »inneren Wahrheit«.

Templeton bewirbt sie als »der Lernprozess … die Ressourcen des eigenen inneren Wesens zu erschließen«. Das ist nichts anderes als »Schamanismus« bzw. »Okkultismus«. Das menschliche Versuchskaninchen hoppelt bei seinen Entscheidungen launenhaft umher, was jeglicher Vorhersagbarkeit auf irgendeiner rein wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Gerade der Ausdruck »Sozialwissenschaften« hat viel Zeit vergeudet und zu gravierenden Irrtümern geführt.

Psychologen und Philosophen versuchen, die geheimnisvollen Tiefen der – wie viele Leute glauben – unbegrenzten menschlichen Möglichkeiten durch PHANTASIE und Rollenspiele auszuloten, um damit die Vorstellungskraft zu entwickeln. Was von Zauberdoktoren und Okkultisten schon seit Jahrtausenden angewandt wird, ist nun plötzlich die weit verbreitete Methode der »Transformation«.

Dafür verwenden sie viele Techniken der uralten Hexenkunst, darunter auch die Visualisierung und Materialisierung, des von »Leitgeistern« bezeichneten Wesen, die anscheinend sichtbar werden können.

Da dieses spirituelle New Age (welches aus dem Heidentum hervorgeht) im tadellosen Geschäftsanzug daherkommt, mit kirchlichen Kragen und Talar eines Professors, und als die neueste Errungenschaft der Theologie, Psychologie oder Medizin vorgestellt wird, als neue Technik für geschäftliche Erfolge und bessere Selbstverwirklichung, wird diese Verführung der Zauberei von vielen herzlich willkommen geheißen.

Wenn man feststellt, was heute sowohl in der Welt als auch in der Kirche geschieht, so wird man mehr und mehr davon überzeugt werden, dass die Prophetie über die Endzeit heute in einzigartiger Weise erfüllt wird. Die Lüge, an die jeder glauben wird, wenn der »betrügerische Einfluss« über die Welt fegt wird zur »neuen Wahrheit« werden.

Das Unterbewußtsein: Ein moderner Mythos

»Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den bösen Geistern und nicht Gott. Nun will ich nicht, dass ihr in der Gemeinschaft der bösen Geister seid«
(1. Korinther 10:20)

Das Unterbewusstsein: Ein moderner Mythos?Die Methoden der »inneren Heilung« stellen oft Mittel bereit, alle Schuld auf andere abzuladen (Eltern, Freund oder auch Gott) und ihnen dann zu vergeben, wobei Freuds Theorie des Unbewußten als logische Grundlage benutzt wird. Der Psychologe und Autor Martin Bobgan hat dazu gesagt:

»Unter den schwerwiegendsten Kritiken an der Freud’schen Psychologie – und davon gibt es heute mehr als je zuvor – ist auch die Kritik laut geworden, welche die ganze Vorstellung des Unbewußten in Frage stellt. So ergibt sich von einer biblischen Grundlage und auch von der wissenschaftlichen Grundlage her wirklich keine Rechtfertigung für das Verständnis des Unbewußten, wie es in der Freud’schen Psychologie verwandt wird und von den Vertretern der Inneren Heilung übernommen wurde«

Es ist wichtig zu wissen, daß sowohl Freud als auch Jung ihre ersten Theorien durch »Erinnerungen« von vergangenen Ereignissen entwickelten, die sie in ihren Patienten unter dem Einfluß der alten schamanischen Praxis der Hypnose entstehen ließen, die – wie wir schon festgestellt haben – bestenfalls unzuverlässig, wahrscheinlich aber sogar dämonisch ist. Kelsey versichert daß Freud durch eine hypnotische Regression »entdeckte«, daß seine Patienten »von Ideen und Gefühlen angetrieben wurden, die seit der Kindheit verdrängt und vergraben worden waren….« [4]

»Professor [James] Hyslop … hat zugegeben, dass … metaphysische Phänomene besser erklärt werden könnten mit der Hypothese der Existenz von Geistern als durch … das Unbewusste. Und hier bin ich – auf der Grundlage meiner eigenen Erfahrung – verpflichtet einzugestehen, dass er Recht hat« (C.G. Jung)

Ausnahmslos alle Auswirkungen der Hypnose, anderer Bewußtseinstechniken und ihrer Spielarten werden heutzutage dem Unterbewußtsein des Menschen zugeschrieben. Jedoch existiert bis heute kein wissenschaftlicher Beweis für die Existenz eines solchen Unbewußten, wie es die Psychoanalyse unterstellt. Der Begriff ist nicht wissenschaftlich fundiert, sondern eine Phantasmagorie. Zum anderen kann Freud nicht einmal als Urheber dieser Phantasmagorie gelten, denn sie war zu seiner Zeit längst entdeckt worden: Zuerst von den Romantikern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dann von den Neukantianern und der Fin-de-siècle-Philosophie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Dennoch gehen die meisten psychologischen Ansätze davon aus und folgen hier der Annahme, das wir ein Bewusstsein einerseits und ein Unterbewusstsein andererseits haben. Durch den Einsatz von Mentaltechniken wird dann versucht die »Kraft« dieses Unterbewusstseins zu nutzen. Posthypnotische Suggestion (Freud), Assoziationsexperimente (Jung), etc. beschreiben nur Wirkungen einer in Wahrheit unbekannten Ursache der man einen Namen gegeben hat (Unterbewusstsein). Der Name verrät es schon: Unter-bewußt (Unterhalb der Schwelle des Bewußtseins).

Aus der nüchternen Sicht des Naturwissenschaftlers hat Max Planck 1946 den ganzen Mythos vom »Unbewußten«, auf den sich die Psychoanalyse und eine Unzahl abgeleiteter Psychologismen berufen, in wenigen Sätzen zerpflückt und als Scheinproblem charakterisiert:

»Zwar spielen sich sicherlich viele Vorgänge, vielleicht sogar die ausschlaggebenden, in unserem Unterbewußtsein ab. Aber diese sindeiner wissenschaftlichen Behandlung nicht fähig. Denn eine Wissenschaft des Unbewußten oder Unterbewußten gibt es nicht. Sie wäre eine contradictio in adjecto, ein Widerspruch in sich. Was unterbewußt ist, weiß man nicht. Daher sind alle Probleme, die sich auf das Unterbewußtsein beziehen, Scheinprobleme« (Max Planck, Scheinprobleme der Wissenschaft)

Schon bei Carl Gustav Carus (1846) zeigt sich somit die für die psychoanalytische Literatur typische Vermengung von empirischen Befunden mit idealistisch-spiritualistischen Spekulationen. Läßt man die göttliche Fundierung seines »Unbewußten« beiseite, hat man im Prinzip nichts anderes als das Seelen-Modell der späteren Psychoanalyse.

Die spirituelle Sichtweise postuliert das Wirken von Göttern, Geistern und Dämonen, die psychologische Sichtweise schreibt die beschriebenen Wirkungen dem »Unbewussten« zu. Erstere gilt als unwissenschaftlich und überholt, letzte gilt als wissenschaftlich.

Das Unterbewusstsein hat die gleichen Qualitäten wie die Götter, Geister und Dämonen. Insofern sind beide Begriffe identisch und austauschbar. In Wahrheit hat das Unterbewusstsein personale und quasigöttliche Eigenschaften wie die Götter und Gottheiten, Geister und Dämonen des Altertums. Mit dem neuen Etikett wollen uns die Wissenschaften glauben machen, es gebe keine übernatürlichen Welten und Mächte, die übernatürlichen Kräfte lägen angeblich in uns, in unserem Inneren. Das ist das Grundkonzept der fernöstlichen Religionen

In Wahrheit hat das Unterbewusstsein die gleichen Qualitäten wie der Gott der Bibel, in Wahrheit ist Hypnose ein quasireligiöses Konzept, das die Klienten (oder Schüler) dazu anstiftet, mit einer unsichtbaren Gottheit Kontakt aufzunehmen und sich von ihr beraten, helfen, heilen, führen und verführen zu lassen. Dieser Gottheit ist es offensichtlich egal  wie man sie nennt: Unterbewusstsein, Teil, Teilpersönlichkeit oder gar Teufel. In Wahrheit ist Hypnose eine spirituelle Praktik, die uns mit spirituellen Welten und Mächten in Kontakt bringt kann und soll (vgl. Eberwein und Schütz).

Überraschend ist die Tatsache, dass die Hypnoseliteratur die biblische Sicht vollkommen bestätigt. Immer wieder neigt das Unterbewusstsein dazu, sich als Teufel zu outen und als Teufelsfratze zu erscheinen, immer wieder will es die Klienten führen, unterwerfen und versklaven, immer wieder droht es, den Klienten Schaden zuzufügen, wenn sie nicht gehorsam sind (vgl. Eberwein /Schütz, S. 182 ff).

Psychoanalyse: Psychotherapeuten als neue Priester?

»so will ich herniederkommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen musst« (4. Mose 11:17)

Psychoanalyse: Psychotherapeuten als neue Priester?Nach der heutigen Auffassung der Psychologie war Moses hier ausgebrannt (Burn-Out) und in einer depressiven Stimmung (4. Mose 11). Gott kennt das innere Leben seines Dieners und erleichtert ihm den Dienstauftrag. Gott weiß, daß ein Alleingang dem Diener zum Verhängnis wird und zum Burn-Out-Syndrom führt. Gott ist ein »echter Psychotherapeut« und betreibt »Seelenpflege«. Er sieht in das innere des Menschen. Der »Seelsorger« kann die Psychologie zurate ziehen, aber sie kann ihm die Bibel nie ersetzen. Die Bibel ist ein Lehrbuch über den Zustand des Menschen in den Augen des heiligen Gottes.

Viele Menschen haben anscheinend ein Verlangen nach psychologischem Ratschlag und reflektieren damit die Welt um sie herum. Ein Hauptgrund für diese Attraktivität ist, dass sie zusammen mit den Massen die irrige Idee haben, das Wesen klinischer Beratung beruhe auf wissenschaftlicher Grundlage. Die Tatsache, dass die Lieferanten dieser sogenannten wissenschaftlichen Weisheit, die in Bezug zur Medizin steht, höhere akademische Grade haben und Professionelle sind, könnte dazu verleiten, das zu denken. Psychotherapie ist jedoch nicht und kann kein wissenschaftliches Unterfangen sein.

Wahre Wissenschaft kann sich nur mit der physikalischen Seite des Menschen befassen – jener Dinge, die von physikalischen Gesetzmäßigkeiten bestimmt sind, z.B. Physik und Chemie. Das Nicht-physische (der Verstand/Geist des Menschen), ist außerhalb der Reichweite der Männer im Labormantel, denn der Wille und das Gefühl der Menschheit spotten über die wissenschaftliche Methode. Aufgrund der pseudo-medizinischen Terminologie hält die Psychotherapie dennoch ihre klinische Fassade aufrecht. Man könnte zum Beispiel denken, dass die problematische »geistige Gesundheit« einer Person anzeigt, dass er »geisteskrank« ist, und daher einen Arzt aufsuchen muss und möglicherweise in eine »Nervenheilanstalt« eingeliefert werden müsse.

Wenn Psychotherapie nicht wirklich die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem geistigen, gefühlsmäßigen und verhaltensmäßigen Wohlergehen der Menschheit ist, was ist sie dann? Es ist Geschwätz, Rhetorik. Unterhaltung! Der Forschungspsychiater Prof. Dr. Thomas Szasz bringt in seinem Buch »Die Mythen der Psychotherapie: Geistige Heilung als Religion, Rhetorik und Unterdrückung« den wissenschaftlichen Nebel klinischer Psychotherapie zum Verschwinden.

Wenn das Medium der Psychotherapie – Reden und Zuhören – nicht abhängt vom fortgeschrittenen Studium der Konversation, um erfolgreich zu sein, was studiert man denn, um Doktor der klinischen Psychologie zu werden? Theorien über menschliches Verhalten, zumeist: Was Sigmund Freud aus griechischen Dramen schloss, seine Spekulationen über kindlichen Sex, psychischer Determinismus und das Unbewusste. Carl Jungs Annahmen über archetypische Bilder, das Okkulte und das kollektive Unbewusste. Alfred Adlers »maskuliner Protest« und »Minderwertigkeitskomplex« Konzepte. Abraham Maslows humanistische Psychologie, die Theorie der »Hierarchie der Bedürfnisse« und New Age Obszönitäten. B.F. Skinners Reiz – Reaktion Verhaltenslehren. Erich Fromms gottlose Sicht von Liebe. Arthur Janovs Urschrei. Carl Rogers Patienten zentrierte Therapie. Fritz Perls Gestalttherapie und eine Legion anderer spekulativer Ideen.

Was sollen denn diese Theorien? Haben sie über die Jahre einen historischen Leib des Wissens gebildet, von der sich wahre und hilfreiche Erkenntnisse über die menschliche Natur und Heilmittel für ihre Lebensprobleme entwickelten? Im Gegenteil, das Feld der Psychotherapie ist sein eigenes Irrenhaus. Wenn Sie denken, dass das etwas hart ist, prüfen Sie das Leben der oben erwähnten Personen. Freud war ein Kokainsüchtiger, der nach seiner eigenen Mutter gierte. Jung war Selbstmord gefährdet und kommunizierte mit einem Dämon (gefallener Engel).

Rogers verließ für eine andere Frau seine krebskranke, sterbende Frau, aber erleichterte seine Schuldgefühle, indem er Kontakt zu ihr nach ihrem Tod über ein Ouija Brett aufzunehmen suchte. Rogers beging später Selbstmord mit Beihilfe. Die Liste kann man fortsetzen. (»Arzt, heile dich selbst« kommt mir in den Sinn). Außerdem, es gibt mehr als 450 verschiedene (oft widersprüchliche und äußerst bizarre) psychotherapeutische Systeme und Tausende von Methoden und Techniken.

Karl Popper, angesehen als überragender Gelehrter auf dem Gebiet der Philosophie der Wissenschaft, zog den Schluss, nach einer ausgedehnten Studie der Psychotherapie, dass ihre Theorien, »obgleich sie sich als Wissenschaften ausgeben, tatsächlich mehr mit primitiven Mythen als mit Wissenschaft vergleichbar sind,« und dass »diese Theorien einige Fakten nur in der Weise von Mythen beschreiben. Sie enthalten die interessantesten psychologischen Ratschläge, aber nicht in überprüfbarer Form«. Achtzig führende Erzieher, die in »Psychologie, Studie einer Wissenschaft« (Herausg. Sigmund Koch) schrieben, waren der gleichen Meinung: »Die gesamte, entstehende Geschichte der Psychologie kann als ein ritualistisches Unterfangen angesehen werden, es mit Wissenschaft gleichtun zu wollen, um die Täuschung aufrecht zu erhalten, dass sie bereits eine Wissenschaft ist«. Martin und Deidre Bobgan, produktive Autoren und Kritiker der Psychotherapie,fassen die Szene heute zusammen: »Das gesamte Feld ist angefüllt mit Verwirrung und vollgestopft mit Pseudowissen und Pseudotherapien, was zu Pseudowissenschaft führt«.

Die für die Psychotherapie kritische Information ist dem Blick der Öffentlichkeit kaum verborgen. Auch ist es kein Werk von Verschwörungsgruppen oder von Fundamentalisten mit wildem Blick. Bei der Psychotherapie regieren die Werte, bevorzugten Theorien und Anschauungen des Therapeuten. Der Patient muss sich dem fügen, was der Therapeut für den Prozess als zielgerichtet ansieht. Ein williger Patient ist normalerweise ziemlich empfänglich für alles, was vorgesetzt wird. Ob das Problem des Patienten gelöst ist oder nicht, er wurde beeinflusst durch das Wertesystem des Therapeuten, es wird ihm vielleicht sogar übergestülpt.

Der Anfang der Psychotherapie mit Freud vor nicht allzu langer Zeit gründete auf Täuschung, wie Historiker gut dokumentiert haben. Seine professionelle Nachkommenschaft hat zu seinem Eintopfgericht der Täuschung einfach einige Dinge hinzugefügt oder weggelassen. Nichtsdestoweniger versichern uns christliche Psychologen, dass dort gesunde Wohltaten drin sind, denn »alle Wahrheit ist Gottes Wahrheit,« und einige der oben erwähnten Leuchten der Psychologie haben solche Stückchen der Wahrheit hinzugefügt. Was genau diese außerbiblische Wahrheit ist, muss uns noch gesagt werden. Auch wenn jedoch diese sogenannten »Wahrheiten« real wären, würden sie in der vergifteten Brühe der Psychotherapie serviert. [1]

Prof. Dr. Thomas Szasz, Professor für Psychiatrie erklärte: »Einer der stärksten Beweggründe im Leben Freuds war es … sich am Christentum zu rächen …« Der Atheist Szasz nannte die Psychotherapie »nicht nur eine Religion, die vorgibt, eine Wissenschaft zu sein … [sondern] eine gefälschte Religion, die versucht, die wahre Religion zu vernichten«.

Psychotherapie als verweltlichte Form der Beichte?
Wenn die Psychotherapie aber Rhetorik ist, kann sich nicht gleichzeitig Wissenschaft sein. Günstigenfalls spricht der Psychotherapeut laut Prof. Dr. Thomas Szasz heilende Worte aus, wobei das Sprechen immer einen predigenden und verkündenden Unterton hat, wenn es auf Menschen einwirken soll. Die moderne Psychotherapie hat seiner Meinung nach die Beichte, den Ablasshandel, die Lossprechung der Sünden, verweltlicht.

Prof. Dr. Thomas Szasz wies darauf hin, dass der Mensch seine Sünden nicht durch Beichten oder Geld bezahlen, sondern durch Selbstdisziplin, ehrliche Arbeit und gute Werke und Liebe abtragen kann. Thomas Szasz vertrat die These, dass Sigmund Freud mit der Psychoanalyse ein neues Religionssystem geschaffen hatte, aus dem sich folgerichtig unter anderem Alfred Adler und C.G. Jung abspalteten. Den Streit der verschiedenen Richtungen der Tiefenpsychologie fasste er als Glaubensstreit auf.

Zu einem der prominentesten Kritiker der offiziellen »Psychoanalyse« und »Psychiatrie« wurde der Psychiater Prof. Dr. Thomas Szasz 1961 durch sein Buch »Geisteskrankheit – ein moderner Mythos«. [5]

Er ging sogar soweit zu behaupten, die Psychoanalyse sei nichts weiter als eine Kartellgründung, die ein Monopol der seelenärztlichen Behandlung anstrebe. Außerdem kritisierte er Sigmund Freud als einen Menschen, der mit seiner Psychoanalyse Macht über die Seelen aller Menschen gewinnen wolle, den die Psychoanalyse erklärte, dass die ganze Menschheit ihr Patient sei. Prof. Dr. Thomas Szasz ist der Ansicht, dass die Psychotherapie nichts anderes tut, als nur reden.

Wenn es beim Patienten irgendwelche Veränderungen gibt, werden sie letztlich von diesem selbst herbeigeführt. Demnach könne man nicht behaupten, dass der Psychotherapeut behandelt oder ein Therapeut ist. Nach Prof. Dr. Thomas Szasz wäre es genauer den Patienten selbst als Behandelnden oder Therapeut zu betrachten, da sich dieser ja im Endeffekt selbst behandelt.

In dem Buch The Unquiet Dead (»Die unstillen Toten«) berichtet die Psycholo­gin Edith Fiore über das Versagen der Psychotherapien bei der Behand­lung und das Versagen psychologischer Theorien bei der Erklärung be­stimmter Verhaltensweisen. Das hat sie dazu veranlasst, sich auf eine Suche zu begeben, die darin resultierte, dass sie nunmehr an dämonische Besessenheit glaubt.

Beeinflusst wirklich ein menschlicher Geist Materie oder den Geist anderer? Oder könnte es sich um einen nichtmenschlichen Geist handeln, womöglich eine dämonische Manifestation unter dem Deckmantel menschlichen Potenzials?

Psychotechniken: Psychologisierter Schamanismus

»Und der Mensch, in dem der böse Geist war, stürzte sich auf sie und überwältigte sie alle und richtete sie so zu, dass sie nackt und verwundet aus dem Haus flohen« (Apostelgeschichte 19:16)

Psychotechniken: Psychologisierter SchamanismusLeider haben wir auf dem Gebiet der Psychologie Überzeugungen und Praktiken übernommen, die weder eine wissenschaftliche noch eine biblische Grundlage vorweisen können. Die Psychologin Carol Tavris hat dazu gesagt:

»Die Ironie daran ist, daß viele Leute, die sich von der Astrologie nicht eine Minute lang zum Narren halten lassen würden, sich doch freiwillig für Jahre einer Therapie unterwerfen, in der dieselben Irrtümer der Logik und der Interpretation oft wieder auftauchen«

Zunächst müssen wir erkennen welche Bedeutung das In-Bildern-Denken und -Erleben hat. Es geht hier nur um jene Techniken, die besonders dazu bestimmt sind, die Wirklichkeit zu manipulieren oder das Erscheinen und die Hilfe »einer Gottheit« hervorzurufen; dem müssen wir aus dem Wege gehen.

In der inneren Welt, die von unseren Gedanken geschaffen wird, begegnet der moderne Mensch den selben Visionen der Phantasie, die schon Tausende von Jahren Okkultisten und Mystiker verführt haben, eben dadurch, daß er die selben okkulten Techniken anwendet.

Morton Kelsey erinnert uns an die Beschreibung Jungs vom sogenannten »Eindringen ins Unbewusste«:
»Ein unaufhörlicher Strom von Phantasien war jetzt entfesselt, und ich mußte mein Bestes tun, um nicht den Kopf zu verlieren, sondern irgendeine Möglichkeit zu finden, diese seltsamen Dinge zu verstehen«
Und Kelsey fügt dann seinen Kommentar hinzu:
»Mystiker aller Religionen haben sich auf dieselbe Reise begeben und dieselebe Art von Begegnungen beschrieben. Die Schamanen von vielen primitiven Religionen haben durch Amputation und Tod eine Erneuerung erlebt. Sie haben »diese seltsamen Dinge« verstanden«

So werden wir also im Namen der neuesten Psychologie zurückgeführt in das primitive Heidentum und in den Schamanismus, weil die Psychologie als angeblich wissenschaftlich und neutral mit offenen Armen emfpangen wird (psychologisierter Schamanismus).

Nach Meinung der Ojai-Stiftung, einer Organisation in Südkalifornien, die östlichen Mystizismus verbreitet, gehören zum Schamanismus visualisierte »Reisen« in die Vergangenheit in Begleitung eines »Geistführers«. Man unterzieht sich dabei »archetypischer Übungen und Ritualen«, um so »schlafende menschliche Fähigkeiten zu wecken und vergessene Zusammenhänge wiederherzustellen … das schließt auch die Beseitigung geistiger Qualen und Krankheiten mit ein«

Setzen Sie »Jesus« an die Stelle der »Geistesführer« und »Innere Heilung« an die Stelle von »archetypischen Übungen und Ritualen«, dann ist die Verbindung zwischen dem Schamanismus, der christlichen Technik der inneren Heilung und der »weltlichen Art des Heils durch die Psychologie« unübersehbar!

Sowohl die weltlichen als auch die christlichen Therapien beruhen auf demselben Betrug, daß das Heil oder die Heilung dadurch zustande kommt, daß »schmerzhafte« Erinnerungen aus der frühen Kindheit und sogar aus dem Mutterleib mit den Wurzeln ausgerissen werden müssen, Erinnerungen die angeblich tief im Unbewussten vergraben sind, von wo aus sie unser gegewärtiges Verhalten bestimmen, ohne daß wir etwas davon wissen. Auf diese Weise wird die Schuld allzuoft in die Vergangenheit und auf andere Menschen abgeschoben, anstatt daß wir sie auf uns nehmen.

Viele dieser Therapien leiten zu phantasierten Neuinszenierungen von vergangenen traumatischen Erlebnissen an, ausgelöst durch Methoden von bestimmten Atemtechniken bis hin zur gelenkten Bildvorstellung und zum Psychodrama.

Es sollte mittlerweile klargeworden sein, daß das, was hier gelehrt wird, eine verchristlichte Form der geistigen Alchemie ist, die das Herzstück des Schamanismus ausmacht. Das ist im Grunde Zauberei, der Versuch, die Wirklichkeit zu manipulieren, ob sich nun um Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft handelt. [2]

Psytrance

Psytrance stellt ein Untergenre der Trance-Musik dar (zu der beispielsweise Acid Trance und Dreamhouse gehören) und wird nach seinem geographischen Ursprung auch Goa-Trance genannt. Es ist eine Richtung der elektronischen Musik und stellt ein Subgenre der Trance-Musik dar. Namensgebend waren Outdoor-Trance-Partys in den späten 1980er Jahren im indischen Bundesstaat Goa; Der Goa-Musikstil wurde besonders in Europa weiterentwickelt zum Psytrance.

Goa versucht, die neurologischen Effekte von LSD mithilfe einer konstanten großen Trommel, »wirbelnder« Schichten von Stakkatoklängen mit oftmals östlichen Tonskalen, »außerweltlichen« Klängen und hypnotischen Alternationen der Klangfarbe akribisch zu simulieren. Die Musik setzt sich aus 4/4-Takten zwischen ursprünglich 130 und 150 bpm zusammen (bps = beats per minute; Schläge pro Minute), mittlerweile werden auch Geschwindigkeiten bis zu 160 bpm und mehr erreicht.

Unter Verwendung der »hypnotischen« Variationen der Klangfarbe wird der veränderte Bewußtseinszustand einer Trance erreicht, der den neurologischen Effekten psychedelischer Drogen, besonders LSD, vergleichbar ist. Als Psychedelic Chill Out wird eine »ruhigere« Variante des Psytrance bezeichnet. Diese verzichtet meistens auf eine 4/4-Bassdrum und legt ihren Fokus auf sphärische Klänge. Der Vorgang ist der Trance-Einleitung beim Schamanismus von Naturvölkern nahe verwandt, die teilweise noch höhere Schlagzahlen verwenden.

Positives Denken

Die meisten Vertreter der Erfolgs- und Motivationstechniken und des Positiven Denkens im Bereich der Geschäftswelt sind zur Zauberei verführt worden und verführen ihrerseits wieder Millionen von anderen Menschen. Der größte Teil der grundlegenden Vorstellungen und Techniken hinter allen Selbstverwirklichungskursen, die unsere heutige Gesellschaft regelrecht durchdringen, können auf einen Mann zurückgeführt werden: auf Napoleon Hill.

Die große Gefolgschaft, die Napoleon Hill sowohl unter erfolgreichen Geschäftsleuten als auch unter christlichen Rednern und Predigern hat, ist nur schwer zu vereinbaren mit seinem offenen Eintreten für die Zauberei. Seine Bücher enthalten in allen Teilen mehrere so offenstlichtlich okkulte Lehren, wie man sie sonst selten findet. Und doch finden Christen, die seine Bücher empfehlen, höchstens ein Wort der Warnung, wenn es um den Reichtum geht, den Hill so besonders betont.

Und doch ist es gerade Hills Lehre über die Macht der Gedanken, die sich als viel gefährlicher erweist als die Betonung, die er auf den Reichtum legt. Hill selbst beschreibt bis in Einzelheiten hinein, wie er die Techniken der Gedankenkraft, die in seinen Büchern ausgeführt sind, von »körperlosen Geistwesen« erlernt hat. Dämonen (gefallene Engel) in der Verkleidung von »erhabenen Meistern« haben Hill dazu benutzt, Millionen von Menschen zu betrügen, die seine »Erfolgs«-Techniken angewendet haben. Hill schreibt:

»Ab und zu war mir eindeutig klar, daß unsichtbare Freunde über mir schwebten, die für die gewöhnlichen Sinne nicht erfahrbar sind. In meinen Studien habe ich entdeckt, daß es eine Gruppe »eigenartiger Wesen« gibt, die eine Schule der Weisheit unterhalten … Diese Schule hat Meister, die sich selbst von ihrem Körper lösen und sich auf der Stelle an jeden gewünschten Ort begeben können … um dort direkt durch ihre Stimme geheimes Wissen weitergeben zu können … Ich werde nicht jedes Wort aufschreiben, was er zu mir gesagt hat … denn viel von dem, was er sprach, habe ich Ihnen schon in diesem Buch vorgestellt oder werde es in den folgenden Kapiteln noch erwähnen … ‘Du hast das Recht erworben, anderen ein erhabenes Geheimnis zu offenbaren’, sagte die erregte Stimme. ‘Du hast unter der Leitung der Großen Schule gestanden … nun mußt du der Welt eine Kopie davon weitergeben… ‘ (Napoleon Hill)

Die Geheimnisse des Erfolgs, die die Grundlage für die meisten Erfolgs- und Motivationsbücher und – seminare bilden, wurden Hill also von Dämonen (gefallene Engel) eingegeben, die sich darstellten als »Meister«. Das »Erhabene Geheimnis«, das Hill nach ihrem Willen der Welt »offenbaren« sollte, hat sich in der okkulten Tradition schon seit Jahrtausenden erhalten und erinnert an das Angebot der Schlange, die Eva versprach, sie würde sein wie Gott: »Alles, was der menschliche Geist glauben kann, das kann er auch erreichen«. Diese verführerische Vorstellung steht hinter der ganzen »Bewegung der menschlichen Möglichkeiten«. [2]

Visualisierung

Allein die Intensität der Erfahrungen, die durch eine Visualisierung ausgelöst werden können, scheint zu »beweisen«, daß sie echt sind; und das meinen nicht nur Ungläubige, sondern auch führende Christen.

Es finden sich jedoch weder Beispiele noch eine Lehre in der Bibel, die darauf hinweist, daß Jesus jemals einem Menschen erschienen ist oder erscheinen wird, nur weil der ihn visualisiert hat. Er ist kein Geist aus der Flasche, den wir durch die Kraft unserer Gedanken beschwören könnten!

Aber wer oder was ist dann diese Gestalt, die im Menschen so real wird? Ist es möglich, daß dieselben dämonischen Wesen (gefallene Engel), die sich den Okkultisten als Geistesführer (oder Meister) darstellen, Christen als Jesus erscheinen können? Wären Dämonen (gefallene Engel) fähig, solch eine Taktik anzuwenden?

Es sollte hier klargestellt werden, daß 1. eine solche Visualisierung nicht biblisch ist; dass sie 2. schon jahrtausendelang in zahlreichen Formen der Zauberei angewendet worden ist; dass 3. hier etwas stattfindet, was mehr ist als bloße Phantasie, und dass 4. diejenigen, die die Visualisierung praktizieren, tatsächlich das Risiko eingehen, sich für dämonische (gefallene Engel) Einflüsse zu öffnen.

Mit Geistesführern die schon Tausende von Jahren ein wesentlicher Bestandteil des Okkultismus sind, wird durch eben diese Technik der Visualisierung Verbindung aufgenommen, und sie sind genauso real wie der von Christen visualisierte »Jesus«. Auch ihre Leitung ist nicht weniger detailliert und zwingend. [2]

 

»Fortsetzung folgt demnächst…«

Als Untermenü geplante weitere Artikel zum Thema »Psychologie«

  • Das Unterbewusstsein
  • Bewusstseins- & Psychotechniken
  • Psychologie und das Okkulte
  • Mesmerismus & Hypnose
  • NLP und »Ankern«
  • Aladdin und die Wunderlampe

Mediathek (Video)

»Kognitive Dissonanz«
Wenn wir etwas erfahren, das unserem Weltbild widerspricht, wird die daraus resultierende Unsicherheit »Kognitive Dissonanz« genannt.

»Gruppendynamik: Geheime Gehirnwäsche« – Dr. Lothar Gassmann
Was verbirgt sich hinter dem schillernden Begriff “Gruppendynamik”? Welche Ziele verfolgt sie? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Trägt sie zur Identitätsfindung bei oder zu ihrem Verlust? Der in einem Filmstudio aufgezeichnete Vortrag des Weltanschauungsexperten zeigt Risiken und Nebenwirkungen gruppendynamischer Sitzungen auf.

»Wege aus der Depression« – Dörthe & Christian Meisel
4teiliges Anti-Depressions-Seminar: Dr. Nedley, ein amerikanischer Internist, untersuchte die Welle der Depression, die unsere Gesellschaft überrollt. Er entdeckte, dass einer von drei Patienten,
der medizinische Hilfe sucht, an einer Depression leidet. Entdecken auch Sie die Ursachen Ihrer Depression mit Hilfe der Erkenntnisse von Dr. Nedley! Lernen Sie wirksame Mittel kennen, die Sie in Ihren Alltag integrieren können. An diesem Abend werden Sie eine Vielzahl möglicher Wege aus der Depression kennen lernen. Wählen Sie die Möglichkeiten, die auf Ihre speziellen Ursachen der Depression maßgeschneidert sind.
Teil 1: Gottes Heilungsweg für unsere Gedanken und Gefühle
Teil 2: Die Erneuerung unseres Denkens
Teil 3: Ursachenforschung
Teil 4: Der Schlüssel zur Veränderung

»Antroposophie« – Dr. Lothar Gassmann
Wer war Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, wirklich? Unterscheidet er sich von anderen Okkultisten und Hellsehern oder nicht? Wie legt er die Bibel aus? Sind Demeter- und Weleda-Produkte ohne Gefahr von Christen zu konsumieren? Kann man als Christ sein Kind auf eine Waldorfschule schicken? Der Weltanschauungsbeauftragte Dr. Gassmann gibt in diesem Film eine deutliche und nachvollziehbare Antwort.

»Psychatrie – Die Vermarktung erfundener Krankheiten« Nicola Cramer, Bernd Trepping

»DSM: Psychische Störungen«
DSM: Das Diagnostische und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen ist ein Klassifikationssystem der American Psychiatric Association (Amerikanische Psychiatrische Vereinigung).
Der Inhalt des DSM wird von Experten festgelegt, um Diagnosen reproduzierbar zu gestalten. Die Klassifikation wurde erstellt, um die Diagnose und Heilung zu erleichtern, weswegen die Nomenklatur heute in Kliniken und Versicherungsgesellschaften gebräuchlich ist.

Mediathek (PDF)

»Die Gefahren der Psychologie« online – Ellen G. White
Ellen G. White,  »Intellekt, Charakter und Persönlichkeit, Band 1«, Kapitel 3

»Carl Gustav Jung – der getriebene Visionär« (pdf) – Els Nannen
Nicht nur die Tiefenpsychologie und die Psychoanalyse, auch die Theologie und – seit neuester Zeit – ebenso die New-Age-Bewegung wurden nachhaltig von C.G. Jung beeinflusst. Aus seinen rein subjektiven Erlebnissen und Erfahrungen leitete er allgemein gültige Verhaltensnormen ab und entwickelte seine „Therapien“. Es wird aber offenbar, dass Jungs Psychologie eine Heilslehre und seine Psychotherapie ein Heilsweg ist. Auseinandersetzung mit der analytischen Psychologie wird zur Konfrontation mit einer Religion im psychologischen Gewand. In zunehmendem Maße gibt es heute religiöse Menschen, die von den Jungschen Theorien fasziniert sind. Die einen versuchen, Gottes Wort damit zu erklären oder zu ergänzen, den andern geht es vor allem um „eine Reise nach innen“ in Jungschem Sinn. Erschüttert ist man jedoch, wenn man liest, wovon sich Jung bestimmen und leiten ließ: » […] der Geist der Tiefe nahm meinen Verstand und alle meine Kenntnisse und stellte sie in den Dienst des Unerklärbaren und des Widersinnigen […] Er raubte mir Sprache und Schrift für alles, was nicht im Dienste des Einen stand, nämlich der Ineinanderverschmelzung von Sinn und Widersinn.« Für Jung lag das Heil in der »Kollektivseele«, die ihm »Dämon« oder »Gott« bedeutete, was für ihn Synonyme waren.

»Opium fürs Volk?« (pdf) – David Gooding / John Lennox
Bedeutet glauben, dass man den Verstand »an der Garderobe abgeben« muss? Hat die moderne Wissenschaft den Glauben an Gott nicht sowieso schon unmöglich gemacht? Ist ein persönlicher Glaube an Christus intellektuell überhaupt vertretbar? Oder hat Karl Marx recht, wenn er behauptet, dass »Religion das Opium des Volkes« sei?
Viele nachdenkende Menschen haben Schwierigkeiten, die christliche Botschaft zu akzeptieren. Professor David Gooding (Belfast) und Professor John Lennox (Oxford) stellen sich einigen dieser Schwierigkeiten und zeigen, dass sie überwunden werden können, ohne intellektuell unredlich zu werden.

»Die Verführung der Christenheit« (pdf) – Dave Hunt (1926-2013)

»Die okkulte Invasion« (pdf) – Dave Hunt (1926-2013)

»Psychologie der Massen« (pdf) – Gustave Le Bon
Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Le Bon zeigt, dass ein Zeitalter der Massen stets ein Zeitalter grundlegender Umwandlungen ist. Immer dann, wenn eine Kultur ihrem

Weiterführende Links

»Schautafel zur Wirkungsgeschichte – pdf

»Mythos Geisteskrankheit:« Deutsche Übersetzung des Originalartikels von 1960

»Webseite mit Publikationsliste:« Prof. Dr. Thomas Stephen Szasz

»Literatur von und über Thomas Szasz« im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

»Verein für Menschenrechte in der Psychatrie:«
Citizens Commission on Human Rights (deutsch)
Kommission für Verstöße der Psychatrie gegen Menschenrechte Deutschland

Literatur

»Der Christ und die Hypnose« – Martin und Deidre Bobgan, CLV Verlag, Taschenbuch,  ISBN 3893971629

»Geisteskrankheit – ein moderner Mythos« – Prof. Dr. Thomas Szasz (Forschungspsychiater)
Grundlagen einer Theorie des persönlichen Verhaltens: Vor 50 Jahren sorgte Thomas Szasz mit seinem Buch The Myth of Mental Illness für Aufruhr. Es stellte das komplette Selbstverständnis der Psychiatrie als humanmedizinische Wissenschaft infrage. Ob jemand psychisch normal oder verrückt sei, sei eine willkürliche Definition, so Szasz. Anders als bei somatischen Erkrankungen finden sich für einen Großteil der psychiatrischen Krankheiten nämlich keine eindeutigen Ursachen.
Heute, in Zeiten der Hirnscanner, die bunte Bildchen zeigen, deren Suggestivkraft hoch, deren Erklärungswert dagegen gering ist, feiert der Mythos der Geisteskrankheit erneut Triumphe. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wird die Lektüre von Szaszs revolutionärem Buch zum Aha-Erlebnis. Seine Positionen decken sich auf interessante Weise mit Überlegungen aus der Systemtheorie, denn systemisch gesehen können biologische Faktoren nie das Verhalten eines menschlichen Individuums erklären. Verlag: Carl-Auer; ISBN-10: 389670835X, ISBN-13: 978-3896708359

»Die Mythen der Psychotherapie« – Prof. Dr. Thomas Szasz
Grundlagen einer Theorie des persönlichen Verhaltens: Geistige Heilung als Religion, Rhetorik und Unterdrückung
Es stellte das komplette Selbstverständnis der Psychiatrie als humanmedizinische Wissenschaft infrage. Anders als bei somatischen Erkrankungen finden sich für einen Großteil der psychiatrischen Krankheiten nämlich keine eindeutigen Ursachen.
Heute, in Zeiten der Hirnscanner, die bunte Bildchen zeigen, deren Suggestivkraft hoch, deren Erklärungswert dagegen gering ist, feiert der Mythos der Geisteskrankheit erneut Triumphe. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wird die Lektüre von Szaszs revolutionärem Buch zum Aha-Erlebnis. Seine Positionen decken sich auf interessante Weise mit Überlegungen aus der Systemtheorie, denn systemisch gesehen können biologische Faktoren nie das Verhalten eines menschlichen Individuums erklären.
Verlag: Carl-Auer; ISBN-10: 389670835X, ISBN-13: 978-3896708359

»Theologie der Medizin« – Prof. Dr. Thomas Szasz

»Die Fabrikation des Wahnsinns« – Prof. Dr. Thomas Szasz
Gegen Macht und Allmacht der Psychiatrie
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; ISBN-10: 343602340X, ISBN-13: 978-3436023409

»Schizophrenie – das heilige Symbol der Psychiatrie« – Prof. Dr. Thomas Szasz
Verlag: Fischer-TB.-Vlg; ISBN-10: 3596267439, ISBN-13: 978-3596267439

»Das Ritual der Drogen« – Prof. Dr. Thomas Szasz

English Media

»Cognitive Dissonance«
When we hear information that contradicts our world view, social psychologists call the resulting insecurity »Cognitive Dissonance«.

»The Seduction of Christianity« – Dave Hunt
Discussion Dave Hunt & T.A. McMahon
Part 1 Faith: Discusses mind power, mind control, works, New Thought, getting answers to prayer, and more
Part 2 Self: Can the meaning of life be found in the center of man’s being?
Or is our value and purpose to be found in Christ alone?
Part 3 Godhood: Scriptures clarify the meaning of one God, contrasted with such beliefs as panthiesm
Part 4 Humanism: Atheism New Age thinking, pragmatism, psychological techniques , and self-esteem

»Psychatry: the marketing of Madness«
The definitive documentary on psychotropic drugging—this is the story of the high-income partnership between drug companies and psychiatry which has created an $80 billion profit from the peddling of psychotropic drugs to an unsuspecting public.
But appearances are deceiving.
How valid are psychiatrist’s diagnoses—and how safe are their drugs?
Digging deep beneath the corporate veneer, this three-part documentary exposes the truth behind the slick marketing schemes and scientific deceit that conceal a dangerous and often deadly sales campaign.

»The Lying Truths of Psychiatry« (PDF) – Prof. Dr. Thomas Szasz

»The Myth of Mental Illness« – Prof. Dr. Thomas Szasz
Foundations of a Theory of Personal Conduct
The most influential critique of psychiatry ever written, Thomas Szasz’s classic book revolutionized thinking about the nature of the psychiatric profession and the moral implications of its practices. By diagnosing unwanted behavior as mental illness, psychiatrists, Szasz argues, absolve individuals of responsibility for their actions and instead blame their alleged illness. He also critiques Freudian psychology as a pseudoscience and warns against the dangerous overreach of psychiatry into all aspects of modern life; Publisher: Harper Perennial; ISBN-10: 0061771228, ISBN-13: 978-0061771224

»The Myth of Psychotherapy« – Prof. Dr. Thomas Szasz
Mental Healing als Religion, Rhetoric and Repression: The author, Professor of psychology is not alone with his critics. Many
more secular psychiatrists and psychologists are exposing their own profession! How? Szasz says that there is no such thing as mental sickness existing at all. He says that reason and psyche are not material. The body can
become sick, because the body is material. But the soul is not material. Therefore the soul or mind cannot become sick. The further conclusion is that Psychology is not natural science, because natural science deals with material. The author who is a jewish atheist asserts that psychiatry is a secular state religion and a social control system which disguises itself under the claims of scientificity, a pseudoscience that parodies medicine by using medical sounding words as if heart attack and heartbreak would not belong to two different categories of phenomenon; Publisher: Doubleday; ISBN-10: 0385066465, ISBN-13: 978-0385066464

»Pharmacracy: Medicine and Politics in America« – Prof. Dr. Thomas Szasz
This work highlights how the introduction of third-party payers into medicine has altered the relationship between doctor and patient. In a theocracy, human problems are perceived as religious in nature and susceptible to religious remedies. This book illustrates how in a pharmacracy people perceive human problems as medical in nature and this susceptible to medical remedies. The term “pharmacratic controls” refers to social sanctions exercised by a bureaucratic health-care system, enforced by health-care personnel and exemplified by the wars on diseased and drugs. These pharmacratic controls result in health policies that undermine individual responsibility and liberty by forming an alliance between medicine and the state. This leads to a system that defines abnormal behaviours as diseases and punishments as treatments. Thomas Szasz explains why, despite tremendous scientific advances in medicine, patients are increasingly dissatisfied with the medical care they receive, and doctors with the way they have to practice medicine. In addition to medical policy makers and health-care professionals, this book should be of interest to anyone trying to understand the ins and outs of the US medical system; Publisher: Praeger Frederick; ISBN-10: 0275971961, ISBN-13: 978-0275971960

Quellen

Textauszüge aus den Büchern von Dave Hunt:

Anmerkungen:

[1] »The Berean Call« – Dave Hunt (1926-2013)

[2] »Die Verführung der Christenheit« (pdf) – Dave Hunt (1926-2013)

[3] »Die okkulte Invasion« (pdf) – Dave Hunt (1926-2013)

[4] »Hypnose
»Der Christ und die Hypnose« – Martin und Deidre Bobgan, CLV Verlag, Taschenbuch,  ISBN 3893971629

[5] Kurzbiographie Prof. Dr. Thomas Szasz:

Der Ungar-Amerikaner Thomas Szasz wurde am 15. April 1920 geboren. Im Alter von 21 Jahren verließ er seine Heimat und wanderte in die USA aus. Dort studierte er zuerst Medizin in Cincinnati. Anschließend erhielt er eine internistische und psychiatrische Spezialausbildung in Boston und Chicago. Von 1951 bis 1956 war Szasz Lehranalytiker am Chicago-Institut. 1956 wurde er Professor für Psychiatrie an der State University of New York.

Zu einem der prominentesten Kritiker der offiziellen Psychoanalyse und Psychiatrie wurde Thomas Szasz 1961 durch sein Buch „Geisteskrankheit – ein moderner Mythos“. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen außerdem: „Die Fabrikation des Wahnsinns“ (1974), „Das Ritual der Drogen“ (1978), „Der Mythos der Psychotherapie“ (1979), „Schizophrenie – das heilige Symbol der Psychiatrie“ (1979) und „Theologie der Medizin“ (1980).